Warum Linux den Desktop nie erobern wird...

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Lord_Carlos
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Re: Warum Linux den Desktop nie erobern wird...

Beitrag von Lord_Carlos » 17.07.2017 14:02:23

Wo trifft ihr Menschen die euch mehrmals in der Wochen auf eure Betriebsystemwahl ansprechen?
Kommen die von sich aus auf das Thema?

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Lord_Carlos
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Re: Warum Linux den Desktop nie erobern wird...

Beitrag von Lord_Carlos » 17.07.2017 14:04:54

TuxPeter hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.07.2017 13:59:50
Allerdings ist das Argument auch ein wenig kippelig, weil Windows mit neuen Versionen seinen Usern letztlich oft größere Änderungen zumutet, als sie im Linux-Bereich üblich sind.
Welchen Arbeitsgang hat sich in den letzten ~8 Jahren bei Windows stark veraendert?
Ich nehme an es geht hier um administrative aufgaben? Weil grosse aenderungen fuer Heimanwender fallen mir gerade nicht ein.

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scientific
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Re: Warum Linux den Desktop nie erobern wird...

Beitrag von scientific » 17.07.2017 14:10:15

War da nicht mal was mit Kacheln und zurückrudern?
dann putze ich hier mal nur...

Eine Auswahl meiner Skripte und systemd-units.
https://github.com/xundeenergie

auch als Debian-Repo für Testing einbindbar:
deb http://debian.xundeenergie.at/xundeenergie testing main

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Re: Warum Linux den Desktop nie erobern wird...

Beitrag von Revod » 17.07.2017 14:27:22

Lord_Carlos hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.07.2017 14:02:23
Wo trifft ihr Menschen die euch mehrmals in der Wochen auf eure Betriebsystemwahl ansprechen?
Kommen die von sich aus auf das Thema?
Mehrmals in der Woche schon nicht.

Erinnerst mich, da fragte ein Bekannter, Du kennst Dich mit PC ja aus, ich habe da ein Problem auf meinen " Wind.... " , kannst Mal vorbei kommen?

Ich fragte nach dem Problem, was für einen. Er, Im Prinzip funktioniert es, nur manchmal erscheinen Fehlermeldungen, die ich mehrmals weg klicken muss, oder ich muss einen Neustart machen und danach ist es ok

Ich ja, was denn genau, was steht in der Fehlermeldung?

Er, Programm, oder Runtime xy kann nicht geladen werden.

Ich sagte, kenne ich nicht, ich nutze Linux.

Seine Antwort, kenne ich, ich nutze " Wind..... " , weil es funktionieren muss., ist Tatsache.

Und ich war selten so baff. 8O

Und liess ihn zu einen anderen Supporter weiter ziehen.

Doch wenn man denkt, das ist nun ein " besseres " Bekannter mit ein paar gleiche / sehr ähnliche Denkweise Übereinstimmungen und Gemeinsamkeiten mache ich das " Linux Angebot "

Entweder wird es rasch was, oder ich lasse die Finger davon und daher kenne auch ich solche Antworten. Und früher, als ich noch XP supportete entdeckte ich viele PC mit praktisch nur Linux SW auf XP portiert ( Neukunden ). Erst nachdem ich zu meiner jetzige Linux Distri wechselte kamen die Erkenntnissen, über Gimp, VLC usw. aus der XP Zeit > Linux SW.

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syscrh
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Re: Warum Linux den Desktop nie erobern wird...

Beitrag von syscrh » 17.07.2017 15:07:29

Revod hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.07.2017 12:47:49
Stört mich, wenn man das " Kreis " zu sehr beschränkt, wenn man Distributionen schon namentlich benennt. Grund meiner Störung, es könnte doch " non-linux-user " noch interessierte Leser geben. Oder einfach nur sagen, es gibt mehr kleinere Distri, als Grosse. Und Ubuntu ( Wie schon ein paar Mal geschrieben wurde ) ist nicht mehr mit Debian zu vergleichen ausser der Endung der Pakete xy.deb, ... aufgehübschtes Debian ...
Ich hab das nur der Einfachheit halber gemacht. Klar, gibt es noch weitere kleine Distributionen und ein "und viele mehr" wäre evtl. nicht schlecht gewesen.
Und der einen oder anderen weiss warum Du zu Devuan gewechselt hast, was ich auch noch versuchen will ( Nebst PCLinuxOS, kleinere Distri mit viel, gar mehr Power als manche grosse- is mittelgrosse- bis grosse Distri. Klein und Gross finde ich relativ, nebst den mittelgrossen ).
Ich muss leider sagen, dass ich wieder bei Debian (Siduction momentan zum Testen) gelandet bin, denn MATE und Xfce funktionieren in Verbindung mit einem Notebook und ständig wechselnder Bildschirme mehr schlecht als recht.
Systemd finde ich aber weiterhin nicht wirklich toll, denn dafür hat es viel zu viele gravierende Fehler. Momentan ist es "notwendiges Übel", aber das kann sich ändern, wenn z. B. Devuan GNOME unterstützen sollte. FreeBSD möchte ich mir zudem auch einmal in nächster Zeit ansehen und dort gibt's sogar GNOME ohne Systemd!
Und was ich so aus allen Deinen Posting ( Nicht nur in dieses Thread ) so entnommen habe ist Dir die " bessere Sicherheit " sehr wichtig. Daher finde ich es relativ widersprüchlich, dass Du Deinen Bekannten, Freunden usw. einen Ubuntu installierst.
Klar sind mir gewisse Ideale wichtig, aber anderen Leuten eben nicht und wenn's um das System für jemand anderen geht, dann muss ich einfach meine Ideale hinten anstehen lassen. Oder soll ich jetzt sagen "Spotify ist nicht freie Software und deswegen helfe ich Dir bei der Installation nicht."?

Zudem bietet Ubuntu, wie schon vorher geschrieben, gewisse Dinge, die andere Distributionen eben nicht anbieten.
OEM Installation: Das macht leider nur Ubuntu (SolydXK hatte da auch mal einen Ansatz, kenne aber den aktuellen Stand nicht mehr)
Grafische Upgrades auf die nächste Version: Das kann Ubuntu und Fedora

Ich finde diese beiden Features eigentlich sehr wichtig, gerade für normale Nutzer, und solange das die anderen Distributionen nicht anbieten (hab das schon mal auf Reddit vor einem halben Jahr diskutiert und das Interesse bei Debian und Fedora war sehr verhalten, bzw. man wollte das tlw. auch gar nicht haben), bleibt für mich nur Ubuntu übrig. Und Canonical macht einfach unglaublich viel richtig.
Finde auch den Releasezyklus bei Ubuntu große klasse (ebenso den von openSUSE mit Leap und Tumbleweed, aber openSUSE hat bei mir leider diverse sehr komische Bugs; muss ich endlich mal im Forum dort ansprechen bzw. Bugreports erstellen): Eine LTS Version für die breite Masse und alle sechs Monate ein neues Release mit neuer Software und neuen Features, dessen Änderungen dann wieder in die nächste LTS einfließen, nachdem sie von den Enthusiasten getestet worden sind. Dazu für die LTS-Versionen noch einen optionalen Hardware Enablement Stack mit neuen Linux-Kerneln, damit neue Hardware unterstützt wird.

Klar, kann man auch viel Kritik äußern. Z. B., dass universe und multiverse keine Garantie auf Sicherheitsupdates haben und die Leute damit potentiell gefährliche Software nutzen.
So richtig besser macht das Debian aber leider auch nicht (siehe unterstützte Webbrowser; ich nutze z. B. sehr gerne GNOME Web, was aber bei Debian mangels Maintainern keine Updates bekommt). Dennoch: Bei Debian bekommen die allermeisten Pakete Sicherheitsupdates, bei Ubuntu deutlich weniger.



Zur restlichen Antwort auf meinen Beitrag: Zustimmung, kann ich nichts hinzufügen. :)

breakthewall hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.07.2017 13:42:11
Welche Windows-Edition soll ich nehmen? Fragen über Fragen.
Die Frage muss man sich ja glücklichweise nicht stellen, denn die "fürsorglichen" PC-Hersteller installieren einem ein Windows mit allerlei "nützlicher Zusatzsoftware" vor. :mrgreen:
Und der Lieblingsbrowser ist dank der Hersteller dann auch gleich mit dabei ... Oft ist dann nämlich nicht nur der Microsoft Edge, sondern auch Google Chrome, Opera und Maxthon gleich mit dabei. Braucht man nur noch den Lieblingsbrowser anklicken und schon kann's losgehen. :THX:
Dazu kann ich etwas sagen. Habe kürzlich mit der neuesten Version einen Test gemacht unter Debian 9, und war so ziemlich begeistert von der Einfachheit inzwischen. Eigentlich ist das einzig Aufwändige die Ersteinrichtung, wenn die ganzen Runtimes etc. installiert werden. Aber danach ist das Installieren von Flatpaks denkbar einfach, ob nun grafisch oder im Terminal. Die Flatpak-Integration je nach Desktop ist inzwischen auch schon so weit, dass nach der Installation nur noch auf bspw. Steam im Startmenü klickst, und schon wird das Steam-Flatpak gestartet ohne Murren. Also für den regulären Nutzer wird das stetig einfacher. Und wie man nachprüfen konnte, werden bei Flatpaks in Sachen Restriktionen schon ziemlich heftige Daumenschrauben angelegt, was standardmäßig sogar noch etwas weiter geht als ich das von bspw. Firejail gewohnt bin.
Ich muss aber ganz ehrlich sagen, dass mich Flatpak bisher nicht überzeugt und mir Snap deutlich besser gefällt.

Ich finde das bei Flatpak nämlich mit den Runtimes sehr unglücklich gelöst, denn eine Runtime ist ein Repository. Damit ist es nahezu unmöglich Anwendungen ohne Internetverbindung zu installieren und man ist immer an externe Server und dessen Erreichbarkeit gebunden.
Vorteil ist aber, dass es dezentral aufgebaut ist. Dennoch überwiegen für mich die Nachteile und an einer Lösung des Online-Problems ist man anscheinend nicht interessiert.

Bei Snap ist die Runtime eine simple Snap-Datei (welche man sich früher einfach aus dem tmp-Ordner extrahiert hat) und kann problemlos offline installiert werden (hatte ich nach Erscheinen extra ausprobiert, da mir das schon damals sehr wichtig gewesen war). Bei den Anwendungen ist es genauso. Dort einfach die snap-Datei auf einem Stick mitnehmen und installieren. Hat man dann wieder Internet und führt snap update aus, dann werden auch diese offline installierten Anwendungen aktualisiert.
Momentaner Nachteil: Starke Abhängigkeit zu Canonical. Aber sowas kann man ja lösen ...

Ich weiß, dass Linux-Repositories auch sehr an Server gebunden sind und mir ist das auch ein Dorn im Auge, aber immerhin kann man sich z. B. bei Debian ein Repository auf den Stick legen oder die deb-Dateien manuell abspeichern. Alternativ kauft man sich openSUSE auf DVD oder nimmt die Debian DVD und lebt mit den Programmen, die am DVD-Repository liegen.
Von Elster gibt es doch schon lange eine Online-Version. Da muss längst nichts mehr installiert werden.
Ja, das stimmt. Aber hat das nicht (zuletzt) immer Geld gekostet? Des Weiteren fehlt die Integration in die besagte Steuersoftware für den Desktop. Und für die braucht man ja eh schon WINE, also kann man Elster dann auch gleich noch installieren. Bei mir wird das aber sowieso alles in einer VM gemacht, denn mit dieser Einmalsoftware (man braucht jedes Jahr die neue Version) möchte ich mir nicht das System vermüllen.
Kenne ich nur zu gut. Doch inzwischen denke ich mir nur noch, dass diese Leute ja unheimlich glücklich mit Windows sein müssen, wenn sie es nötig haben laufend über Linux herzuziehen. Die haben doch größtenteils nur ein Problem damit, dass sie keine Wahl haben um von Windows wegzukommen, was stetig schlechter wird, und daher auf Linux herum hacken weil es ihnen nicht erlaubt ohne Einsatz des Verstandes noch Einarbeitung einfach zu wechseln. Und genau das ist es doch was sich viele wünschen, dass Linux am besten genau so funktioniert wie Windows, inkl. aller Programme, damit die Leute bloß nicht in eine Situation kommen sich weiterbilden zu müssen. Das merkst schon an den ganzen halbgaren Argumenten, dass da schlicht kein Fundament vorhanden ist, weshalb das gar keinen Wert hat darauf zu reagieren. Es zählt nur das Linux für einen selbst läuft, nicht was andere davon halten. Nutze nun schon so lange Linux und bin mehr als zufrieden mit allem, auch inwieweit es eine Bereicherung war im Vergleich zu Windows, was kein bisschen vermisst wird.
Sehe ich auch so! Und wer "zu faul/unflexibel" ist, sich an Linux zu gewöhnen, der soll eben bei Windows bleiben, wenn's da so vertraut und gemütlich ist. ;) Gibt ja momentan noch alle relevante Software für Windows ... :P

PS: Der Beitrag ist etwas überspitzt formuliert, also bitte nicht immer Wort für Wort alles glauben.

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Re: Warum Linux den Desktop nie erobern wird...

Beitrag von scientific » 17.07.2017 15:11:20

Haha. Ja das kenn ich auch. "du mein Computer spinnt schon lang herum. Kannst du mir helfen? Ich glaub ich muss ihn mal neu aufsetzen!"

Dann ists Windows... Auf meinen Hinweis, dass ich solche Probleme unter Linux in der Tat nicht kenne, kommt auch wie das Amen im Gebet "ich kann Linux nicht nutzen, weil mein Computer funktionieren muss"... Die hören sich offenbar selbst nicht zu.

Manch einer hat mal Linux ausprobiert. SuSe 9.4 oder so... Oder zur selben Zeit ein Debian. Und das wars mit Linux-Erfahrung, weils zu kompliziert mit der Installation war...

Der Hinweis, dass das heute so einfach geht, wie ein install.exe unter Windows zu bedienen, wird dann schon abgewimmelt mit "eigentlich funktioniert er eh."

Ich hab seit Jahren einen Spruch:
"Ich mache Windows-Support nur gegen Bezahlung. Und nicht in meiner Freizeit."

Dann werd ich auch mit solchen Fragen nicht mehr belästigt.

Lg scientific
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Re: Warum Linux den Desktop nie erobern wird...

Beitrag von Revod » 17.07.2017 16:02:54

syscrh hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.07.2017 15:07:29
...
Und der einen oder anderen weiss warum Du zu Devuan gewechselt hast, was ich auch noch versuchen will ( Nebst PCLinuxOS, kleinere Distri mit viel, gar mehr Power als manche grosse- is mittelgrosse- bis grosse Distri. Klein und Gross finde ich relativ, nebst den mittelgrossen ).
Ich muss leider sagen, dass ich wieder bei Debian (Siduction momentan zum Testen) gelandet bin, denn MATE und Xfce funktionieren in Verbindung mit einem Notebook und ständig wechselnder Bildschirme mehr schlecht als recht.
Systemd finde ich aber weiterhin nicht wirklich toll, denn dafür hat es viel zu viele gravierende Fehler. Momentan ist es "notwendiges Übel", aber das kann sich ändern, wenn z. B. Devuan GNOME unterstützen sollte. FreeBSD möchte ich mir zudem auch einmal in nächster Zeit ansehen und dort gibt's sogar GNOME ohne Systemd!
Auch wegen Systemd meinte ich, Warum Ubuntu bei bekannten installieren, wenn es " gravierend " ist?

Auch mit Sid wirst Du nicht unbedingt glücklich werden. Ich nutze LXDE, doch verstehe nicht was Du mit " ... ständig wechselnde Bildschirme .... " sagen willst. Ein 15" entfernen und einen 24" anschliessen, switschen zwischen 2 bis 4 Rechner, zwei Monitore an einen Notebook ( In Deinen entsprechendes Thread hatte ich es damals auch nicht richtig verstanden )?

Habe hier mit meinen SonyVajo Mal einen Test 2 Monitore gemacht, brauche es nicht, alles kein Problem mit PCLinuxOS und LXDE.
syscrh hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.07.2017 15:07:29
...
Und was ich so aus allen Deinen Posting ( Nicht nur in dieses Thread ) so entnommen habe ist Dir die " bessere Sicherheit " sehr wichtig. Daher finde ich es relativ widersprüchlich, dass Du Deinen Bekannten, Freunden usw. einen Ubuntu installierst.
Klar sind mir gewisse Ideale wichtig, aber anderen Leuten eben nicht und wenn's um das System für jemand anderen geht, dann muss ich einfach meine Ideale hinten anstehen lassen. Oder soll ich jetzt sagen "Spotify ist nicht freie Software und deswegen helfe ich Dir bei der Installation nicht."?

Zudem bietet Ubuntu, wie schon vorher geschrieben, gewisse Dinge, die andere Distributionen eben nicht anbieten.
OEM Installation: Das macht leider nur Ubuntu (SolydXK hatte da auch mal einen Ansatz, kenne aber den aktuellen Stand nicht mehr)
Grafische Upgrades auf die nächste Version: Das kann Ubuntu und Fedora...
Kenne OEM Installation nicht, für das ist doch Synaptic da, was mir sehr sehr zusagt und am Herzen liegt.

Ich verfolge meine Ideale und vermittle sie auch in meinen Umfeld, auch mit Rechner Systeme. Und wegen den Releases möglicher Totalschaden Update habe ich lieber Distro, die die RR anbieten. Mit Garantie, mit PCLinuxOS ( Ist RR ) hatte ich seid 10 Jahre nie RR-Update Probleme, geschweige Totalschaden. Da hilft auch die beste Update Benchmark-UI nicht, weil u. U. SW-Pakete irgend welche Kollisionen verursachen könnten, je nachdem wer individuell sich was extras installiert hat und extra Konfigurationen gemacht hat ( Habe ich unter PCLinuxOS und trotzdem keine Probleme, nicht im geringsten ).

RR-Update ohne Probleme seid 10 Jahre und nicht 11 Jahre? Weil ich PCLinuxOS-32-bit habe, dass seid einen Jahr bei PCLinuxOS eingestellt wurde ( Sicherheitsupdate 32 bit auch keine, Mal gucken wie lange es gut geht.... ). :wink:

@ scientific

Ja, die Einstellung ist leider weit verbreitet und für mich auch widersprüchlich, man will xy nutzen und dafür nicht Mal einen Funken Interesse darüber haben wollen.

Erinnere mich noch, vor ca. 5 Jahren machte ich einem das " Linux Angebot " nach längere positive Gespräche, und muss sagen er kam auf mich zu wegen Linux. Am Ende entschloss er sich bei W7 zu bleiben, es funktioniere nun ja alles. Ca. 10 Monate danach kam er nochmals bei mir vorbei, quasi auf den Knien, ich solle ihn sein " Wind.....7 " wieder herstellen, er wisse nicht mehr weiter, auch weil jemand ihm seine Daten verschlüsselt habe und er nicht Mal mehr auf seine HD zugreifen könne und 500.-- CHF überweisen müsse ( Über Sicherheit Faktoren hatten wir auch darüber geredet ).

Ich fragte ihn, ob er sich sicher sei sich für W7 nochmals zu entscheiden und zu retten versuchen, er sagte ja trotz seine " schmerzliche " Erfahrung, ja was wäre das Universum ohne " Paradoxum "... Ich musste passen, weil ich damals nur noch wage XP noch supporten konnte, darüber hinaus habe ich keine Ahnung, und es ist gut so, somit weiss mein Umfeld jetzt das von mir und werde nicht mehr mit " Wind..... der Stärke 10 " auch nicht mehr belästigt. Ja gute Frage, warum haben wir nicht mehr Linux Desktops Enduser....? :mrgreen:

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Re: Warum Linux den Desktop nie erobern wird...

Beitrag von syscrh » 17.07.2017 16:38:24

Revod hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.07.2017 16:02:54
Auch wegen Systemd meinte ich, Warum Ubuntu bei bekannten installieren, wenn es " gravierend " ist?
Weil Ubuntu eben sehr nutzerfreundlich ist.
Auch mit Sid wirst Du nicht unbedingt glücklich werden.
Weil zu instabil? Das befürchte ich nämlich auch ...
Ich nutze LXDE, doch verstehe nicht was Du mit " ... ständig wechselnde Bildschirme .... " sagen willst. Ein 15" entfernen und einen 24" anschliessen, switschen zwischen 2 bis 4 Rechner, zwei Monitore an einen Notebook ( In Deinen entsprechendes Thread hatte ich es damals auch nicht richtig verstanden )?
LXDE bietet doch überhaupt kein Werkzeug zur Monitorkonfiguration an, zumindest ist mir das so im Hinterkopf geblieben?! Da braucht man doch dann Arandr und darf sich Skripte erstellen, oder?
Aber gut, nicht einmal Xfce bot mir eine funktionierende Multi-Monitor-Konfiguration an, denn das speichert seine Einstellungen nicht. Jedes Mal, wenn man sich wieder mit dem Monitor neu verbindet, darf man alles wieder neu einstellen. Und bei mir sind die Displays schräg und gedreht angeordnet ... Das ist ein Spaß. Sich dann aber mit Arandr Skripte für alle Konfigurationen zu basteln und zwischen denen zu wechseln, war dann aber noch umständlicher, denn so viele Skripte wie ich Konfigurationen hab, kann ich gar nicht pflegen.
MATE kann wenigstens Multi-Monitor ordentlich, aber dafür zerlegt sich da das Panel-Layout mit der Zeit von alleine (und ich habe das extra in einer Konfigurationsdatei angelegt und dann importiert, um Fehler in der grafischen Oberfläche beim Verschieben der Elemente auszuschließen). War bei GNOME 2 schon so und MATE hat es übernommen. In GNOME Flashback übrigens seit Jahren behoben ...

Zudem hatte ich bei Devuan Probleme mit der Soundausgabe über den Videoausgang. Anscheinend schein Systemd bis dort hinein schon vorgedrungen zu sein ... Mit Debian gab es bei gleicher Oberfläche die Probleme nämlich nicht.
Kenne OEM Installation nicht, für das ist doch Synaptic da, was mir sehr sehr zusagt und am Herzen liegt.
Synaptic ist ein grafisches Werkzeug zur Installation von Paketen. Eine OEM Installation erfolgt ein ganz anderes Ziel: Du kannst damit Linux für z. B. einen Käufer Deines Notebooks vorinstallieren und Anpassungen machen (z. B. Treiber installieren, Branding einfügen) und danach drückst Du auf einen Knopf, der temporäre Benutzer wird gelöscht und beim nächsten Start erscheint ein hübscher Einrichtungsdialog. Dort legst Du Sprache und Logindaten fest und hast im Anschluss ein perfekt funktionierendes System. Das ist dann das gleiche Erlebnis wie bei einem Rechner aus dem Technikladen.
Bei Windows nennt sich das sysprep.
Ich verfolge meine Ideale und vermittle sie auch in meinen Umfeld, auch mit Rechner Systeme. Und wegen den Releases möglicher Totalschaden Update habe ich lieber Distro, die die RR anbieten. Mit Garantie, mit PCLinuxOS ( Ist RR ) hatte ich seid 10 Jahre nie RR-Update Probleme, geschweige Totalschaden. Da hilft auch die beste Update Benchmark-UI nicht, weil u. U. SW-Pakete irgend welche Kollisionen verursachen könnten, je nachdem wer individuell sich was extras installiert hat und extra Konfigurationen gemacht hat ( Habe ich unter PCLinuxOS und trotzdem keine Probleme, nicht im geringsten ).
Bei Rolling Releases bin ich immer noch skeptisch, ob die wirklich über Jahre hinweg gut laufen. Momentan teste ich openSUSE Tumbleweed auf richtiger Hardware und Solus OS in einer VM (beide mit GNOME). In einem Jahr weiß ich dann mehr über die Stabilität der beiden ...

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Re: Warum Linux den Desktop nie erobern wird...

Beitrag von Revod » 17.07.2017 17:36:41

... finde ich Gut, dass Du ... einen Jahr ... schreibst, ca. 8 Monate würden auch genügen um Distributionen auf Herz und Nieren zu prüfen, doch ein Jahr ist besser ( Kann aber auch nach 2 Jahren Testing Update raus kommen, dass es plötzlich den einen Notebook nicht mehr geht, Neuinstallation auf ein ganzes anderes Rechner und zwei Jahre später auch die HW des anderen Rechner nicht mehr mit der Distri harmoniert, meine persönliche Erfahrung ... aber ein W7 bis und darunter und angefressene àfel Sorten kommen definitiv nicht in Frage ). :mrgreen:

Was Benutzerfreundlichkeit angeht, unter PCLinuxOS lässt sich alles über seinen PCC Benchmark auch bedienen, überhaupt das Herz, was Admin betrifft, steht dem " Bunten " keiner Hinsicht nach und für mich bedeutet genau das der Sinn der Moderne, nämlich nützliche Funktionalität ( PCC = für Benutzer, Samba, Server, Drucker, Firewall, Treiber, Netzwerke usw. )

Braucht keinen Sudo System und hat auch keinen Systemd. Hat sehr hohe Sicherheit und sehr gute Stabilität, was das Kernkonzept dieser Distri ist. Muss es ja wissen, nach 11 Jahren Tag täglicher Gebrauch geschäftlich und Nachts Multimedial.

Da kommt nach meinen Erfahrungen, weder SolusOS noch Suse mit, was ich auch kenne. Hat das alte Debian Tool " MyliveCD " für meinen konfiguriertes System auf jegliche HW neu installierbar, hat Synaptic > Apt System.

Mit " addlocale " ( Lokalisierungsmanager ) UI kannst das die Distri in jegliche Sprachen Unterstützung verwalten .

Bei GraKa Treiber Fehler führt es selbstständig Diagnose durch und wählt das richtige Treiber aus, was via PCC nach geprüft werden kann. War das selbstständige Diagnose Konfiguration Tool erfolglos erscheint in der Konsole, init 3 Modus eine Option Tafel auf Ncurses Basis, der jedem klar ist wie es bedienen soll, und lässt Dich den Treiber auswählen.

Und viele weitere wirklich sehr gute durchdachte Tools, für Laie wie mich in dem Befehlsterminal. Auch Monitor Einstellungen, Tool = PCC und lxde hat via Xrandr wohl einen Tool für das zweite Monitor einstellen und heisst Debianlxrandr.

Doch langer Rede, kurzer Sinn wie man so schön sagt ( Gesagt habe ich bereits zu viel und auch PCLinuxOS hat seine Stolpersteine, wer nicht... ). Wenn Du SolusOS ( Kenne ich auch, hat Systemd und Sudo zwingend ) oder und Suse, letzteres auch wegen der Politik definitiv nicht mein Liebling, unbedingt willst nur zu zur... :mrgreen:

PS: Ubuntu wollte ca. vor 7 Jahren das PCC, respektive alle dessen Funktionen ins Ubuntu, als UCC übernehmen, was sie trotz ihrer sogenanntes grosses Know How nicht gelungen ist.

Ich kenne Ubuntu und nun hast Du mir das OEM erklärt, was bezüglich Rechner und Notebook betrifft, wird in der Communitiy auch angeboten, Notebooks und PC mit PCLinuxOS. Auch an dieser Stelle will ich sagen, Linux fähige HW Komponente und Peripherie berücksichtigen, dann ist alles kein Problem. Jüngstens bei meinen neuen Drucker, da habe ich Wiederanbieter schon diesbezüglich beansprucht und das richtige gefunden. War vor nicht all zu langer Zeit auch unter Mac nicht anders, bis es mehr wurden sind Treiber und Firmware auch für das angefressene Apfel auf CD zu finden. Warum also sollten wir nicht das gleiche Ziel verfolgen?!

Was mich ein wenig erstaunt ist nur, dass Du Dich shr gut auskennst unter der Motorhaube und deswegen vielleicht ein Opfer Deiner eigene Routine geworden bist. :wink:

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Re: Warum Linux den Desktop nie erobern wird...

Beitrag von Nice » 17.07.2017 18:12:41

Endlich kommt eine sinnvolle Diskussion zu Stande.
Endlich Informationen statt Rabulistik und neoliberale Sprüche.
Hier lerne ich dazu und lese gerne passiv mit.
Dank vor Allem an breakthewall, revod und syscrh :THX:

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Re: Warum Linux den Desktop nie erobern wird...

Beitrag von syscrh » 17.07.2017 19:53:41

Revod hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.07.2017 17:36:41
... finde ich Gut, dass Du ... einen Jahr ... schreibst, ca. 8 Monate würden auch genügen um Distributionen auf Herz und Nieren zu prüfen, doch ein Jahr ist besser ( Kann aber auch nach 2 Jahren Testing Update raus kommen, dass es plötzlich den einen Notebook nicht mehr geht, Neuinstallation auf ein ganzes anderes Rechner und zwei Jahre später auch die HW des anderen Rechner nicht mehr mit der Distri harmoniert, meine persönliche Erfahrung ... aber ein W7 bis und darunter und angefressene àfel Sorten kommen definitiv nicht in Frage ). :mrgreen:
Die plötzliche Einstellungen von Hardwareunterstützung gehört zu meinen größten Bedenken bei Rolling Release Systemen (dazu zählt auch Windows 10). Gerade wenn man proprietäre Treiber für seine Hardware braucht, dann können die von einem Tag auf den anderen nicht mehr laufen. Nutze ich ein fixed release, dann kann ich sowas ein wenig planen.
Bei dem Test geht's jetzt aber mehr darum breakages aufzuspüren. D. h. das Rolling Release muss ein Jahr mit sämtlicher Desktopsoftware, die von mir verwendet wird, ohne einen manuellen Eingriff durchhalten. Schafft es das nicht, dann ist es m. M. n. nicht für normale Endanwender geeignet, denn die sind mit so einem Eingriff überfordert.
Was Benutzerfreundlichkeit angeht, unter PCLinuxOS lässt sich alles über seinen PCC Benchmark auch bedienen, überhaupt das Herz, was Admin betrifft, steht dem " Bunten " keiner Hinsicht nach und für mich bedeutet genau das der Sinn der Moderne, nämlich nützliche Funktionalität ( PCC = für Benutzer, Samba, Server, Drucker, Firewall, Treiber, Netzwerke usw. )
Das ist ein Control Center ähnlich wie YaST oder das von Mageia? Soll ich Dir was sagen? Meine erste Aktion unter openSUSE: sudo zypper rm -u yast*
:P :mrgreen:

Kann diesen grafischen Tools irgendwie gar nichts abgewinnen. Man hat immer den Eindruck, dass sie jetzt mit dem Klick irgendwas zaubern, aber man weiß nicht was und ob sie auch nur das verändert haben. Ich will das irgendwie immer genau wissen, welche Schalter wie umgelegt worden sind.
Braucht keinen Sudo System und hat auch keinen Systemd. Hat sehr hohe Sicherheit und sehr gute Stabilität, was das Kernkonzept dieser Distri ist. Muss es ja wissen, nach 11 Jahren Tag täglicher Gebrauch geschäftlich und Nachts Multimedial.
Wie schaut es mit Breakages aus? Irgendwelche manuellen Eingriffe notwendig?
Muss gestehen, dass ich PCLinuxOS mal vor vielen Jahren ne Woche verwendet hab und seitdem nie wieder ... Wieso? Keine Ahnung, sollte ich evtl. mal wieder probieren ...
Da kommt nach meinen Erfahrungen, weder SolusOS noch Suse mit, was ich auch kenne. Hat das alte Debian Tool " MyliveCD " für meinen konfiguriertes System auf jegliche HW neu installierbar, hat Synaptic > Apt System.
Muss ganz ehrlich sagen, dass openSUSE schon einige gute Seiten hat. Z. B. ist Leap sehr solide und Tumbleweed bisher auch. Man hat eine identisch zu benutzende Distribution, aber kann sich den Releasezyklus aussuchen, das finde ich echt klasse! Ebenso sind die Repos gut gewartet, haben aber weniger Pakete als Debian. Bei Debian sind leider einige Leichen in den Repositories, z. B. Eclipse, welches seit Jahren keinen Maintainer hat und damit in der (für Java 8-Entwicklung) unbrauchbaren 3.8er-Version vorliegt. openSUSE scheint bei sowas konsequenter aufzuräumen. Auch Pakete, welche keinen Upstream-Support mehr haben, fliegen mit dem nächsten "Leap" raus.

Andererseits bin ich aber auch von den ganzen Eigenheiten genervt und viele Dinge erfordern manuelle Handarbeit (z. B. Fingerabdruckleser in GDM und im Terminal), wo es bei Fedora und Debian entweder out of the box oder nach dem Installieren eines Paketes funktioniert. Dazu kommen Netzwerkprobleme (DNS-Server manchmal nicht gefunden) und ungewohnte Orte für Konfigurationsdateien (viel ist in /etc/sysconfig für YaST abgelegt und aus den üblichen Orten herausgetrennt). Dafür sind die Konfigurationsdateien deutlich besser als die von z. B. Debian kommentiert. Bei openSUSE stehen z. B. eigentlich immer die Defaultwerte mit dabei, was ich bei Debian doch schmerzlich vermisse! Klar, manches ist Gewohnheit, anderes aber einfach nur Blödsinn für Heimanwender (z. B. Admin-Passwort erforderlich um mit WLAN zu verbinden, fprintd erfordert manuelle Konfiguration, sudo fragt nach root-Passwort, anstelle dem User-Passwort -> Wozu dann überhaupt sudo? Da kann ich ja gleich su nehmen, etc.).
Naja, ich werde wohl irgendwann eine Anleitung veröffentlichen, wie man die Eigenheiten von openSUSE herauskonfiguriert und dann ein sehr angenehmes System zum Arbeiten hat. Momentan aber WIP.

Bei Solus OS fehlt mir grundsätzlich als erstes die stabile Variante*. Dafür ist die rollende Variante wirklich ziemlich gut gelungen und erfordert - im Gegensatz zu openSUSE - keine Nachkonfiguration.
*Bin nicht so der Freund davon, auf jedem Gerät eine andere Distribution zu verwenden (momentan openSUSE, Sailfish OS und Debian).
Bei GraKa Treiber Fehler führt es selbstständig Diagnose durch und wählt das richtige Treiber aus, was via PCC nach geprüft werden kann. War das selbstständige Diagnose Konfiguration Tool erfolglos erscheint in der Konsole, init 3 Modus eine Option Tafel auf Ncurses Basis, der jedem klar ist wie es bedienen soll, und lässt Dich den Treiber auswählen.
Das klingt spannend! Ich verzweifle gerade mit openSUSE Leap und dem NVIDIA-Treiber auf einem Desktop-PC (NVIDIA kommt mir nimmer ins Haus). Das ist definitiv eine Schwachstelle von openSUSE. Aber gut, da können die auch nichts dafür, denn der NVIDIA Treiber ist bekanntermaßen Müll. AMD und Intel machen das dafür jetzt sehr vorbildlich!

EDIT: War doch nicht so schwierig. Hatte nur Probleme, da anscheinend eine xorg.conf-Datei vorhanden war (war ne frische Installation). Hab die gelöscht und seitdem läuft es wunderbar!


Ich merke gerade: Wird evtl. bissl viel über openSUSE, weiß nicht, ob das euch hier so interessiert :mrgreen:
Doch langer Rede, kurzer Sinn wie man so schön sagt ( Gesagt habe ich bereits zu viel und auch PCLinuxOS hat seine Stolpersteine, wer nicht... ). Wenn Du SolusOS ( Kenne ich auch, hat Systemd und Sudo zwingend ) oder und Suse, letzteres auch wegen der Politik definitiv nicht mein Liebling, unbedingt willst nur zu zur... :mrgreen:
Was stört Dich denn an openSUSE und dessen Politik? Ist ja eigentlich eine fast reine Community-Distribution ... Wird auf jeden Fall deutlich weniger als Fedora beeinflusst ...
PS: Ubuntu wollte ca. vor 7 Jahren das PCC, respektive alle dessen Funktionen ins Ubuntu, als UCC übernehmen, was sie trotz ihrer sogenanntes grosses Know How nicht gelungen ist.
Vermutlich, weil man dafür, wie bei openSUSE, auch an der Ordnerstruktur einiges ändern müsste? Und dann wäre man ja zu Debian inkompatibel geworden ...
Ich kenne Ubuntu und nun hast Du mir das OEM erklärt, was bezüglich Rechner und Notebook betrifft, wird in der Communitiy auch angeboten, Notebooks und PC mit PCLinuxOS.
Mir geht's ja insbesondere darum, dass ich selbst so eine OEM Installation durchführen kann. Geht das mit PCLinuxOS?
Auch an dieser Stelle will ich sagen, Linux fähige HW Komponente und Peripherie berücksichtigen, dann ist alles kein Problem.
Das ist bei mir schon längst alles umgestellt ... Zumindest meine alltägliche Hardware. ;) Daher bin ich ja auch so zufrieden und verstehe das Genörgle aus der Windows-Welt nicht ^^
Was mich ein wenig erstaunt ist nur, dass Du Dich shr gut auskennst unter der Motorhaube und deswegen vielleicht ein Opfer Deiner eigene Routine geworden bist. :wink:
Sowas kann natürlich immer sein ...
Wobei ich eigentlich versuche auch immer ein wenig verschiedene Distributionen einzusetzen, damit man da nicht einrostet und flexibel bleibt. Daher gebe ich auch mit openSUSE so schnell nicht auf ... Gefällt mir nämlich außerdem viel zu gut 8)

Nice hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.07.2017 18:12:41
Endlich kommt eine sinnvolle Diskussion zu Stande.
Endlich Informationen statt Rabulistik und neoliberale Sprüche.
Hier lerne ich dazu und lese gerne passiv mit.
Dank vor Allem an breakthewall, revod und syscrh :THX:
Volle Zustimmung! Jetzt ist's besser :mrgreen: 8)

Ich bin ehrlich gesagt ziemlich verwundert, wie man sich bei heise und anscheinend auch hier die Köpfe über so belangloses Zeug einschlagen kann ... War von früher eigentlich etwas anderes gewohnt ... Klar, bei heise ging es schon immer hoch her, aber zwischendurch gab es immer wieder Threads mit sachlicher und sinnvoller Diskussion, welche ich gerne gelesen habe. Die letzten 4500 Kommentare waren aber jetzt zum größten Teil Müll. Vermutlich haben die "sachliche Beiträge-Schreiber" keine Lust mehr da mitzudiskutieren und Zeit zu vergeuden ... Verständlich, wie ich finde.

breakthewall
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Re: Warum Linux den Desktop nie erobern wird...

Beitrag von breakthewall » 17.07.2017 20:02:20

syscrh hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.07.2017 15:07:29
Ich finde das bei Flatpak nämlich mit den Runtimes sehr unglücklich gelöst, denn eine Runtime ist ein Repository. Damit ist es nahezu unmöglich Anwendungen ohne Internetverbindung zu installieren und man ist immer an externe Server und dessen Erreichbarkeit gebunden.
Vorteil ist aber, dass es dezentral aufgebaut ist. Dennoch überwiegen für mich die Nachteile und an einer Lösung des Online-Problems ist man anscheinend nicht interessiert.
Es ist grundsätzlich nicht die Regel etwas ohne Internetverbindung zu installieren, ob nun via Snap, Flatpak oder regulärem Repository. Aber man kann bei allen ebenfalls entsprechende Pakete herunterladen, die auch lokal installierbar sind. Ich verstehe nicht wie man darauf kommt, eine Runtime sei ein Repository. Die Runtime ist lokal installiert und stellt jeweils die Abhängigkeiten bereit für jeweilige Flatpaks, die dann problemlos überall lauffähig sind wo diese Standard-Runtime existiert. Aber das hat überhaupt nichts mit dem Repository zutun.
syscrh hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.07.2017 15:07:29
Bei Snap ist die Runtime eine simple Snap-Datei (welche man sich früher einfach aus dem tmp-Ordner extrahiert hat) und kann problemlos offline installiert werden (hatte ich nach Erscheinen extra ausprobiert, da mir das schon damals sehr wichtig gewesen war). Bei den Anwendungen ist es genauso. Dort einfach die snap-Datei auf einem Stick mitnehmen und installieren. Hat man dann wieder Internet und führt snap update aus, dann werden auch diese offline installierten Anwendungen aktualisiert.
Mit Flatpaks geht das auch wie gesagt. Doch Snaps halte ich für ein undurchdachtes Konzept. Allein schon im Bezug auf die Sicherheit ist das sehr suboptimal, sodass extra Anpassungen am Linux-Kernel notwendig waren, damit Snaps überhaupt eine gewisse Form der Sicherheit bieten können, auch indem unter anderem AppArmor eingebunden wird. Bei Flatpaks ist so etwas nicht erforderlich, hier hatte man von Anfang an ein solides Konzept. Aber das ist typisch Canonical, erst wild herum basteln und hinterher wird mal über die Folgen nachgedacht. An Snaps finde ich auch sehr ungünstig, dass ein Snap seine Abhängigkeiten selbst mitbringt, was bei Flatpak alles in der zentralen Runtime enthalten ist, was Flatpaks schlank und unabhängig macht, und zusätzlich nicht etliche Libs etc. in vielfacher Form pro Flatpak verwaltet. Da kommen mir direkt wieder Erinnerungen an Windows hoch hinsichtlich Snaps. Doch so wie es aussieht, ist das Rennen quasi schon gelaufen. Da Canonical vielfach misstraut wird, und Flatpak unter den Distributionen eine weit größere Verbreitung hat.
syscrh hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.07.2017 15:07:29
Momentaner Nachteil: Starke Abhängigkeit zu Canonical. Aber sowas kann man ja lösen ...
Nein danke, Canonical hat schon genug getan. Wobei ja Snap-Repositorys auch beliebig sein können, ohne Anbindung an Canonical.

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Re: Warum Linux den Desktop nie erobern wird...

Beitrag von syscrh » 17.07.2017 20:55:51

breakthewall hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.07.2017 20:02:20
Es ist grundsätzlich nicht die Regel etwas ohne Internetverbindung zu installieren, ob nun via Snap, Flatpak oder regulärem Repository. Aber man kann bei allen ebenfalls entsprechende Pakete herunterladen, die auch lokal installierbar sind. Ich verstehe nicht wie man darauf kommt, eine Runtime sei ein Repository. Die Runtime ist lokal installiert und stellt jeweils die Abhängigkeiten bereit für jeweilige Flatpaks, die dann problemlos überall lauffähig sind wo diese Standard-Runtime existiert. Aber das hat überhaupt nichts mit dem Repository zutun.
Und wie kann ich mir bei Flatpak die Runtime so abspeichern, dass ich sie auf einem Rechner ohne Internetverbindung wieder installiert bekomme? Nehmen wir z. B. die aktuelle GNOME 3.24 Runtime und wollen LibreOffice installieren? Wie gehe ich da jetzt vor, wenn ich einen Rechner mit und einen ohne Internet habe (aus welchen Gründen auch immer der kein Internet hat)?

Bei snap: Core-Runtime als .snap aus dem System klauen und die LibreOffice.snap runterladen. Dann am Zielsystem "snap install core.snap" und "snap install LibreOffice.snap". Fertig, läuft.
Unter Windows: LibreOffice.msi herunterladen und installieren.
Bei Debian: Lokalen Mirror auf Stick, etc. erstellen oder DVD einhängen und "sudo apt install libreoffice" ausführen. -> Schon ziemlich kompliziert im Vergleich zu den anderen.
Flatpak: ?

Ich hab da wirklich ein ernsthaftes Interesse das mit Flatpak zu lösen, auch im Hinblick darauf, dass man bei Fedora darüber diskutiert mit einer der nächsten Versionen komplett darauf umzustellen.


Weitere Bedenken meinerseits (allgemeiner Art):
- Brauchen wir dann überhaupt noch verschiedene Distributionen, denn was unterscheidet diese dann noch, wenn alles als universelle Anwendung daherkommt? -> Machen sich die Distris nicht damit selbst kaputt?
- Was ist eigentlich mit Leuten, welche momentan LTS-Versionen von Distributionen einsetzen, da sie über Jahre hinweg die gleiche Anwendungsversion nutzen möchten, aber trotzdem Sicherheitsupdates erhalten wollen?
- Wer garantiert mir, dass eine Flatpak-Datei auch garantiert aus dem öffentlichen Quellcode gebaut worden ist? Viele Distributionen machen reproducible Builds und man vertraut evtl. sogar der Distribution und kann sich dann relativ sicher sein, dass diese beim Kompilieren auch den öffentlichen Teil des Quellcodes verwendet hat und nicht noch heimlich was hinzugefügt hat. Bei den universellen Anwendungen habe ich nun das gleiche Problem wie bei Android mit dem Play Store: Wer garantiert mir, dass die Anwendung auch das macht, was sie vorgibt zu tun? Das ist ja auch ein Grund, wieso man bei F-Droid die Anwendungen neu baut und signiert. Eben um zu gewährleisten, dass auch drin ist was draufsteht. Sollten bei Flatpak in Zukunft die Entwickler die Anwendungen bereitstellen, dann könnte ich mir vorstellen, dass das problematisch sein könnte.
- Es lassen sich ja bekanntlich Runtimes parallel installieren. Wie schaut das da mit der Pflege aus? Möchte das GNOME Team die 3.20er Runtime bis in alle Ewigkeit pflegen? Denn nutze ich Anwendungen fauler Entwickler, dann updaten diese nie auf eine neue Runtime und ich hab auf meinem System dadurch einen schönen quelloffenen Blob und damit ein gesandboxtes Einfallstor. Momentan sorgt meine Distribution dafür, dass das nicht passiert, indem man die Anwendung entweder patcht oder aus dem Repository wirft ... Wie schaut das mit dem Speicherplatz aus, wenn dann jede Anwendung auf eine andere Runtime setzt?

-> Das kann man natürlich auch alles lösen, indem die Distributionen die Flatpaks bauen (das möchte man bei Fedora vermutlich machen) und nicht die Entwickler selbst. Aber wo bleibt dann der Vorteil der ganzen Übung? Dann ist man ja wieder genau da, wo man hergekommen ist. Unterschied: Alles läuft in einer Sandbox.

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Re: Warum Linux den Desktop nie erobern wird...

Beitrag von Revod » 17.07.2017 21:01:16

@ syscrh

Du hast fragen über PCLinuxOS. Sage nur versuche / ausgiebig und " hart " testen. Wegen Deines /etc/xorg.conf Datei, eben bei PCLinuxOS wäre eine Neuinstallation nicht notwendig gewesen. PCC > Video Card, neu konfigurieren und dann wäre alles gefixt gewesen. Im PCC steht z. B. auch " Hakenfeld: Unterstützung für zweites Monitor aktivieren ( Oder so ähnlich, musste schon länger keine Einstellungen an meine Rechner vornehmen ) "

Und nein PCC ist nicht so was wie Yast, höchstens ähnlich wie das von Megaia. Doch wenn man nicht sieht, respektive liest welche Haken man setzt weiss man natürlich auch nicht was da aktiviert / deaktiviert, steht einem alles vor die Augen. Durch das PCC weiss, zumindest ich, was ich wie eingestellt habe, weil die kurzen Beschreibungen einem alles sagen. Yast kenne ich, ist wirklich kein Vergleich, weiss nicht wie Du auf dieses Vergleich kommst ( Siehe obiges Beispiel mit " Zweites Monitor " ).... :mrgreen:

Und ja, Comunity HW kaufen, eine Iso downloaden, oder einen selbst remastered aus eigenes konfiguriertes Distrisystem und installieren und gut ist.

Fast vergessen ( Suse hat mich daran erinnert ), GraKa. Monitor Nix Dir nix mir verabschiedet sich, kein Problem, austauschen und rebooten. Bei GraKa wird natürlich nicht auf Anhieb die Passende Auflösung gefunden, dann wechselt es im Terminal mit der " ncurses Tafel " Beim Monitor ( Besonders wenn man zu einer niedrigere Auflösung wechselt ) die Monitor Tasten benutzen und gut ist.

Bei Open-Suse ( Gebe zu, ist nicht das Selbe wie Share Suse, die mit " M&S " zusammen spannen ) ist das scheinbar immer noch problematisch, so wie ich Dich aus Deinen letztes Post verstehe.

" Langer Rede, kurzes Sinn... " Weil a) in dieses Thread unpassend und zweitens, nicht jede Gewürzmischung passt jedem.

Und wegen des Jahres Probe Test, was soll ich sagen, bei bekannten fühle ich mich mit PCLinuxOS besser als mit Debian, bei keinem wegen RR-Update bis jetzt irgend was nicht mehr gegangen ( Ausser einmal mein ehemaliger CLP-Color-Laser, was rasch durch die Comunity gelöst werden konnte, vermutlich mit Debian nicht möglich gewesen wäre, Vorteil kleinere Distris ).

Wegen Breakages, weiss nicht Mal was das ist, unter PCLinuxOS, und das schöne gksu und PWD eingeben, ohne Sudo. :mrgreen:

Mich stören definitiv die Release Zyklen bei nicht RR Distris ( Da hatte ich auch Breakages unter Debian vor ca. 10 Jahren ). Ich kann nur meine Erfahrungen mit PCLinuxOS unterstreichen, die RR-Updates keine Brüche und anderweitiges bisher verursacht haben, andere RR Distri kenne ich nicht und daher kann ich nicht sagen wie dort auf Stabilität und Funktionalität geachtet wird. Und auch wie bei jeder andere Distri auch, Treiber muss man nicht updaten und Pakete in Synaptik ja sperren, die für die eigene HW essentiell sind ( Hatte auch damit Erfahrung, mit einer ältere NV Karte und neuestes Treiber, Unter PCLinuxOS, stimmt. Doch bitte, das sind grundlegende Faktoren, wenn man sich selber supportet, bei bekannten deaktiviere ich die non-free Quelle ja eh )... :wink:

Ja, wenn Du Lust hast teste es ausgiebig und länger, Style kann man es sich selber schustern, wenn es noch so stimmt hat es keinen Gnome, dafür Mate, XFCE, LXDE, KDE als Standard und weitere DE / WM's ( Habe kein 64 bit System und daher müsste ich das Repo der 64 bit kurzer Hand in Synaptic einrichten um zu gucken. ) Du kannst ja immer noch in ca. einen Jahr Dich definitiv entscheiden ( Man muss es nutzen mit allem was es einem bietet, Minim. jedes 2 - 3. Tag ). :)

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syscrh
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Re: Warum Linux den Desktop nie erobern wird...

Beitrag von syscrh » 17.07.2017 21:24:09

Revod hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.07.2017 21:01:16
Wegen Deines /etc/xorg.conf Datei, eben bei PCLinuxOS wäre eine Neuinstallation nicht notwendig gewesen.
Hab openSUSE auch nicht neu installiert. Nur die Treiber hatte ich fälschlicherweise nochmal entfernt ... War aber letztendlich dann bloß die xorg.conf und, dass sowas einem in die Quere mit NVIDIA-Treibern kommt, kenne ich leider auch von Ubuntu und Debian. Am besten haben bisher die NVIDIA-Treiber immer unter Fedora funktioniert. Durch die fantastischen akmods gab es nach keinem Kernel-Update irgendwelche Probleme bei mir.
Aber wie gesagt: NVIDIA kaufe ich sowieso bei neuer Hardware nicht mehr. Da muss man einfach AMD und die amdgpu-Treiber unterstützen.
Und nein PCC ist nicht so was wie Yast, höchstens ähnlich wie das von Megaia.
Was macht es denn konkret anders als YaST? Ich hab, wie gesagt, überhaupt keine Erfahrung mit PCLinuxOS.
Eines weiß ich: YaST ist immer noch eine Katastrophe, aber es lässt sich seit Leap 14.1 (eigentlich 42.1, aber ich bevorzuge eigentlich die korrekte Fortsetzung der Nummerierung) zum Glück vollständig entfernen. Damit bleibt nur noch der sysconfig-Ordner übrig und da befinden sich dann einige Konfigurationsdateien. Muss man wissen, aber eigentlich keine große Sache.
Doch wenn man nicht sieht, respektive liest welche Haken man setzt weiss man natürlich auch nicht was da aktiviert / deaktiviert, steht einem alles vor die Augen.
Natürlich lese ich was da steht, aber soweit ich mich erinnern kann, hat mir YaST nie angezeigt, welche Befehle es jetzt genau ausführen möchte.
Bei Open-Suse ( Gebe zu, ist nicht das Selbe wie Share Suse, die mit " M&S " zusammen spannen ) ist das scheinbar immer noch problematisch, so wie ich Dich aus Deinen letztes Post verstehe.
Eigentlich nicht wirklich. Nur Tumbleweed und NVIDIA wird nicht unterstützt. Leap funktioniert aber nach dem Löschen der xorg.conf wunderbar.
wenn es noch so stimmt hat es keinen Gnome, dafür Mate, XFCE, LXDE, KDE als Standard und weitere DE / WM's
Auf der Downloadseite wird momentan KDE und MATE gelistet. Ohne GNOME wird es aber wohl eher nicht zu einem Test kommen, denn mein KDE-Experiment ist auch erst letzte Woche an Multi-Monitor gescheitert. Hier hätte ich die Arbeitsfläche am zweiten Bildschirm an jedem Monitor separat konfigurieren dürfen und das ist mir ehrlich gesagt zu blöd. Außerdem ist mir eigentlich der Konfigurationsaufwand zu hoch, da mich die ganzen Details beim Desktop eh nicht interessieren (Animationen, Schriftarten, etc. will ich mich gar nicht drum kümmern, aber bei KDE muss ich es, da mir viele Defaults nicht passen; Beispiel: Aktiver Bildschirm folgt standardmäßig nicht der Maus) und der einfach ohne Konfiguration hübsch aussehen und laufen soll. Aber das ist Geschmackssache und damit wären wir dann nach dem OffTopic wieder beim Thema: Vielfalt ist wichtig, denn die Geschmäcker sind nunmal verschieden.

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