Freie Software und freie Dokumentationen

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uname
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Freie Software und freie Dokumentationen

Beitrag von uname » 16.02.2017 15:17:48

Ich möchte noch mal kurz auf den Thread http://debianforum.de/forum/viewtopic.php?t=164247 zum Thema Dokumentationen eingehen.

Das Grundprinzip von freier Software ist, dass die Software frei aber nicht unbedingt kostenlos ist. Nur die Freiheit führt dazu, dass die Software beliebig geändert werden kann. Das ist die gesamte Grundlage von GNU/Linux. Wenn ich irgendein Script schreibe oder einen Dienst konfiguriere nutze ich hierfür freie Vorlagen z.B. aus igendeinem Quellcode. Ich würde nie auf die Idee kommen eine Anwendung von Grund auf neu zu programmieren. Das gleiche gilt für die zugehörigen Dokumentationen. Diese sind meistens auch frei und sollten die Basis für neue Dokumentationen sein.

Natürlich kann man mit dem Einsatz von Geld auch Dokumente oder Bücher zu GNU/Linux schreiben. Es ist sowohl legitim das Schreiben der Bücher bezahlen zu lassen oder entsprechend die Bücher zu verkaufen. Man muss nur jemanden finden der Geld dafür bezahlt. Aber Anfängerbücher gibt es bereits genug und auch das Internet ist voll davon.

Einsteiger muss man für freie Software begeistern [1] und ein paar Internetquellen mit guten Unterlagen zusammenstellen, siehe z.B. Beispiel [2]. Aber am Ende benötigt man das Interesse und die Kreativität des einzelnen Anwenders. Der Anwender muss beim lesen z.B. von [2] auch mal irgendwo ins Internet abbiegen. Einfach mal nach nicht verstandenen Begriffen per Google suchen. Und aufgrund der Begriffe weitere Begriffe suchen. Nach ein paar Monaten ist man dann Profi.

Schön wäre wenn man dann noch z.B. in einer Community wie dieser das Wissen weiter verbreitet. Oder man löst die Probleme der anderen Anwender, das übt auch.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/GNU-Projekt
[2] http://www.debiananwenderhandbuch.de

Ozelot
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Re: Freie Software und freie Dokumentationen

Beitrag von Ozelot » 17.02.2017 01:23:40

Im übrigen - war Widder1961 nicht der gute alte CapsLock-Andy?

Jana66
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Re: Freie Software und freie Dokumentationen

Beitrag von Jana66 » 17.02.2017 07:31:49

Ozelot hat geschrieben:Im übrigen - war Widder1961 nicht der gute alte CapsLock-Andy?
Nö. (Vielleicht ein Bruder im Geiste.) Das ist Mausbiber, EU-Rentner und m. E. harmlos von linuxmintusers.de und vielen anderen Foren. Genau wissen kann man/frau zwar nie - aber der Stil und seine mittlerweile gelöschten Querverweise in anderen Threads ... :mrgreen:
(Ich plädiere für kurz und einfach antworten - wegen gewisser Perlen - jedoch leben und leben lassen. Andys Threads sind doch auch nicht ohne: Lachen ist gesund und von einigen AWs habe ich auch schon gelernt.)
Wenn keiner was sagt, wird sich nichts ändern. Wenn alle nur reden ebenfalls nicht.

ViNic
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Re: Freie Software und freie Dokumentationen

Beitrag von ViNic » 17.02.2017 16:41:51

uname hat geschrieben: Ich würde nie auf die Idee kommen eine Anwendung von Grund auf neu zu programmieren.
Ich mein, kommt drauf an aus welcher Ecke man kommt. Als Software-Entwickler sollte man auch eine Software von Grund auf Neu geschrieben haben. Sonst verliert man wertvolle Erfahrungen. Ich habe sehr viel gelernt als ich eigene neue Software macht habe. In bereits bestehenden Projekten mitzumachen, ist auch eine gute Erfahrungsquelle und man lernt wie man in anderen Projekten mit anderen Menschnen zusammen arbeitet. Jedoch wenn man ein eigenes Projekt hochzieht, sind zu Anfang die gemachten Erfahrungen die Wertvollsten. Denk ich so.

Wenn man eine Programmiersprache gelernt hat., sollte man damit unbedingt größeres Projekt aufziehen. Egal ob es jemandem nützt oder nicht, oder es bereits gibt. Ziel sollte sein, ein Projekt erfolgreich zu erstellen.

So zum Beispiel bei mir. Obwohl bereits ein Meer aus WebCRM-Software existiert, habe ich ein eigenes Projekt gegründet (allerdings noch nirgendwo zu finden, da noch sehr jung). Programmiererfahrung bringe ich beruflich mit, nur noch kein WebCRM hochgezogen. Und ich habe sehr schnell gemerkt, das ohne Planung, ohne Ziele etc. so ein Projekt schon von Start weg scheitern kann. Obwohl ich beruflich an einem WebCRM groß geworden bin. Wohl gemerkt, bereits bestehendes Projekt.

Dieses Jahr will ich mich in Java rein arbeiten. Überwiegender Grund eine OpenSource-Software die mir mein Arbeitsleben enorm erleichtert hat und weil Java Plattform unabhängig ist. Ich will mich an diesem Projekt beteiligen. Aber auch hier will ich dann meine neu erworbene Java kenntnisse in einem neuem Projekt anwenden. Irgendwie so ... :THX:
Meine Debian-Kiste:
Raspberry Pi Model B
Raspbian (Debian Wheezy) 8)

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