IBM schluckt Red Hat

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willy4711
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Re: IBM schluckt Red Hat

Beitrag von willy4711 » 07.11.2018 14:58:58

Hier mal ein sehr nachdenklicher Artikel, der meine Meinung zu dem Thema widerspiegelt:
https://curius.de/blog/13-betriebssyste ... mt-red-hat

KP97
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Re: IBM schluckt Red Hat

Beitrag von KP97 » 07.11.2018 15:47:42

Guter Beitrag, das war auch mein Gedanke, als ich die Meldung las.
RedHat war ja der Motor schlechthin bei so vielen Projekten für das Linux OS. Die Mitarbeiter L. Pöttering und auch Olivier Fourdan, einer der Hauptverantwortlichen für Xfce, sind nun Angestellte von IBM. Wie sich das auf Dauer entwickelt, bleibt abzuwarten.
Bislang war es allerdings immer so, sobald einer von den Großkonzernen die Finger im Spiel hatte, ging die Sache den Bach runter. Man denke nur an Oracle und Sun.
Diese Firmen wollen keine Open Source Konkurenz, die wollen Geld verdienen. Da stört sowas nur, das muß man immer im Blick behalten und verdient nichts daran.
Also die Schamfrist einhalten und dann still und leise dichtmachen.
Hoffentlich täusche ich mich....

guennid
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Re: IBM schluckt Red Hat

Beitrag von guennid » 07.11.2018 18:43:04

Hoffentlich täusche ich mich....
Ich glaube nicht. Das hätte man berücksichtigen sollen, bevor man sich bei Debian auf Linux4.0 einließ. :wink:

schwedenmann
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Re: IBM schluckt Red Hat

Beitrag von schwedenmann » 07.11.2018 20:40:43

Hallo

@KP97
Guter Beitrag, das war auch mein Gedanke, als ich die Meldung las.
Finde ich überhaupt nicht. Der beitrag ist sowas von inkonsenstent, voller Plattitüden ohne eine kornkreten bezug von IBM 2 RedHat.

Der Bezug zu oracle zieht an keienr Stelle, das ist eine komplett andere hausnummer, aber egal, ist ja Kommerz gegen OIpensource, das RedHat selbst Kommerz ist, schließlich müssen dieverse Programnmieer udn ASngestelklt bezahlt werden, läßt der Autor außem vor.
sieh das folgende Zitat:
Auch ohne Kenntnis der konkreten Zahlen dürfte davon auszugehen sein, dass es sich dabei entweder um ein Zuschuss- oder wenigstens um ein Nischengeschäft handelt.
Was das jetzt mit Analyse zu tun , weiß der Autor wohl selbst nicht.


Allein diese zitierte Aussage ist sowas von bullshit.
Entweder hat man die Zhalen von RedHat oder nicht, wenn man sie nciht hat, sollte man nicht so einen Blödsinn schwafeln.
Ist das typische arme Opensource vs. Kommerzielle Firmen planen den Untergang von Linux Geplapper-Der Autor gehört in eine Klappsmühle, oder sollte zumindest keine Kommentare mehr schreiben.



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willy4711
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Re: IBM schluckt Red Hat

Beitrag von willy4711 » 07.11.2018 21:01:01

@schwedenmann

Vorschlag:
Noch mal lesen.
Ausschlafen.
Nochmal kommentieren.
Ich will dich ja nicht dahin verdammen wo du den Autor des Artikels hin haben willst : :wink:
Der Autor gehört in eine Klappsmühle,

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Re: IBM schluckt Red Hat

Beitrag von schwedenmann » 07.11.2018 21:08:26

Hallo

@willi4711
Keine Sorge ich habe den Artikel gelesen,verstanden, nur die Thesen des Autors werden dadurch immer noch nicht richtig, auch wenn ich darüber schlafe, der Artikle wird
dann auch nicht besser.

Halbwahrheiten, Unterstellungen , abolsut nichts gehaltvolles.
Was du da hineininterpretierst, ist mir schleierhaft.

mfg
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guennid
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Re: IBM schluckt Red Hat

Beitrag von guennid » 07.11.2018 21:14:02

schwedenmann hat geschrieben:Was du da hineininterpretierst
Hat er doch gar nicht gemacht. Er hält den Artikel für "nachdenklich", ich vermute: für "nachdenkenswert. :wink:

Grüße, Günther

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Re: IBM schluckt Red Hat

Beitrag von schwedenmann » 07.11.2018 21:18:21

Hallo


@guennid

Ich denke grundsätzlich nur über Fakten nach, nicht über Halbwahrheiten, halbgares Geschwafel und Kaffesatzlesen.
Bei allem anderen setzt mein Hirn aus und verweigert die Arbeit.

Und Fakten sehe ich im Artikel nicht.

mfg
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novalix
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Re: IBM schluckt Red Hat

Beitrag von novalix » 08.11.2018 12:28:03

schwedenmann hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
07.11.2018 21:18:21
Und Fakten sehe ich im Artikel nicht.
Was sind schon Fakten? *scnr*

Wenn man mal den Ideologieverdacht aussen vor lässt, kann man ja durchaus verschiedene Erfahrungswerte anführen, die die Sorge des Autors stützen.

Die Historie der Groß-schluckt-Klein-Übernahmen hält in jedem Fall einige Beispiele bereit, die oft für beide Seiten nicht sonderlich fruchtbar ausgegangen sind. Am Ende gibt es zwar dann noch den Großen mit einigen Schrammen und Beulen, aber der Kleine ist vollständig von der Bildfläche verschwunden.

Das hat zunächst mal wenig bis gar nichts damit zu tun, ob auf einer der Seiten mit Open Source hantiert wird.

Die Gründe dafür, warum solche Übernahmen scheitern können, sind vielfältig. Von strategischen Fehleinschätzungen über Inkompatibilität von Unternehmenskulturen bis hin zum gezielten vom Markt nehmen einer Lösung hat es da glaube ich schon so einiges gegeben.

In dem Artikel steckt also mit Sicherheit ein wenig Kaffeesatzleserei. Völlig aus der Luft gegriffen ist die aber eben auch nicht.
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Re: IBM schluckt Red Hat

Beitrag von schwedenmann » 08.11.2018 19:14:09

Hallo


das Einzige, was ich bei der meldung nicht auf die reihe kriege ist der enorma Kaufpreis.

Für was ?

IBm will ja sowie ich die Kommentare im Netz zu der Übernahme, mit RedHat ein Stück vom Kuchen der Clowd abbekommen.
Alle großen Firmen (incl. Oracle, SAP) setzen ja auf die Clowd, aber wo ist das bei RedhHt zu sehen, außer das in der Clowd heterogen Systeme, also auch Linuxkenntnisse und
Linuxprodukte von Vorteil sind. Was bietet RedHat in Bezug auf die Clowd, das so einen hohen Kaufpreis rechtfertigt, oder hat RedHat noch irgendwelche Patente in der Schublade (ähnlich Novell bei Unix-SCO), die diesen Kauzfpreis rechtfertigen würden.

Denn eins ist sicher, kein Unternehmen legt soviel cash auf den Tisch um dann das Gekaufte sterben zu lassen, das macht logisch gesehen und ökonomisch keinen Sinn.

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novalix
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Re: IBM schluckt Red Hat

Beitrag von novalix » 08.11.2018 23:31:11

schwedenmann hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.11.2018 19:14:09
Denn eins ist sicher, kein Unternehmen legt soviel cash auf den Tisch um dann das Gekaufte sterben zu lassen, das macht logisch gesehen und ökonomisch keinen Sinn.
Nö, das würde in diesem Fall nun wahrlich keinen Sinn ergeben.
Was aber in den heutigen Management-Methoden Gang und Gäbe ist, ist es sich auf die umsatzstarken Sparten zu konzentrieren und die weniger performanten Teile auszulagern, zu verkaufen oder einzustellen.
Das ist ja exakt die Befürchtung des Bloggers, über dessen Text Du so vehement geschimpft hast.

Red Hat hat einen richtig guten Cash Flow (über zwei Milliarden Umsatz letztes Jahr).
Es ist sinnvoll davon auszugehen, dass deren Cloud-Geschäft dabei die deutlich bessere Performance zeigt, als der Bereich der Unternehmens-Desktops.
Dabei sind deren Cloud-Lösungen weniger monolithisch aufgebaut als die der dicken, fetten Konkurrenz.
Vor allen Dingen helfen sie Kunden beim In-Housing von Instanzen, die variabel an externe Lösungen angebunden werden können.
Das entspricht, den Zahlen nach zu urteilen, offensichtlich dem Bedürfnis der Kundschaft.
Die eingesetzte Software ist zu großen Teilen bekanntes aus der Open Source Welt. Man könnte das Geraffel prinzipiell auch mit Debian zusammenschrauben. Manche tun das auch.
Red Hat hat das ganze aber integriert, bietet Verwaltungsoberflächen, Beratung, Support, Zertifizierung, etc.

Ich kann nicht ausschließen, dass Red Hat eventuell Patente hält. Viele dürften das aber nicht sein. Und bestimmt keine, die den Kaufpreis rechtfertigen. Wie gesagt, der bezieht sich in der Hauptsache auf die operative geschäftliche Leistungsfähigkeit.
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