Sparky oder Debian auf "Rentner"-Laptop?

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ottonormal
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Sparky oder Debian auf "Rentner"-Laptop?

Beitrag von ottonormal » 11.06.2019 19:25:47

Hallo,

in meiner Bekanntschaft habe ich 2 schon ziemlich ältere Leute. Denen hatte ich vor ein paar Jahren Linux-Mint-Cinnamon auf einen auch schon etwas älteren und leistungsschwachen Laptop installiert. Das soll/muss nun erneuert werden. Mit Mint-Cinnamon war der Rechner aber schon immer etwas überfordert. Deshalb dachte ich nun an Mint-19-Lxde. Ich habe das hier auf einem Testrechner mal installiert und war überrascht, dass das soo unglaublich lahm ist. Allein zum Booten wurden mindestens 1 bis 2 Minuten gebraucht. Wie soll das dann erst auf dem Zielrechner laufen?

Dann hatte ich mir überlegt es vielleicht mit Sparky-Lxde zu versuchen. Das ist ja eigentlich ein normales Debian mit einigen Erweiterungen. Am besten gefällt mir dabei der Update-/Upgrade-Vorgang, mit dem auch Anfänger nicht überfordert sein sollten. Erheblich schneller als Mint-Lxde ist es dazu sowieso.

Wie ist eure Meinung dazu? Wahrscheinlich lieber gleich ein "richtiges" Debian? Da wäre mir dann aber die Einrichtung einer automatischen Updaterei zu umständlich/aufwendig.

Ideal wäre ein Debian mit der Updatemöglichkeit von Sparky. Wäre das irgendwie möglich? Kennt jemand Sparky mit Lxde oder hat Erfahrung damit?

MSfree
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Re: Sparky oder Debian auf "Rentner"-Laptop?

Beitrag von MSfree » 11.06.2019 20:07:00

ottonormal hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
11.06.2019 19:25:47
...auf einen auch schon etwas älteren und leistungsschwachen Laptop installiert.
Wie leistungsschwach genau?
CPU-Kerne, Takt?
RAM?
Plattengröße?

Am Ende spielt die Distribution bezüglich der Geschwindigkeit überhaupt keine Rolle. Solange der Softwarestand ähnliche Versionen beinhalten sind die exakt gleich schnell.
Allein zum Booten wurden mindestens 1 bis 2 Minuten gebraucht. Wie soll das dann erst auf dem Zielrechner laufen?
Angeregt von guennids Navithread habe ich meinen alten EeePC mit 630MHz Single-Core Celeron-M, 1GB RAM und 4GB SSD mit Buster/LXQt ohne Swap versehen. Selbst diese Hardware bootet in unter 50s zum graphischen Login. Firefox habe ich darauf allerdings noch nicht probiert, das dürfte aber eine Qual werden. :mrgreen:
Ideal wäre ein Debian mit der Updatemöglichkeit von Sparky.
Ich kenny Sparky zwar nicht, aber was spricht denn gegen Debians unattendet Updates?

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Re: Sparky oder Debian auf "Rentner"-Laptop?

Beitrag von guennid » 11.06.2019 22:25:53

Firefox habe ich darauf allerdings noch nicht probiert, das dürfte aber eine Qual werden. :mrgreen:
Ich weiß ja nicht, ob palemoon tatsächlich schneller ist, ansonsten wird das mit dem firefox geschwindigkeitsmäßig gehen, selbst wenn's nur Standard-RAM hätte. Eine Qual dürfte mehr das Bildschimchen und das Touchpad sein. Letzteres lässt sich umgehen, ersteres halt nicht. Es ist schon erstaunlich, wieviel Linux auf so alten Maschinen ausreichend läuft: Zum Thema. Die Notwendigkeit/Sinnhaftigkeit von DEs wird meiner Meinung nach überschätzt.

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Re: Sparky oder Debian auf "Rentner"-Laptop?

Beitrag von Apfelmann » 11.06.2019 22:43:32

Schau Dir mal bunsenlabs an
bunsenlabs.org

Es ist ein Openbox mit schönen Anpassungen mit debian-Unterbau

LG

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Re: Sparky oder Debian auf "Rentner"-Laptop?

Beitrag von Korodny » 12.06.2019 03:34:54

Ubuntu und Mint sind meiner Erfahrung nach Ressourcen-Fresser, da wird beim Bootvorgang im Zweifelsfall lieber noch ein Dienst oder ein Helfer mehr gestartet. Das in Kombination mit einem Gnome 3-Abkömmling ist sicher nicht die erste Wahl für ältere Hardware. Davon abgesehen dürften sich die meisten in Frage kommenden Distributionen aber nicht viel schenken.

LXDE habe ich jahrelang benutzt - aber als Desktop ist das schon sehr spartanisch, und wird m.W. auch nicht mehr weiterentwickelt. Ich würde zu XFCE oder Mate raten, spürbare Unterschiede dürfte es da aber auch eher beim Speicherverbrauch als bei der CPU-Belastung geben.

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Re: Sparky oder Debian auf "Rentner"-Laptop?

Beitrag von debianoli » 12.06.2019 08:39:05

Korodny hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.06.2019 03:34:54
LXDE habe ich jahrelang benutzt - aber als Desktop ist das schon sehr spartanisch, und wird m.W. auch nicht mehr weiterentwickelt. Ich würde zu XFCE oder Mate raten, spürbare Unterschiede dürfte es da aber auch eher beim Speicherverbrauch als bei der CPU-Belastung geben.
Also LxQt hat im Januar dieses Jahres erst einen neuen Release erhalten. Das Projekt ist wohl nicht tot und LXDE / LXQt sind beide bei Buster als auswählbare DE dabei. Ich habe letztlich erst LXQt auf einen etwas älteren Rechner für eine etwas ältere Person installiert. Sehr empfehlenswert, in jeder Hinsicht.

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Re: Sparky oder Debian auf "Rentner"-Laptop?

Beitrag von MSfree » 12.06.2019 09:17:07

debianoli hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.06.2019 08:39:05
Ich habe letztlich erst LXQt auf einen etwas älteren Rechner für eine etwas ältere Person installiert. Sehr empfehlenswert, in jeder Hinsicht.
Naja, für mein Experiment auf dem EeePC war es OK. Ich finde LXQt aber schon fast masochistisch.

Ich nutze normalerweise KDE, das auch auf alter Hardware ziemlich gut läuft. Ich habe noch ein 14 Jahre altes Lifebook P7120 mit 1.2GHz Pentium-M, 512MB RAM und 32GB SSD, das (noch) unter Stretch mit KDE läuft. Die Hardware ist alles andere als leistungsfähig, funktioniert aber mit KDE absolut problemlos und selbst der Firefox ist einigermassen erträglich. Man muß sich also nicht unbedingt mit LXQt oder ähnlichem selbst kasteien, weil alles andere vermeintlich die Hardware überlasten würde.

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Re: Sparky oder Debian auf "Rentner"-Laptop?

Beitrag von ottonormal » 12.06.2019 10:18:55

Danke für Eure Antworten.
Also LXDE sollte es schon sein. Richtig eingerichtet kann ich das nicht als spartanisch bezeichnen. Macht alles was es soll und was gebraucht wird. Es kann natürlich auch LXQT sein, das ist mir egal.

Mir ist bekannt, dass es neben Debian und Sparky auch noch Alternativen wie z. B. das oben genannte Bunsenlabs gibt. Mir geht es in dem Fall aber um eine einfache, für die zukünftigen Nutzer verständliche Systemaktualisierung. Die finde ich bei Sparky optimal, Debians unattendet Updates kenne ich nur vom Namen her. Würde ich aber vielleicht auch noch mal testen. Bei Bunsenlabs ist dafür sicher auch nur das Terminal vorgesehen und das ist in dem Fall inakzeptabel. Bei dem alten Mint-Cinnamon-System war die Aktualisierung ja auch nicht vollautomatisch, aber trotzdem komfortabel und hat die Nutzer auch nicht überfordert (glaub' ich jedenfalls :| ).

Zu den Daten des Zielrechners kann ich leider im Moment keine Angaben machen weil ich den erst wieder hier habe, wenn das neue System installiert werden soll. Ich weiß nur, dass darauf Firefox und Thunderbird mehr schlecht als recht laufen. Das musste aber so sein weil die alten Leutchen das von ihrem früheren Windows (XP?) so gewohnt waren und nicht darauf verzichten wollten.

Wahrscheinlich habe ich den Rechner am kommenden Wochenende hier, bis dahin bin ich noch ein wenig am probieren und experimentieren. Im Moment bin ich dabei auf einer SD-Karte ein Sparky-Lxde einzurichten. Das gefällt mir schon wirklich recht gut.
Ich weiß aber gar nicht wie das funktioniert wenn Buster Stable wird, dann müsste doch Sparky, das ja jetzt auf Stretch beruht, auch aktualisiert werden können. Funktioniert das dann genau wie bei Debian?

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Re: Sparky oder Debian auf "Rentner"-Laptop?

Beitrag von Korodny » 12.06.2019 10:43:37

debianoli hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.06.2019 08:39:05
Also LxQt hat im Januar dieses Jahres erst einen neuen Release erhalten.
LXQt, ja - aber ottonormal hatte ja von LXDE gesprochen. Das wird nicht mehr weiterentwickelt, ob der Autor noch Fixes macht weiß ich nicht - wenn ja, ist das aber auch zeitlich begrenzt.
ottonormal hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.06.2019 10:18:55
Mir geht es in dem Fall aber um eine einfache, für die zukünftigen Nutzer verständliche Systemaktualisierung. Die finde ich bei Sparky optimal,
Was macht Sparky denn genau, was Debian nicht macht? Kenne die Distribution nicht, und auf der Webseite konnte ich auf die Schnelle nichts finden.

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ottonormal
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Re: Sparky oder Debian auf "Rentner"-Laptop?

Beitrag von ottonormal » 12.06.2019 12:08:02

Korodny hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.06.2019 10:43:37
Was macht Sparky denn genau, was Debian nicht macht? Kenne die Distribution nicht, und auf der Webseite konnte ich auf die Schnelle nichts finden.
Die System-Aktualisierung bei Sparky läuft so ab:
Kurz nachdem das System gestartet ist erscheint (vorausgesetzt es sind Aktualisierungen vorhanden) ein kleines Fenster das sagt (sinngemäß):

"Es sind Aktualisierungen da, soll das Upgrade-Tool gestartet werden?"

Da kann Yes oder No gewählt werden. Wird Yes gewählt, beschränkt sich der Rest auf zuschauen. Der eigentliche Vorgang läuft dann auch im Terminal ab, es braucht aber nichts eingegeben zu werden. Dann kommt noch 2 mal eine Aufforderung zum Klicken auf "OK" und das war's dann.

Wenn das regelmäßig gemacht wird, dauert das meist deutlich unter einer Minute. Eher so um die 30 Sekunden. Meine Beschreibung hier ist noch komplizierter als der Vorgang selbst. Ich finde das genial und würde mir genau das auch für Debian wünschen. Damit wäre meiner Meinung nach auch ein Debian Anfängertauglich.

TomL
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Re: Sparky oder Debian auf "Rentner"-Laptop?

Beitrag von TomL » 12.06.2019 12:12:49

ottonormal hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.06.2019 12:08:02
Ich finde das genial und würde mir genau das auch für Debian wünschen. Damit wäre meiner Meinung nach auch ein Debian Anfängertauglich.
Das gibt es bereits. Ich habe das schon vor längerer Zeit gelöst und es läuft auf etlichen Anfänger-PCs, von denen ich überhaupt nix mehr an Problemen mitbekomme und die durch das Programm immer aktuell gehalten werden.
viewtopic.php?f=28&t=173031&p=1203627&h ... e#p1203627
vg, Thomas

uname
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Re: Sparky oder Debian auf "Rentner"-Laptop?

Beitrag von uname » 12.06.2019 15:13:05

@ottonormal
Du bist hier in einen Debianforum. Was meinst du zu welcher Linux-Distribution geraten wird?
Debian ist die Basis der anderen genannten Distributionen. Praktisch alles lässt sich auch unter Debian umsetzen.
Auch ist Debian für Einsteiger nicht komplizierter. Maximal die Installation und die nimmst du den Einsteigern ab.

Ich habe hatte vor einem Jahrzehnt mal bei Bekannten Ubuntu LTS installiert. Ich habe Jahre darauf warten müssen, dass es endlich nicht mehr funktioniert. Alle Besonderheiten musste ich somit ertragen und administrieren. Durch den Debian-Unterbau war es sehr stabil.

Installiere doch einfach ein Debian und zieh Debiantask-xfce-desktop nach bzw. wähle Xfce4 aus. WLAN manuell konfigurieren oder immer wieder verbinden, Debianunattended-upgrades und fertig. Natürlich bereits Debian Buster [1] installieren.

[1] https://cdimage.debian.org/cdimage/unof ... 64/iso-cd/

wanne
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Re: Sparky oder Debian auf "Rentner"-Laptop?

Beitrag von wanne » 12.06.2019 15:53:25

MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
11.06.2019 20:07:00
Am Ende spielt die Distribution bezüglich der Geschwindigkeit überhaupt keine Rolle. Solange der Softwarestand ähnliche Versionen beinhalten sind die exakt gleich schnell.
Das exakt stimmt so nicht. Insbesondere bei 32Bit macht es schon große Unterschiede, wie stark man da auf Performance oder Kompatibilität optimiert. Ein i386 Debian-Paket wird minimal langsamer laufen als ein i686/sse2-Fedora-Paket. Dafür wird letzteres auf ganz alter Hardware gar nicht mehr laufen. Beim Kernel gibt es dank statisch einkompiliert (schneller aber RAM verbrauch auch bei Nichtnutzung)/vs. Modul nochmal eine weitere Abstufung. Und dann gibt es noch Gentoo... Am Ende macht das aber verschwindend wenig aus.
Viel wichtiger sind defaults. Ein Mate mit 15 vorkonfigurierten Effekten und upgrade, Netzwerkmanagement, systemd und Indizierung im dauerbackgroundjob wird viel langsamer sein als ein minimal Alpine Linux mit awesome. Obwohl das sich auch alles von Hand zurück-konfigurieren ließe. Gerade KDE ist so ein Kndidat, der von relativ Sparsam zu schlimmer als Mate alles kann. Ganz abgesehen davon, dass die meisten Distros uClibc oder andere Sachen die die letzten paar kiB-RAM sparen gar nicht anbieten.

Im großen und ganzen würde ich so vorgehen: Du entscheidest zuerst, welche Software du willst (das macht in erster Linie aus, wie schnell die ist.) und dann suchst du dir ne Distro, die die anbietet. Nicht umgekehrt.
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uname
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Re: Sparky oder Debian auf "Rentner"-Laptop?

Beitrag von uname » 12.06.2019 16:14:43

Ich verwende auch etwas altersschwache Hardware (IBM Thinkpad T60 aus 2006) als Hauptrechner. Sowohl Openbox als auch Mate laufen nach etwas längeren Start (von Original-HDD) vollkommen flüssig. Die Probleme fangen erst mit Mozilla Firefox an. Bei alter Hardware ist der Browser das wirkliche Problem. Auch Chromium oder andere vermeintlich schlanke Browser sind keine Alternative. Man kann Javascript deaktivieren und keine Videos anschauen ... das hilft. Es liegt auch nicht an meiner alten Hardware. Auch bei anderer alter Hardware ist es identisch. Erst bei noch älterer Hardware (habe einen noch älteren Toshiba mit Debian Sid) wird es wirklich interessant, welches Desktop-Environment oder welcher Window-Manager verwendet wird. Der hat wohl nur 512 MB RAM. Da macht es schon einen Unterschied ob Mate z. B. 100 oder 200 MB mehr an RAM verschwendet.
@ottonormal: Wie alt ist der Rechner?
Zuletzt geändert von uname am 12.06.2019 16:23:00, insgesamt 1-mal geändert.

guennid
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Re: Sparky oder Debian auf "Rentner"-Laptop?

Beitrag von guennid » 12.06.2019 16:21:36

Also, wenn man schon meint, „ältere Leute“ (die man meint, edv-mäßig vor sich selbst schützen zu müssen), brauchten unbedingt eine DE, dann leuchtet mir eigentlich nicht ein, warum's dann die minimalistischst vorhandene sein müsse? Weil man die selber nutzt, wäre ein eher fragwürdiges Argument, scheint mir, es sei denn, man rechnet bereits mit Rückfragen. Aber genau das soll ja weitgehendst verhindert werden, wenn ich recht sehe.) In der Regel, stelle ich mir vor, ist, je minimalistischer Software ist, desto mehr eigene Konfigurationsarbeit angesagt. Wenn die vom Systemeinrichter abgenommen wird/werden soll, warum macht der's dann sich und den alten Leuten komplizierter als es sein müsste? MSFree findet lxqt "schon fast masochistisch." Das kann ich nicht beurteilen, traue ihm aber einige Kenntnisse zu.

Automatische upgrades. Alles, was otto meint, wie es funktionieren müsste, könnte der Einrichter bei Debian in ein script packen und genauso ablaufen lassen wie otto es für sparky beschrieben hat. Nur: Was ist, wenn der Automatismus nicht funktioniert? Dann sehen die alten Leute ziemlich alt aus, weil man ja keine Mühen gescheut hat, ihnen relevante Informationen vorzuenthalten. Ich halte das nicht für benutzerfreundlich.

Ein normaler Anwender - und für mich ist das ein Nicht-EDVler - will Texte schreiben, mailen, surfen, Videos angucken, evtl. Bilder bearbeiten (Liste beliebig erweiter- und reduzierbar). Mit einem Dateimanager muss er sich auseinandersetzen, meine ich, sonst lässt er im Jahre des Herrn 2019 besser die Finger von einem Rechner. Die GUI mit ihren tollen Gimmicks interessiert den nicht die Bohne und das muss sie auch nicht, meine ich.

Hilfestellung für DAUs sollte nicht entmündigen.
Zuletzt geändert von guennid am 12.06.2019 16:39:11, insgesamt 1-mal geändert.

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