Wo siehst DU Vorteile in Debian

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Inkodiktus
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Re: Wo siehst DU Vorteile in Debian

Beitrag von Inkodiktus » 31.12.2014 19:59:44

Ich sehe seit letztens einen großen Vorteil für Debian!
Es gibt sozusagen 3 große Linux Distributionen, von denen sich dann der andere [Ironie an] "Mist" [Ironie aus] "ergibt".
Es sind ja Debian, Slackware und Rad Hat, also laut Wiki.
Und wenn also Debian stirbt, sterben sozusagen auch die anderen Distris, das sollte doch ein Grund sein, warum man bei Debian immer auf der sicheren Seite ist.
Ich denke und hoffe für die anderen, dass wenn Debian sterben würde, die Distris doch weiter irgendwie existieren werden.
Ansonsten, wozu sich die Kleinteile (Distris) antun, wenn man gleich den Kopf haben kann. :mrgreen:
Hier noch ein Video, warum man nicht Ubuntu benutzen sollte, so als tolles Beispiel. :)
http://youtu.be/CP8CNp-vksc
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Re: Wo siehst DU Vorteile in Debian

Beitrag von niemand » 31.12.2014 20:13:40

Es gibt sozusagen 3 große Linux Distributionen, von denen sich dann [die anderen ableiten]
Hast du nicht ’n paar vergessen?
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Re: Wo siehst DU Vorteile in Debian

Beitrag von Inkodiktus » 31.12.2014 20:17:31

niemand hat geschrieben:
Es gibt sozusagen 3 große Linux Distributionen, von denen sich dann [die anderen ableiten]
Hast du nicht ’n paar vergessen?
Nope :)
Die anderen sind eher so Einzeldistris, da lohnt sich wohl die Mühe nicht, eine andere Distri draus zu machen. :mrgreen:

Siehe da: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/ ... ndroid.svg

Debian ragt da schon extrem heraus.
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Re: Wo siehst DU Vorteile in Debian

Beitrag von niemand » 31.12.2014 20:23:27

Ach, bitte … es gibt Arch-Derivate, es gibt Gentoo-Derivate – komm mal aus deiner kleinen Ecke raus und schau von oben drauf …
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Re: Wo siehst DU Vorteile in Debian

Beitrag von Inkodiktus » 31.12.2014 20:36:07

niemand hat geschrieben:Ach, bitte … es gibt Arch-Derivate, es gibt Gentoo-Derivate – komm mal aus deiner kleinen Ecke raus und schau von oben drauf …
Ich meine nicht die kleinen, die auch ihre Sub-Distributionen haben, ich sehe nur die 3 Big-Distris.
Gentoo hat auch seine Distris, aber nicht so viele wie Debian!
Ich seh das eher so, je mehr, desto besser.
Meine nur, welche ganz links stehen, das ist ein riesengroßer Vorteil und Grund, warum man Debian nehmen sollte.
Arch hat auch seine Sub-Distris, aber nicht so viele wie Debian.
Die Menge siegt.
Das heißt aber nicht, dass es besser oder schlechter ist, ich will auch die anderen Distris nicht runtersetzen.
Jetzt für die voreiligen Denker.
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Re: Wo siehst DU Vorteile in Debian

Beitrag von niemand » 31.12.2014 20:51:24

Ich seh das eher so, je mehr, desto besser.
Mit Verlaub: was für eine bescheuerte Schlussfolgerung.
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Re: Wo siehst DU Vorteile in Debian

Beitrag von Ozelot » 01.01.2015 03:32:38

Dieser Stammbaum sagt nicht das aus, was Du in ihm siehst. Nach Deiner Lesart wäre Enoch Linux wichtiger als Gentoo und Slackware wichtiger als Suse und Ubuntu. Tatsächlich ist aber Slackware im Vergleich mit denen eine Nischendistro, die viel eher auch sterben kann als diese. Und wenn Slackware stirbt, werden seine Derivate größtenteils nicht mal was davon merken. Der Baum zeigt nur, wer mal irgendwann auf was anderes aufgesetzt hat (und nebenbei gab es auch vor Slackware schon Linuxe. Slackware ist nur das älteste, das noch lebt.). Was der Baum nicht zeigt, ist, wieviel Arbeit an einer Distri geleistet wird, oder ob eine Distri sich von ihrem Vorgänger abgenabelt hat oder nicht (was Ubuntu z.B. zum Teil schon hat, zu anderen Teilen nicht). Auch sind Ubuntu und Suse z.B. breit aufgestellte Projekte, andere wie Ubuntu Studio, Scientific oder Crunchbang sind Distris zu ganz bestimmten Spezialzwecken, die teilweise nur an der Softwareauswahl schrauben und auf die Repos ihrer Mutterdistri zurückgreifen.

(Und hast Du eigentlich meine obige Antwort an Dich gelesen?)
Inkodiktus hat geschrieben:Die anderen sind eher so Einzeldistris, da lohnt sich wohl die Mühe nicht, eine andere Distri draus zu machen. :mrgreen:
Sag mal, was soll denn so ein Quatsch?

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Re: Wo siehst DU Vorteile in Debian

Beitrag von Inkodiktus » 01.01.2015 13:10:43

(Und hast Du eigentlich meine obige Antwort an Dich gelesen?)
Ja. Wusste jetzt nicht, dass/was ich darauf was antworten sollte.
Sag mal, was soll denn so ein Quatsch?
Natürlich war das mit Ironie.

Aber abschließend kann ich wohl sagen, dass ihr mich bei dieser ganzen Sache wohl aufklären müsst.
Da ich doch offensichtlich etwas nicht weiß, was ihr wisst.
Ich weiß auch nicht, wie die anderen Distributionen arbeiten. Hat jede Distri dann ihre eigene Pakete?
Bei Ubuntu z.b., da werden doch von Debian gezogen?

Und mir ging es nur um den Grund, warum Debian zu benutzen ein Vorteil ist.
Und wer hier mit Arch unterwegs ist, soll er sich bitte nicht aufregen. :)
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Re: Wo siehst DU Vorteile in Debian

Beitrag von niemand » 01.01.2015 13:21:37

Bei Ubuntu z.b., da werden doch von Debian gezogen?
Ubuntu hat eigene Repos mit eigenen Paketen. Bei einigen unterscheidet sich nur der Versionsstring, bei anderen liegt eine andere Version vor, wieder andere sind hochgradig gepatcht – bis hin zur Inkompatibilität zu Debianpaketen – und noch wieder andere sind komplette Eigenentwicklungen oder die entsprechende Software ist in Debian nicht enthalten.
Und mir ging es nur um den Grund, warum Debian zu benutzen ein Vorteil ist.
Es ist eben nicht für jeden und in jeder Situation ein Vorteil, weswegen es die anderen überhaupt gibt. Und individuelle Vorteile wurden hier ja auch schon genannt. Noch einer aus meiner Sicht: ich habe mich über die Jahre dran gewöhnt – Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und wenn ich schon mal On-Topic bin: auch die langen Updatezyklen halte ich zumindest auf Servern für einen Vorteil. Aufsetzen, einrichten, zwei bis drei Jahre Ruhe.
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Re: Wo siehst DU Vorteile in Debian

Beitrag von Ozelot » 01.01.2015 16:35:16

@ Inkodiktus -

Naja, das meiste haben wir doch bereits geschrieben.

Die meisten bekannten Distributionen haben eigene Repos, und machen daher nicht automatisch die Grätsche, wenn die Mutterdistro stirbt. Das gilt besonders, wenn die Mutterdistro inzwischen vielleicht viel kleiner ist als der Abkömmling, oder (siehe Niemands Beitrag) ohnehin schon lange nicht mehr kompatibel ist. Klar hängt MINT am Tropf von Ubuntu. Aber definitiv nicht SUSE am Tropf von Slackware. Und Ubuntu eben auch immer weniger am Tropf von Debian.

Und ohnehin kann es viele gute Gründe geben, eine Distri aus dem "unteren" Bereich des Stammbaums zu benutzen. Je nachdem, wieviel Du selber konfigurieren willst, nimmst Du z.B. Debian, Ubuntu oder Ubuntu Studio. Ich habe alle schon oft installiert, je nach Einsatzzweck (und Userzielgruppe). Wenn Du Abhängigkeiten lieber selbst auflöst, nimmst Du Slackware. .. und dann gibt es noch tausend andere Gründe, die man haben kann (siehe die erwähnte Antwort an Dich).

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Revod
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Re: Wo siehst DU Vorteile in Debian

Beitrag von Revod » 01.01.2015 18:36:15

Ozelot hat geschrieben:....Das gilt besonders, wenn die Mutterdistro inzwischen vielleicht viel kleiner ist als der Abkömmling, oder (siehe Niemands Beitrag) ohnehin schon lange nicht mehr kompatibel ist. Klar hängt MINT am Tropf von Ubuntu. Aber definitiv nicht SUSE am Tropf von Slackware. Und Ubuntu eben auch immer weniger am Tropf von Debian.....
Jepp und ich kann es bestätigen, weil ich selber seit langem eine kleine Distri nutze, die auch seit längere Zeit weder auf RedHat noch auf Mandriva angewiesen ist (RedHat > Mandriva > daraus die kleine Distri, PCLinuxOS entstand und völlig unabhängig geworden ist).

....

Ein grosses Vorteil von Debian, auch wie bereits fest gestellt ist die Konfiguration Neutralität wie es unzählige "Forks" wie KrunchBang, ExeGnu/Linux u. A. beweisen. Es ist auch meine Erfahrung mit Debian, wenn man durch Tests herausfindet was an fremde Pakete und Portierungen es vertragen kann und demnach sich zusätzliche Tools und Anwendungen im Debian System rein konfigurieren kann.

Ubuntu hat nur noch das Paketmanagement mit Debian gemeinsam und etliche Pakete davon sind noch mit Debian kompatibel und etliche nicht mehr. Der Beweis, dass Ubuntu nicht das Selbe wie Debian ist liegt, umleitend gesagt, auch mit dem Vergleich von Debian und PCLinuxOS, weil beide das Apt System für die Paketverwaltung haben. Beide Distri, technisch gesehen haben ansonsten nichts gemein (deb und rpm). Und mit Alien könnte man etliche Pakete für die jeweilige Distri konvertieren und etliche wären nur konvertierbar jedoch unmöglich zu installieren, weder im Debian-noch im PCLinuxOS System.

Der Vergleich Ansicht von PCLinuxOS und Debian hat auch Parallele zu Debian und Ubuntu. Das Überleben einer Distri hängt deswegen alleine von den Macher der Distri selbst ab und nicht aus Gründen der Hauptdistri, auch weil die Sources des System und Apps kompiliert und danach zu Pakete gepackt werden inkl. der aufgelöste Abhängigkeiten.

Laut gedacht: Ich frage mich wie die es immer schaffen das ganze Abhängigkeit "Mischsalat" auseinander zu halten, echt sehr lobenswert. :mrgreen:

schwedenmann
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Re: Wo siehst DU Vorteile in Debian

Beitrag von schwedenmann » 01.01.2015 18:52:41

Hallo


@Ozelot
Die meisten bekannten Distributionen haben eigene Repos, und machen daher nicht automatisch die Grätsche, wenn die Mutterdistro stirbt.
Dem würde ich widersprechen. Viele der Derivate habne in den sources.list immer noch Debian drin, zwar nicht komplett, doch einige Einträge sind imme rncoh vorhanden. Wenn also die Mutterdistri, in dem Fall als Beispiel Debian, dicht macht und damt auch die Infrastruktur wegfällt, da habne die sehr wohl ein Problem, die müßten dann auch Ihre Server mit den debian-Repos auffüllen, oder die debian-Repos bei deren Derivaten in die entsprechenden Derivat-Repos überführen.

Ich hba ekeine Ahnung ob und wie schnell sowas machbar wäre, wieviel personeller Aufwand das wäre, fürr kleinere bestimmt ein riesiges problem und das alle Derivate gemeinsam eine Infrastruktur für diese benötigten debianpakete aufziehen, halte ich für ausgeschlossen, aber Wunder soll es ja geben.


mfg
schwedenmann

P.S.
Warum ich Debian als Haupt-OS nutze: apt, große Paketauswahl große und gute community.

Ozelot
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Re: Wo siehst DU Vorteile in Debian

Beitrag von Ozelot » 01.01.2015 23:42:20

Stimmt schon. Hatte ich aber auch geschrieben. Es gibt eben beide Fälle, bzw. viele Zwischenstufen der Abhängigkeit. Mir gings aber nur darum zu zeigen, daß Inkodiktus' Logik Ableitung=Abhängigkeit und Derivateanzahl=Bedeutsamkeit nicht funktioniert. Deswegen bin ich ja auch dauernd auf dem plakativen Beispiel Slackware herumgeritten.

Wenn Debian jetzt aus irgendeinem Grund aufhörte zu existieren (weil es z.B. wegen systemd zu einer Messerstecherei kommt), würden so einige Derivate sicher sterben, andere vielleicht auf SUSE, Red Hat oder Gentoo als Quellen umschwenken (was natürlich eine Wahnsinnsarbeit wäre). Ubuntu würde vielleicht versuchen, alles in Zukunft selbst zu stemmen.

mumpf
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Re: Wo siehst DU Vorteile in Debian

Beitrag von mumpf » 12.01.2015 14:55:04

Wo siehst du die Vorteile von Debian gegenüber anderen Linux Distributionen, anderen unixartigen oder generell anderen Betriebssystemen?"
"Was sind deine Beweggründe genau Debian zu benutzen, und nicht openSUSE, Fedora, Arch, etc...?"

Mit Debian stable habe ich meine Ruhe (ok, auch da gibt es bugs, z.B. lightdm läuft nicht ohne Anmelden hoch), gerade wenn ich es für Kollegen mit Sicherheitsphobie installiere.

"Benutzt du noch ein anderes BS bzw eine andere Distrie (in deinem privaten Bereich, was dir in der Arbeit vorgegeben wird ist hier nicht wichtig) und wenn ja was bevorzugst du und wieso?"
Habe für meinen Athlon XP Rechner eine schnellere Radeon Karte gekauft. Dafür hätte ich mesa-vdpau-drivers gebraucht, Die konnte ich bei Debian stable wheezy nicht installieren, höchstens ab testing. Wollte dann eh einen schnelleren Rechner und habe mir daher einen neuen Notebook mit vorinstalliertem windows 8.1 gekauft, Da ich noch Bedenken mit dem uefi Zeug habe, ist da derzeit nur Windows d'rauf. Auf meinem kürzlich erworbenen Occasion PC läuft jessie beta2 (Installation lief ohne Probleme durch, Betrieb auch ohne Probleme). Eigentlich bin ich nicht open source Dogmatiker (auf meinem Debian und dem des Kollegen habe ich google chrome statt chromium bzw iceweasel laufen, wg. flash player Problemen), aber sehe auch ein, dass für die Sicherheit open source eigentlich gut ist.
lubuntu lts ist auch nicht schlecht, etwas weniger Arbeit beim Einrichten, super wiki. Hatte eine Zeitlang arch, super community, sehr gutes wiki, aber nach updates hat dann immer wieder mal etwas wichtiges wie cups oder x11 nicht richtig funktioniert.
wattos ist auch ganz nett, aber im Endeffekt wieder Ubuntu bzw. neu Debian basierend.
Slitaz gefällt mir sehr gut, da sehr kompakt, hatte aber bei meinem Athlon XP, den ich bis vor einem halben Jahr hatte, Probleme mit dem Mauszeiger und der Tastatur, die bei der Installation plötzlich nicht mehr funktionierten.
Paldo Linux lief bei mir sehr schnell und stabil, allerdings sind die noch bei grub1, deshalb ist es schwieriger, die parallel zu grub2 zu installieren. Ausserdem hatte ich auch da irgendwann Probleme mit dem Athlon XP. Manjaro mit xfce habe ich auf meinem dual-core auch d'rauf, nach einem Kernel downgrade (wg dem ralink rt2500 Chipsatz) haben dann ps/2 Maus und usb-Tastatur nicht mehr funktioniert. So 'was habe ich mit Debian stable nie erlebt.

"Würdest du vielleicht auch noch preisgeben, mit welchem WM/DE du bevorzugt unter Debian hantierst?"
lxde bzw. xfce, da die leistungsschwachen Geräte auch damit "rund" laufen, z.B lxde mit einem alten X40.

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Re: Wo siehst DU Vorteile in Debian

Beitrag von niemand » 01.03.2015 14:46:40

Der Vollständigkeit halber:
izi hat geschrieben:Viele hier benutzen XFCE4. Aber da tut sich doch gaaaar nix mehr. Ich meine ich finde es auch nicht schlecht, aber ein ganzes DE das nicht weiterentwickelt wird?! :?:
Golem hat geschrieben:Xfce 4.12 ist endlich fertig

Nach fast dreijähriger Entwicklungszeit präsentiert sich der Linux-Desktop Xfce 4.12 mit zahlreichen Neuerungen. Unter anderem sind die Energieverwaltung und der Fenstermanager erneuert worden.
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