umzug mit Clonezilla

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liekendeeler
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umzug mit Clonezilla

Beitrag von liekendeeler » 11.03.2018 13:04:46

Habe gestern meine 350 GB SSD bekommen. Sie soll die 160 GB HDD ersetzen. Das x230 war vorher ein Windows-Rechner. Habe Win gelöscht und Debian 9 SID installiert. War natürlich langsamer, als meine vorherige 250GB SSD.
Heute beim Versuch des Umzugs stellte sich ein Mangel heraus, den ich vorher nicht bedacht hatte. Bei der Installation von SID wurde die HDD NICHT auf Ext4 umgestellt, sondern NTFS beibehalten...... Da habe ich wohl gepennt :oops:

Beim Umzug mit Clonezilla offenbarte sich der Fehler.
Was soll ich nun tun????? Hier bin ich echt überfordert......

Avi
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Jana66
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Re: umzug mit Clonezilla

Beitrag von Jana66 » 11.03.2018 13:21:34

Hatten wir das nicht erst? viewtopic.php?f=13&t=168945 Prinzip nicht verstanden?
liekendeeler hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
11.03.2018 13:04:46
Heute beim Versuch des Umzugs stellte sich ein Mangel heraus, den ich vorher nicht bedacht hatte. Bei der Installation von SID wurde die HDD NICHT auf Ext4 umgestellt, sondern NTFS beibehalten...... Da habe ich wohl gepennt
Wahrscheinlich. Der Debian-Installer partitioniert und formatiert nach Wahl, selbst im grafischen DAU-Modus. Da du bei kurzfristig wiederholter Neuinstallation keinen Datenverlust und keine größeren Aufwendungen haben kannst ... welche Schlussfolgerung?

M. E. hast du im verlinkten Thread jedoch auf 250-GB-SSD installiert. Demzufolge die neue SSD nur Datengrab? Formatierung kannste mit Debian-Bordmitteln oder Debiangparted ändern. Daten durch einfache Kopie der Altdaten drauf.
Wenn keiner was sagt, wird sich nichts ändern. Wenn alle nur reden ebenfalls nicht.

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niemand
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Re: umzug mit Clonezilla

Beitrag von niemand » 11.03.2018 13:22:42

liekendeeler hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
11.03.2018 13:04:46
Bei der Installation von SID wurde die HDD NICHT auf Ext4 umgestellt, sondern NTFS beibehalten.
Du hast also Sid oder Stable (was eigentlich? 9 ist Stable, 10 ist Testing, Sid (hat nie eine Versionsnummer) ist Unstable) auf ’ne ntfs-Partition installiert? Erstaunlich, dass das funktioniert hat - eigentlich sollte es Fehler aufgrund nicht funktionierender Berechtigungen und Symlinks gegeben haben. Wie auch immer: In dem Fall würde ich neu installieren, um korrekte Rechtevergabe und Links sicherzustellen.

Oder ging’s nur um den Partitionstyp? Der hat keine nennenswerten Auswirkungen und lässt sich problemlos mit fdisk und Ähnlichen nachträglich ändern.
Hardware: dunkelgrauer Laptop mit buntem Display (zum Aufklappen!) und eingebauter Tastatur; beiger Klotz mit allerhand Kabeln und auch mit Farbdisplay und Tastatur (je zum auf’n Tisch Stellen)
Am 7. Tag aber sprach der HERR: „QWNoIFNjaGVpw58sIGtlaW5lbiBCb2NrIG1laHIgYXVmIGRlbiBNaXN0ISBJY2ggbGFzcyBkYXMgamV0enQgZWluZmFjaCBzbyDigKYK“

liekendeeler
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Re: umzug mit Clonezilla

Beitrag von liekendeeler » 11.03.2018 13:44:22

Hallo und Danke für die offene und verdeckte Schelte :roll:

In dem genannten Thread von mir, ging es schon um den Umzug von der laaangsamen HDD auf die schnelle mSATA .....
NUr, solange ich das Problem mit dem Umzug ALLER Daten von Sylpheed nicht im Griff habe, muß ich mein altes System von der HDD auf die neue SSD umziehen. Was das Email Prog angeht, kann ich mir derzeit keine Experimente leisten!

Habe nun nochmal mit gparted die Platten angesehen.
Die Neue ist wie die Alte mit etx4 formatiert, hat bereits von clonezilla die gleichen Partitionen verpasst bekommen!
Ich werde deshalb nochmal mit clonezilla partitionsweise die HDD nach SSD "umziehen"!?
Oder seht ihr das anders?
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Re: umzug mit Clonezilla

Beitrag von niemand » 11.03.2018 13:47:30

liekendeeler hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
11.03.2018 13:44:22
Was das Email Prog angeht, kann ich mir derzeit keine Experimente leisten!
Warum nicht? Wirst ja wohl ’n Backup haben, und VMs zum Experimentieren kosten doch auch nix?
liekendeeler hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
11.03.2018 13:44:22
Oder seht ihr das anders?
Ja. Ich würde auf dem Ziellaufwerk die gewünschten Partitionen anlegen und anschließend die Daten schlicht mittels cp, oder besser (weil bequemer) mit rsync kopieren, und fertig.
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Jana66
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Re: umzug mit Clonezilla

Beitrag von Jana66 » 11.03.2018 14:01:09

liekendeeler hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
11.03.2018 13:44:22
Ich werde deshalb nochmal mit clonezilla partitionsweise die HDD nach SSD "umziehen"!?
Oder seht ihr das anders?
Ja. Ich würde mir von Clonezilla respektive damit erstellten Images keine (evtl. ungünstige) Partitionierung vorschreiben lassen und Altdaten, insbesondere alte Einstellungen in /home, /etc usw. bereinigen, wegwerfen. Also nur persönliche Dateien übernehmen.
Zu viel? https://wiki.ubuntuusers.de/Datensicherung/
Was das Email Prog angeht, kann ich mir derzeit keine Experimente leisten!
POP3: Auf Server 14 Tage belassen? IMAP / Synchronitaet mit Mail-Client? Mails per Mail-Client archivieren und bei Bedarf rücksichern?
Wenn keiner was sagt, wird sich nichts ändern. Wenn alle nur reden ebenfalls nicht.

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Re: umzug mit Clonezilla

Beitrag von liekendeeler » 11.03.2018 15:13:43

Also, ich werde den Umzug wie von Jana vorgeschlagen durchführen. melde mich dazu wieder!

Sind auch die gesendeten Mails beim Server gespeichert? Da habe ich noch nicht geschaut...

Melde mich später, habe grade Besuch bekommen.
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geier22

Re: umzug mit Clonezilla

Beitrag von geier22 » 11.03.2018 15:14:57

Irgendwie verstehe ich deine Probleme nicht:
liekendeeler hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.03.2018 14:51:22
ich habe nun die mSATA 120 GB eingebaut, und die HDD mit 160GB ist geblieben. Habe Debian auf der mSATA installiert,
und weiter auf der HDD ist nach deiner Aussage Debian SID als startfähiges System installiert:
Also, das Bootproblem ist gelöst!
Was tust du da?
Genaugenomen hast du doch auf deiner HDD eine Sicherung des Systems was du sogar noch starten kannst.. Du musst doch nur das /home auf das andere übertragen, und sehen, ob alles funktioniert. dann kannst du die alte Platte entsorgen.
Ich habe mal sylpheed spaßeshalber auf 2 verschiedenen VM's installiert und einfach den Inhalt der einen ~/.sylpheed-2.0/accountrc in die andere
rein kopiert und die Accounts waren da. Lediglich den Einrichtungs-Dialog musste man abbrechen.
Alle .Ordner aus /home von der HDD zur SSD kopiert, dann Sylpheed installiert, so wie ich das vorher auch gemacht habe. Nach dem Start hatte ich zwar alle Filterordner , aber die Konten waren nicht vorhanden, die wollte Sylpheed neu eingerichtet haben....
Hättest du, wie oben erwähnt die Konten- Einrichtung einfach weg geklickt, wärst du nach den PW für deinen Account gefragt worden und gut wäre es gewesen :facepalm:
Wenn du also den Ordner ~/.sylpheed-2.0/ bzw. dein komplettes ~/home in deinen neue Maschine auf der SSD kopiert hättest, muss alles vorhanden sein.
zumal du ja auf beiden Maschinen Xfce/SID installiert hast (oder nicht?) .
Was du da jetzt mit Clonezilla veranstaltest, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Der Sinn ergibt sich mir nicht.
Wenn du in deinem ~/home die Konfigurationsdateien der Programme hast, brauchst du nur die Programme nachinstallieren und gut ist.

debianoli
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Re: umzug mit Clonezilla

Beitrag von debianoli » 11.03.2018 19:10:39

Mal 'ne praktische Frage: Warum fährt man SID, wenn man scheinbar noch Anfänger ist? Debian Sid ist immer etwas hakeliger und macht noch mehr Arbeit als nötig. Macht für mich nur Sinn, wenn man weiß, was man tut. Und etwas Zeit übrig hat...

liekendeeler
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Re: umzug mit Clonezilla

Beitrag von liekendeeler » 11.03.2018 20:57:26

Hallo Debianoli,
gute Frage, mir gefällt SID schon seit vielen vielen Jahren. Da ich normalerweise KEINE Probleme damit habe, bin ich dabei geblieben.

Ich habe auch noch nie (naja, nicht übertreiben, nur wenige) Probleme beim Umstieg von Hardware gehabt.

Deshalb habe ich auch die Systemgeschichten nicht parat. Ich brauche schlicht keine Kenntnis, wo was in welchem Verzeichnis abgelegt wurde. Außerdem gibt es ja für diesen Fall das Forum. :hail:
Der Haken bei der Sache ist nur, die "Störung" so zu erklären, daß die Fachleute auch erkenne, worum es geht.
Das ist mir hier nicht so ganz gelungen. :oops:
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Re: umzug mit Clonezilla

Beitrag von liekendeeler » 11.03.2018 21:42:01

Nun an die Anderen hier im Forum, die mir helfen! :hail: :hail:

Zum Verständnis: meine bisherigen Thinkpads (beim Kauf alle immer so 5 - 8 Jahre alt) hatten immer einen Formfaktor von 14mm dicken Platten. Wegen des Totalverlustes der Grafikkarte musste ein Neuer her. Bei einer Preisvorstellung: max 170€ konnte ich mir diesen x230 kaufen. Super Maschine mit einem GROßEN Manko: Meine 250 GB SSD mit einem laufenden System passt da nicht rein! Der Schacht ist nur 7mm hoch :facepalm: :oops: :evil:
Also alles Abspecken und auf die interne 160GB HDD umziehen, was die Maschine aber echt langsam gemacht hat. Deshalb der Schritt, der mich dann doch ein wenig überfordert, weil meine momentane Arbeit eine Pause nicht verträgt....
Nun zur heutigen Situation:
Meine HDD ist 160 GB groß, die mSATA jedoch nur 120 GB (der Rest ist versteckt) und die neue SSD 350 GB.
Deshalb kann ich die verdeckten Systemdateien/Ordner nicht einfach umziehen, es sind mehr, als die /home auf der mSATA aufnehmen kann.
Natürlich könnte ich Tabula Rasa machen. Neuinstallation auf mSATA und SSD gemeinsam (raid) und dann die Systemdateien und /home komplett von der HDD (wegen sylpheed) ins Home-Verzeichnis der Neuinstallation rüberschieben!
Ich glaube, das ist die schnellste Lösung oder was sagt Ihr!?

Alternativ kann ich mich jetzt auch dran machen, die Daten der HDD auf die SSD zu schieben, bzw auf der mSATA das epost-Programm Sylpheed zum Laufen zu bringen.
Nur zur Info dazu, ich habe 20 Accounts zu verwalten und dazu passend 80 Filterregeln erstellt. Die will ich auf keinen Fall neu schreiben müssen. 8O
Außerdem hat es ja in den letzten Jahren immer problemlos geklappt :lol:

Auf Eure Kommentare dazu wartet

Avi :hail:
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Re: umzug mit Clonezilla

Beitrag von niemand » 11.03.2018 21:57:51

Nun sind schon drei Laufwerke im Spiel? Das mSATA-SSD beherbergt das System, das 350GB-SSD kommt zusätzlich rein? Dann würde ich einfach weiterhin das mSATA-SSD als Systemlaufwerk behalten, und nur /home auf das 350GB-SSD legen. Wenn das Problem darin besteht, dass das 160GB-HDD und das 350GB-SDD nicht gleichzeitig angeschlossen sein können, würde ein einfacher, billiger USB-SATA-Adapter das Kopieren ermöglichen. Alternativ könnte man das HDD auch an einen anderen Rechner im Netz hängen, sofern vorhanden, und die Daten von dort aus mit etwa rsync auf das Notebook bringen.

OT: 350GB sind für’n SSD aber auch eine exotische Größe. Um welches handelt es sich, wenn ich fragen darf?
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Re: umzug mit Clonezilla

Beitrag von liekendeeler » 11.03.2018 23:15:21

wegen der Späte des Abends werde ich die Aktionen wohl doch auf morgen Abend verlagern.

Es handelt sich um das chinesische Produkt der Firma Vaseky: SSD V880 350 GB. 2,5,Inch Ultra-Slim 7 mm form factor. SATA 3 6GB/S SSD
edit: hat 65 Euronen gekostet und 8 Wochen gebraucht, bis sie bei mir war....

Gute Nacht, und bis morgen, gleiche Zeit :D
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geier22

Re: umzug mit Clonezilla

Beitrag von geier22 » 11.03.2018 23:24:15

liekendeeler hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
11.03.2018 21:42:01
Deshalb kann ich die verdeckten Systemdateien/Ordner nicht einfach umziehen, es sind mehr, als die /home auf der mSATA aufnehmen kann.
Das Glaube ich dir einfach nicht. Mein Thunderbird Verzeichnis beinhaltet 8796 Mails die 1.9 GB in Anspruch nehmen. Die Gesamtgröße meines /home
incl eines Download Verzeichnisses von 45 GB beträgt 100 GB. Dann gibt es von 5 verschiedenen Browsern, dem Recoll Index undn der doppelten Belegung durch firejail nochmal ca.10 GB Daten. Ein Home mit (wie bei dir denkbar ) mit ca 80 - 90 GB sollte mehr als ausreichen.
25 GB für das Root- Verzeichnis 10 GB für Swap und der Rest für das Home - Verzeichnis.
liekendeeler hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
11.03.2018 21:42:01
Alternativ kann ich mich jetzt auch dran machen, die Daten der HDD auf die SSD zu schieben, bzw auf der mSATA das epost-Programm Sylpheed zum Laufen zu bringen.
Nur zur Info dazu, ich habe 20 Accounts zu verwalten und dazu passend 80 Filterregeln erstellt.
Mache es doch einfach, habe oben dazu doch was geschrieben, wo dein Fehler war. Du hast doch immer noch das System auf der HDD.

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