Ist Debian überhaupt noch als Arbeitssystem tauglich?

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ViNic
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Re: Ist Debian überhaupt noch als Arbeitssystem tauglich?

Beitrag von ViNic » 12.10.2017 06:35:21

thoerb hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
11.10.2017 22:58:08
niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
11.10.2017 20:15:27
Ach, und so ’nen Dummsinn muss man dann deiner Meinung nach unkommentiert stehen lassen? Ich denke nicht: hier kommen auch Leute rein, die mit Debian bislang nicht viel am Hut haben, ....
Und die sehen dann den ersten Thread, der innerhalb von zwei Tagen über 1600 Zugriffe hat, denken sich: "Hey, das muss ein interessantes Thema sein", und lesen dann den ganzen Stuss hier. Ich persönlich finde das nicht gut.
Der Titel ist für das Thema des Forums und ihre Mitglieder ziemlich provokant gewählt. Das ist der Grund für die hohe Anzahl an Views.

Geht ja erstmal mit dem Schlagwort Debian los. Danach der Frage ob damit noch gearbeitet werden kann. Das ist ziemlich interessant, den welche Gründe kann es geben das man Debian nicht mehr nutzen kann. Dann klickt man rein, liest sich den Anfang durch + link und stellt fest, daß es sich um einen standardfall handelt. Debian wurde weiter entwickelt.

Jetzt kann man noch entscheiden ob man ein Kommentar hinterlassen möchte oder nicht.
Meine Debian-Kiste: Raspberry Pi Model B mit Raspbian.

ViNic
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Re: Ist Debian überhaupt noch als Arbeitssystem tauglich?

Beitrag von ViNic » 12.10.2017 06:52:15

Debiander hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.10.2017 06:32:17
Aus einer einfachen Frage wird hier ein Theater inszeniert. Der Fragesteller welcher Debian eigentlich nur sehr selten nutzt,
einige Jahre gar nicht obwohl ihm diese Distribution schon seit Woody bekannt ist wird als Troll dargestellt.
Bei euch in Deutschland scheint es nicht nur verrückte Politiker zu geben sondern scheint es sich so langsam aber sicher auch auf andere Bereiche
wie zum Beispiel hier auf dieses Debian Forum zu übertragen. Was hat man euch nur angetan? Damit verabschiede ich mich mal lieber hier zwecks Ansteckungsgefahr.
Das ist heute leider ziemlich normal. Hier ist es vergleichsweise noch nett und freundlich. In der Gaming Szene ist der Ton vergleichsweise viel rauer. Ich denke auch das manche hier gewisse Dinge als zu selbst verständlich erachten, weil sie schlicht weg nichts mehr anderes kennen.

Dann fühlen sie sich genervt. Ich habe seit Debian 6 nicht mehr viel großartig etwas mit Debian zu tun. Neuerdings wollte ich mir in der VirtualBox Debian installieren und stellte fest, wie seltsam sich das System mittlerweile anfühlt. Bin mittlerweile anderes gewohnt.

Daher stelle ich für mich immer wieder klar, daß viele Dinge gar nicht selbst verständlich sind.
Meine Debian-Kiste: Raspberry Pi Model B mit Raspbian.

Nice
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Re: Ist Debian überhaupt noch als Arbeitssystem tauglich?

Beitrag von Nice » 12.10.2017 12:11:19

<°))))))><{

Jana66
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Re: Ist Debian überhaupt noch als Arbeitssystem tauglich?

Beitrag von Jana66 » 12.10.2017 12:50:02

Nice hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.10.2017 12:11:19
<°))))))><{
Na aber! Der Fisch ist ungerechtfertigt. Wir haben doch wohl nicht den perfekten und einzig wahren Glauben?! :wink: :mrgreen:
ViNic hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.10.2017 06:52:15
Ich habe seit Debian 6 nicht mehr viel großartig etwas mit Debian zu tun. Neuerdings wollte ich mir in der VirtualBox Debian installieren und stellte fest, wie seltsam sich das System mittlerweile anfühlt. Bin mittlerweile anderes gewohnt.
Bitte erläutern. Von mir kriegste keinen Fisch, ich bin tolerant. Also so im eng begrenzten Rahmen des Möglichen. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Da ich langsam einige "Schäfchen" vom Debianforum aufgrund ihres "historischen Schrifttums" kenne, nehme ich mal an, du nutzt OpenSuse. Ja, fasst sich anders an, schaut sich modern an, glänzemd wie ein neues Auto, riecht leider nicht. So empfand ich.

Aber OpenSuse und KDE/Plasma gehören irgendwie zusammen. Und Plasma ist was für Desktop-Fetischisten: Basten, Ändern, nochmals, Tage und Wochen. Plasma 5 kam neu, Bugs, hey funktioniert nicht so ganz. Plasma 6 kommt bestimmt. :mrgreen: :hail:
Und dann ist der Fetisch (Desktop) und die viele Arbeit daran wieder für die Mieze? :wink:

Also OpenSuse hat nun den Unterbau von Suse Enterprise. Der Überbau von SLE Desktop ist allerdings nur Gnome. OpenSuse wiederum lässt viele Desktöppe zu. Und YAST passt wohl am besten zu Gnome. Deshalb würde mich mal dein Desktop-Environment und Gründe dafür interessieren. Bzw. Gründe für Debian nicht. In diversen Foren jammern viele ausschließlich über KDE/Plasma ...

Von mir kriegste weder Fisch- noch Knoblaucheis, ich bemühe mich um Toleranz. So im engen Rahmen des persönlich Möglichen. :wink: :mrgreen:
Wenn keiner was sagt, wird sich nichts ändern. Wenn alle nur reden ebenfalls nicht.

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weshalb
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Re: Ist Debian überhaupt noch als Arbeitssystem tauglich?

Beitrag von weshalb » 12.10.2017 13:35:27

Das Problem ist nicht der Fragesteller, sondern die Kommunikationsart im Internet: Man sieht und kennt sein Gegenüber meistens nicht.

In der realen Welt umgeht man bestimmte Menschen anhand ihres sonderbaren Auftretens (oft provokant), der Mimik und Gestik, der sichtlich völlig anderen Sozialisierung oder was auch immer, recht schnell, OHNE überhaupt nur ein Wort miteinander gewechselt zu haben.

Schreiben solche Leute im Netz, diskutiert man ewig rum, vergeudet seine Zeit und macht dabei tatsächlich nichts weiter, als jemanden zu füttern, mit dem sonst keiner spricht. Das ist in meinen Augen an Internetforen ein großer Nachteil.

Es ist quasi ein wenig so, als wenn ich mich auf einem türkischen Basar auf jeden Händler einlasse, der mich anspricht. :wink:

uname
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Re: Ist Debian überhaupt noch als Arbeitssystem tauglich?

Beitrag von uname » 12.10.2017 13:48:46

Nun wird auf 7 Seiten ein Thread von einem Troll beantwortet. Und das Tolle ist, dass die Trollversuche vollkommen ins Leere gelaufen sind. Es ist ein unterhaltsamer Thread aus dem man etwas lernen kann. Und hier in Smalltalk stellt der Thread auch keine Gefahr dar.

Vielleicht trotzdem noch zur Fragestellung:

Also auch ich hatte meine Probleme mit Stretch. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass ich das System seit ewigen Releases dist-upgrade. Es scheint so zu sein, dass das vielleicht noch ein paar Auswirkungen auf z.B. systemd hatte. Aber anstatt eben schnell in einer Stunde alles neu aufzusetzen suche ich natürlich die Fehler. Mitterweile läuft alles wieder recht annehmbar. Vor allem mein Standby-Problem mit WLAN (siehe viewtopic.php?f=30&t=167037) hat mir einige Stunden gekostet obwohl das Problem trivial war.

Aber als Antwort: Debian ist (noch) als Arbeitssystem tauglich.

Jana66
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Re: Ist Debian überhaupt noch als Arbeitssystem tauglich?

Beitrag von Jana66 » 12.10.2017 14:24:23

uname hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.10.2017 13:48:46
Es ist ein unterhaltsamer Thread aus dem man etwas lernen kann.
Finde ich auch, und das war schon bei einigen, ähnlich gelagerten Threads so. Mann/Frau sollte das Leben, Betriebssysteme, Foren und vor allem sich selbst nicht zu ernst nehmen, alles ist "zu kurz" dafür. Ging eher an einige Vorredener als an dich, uname. :wink:

Meine Upgrade-Problem waren auch völlig trivial: viewtopic.php?f=1&t=167061#p1149072
Debian und GNU/Linux ist schon halbwegs :wink: tauglich. Inwiefern Tipps Debiander/DebianUndAndreas, WindowsProfis & Co. nicht helfen, kann man/frau erahnen. :mrgreen:
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Re: Ist Debian überhaupt noch als Arbeitssystem tauglich?

Beitrag von ralli » 12.10.2017 15:15:51

Jana66 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
11.10.2017 12:27:18
ralli hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
11.10.2017 10:45:34
Ich habe fast 6 Jahre auch mit verschiedenen BSD's gearbeitet, Da wäre die Frage noch berechtigt gewesen, denn da gab es immer was zu basteln und zu konfigurieren.
Deine Erfahrungen und Einschätzungen zu xBSD aus Sicht vom Desktop-User würde mich ja mal interessieren. Wäre in diesem Thread zwar etwas offtopic - aber damit wird der Thread vielleicht endlich sinnvoll!

Edit: Wenn du sagst, dass du dazu schreibst, mache ich gern einen diesbezüglichen Thread auf. :wink:
Edit2: Rechtschreibung.
Hab gerade einen Erahrungsbericht geschrieben und mache selbst einen neuen Thread auf. :wink:
Ich glaube, die Erkenntnis der Wahrheit ist nicht eine Sache der Intelligenz, sondern des Charakters.
Debian 9 - KDE Desktop : CPU: Intel i7 4790k 4x4 GHz - RAM: 16 GB - Graka: Intel HD 4600 - HDD: 1x SSD 128 GB und 1x TB klassiche HD - 28 Zoll Display - FULL HD

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Re: Ist Debian überhaupt noch als Arbeitssystem tauglich?

Beitrag von Jana66 » 12.10.2017 16:01:50

ralli hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.10.2017 15:15:51
Hab gerade einen Erahrungsbericht geschrieben und mache selbst einen neuen Thread auf. :wink:
Danke! Schön, dass du wieder da bist und dich nicht mal von mir unterkriegen lässt! :wink: :mrgreen: :THX:
Wenn keiner was sagt, wird sich nichts ändern. Wenn alle nur reden ebenfalls nicht.

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Re: Ist Debian überhaupt noch als Arbeitssystem tauglich?

Beitrag von ralli » 12.10.2017 16:20:33

Jana66 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.10.2017 16:01:50
ralli hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.10.2017 15:15:51
Hab gerade einen Erahrungsbericht geschrieben und mache selbst einen neuen Thread auf. :wink:
Danke! Schön, dass du wieder da bist und dich nicht mal von mir unterkriegen lässt! :wink: :mrgreen: :THX:
Sehr gerne. Irgendwie wurde es im anderen Forum einfach zu langweilig, keine politischen Diskussionen. Wenig liberal, manchmal Zensur, wenn es der Forenleitung nicht gefiel. Und irgendwie habe ich die putzmunteren Kabbeleien auch vermißt. :wink: :THX:
Ich glaube, die Erkenntnis der Wahrheit ist nicht eine Sache der Intelligenz, sondern des Charakters.
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Re: Ist Debian überhaupt noch als Arbeitssystem tauglich?

Beitrag von ViNic » 12.10.2017 21:15:34

Ist nichts besonderes und hat sich so mit der Zeit ergeben. Aber einige Fragen möchte ich dir beantworten.
Jana66 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.10.2017 12:50:02
ViNic hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.10.2017 06:52:15
Ich habe seit Debian 6 nicht mehr viel großartig etwas mit Debian zu tun. Neuerdings wollte ich mir in der VirtualBox Debian installieren und stellte fest, wie seltsam sich das System mittlerweile anfühlt. Bin mittlerweile anderes gewohnt.
Bitte erläutern. Von mir kriegste keinen Fisch, ich bin tolerant. Also so im eng begrenzten Rahmen des Möglichen. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Debian kenne und nutzte ich ab Debian Sarge Beta und nutze es bis Debian Lenny fast ausschließlich und sogar nur Linux allein. Mit der Zeit hat sich mein Nutzerverhalten einfach geändert und daher wuchs wohl auch meine unzufriedenheit über Linux. Ich konnte nicht alles machen was ich gerne hätte und stand vor der Wahl, zum Wohle von Linux auf Interessen zu verzichten, oder den neuen Interessen nachgehen. Mit Squeeze nutze ich nebenher wieder Windows. Berufliche Umstellung und neue Interessen und Gnome3 hat mich mit der Zeit mich mehr und mehr Richtung Windows und MacOS gebracht. MacOS nutzte ich, weil es mich einfach interessierte also habe ich es einfach mal ausprobiert und bis heute nicht bereut. Linux war nicht mehr mein primäres System aber ganz verzichten wollte ich darauf nicht. Einfach weil es mehr Spass macht sich verschiedene Systeme anzusehen und damit zu arbeiten. Bringt auch im IT-Leben gewisse Vorteile ;)

Als Linuxdistribution habe ich Slackware genutzt, weil produktives System Windows und MacOS sind, kann Linux mehr "nerdiger" sein. Slackware ist puristisch und man muss viel Hand anlegen. Also zum Lernen ideal, so dachte ich mir zumindest. So habe ich zb. ein eigenes Slackbuild-Skript erstellt, welches Python kompiliert und als Slackware-Paket bereitstellt. Weil man unabhängig von einem Pakete-Manager ist, kann man ähnlich wie unter Windows oder MacOS sich gewünschte Software installieren. Das unterscheidet sich von Debian, das ein Paket via Pakete-Manager bereitstellt, jedoch eben meist eine ganz bestimmte Version, die schwer oder gar nicht ausgewechelst werde kann. Man kann in Debian über alternatives oder vielleicht auch aus Testing sich neuere Software holen oder bauen. So flexibel in Punkto Software wie Slackware, ist Debian dabei aber längst nicht. Debian ist aber um so bequemer.

Ich wollte mich damit nie so von einer Distribution abhängig machen und mehr freiheiten haben. Deshalb war Debian nichts mehr für mich. Erst als beruflicher Webentwickler habe ich wieder mit Debian zu tun bekommen. Ich habe übrigens Debian in das Unternehmen reingebracht, wo ich dort gearbeitet habe. Zuletzt war dort ein veraltetes Ubuntu im Einsatz. Was jetzt damit ist.... keine Ahnung.
Jana66 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.10.2017 12:50:02
Da ich langsam einige "Schäfchen" vom Debianforum aufgrund ihres "historischen Schrifttums" kenne, nehme ich mal an, du nutzt OpenSuse.
Ich bin zähle mich als "Multiuser", jedoch ohne hohe administrative Ansprüche. Ich code lieber :)
Jana66 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.10.2017 12:50:02
Also OpenSuse hat nun den Unterbau von Suse Enterprise. Der Überbau von SLE Desktop ist allerdings nur Gnome. OpenSuse wiederum lässt viele Desktöppe zu. Und YAST passt wohl am besten zu Gnome. Deshalb würde mich mal dein Desktop-Environment und Gründe dafür interessieren. Bzw. Gründe für Debian nicht. In diversen Foren jammern viele ausschließlich über KDE/Plasma ...
Ich zähle mich zu den eher konservativen Nutzern, jedoch mehr Windows und MacOS nutzer. Zu Zeit wo ich Debian nutzte, habe ich immer auf Stable gesetzt und das mache ich mit OpenSuSE Leap auch. Als Desktop nutze ich Gnome, weil in 42.3 mein System spinnt und KDE momentan eingentlich nur abstürzt. OpenSuSE 42.2 lief stabiler und auch Windows7 macht auf dem gleichem Gerät keine Probleme. Gnome nutze ich weil SLES als einzigen Desktop auch Gnome einsetzt und darüber auch eine Dokumentation existiert. Siehe, https://doc.opensuse.org/

Die Distribution ist größtenteils Standard. Nur die Partitionierung ist angepasst. Statt BTRFS und XFS nutze ich durchgehend EXT4. OpenSuSE liefert 3 Gnome3 Varianten. Gnome3, Gnome3 Classis und SLE Classic. Momentan sitze ich in der Gnome Classic Variante. Ich nutze Linux hauptsächlich als Webserver (LAMP). Wie Debian, nutzt OpenSuSE auch einen Pakete-Manager. Mein Grund für OpenSuSE ist, https://software.opensuse.org/find. Darüber hinaus gibt es viele Reporsitorien, wo man verschiedene Software Versionen einfach auswählen und nutzen kann. Mein prominentestes Beispiel ist PHP. In OpenSuSE kann ich momentan zwischen ob PHP 5.3 bis PHP 7.1 wählen und muss mein gewohntes System nicht verlassen.

Das ist irre praktisch wenn man eine alte PHP Software hochziehen muss. Unter Windows müsste ich mir auch verschiedene XAMPP-Versionen holen. Da hier aber ein echtes Linux läuft und eine PHP-Version nur einen Mausklick (in Yast) entfernt. Luxus pur. Selbst in Slackware müsste ich mehrere Versionen extra bauen. Debian ist mir heute viel zu "ideologisch" eingestellt. Die Entwicklung hat einen Weg eingeschlagen, dem ich nicht mehr folgen kann. Slackware wie auch OpenSuSE sind eher pragmatisch, was mehr meinem Wesen entspricht. Alles was ich machen möchte, kann ich mit diesen Distributionen machen. Ich nutze zb. viel lieber Mysql statt MariaDB. In OpenSuSE kann ich mich einfach entscheiden und auswählen. Bei Debian ist nur noch MariaDB dabei weil die Debian-Entwickler der Meinung sind, ihre Interessen sollten auch meine Interessen sein.

Da draußen habe ich aber mehr mit Mysql zu tun und außerhalb von Linux ist MariaDB meines Wissens geradezu unbekannt. Viele Tools laufen eher mit Mysql. Viele Kunden nutzen wenn eher MySQL usw. MySQL kann man auch auf Debian installieren, aber muss man halt Google bemühen. OpenSuSE macht es wenn schon besser, für meine Bedürfnisse jedenfalls.

Aber nochmals ... OpenSuSE nutze ich momentan eher nebenher um halt Linux ansehen zu können. Überwiegend arbeite ich mit Windows und MacOS. Meist Windows.

Um der Frage vorweg zu kommen, was ich hier noch mache... debianforum ist mein einziges Linux forum. Ich treibe mich meist zu 100% im Smalltalk rum und schreibe ab und zu. Einen Rückgang zu Debian möchte ich auch nicht ausschließen. Vor 10 Jahren hätte ich nicht gedacht Windows gerne nutzen zu wollen. Damals dachte ich allerdings auch, das Linux auf dem Desktop die Kurve kriegt. Ist vieles ganz anders gekommen als ich es mir vorstellte :)
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Re: Ist Debian überhaupt noch als Arbeitssystem tauglich?

Beitrag von Nice » 12.10.2017 21:24:55

<°))))))><{

thoerb
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Re: Ist Debian überhaupt noch als Arbeitssystem tauglich?

Beitrag von thoerb » 12.10.2017 21:34:00

ViNic hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.10.2017 21:15:34
Alles was ich machen möchte, kann ich mit diesen Distributionen machen. Ich nutze zb. viel lieber Mysql statt MariaDB. In OpenSuSE kann ich mich einfach entscheiden und auswählen. Bei Debian ist nur noch MariaDB dabei weil die Debian-Entwickler der Meinung sind, ihre Interessen sollten auch meine Interessen sein.

Da draußen habe ich aber mehr mit Mysql zu tun und außerhalb von Linux ist MariaDB meines Wissens geradezu unbekannt. Viele Tools laufen eher mit Mysql. Viele Kunden nutzen wenn eher MySQL usw. MySQL kann man auch auf Debian installieren, aber muss man halt Google bemühen.
Habe ich irgendwas verpasst? Auf meinen Debian-Stretch-Installationen arbeite ich immer noch mit MySQL, ohne Google bemühen zu müssen. Da hat sich nach dem Dist-Upgrade nichts geändert. Was PHP betrifft gebe ich dir Recht.

Debianmysql-common Gibt es auch noch in Buster und Sid.

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Re: Ist Debian überhaupt noch als Arbeitssystem tauglich?

Beitrag von niemand » 12.10.2017 21:53:43

thoerb hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.10.2017 21:34:00
Habe ich irgendwas verpasst?
In Stretch ist Debianmysql-server ein Übergangspaket, das von Debiandefault-mysql-server abhängt, welches wiederum ein Metapaket ist, das auf Debianmariadb-server-10.1 verweist.

Tools, die mit MySQL laufen, laufen in der Regel auch mit MariaDB; und nicht zuletzt steht Debian nicht alleine damit da: unter Arch finde ich auf die Schnelle auch kein originales Oracle-MySQL.
Zuletzt geändert von niemand am 12.10.2017 21:57:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Am 7. Tag aber sprach der HERR: „QWNoIFNjaGVpw58sIGtlaW5lbiBCb2NrIG1laHIgYXVmIGRlbiBNaXN0ISBJY2ggbGFzcyBkYXMgamV0enQgZWluZmFjaCBzbyDigKYK“

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Re: Ist Debian überhaupt noch als Arbeitssystem tauglich?

Beitrag von thoerb » 12.10.2017 21:56:49

Das wusste ich nicht, danke für die Info.

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