Kernel-Parameter für SILO (SPARC) definieren?

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jmar83
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Kernel-Parameter für SILO (SPARC) definieren?

Beitrag von jmar83 » 07.10.2018 20:18:21

Hallo zusammen

Ich müsste folgende Kernel-Parameter für SILO (nicht GRUB!) definieren:

- root=/dev/sda
- nouveau.noaccel=1


...nun habe ich das mal über silo.conf versucht , allerdings startete die Kiste danach nicht mehr.
Freundliche Grüsse, Jan

rendegast
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Re: Kernel-Parameter für SILO (SPARC) definieren?

Beitrag von rendegast » 08.10.2018 22:52:44

In 'man silo.conf',
durch
append = ".... ... ...".

Resp. auf der input-line von silo beim Booten.
Das wäre die zu empfehlende Vorgehensweise für evtl. problematische Parameter.


- root=/dev/sda
Ich kenne sparc nicht, aber wird da wirklich die sda unpartitioniert resp. "raw" verwendet?
Evtl. ein Mißverständnis derart sda <-> sda1.
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jmar83
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Re: Kernel-Parameter für SILO (SPARC) definieren?

Beitrag von jmar83 » 08.10.2018 23:40:16

Danke fürs Feedback.

Ich habe bei der Installation einfach den gesamten Platz der Platte als "/"-Partition mit ext4 konfiguriert... "ganz normal", wie sonst auch immer. Allerdings nur mit einer Partition. Scheinbar ist es so, dass wenn eine Partition die gesamte Platte braucht, dass dann die "Nummerierung" überflüssig ist..?
Zuletzt geändert von jmar83 am 09.10.2018 11:48:38, insgesamt 1-mal geändert.
Freundliche Grüsse, Jan

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jmar83
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Re: Kernel-Parameter für SILO (SPARC) definieren?

Beitrag von jmar83 » 08.10.2018 23:41:14

Wenn ich nicht angebe wird implizit sda1 verwendet - dann heisst es irgendwas mit "waiting for root partition", ein paar Sekunden später bin ich im initramfs.

Und das Problem löst sich auch mit dem wheezy-backports-Kernel nicht - dort muss ich weiterhin diesen Kernel-Parameter angeben.
Freundliche Grüsse, Jan

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jmar83
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Re: Kernel-Parameter für SILO (SPARC) definieren?

Beitrag von jmar83 » 09.10.2018 12:02:15

"Resp. auf der input-line von silo beim Booten."

Bis jetzt habe ich es über den "Open Boot Prompt" gelöst: "boot disk Linux root=/dev/sda nouveau.noaccel=1"

x86-Hardware auf Sun-SPARC-Maschinen zu verwenden erfordert eh meist ein paar spez. Anpassungen, das meiste läuft aber aufgrund der guten Treiberunterstützung relativ gut. Z.B.

- Die Nvidia Quadro NV 280 PCI-Grafikkarte (zeigt natürlich erst ein Bild beim Linux-Start, deshalb muss ich die Sun-Kiste zuerst per RS232 (über den OpenWRT-Router sowie einen USB/RS232-Adapter von FTDI) starten)

- Der LSI 9212-4i4e-Controller (mit RAID-Firmware 20.00.06.00 sowie x86-BIOS geflasht, für Sun gibt's da kein BIOS -> nur für ältere Controller mit PCI-X und SATA-II) Über diesen bediene ich das hier angesprochene Gerät, eine SATA-III-SSD. -> Der intern verbaute (zum Booten fähige) LSI-SAS-Controller "SAS1064" hat ein Problem mit SATA-III-Platten, die Firmware ist wohl dafür nicht ausgelegt.

- Die USB 3.0-PCIe-Karte welche keine sep. Stromversorgung braucht. (Gedacht für PowerMAC-Workstations wo keine Molex-Stecker vorhanden sind)

- Die Intel Gigabit-Ethernet-Karte (der interne Broadcom-Gigabit-Controller verursacht grausige Abstürze mit dem wheezy-backports-Kernel 3.16.x)

- Die Adaptec USB 2.0-Karte mit NEC-Chip, welche über die 2 internen USB-Ports die SATA-III-SSD versorgt. (Die Ultra45 hat ebenfalls keine Molex-Kabel für die Stromversorgung...)


...dank den SUN-Rechnern (die Ultra45 ist wohl eh ne Workstation als ein Server (?)) habe ich so ziemlich einiges über Linux (Debian ist die einzige Distri, welche dort einigermassen läuft - aber gleichzeitig eh meine bevorzugte Distribution! :-)) gelernt.

Aktuell verwende ich den Rechner hauptsächlich zum lernen von C++ (GNU Compiler + Eclipse für C/C++) sowie, ab und zu, für LibreOffice.
Freundliche Grüsse, Jan

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