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Debian im Vergleich

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18 Beiträge • Seite 2 von 2 • 1, 2

Re: Debian im Vergleich

Beitragvon berlinerbaer am 30.11.2005 23:52:49

Capri hat geschrieben:Debian, das kleine graue Männchen das nur eine bisschen Zuwendung braucht um zum Supermann zu werden :)


super, das ist was für die Zitate-Sammlung! :lol: :lol: :lol:
Meine Herren, das wäre ein Superslogan für Debian! Das nehme ich als "Stimme aus dem Volk" auf meine WebSite. . .
Gruß
vom Bären
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Re: Debian im Vergleich

Beitragvon Tunix am 02.12.2005 18:19:04

Capri hat geschrieben:Bei Ubuntu, nicht viel, da wenig Serverdienste getestet, mir ist nur aufgefallen das sie auf der gleichen Hardware etwas merklich 'träger' laufen, was aber eine rein subjektive Festellung meinerseits ist.


Unter diesem Umständen wirkt das Gleichsetzen von Ubuntu mit "Spielzeug" etwas vermessen. Anstatt auf konkrete Beispiele einzugehen eierst Du herum und leitest von Ubuntus aktuellerem Desktop stiefmütterlich behandelte Serverpakete ab. Ich will hier keine Zelotry für Ubuntu betreiben, aber eine differenziertere Betrachtungsweise würde ich mir schon wünschen (das gilt auch für manch anderen hier, nicht nur im Bezug auf Ubuntu).

Capri hat geschrieben:Stabilität ist wenn ich mich um meine eigentliche Arbeit am Rechner kümmern kann, ohne am System Änderungen vornehmen zu müßen und das System robust läuft,


:arrow: Debian stable

Capri hat geschrieben:'flexible Stabilität' ist für mich wenn ich neue Pakete einspielen kann ohne viel Änderungen an den bisherig installierten Paketen vornehmen zu müßen und die Stabilität des Gesamtsystems trotzden erhalten bleibt, Debian sagt mir halt das Libs die benötigt werden Konflikte mit anderen verursachen könnten, und das vor dem eigentlichen Einspielen :)


Mal abgesehen davon, dass Abhängigkeitsauflösung kein Alleinstellungsmerkmal von Debian ist (wenn auch sehr gut gelöst, aber das gilt für die meisten apt-basierten Distros) hast Du mit Testing eben diese garantierte Stabilität nicht. Testing ist vor einem Freeze nichts weiter als ein abgemildertes unstable. Es kommt gelegentlich mal vor, dass einzelne Pakete von einem größeren Projekt (z.B. Gnome) in unstable 10 Tage keine Problemmeldung erhalten haben und nach Testing wandern. Einige andere Pakete machen aber noch Probleme und werden zurückgehalten. Die Folge ist, dass einige Gnomeprgramme nicht mehr richtig funktionieren (um beim Beispiel zu bleiben). Ein Beispiel aus der Praxis: Die libeel vom Nautilus wurde aktualisiert, daraufhin wurden im Nautilus keine richtigen Icons mehr angezeigt und gedit lies sich nicht mehr starten, für ein paar Tage! Das war, als Sarge noch Testing war. Solche Pannen kommen immer wieder mal vor, wenn auch erheblich seltener als bei unstable. 75% meiner Arbeit mit Debian (in den letzten 4-5 Jahren) habe ich mit den jeweiligen Testing-Branches (Woody, Sarge) gearbeitet und kann Dir versichern, dass hin und wieder was durchrutscht. Kurz vor einem Freeze geht es richtig drunter und drüber ;)
Eigentlich wollte ich vor kurzem auch wieder auf Testing wechseln (auf dem Desktop), habe aber diesmal Ubuntu den Vorzug gegeben, weil es sich schon in VMware sehr gut gemacht hat (ja, ich war auch erst skeptisch). Auf dem (Gnome-)Desktop ist es wirklich nicht schlecht und verhält sich ansonsten identisch zu Debian. Auf meinem Router wird Sarge aber bleiben, hätte aber weniger Bedenken dort ein Ubuntu draufzuknallen als ein Testing.

Capri hat geschrieben:Bei Ubuntu ließ sich totem-xine ohne jegliche Warnung zu totem installieren, was natürlich Folgen hatte.


Ich hatte keine Probleme mit totem-xine, vielleicht war das Paket zum Zeitpunkt der Installation bei mir auch schon aktualisiert.

Capri hat geschrieben:Die Feinheiten liegen wohl, wie Immer, im Detail und das kann schon mal ganz schön viel ausmachen, je nach Einsatzgebiet des Rechners.


Die Details, die mir spontan einfallen: Die Zeilen in der sources.list sehen etwas anders aus und standardmäßig ist der direkte Weg zum Root-Account versperrt. Ersteres ist eine Gewöhnungssache von 10 Sekunden, zweiteres in 10 Sekunden wieder umstellbar ;) Störend wirkt das Fehlen von kernel-kbuild-2.6-3, ohne dieses Paket sind die erzeugeten kernel-header vom Kernel-Package etwas sinnfrei, lässt sich aber auch mit wenigen Handgriffen lösen, wofür bin ich Debianer ;)
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Re: Debian im Vergleich

Beitragvon Capri am 03.12.2005 20:36:10

Gestern war der Rechner auf dem Ubuntu läuft bei mir wieder Träge, ich dachte fast "Da hat dir doch einer den P4 2GHz ausgebaut und einen Celeron 1,1 GHz reingemacht" :)

Auf den Rechner lief vorher auch mal Debian als Sarge noch testing war, aber das deutlich flotter und so viele Probleme, gerade mit Gnome gab's auch nicht wie unter Ubuntu, die Ursache zu ergründen ist mir zu viel Arbeit, lieber wieder FC 4 drauf und gut ist für's Desktop :)

Tunix hat geschrieben:Die Details, die mir spontan einfallen: Die Zeilen in der sources.list sehen etwas anders aus und standardmäßig ist der direkte Weg zum Root-Account versperrt. Ersteres ist eine Gewöhnungssache von 10 Sekunden, zweiteres in 10 Sekunden wieder umstellbar ;) Störend wirkt das Fehlen von kernel-kbuild-2.6-3, ohne dieses Paket sind die erzeugeten kernel-header vom Kernel-Package etwas sinnfrei, lässt sich aber auch mit wenigen Handgriffen lösen, wofür bin ich Debianer ;)


Das mit den root Account handling unter Ubuntu ist so eine Sache die mir garnicht gefällt, auf einen Server sollten imho solche 'Späße' nicht gemacht werden, und ich glaube nicht das es in 10 Minuten sicher auf die sonst bei Linux typische Accounttrennung umzustellen ist, im Heise Forum gab es mal ne kurze Diskussion dazu und da erläuterte Jemand die wirklichen Probleme die das nach sich ziehen könnte.

Aber Jede/r hat halt sein favorisiertes BS, für meine Belange ist es Debian :)
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