Router Kaufempfehlung

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TomL
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Re: Router Kaufempfehlung

Beitrag von TomL » 10.01.2017 18:52:11

Ich dachte, das Problem wäre gelöst... *hmmm*... soll jetzt vielleicht das DRM-Problem mit einem Dect-Telefon gelöst werden? Das wäre ja mal spannend. Aber wenn ich ehrlich bin, finde ich so'n Dect-Telefon-Display doch arg klein, um damit noch entspannt lesen zu können. Wenn ich mir vorstelle, wie oft man da die Seite blättern muss... nee, das wäre nix für mich.... :twisted:

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guennid
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Re: Router Kaufempfehlung

Beitrag von guennid » 10.01.2017 19:02:34

Vergiss das Telefon! Sach' was zu dem von mir zuletzt vorgestellten Router.

Ich suche einen anderen Router. Das Telefon erwähne ich nur, weil es seit der Anschaffung des Speedport für VDSL ebenfalls am Router hängt und ich keine Lust habe, mich auch noch für Telefonie nach einem neuen Gerät umzuschauen. Deswegen benötigt ein anderer Router hinsichtlich des Telefons diese Funktion des Speedport.

Jana66
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Re: Router Kaufempfehlung

Beitrag von Jana66 » 10.01.2017 19:09:12

@guennid: Guten Gewissens kann ich dir nur zu einer Fritzbox raten. Ich kenne doch das von dir genannte Gerät nicht, von der Fritzbox hört man hier und anderswo viel Gutes. (Von Kleinigkeiten abgesehen.)
Also 7490 oder 7560. Bei nur 20 Euro Preisunterschied eher die 7490 wegen bewährter Hardware und mehr Telefonanschluessen und 2 x USB3.0?!

Vorteile für dich: Viel Hilfestellung möglich, weil viele Besitzer, auch hier im Forum (ingo2, Patsche, wanne?...), gute und deutsche Dokumentation, Updates kriegste wohl auch lange.

(Nach dem Datenblatt zu urteilen hat der TP-Link DECT, aber irgendwie putzig, schlagen spezielle Mobilteile vor:
http://www.tp-link.de/products/details/ ... R200v.html
Das Managementsystem von TP-Link finde ich furchtbar, habe von der Firma Powerline-WLAN-Adapter. Viele Änderungen erfordern Reboot. Updates gab es bislang keine, brauche ich für internen Accesspoint auch nicht wirklich.

Ich selbst würde mir vlt. den ebenso teuren Asus (vorn mal verlinkt) holen - wenn er nicht funktioniert zurücksenden. Asus ist ziemlich gut mit Routern, selbst mal einen gehabt, Telefon hatte der damals nicht. Kann ich demzufolge keinem raten, der sich auf mich verlässt. :wink: )

AVM als deutsche Firma macht schon für deutsche xDSL- und Telefonspezialitäten sein/ihr Ding. Dazumal (heute noch?) auch gut für die deutsche Spezialität ISDN. Übersetzen (und alternative Begriffsfindung) des Unwortes ISDN überlasse ich dir. Versuche es mal, ich lache jetzt schon über deinen Kommentar. :mrgreen:
Zuletzt geändert von Jana66 am 10.01.2017 21:13:12, insgesamt 12-mal geändert.
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TomL
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Re: Router Kaufempfehlung

Beitrag von TomL » 10.01.2017 19:36:30

Jana66 hat geschrieben:@guennid: Guten Gewissens kann ich dir nur zu einer Fritzbox raten. Ich kenne doch das von dir enannte Gerät nicht, von der Fritzbox hört man hier und anderswo viel Gutes. (Von Kleinigkeiten abgesehen.)
Ich habe nach meinem Wechsel von DSL nach VDSL nun eine Fritzbox 7490, die hat auch diese Dect-Funktion. Aus Neugier habe ich diese Dect-Funktion mal aktiviert und zum Testen 1 Telefon angemeldet.... ja junge... das hat mich aber überrascht, das ist ja richtig klasse. Bislang hatten wir für diesen Job so eine alte kleine unscheinbare schwarze Box, die irgendwo auf nem Oberschrank stand. Die hats auch getan, aber ohne jeglichen Komfort, ohne Einstellungsmöglichkeiten. Die hats einfach getan, aber nen Telefon dort anzumelden war jedes Mal nen Akt... :? .... einigermaßen kompliziert und nur mit Handbuch zu bewerkstelligen. Das ist jetzt mit der Fritte total easy. Wir haben mehrere Rufnummern, die man beliebig auf die Telefone verteilen kann, alles locker übern Browser dargestellt und wirklich leicht zu handlen. Alle unsere 10 Jahre alten Telefone funtkionieren gut, alle haben über eine Sondertaste das gleiche Adressbuch aus der Fritte, zusätzlich neben dem im Gerät. Ich habe dann umgehend die olle Box entsorgt und alles komplett auf die Fritte umgestellt. Dazu noch aus dem Media-Markt ein Ersatz-Telefon und alles ist gut. Das Telefon aus dem Media-Markt war ein beliebiges Siemens-Teil, hätte auch eine beliebige andere Marke sein können. Die sind wohl allesamt kompatibel zur Fritte. Man kann da ganz nach Preis und Vorlieben aussuchen.

Ich bin mit meiner neuen Fritte wirklich zufrieden.... gibt echt nix zu meckern....
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Re: Router Kaufempfehlung

Beitrag von owl102 » 10.01.2017 21:47:07

guennid hat geschrieben:Zu "enhanced", sagt mein Wörterbuch "verbessert", "erweitert". Da liegt das Problem: was heißt hier "erweitert"?
gibt's schnurlose Telefone, die nicht "erweitert" sind? Dann müsste man jetzt wissen, worin die Erweiterung eines "DECT"-Gerätes besteht oder ist das "E" in "DECT" (im Volksmund "dekt", sagt wikipedia) schlicht überflüssig, weil schnurlos schon zur Klassifizierung genügte, also jedes schnurlose Telefon am Markt ein "DECT"-Gerät wäre?
Vergiss einfach das "E". Das steht für "European", da man aber den Standard auch gerne außerhalb Europas einsetzen wollte, hat man sich auf Krampf für das "E" etwas anderes suchen müssen. Da hätte man auch "efficient" oder "easygoing" oder... nehmen können. Das ist alles.

So ist das halt nun 'mal bei Standards, "GSM" war zum Beispiel auch mal eine französische Abkürzung, für die dann nachträglich eine passende englischsprachige Bedeutung gesucht werden musste...

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Re: Router Kaufempfehlung

Beitrag von guennid » 10.01.2017 21:59:50

Ich habe ein Telefon, das soll zusätzlich funktionieren, sonst nichts. Darüber hinaus interessiert micht Telefonie nicht die Bohne. Lasst mich mit der Telefonie in Ruhe. Thomas Meinng zu TP?

@owl102
Die letzten Beiträge haben sich wohl überschnitten.
Dann müsste ich doch eigentlich richtig liegen mit DECT=schnurloses Telefon?

Herr hilf!

TomL
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Re: Router Kaufempfehlung

Beitrag von TomL » 10.01.2017 22:33:42

guennid hat geschrieben:Thomas Meinng zu TP?
Ich berufe mich auf das Dieter-Nuhr-Zitat... du weisst schon.... *lacht*.... ich habe nämlich echt keine Ahnung. Ich habe mal meine Fritte 7490 und den TP bei Amazon angesehen und war über den Preisunterschied überrascht. Ob sich das nur über den Namen rechtfertigt?...*hmmm* Allerdings ist mir zwischen meinen beiden TPs im Wohnwagen und den beiden AVMs zuhause ein deutlicher Unterschied aufgefallen, und zwar das Bediener-GUI. Ich empfinde das bei AVM als Zumutung, bei TP hingegen als vorbildlich.

Ich habe in meinem Caravan diese 2 genannten TPs, einen WLAN-Router und den Outdoor-AP mit Richtantenne. Die beiden sind klasse und machen ihren Job wirklich gut. Ich denke, dass die TPs das Netzwerkhandling ebenfalls ohne Probleme gut beherrschen. Aber bei Dect muss natürlich auch das Quatschen gut klingen .... rauschen, plärren, knistern, knacken, abbrüche, stottern, Reichweitenprobleme durch Mauern, Entfernung... weiss der Henker, was noch ... sollte es nicht geben. Aber ich kann da aufgrund meiner Ahnungslosigkeit wirklich weder empfehlen noch abraten. :roll:
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Peter1691313512
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Re: Router Kaufempfehlung

Beitrag von Peter1691313512 » 10.01.2017 23:56:30

Preisfrage was hat haben O2Box-6431, TP-Link Archer VR200v und Fritzbox-7490 gemeinsam ?
https://wiki.openwrt.org/toh/tp-link/vr200v
Antwort:
Hauptprozessor (Lantiq VRX288) und Modemchipsatz (Lantiq VRX208)
Nur hat die O2Box-6431 mit LEDE das bessere OS und kostet bei Ebay nur 1-5 EUR.

Naja eine ganz so tolle Eierlegende Wollmichsau ist die O2Box dann doch nicht während die FB-7490 mit mehr RAM und diversen extra Chips
ausgestattet ist, besteht die O2Box hauptsächlich aus dem Besagten Lantiq chipsatz und hat nur 64MB RAM.
Vor allem fehlt der O2Box der extra Switch-Chipsatz, wodurch zum einem der Hauptprozessor richtig Arbeiten muss, wenn grosse Datenmengen übertragen werden.
Zum anderen hat sie dadurch nur 100Mbit Anschlüsse.
Der Hauptprozessor auf der FB-7490 dürfte sich dagegen meistens nur Langweihlen.

Aber auch dass birgt wieder einen Vorteil die O2Box hat einen etwas niedrigeren Stromverbrauch ~7W gegen ~11W FB-7360 (normalbetrieb ohne grosse Belastungen)

Ich betreibe auf der O2Box 3 OpenVPNs, mehrere extra VLANs und einen Asteriskserver.
Wenn ich dann Gleichzeitig auf ssh und auf dass Webinterface zugreife dann bricht die Datenrate auf 70Mbit zusammen.

Man kann die drei Router ganz Gut vergleichen:
O2Box-6431 = 64MB RAM kaum extras
TP-Link Archer VR200v = 128M RAM normale extras u.a. ein extra Chipsatz für den Switch
FB-7490 = 512MB RAM alles an extras was geht (natürlich auch ein extra Chipsatz für den Switch)

Die FW des TP-Link Archer VR200 basiert auf OpenWRT 10.03.1_LTQ inwieweit man eine
Aktuelle LEDE version auf den Router aufspielen kann weiss ich nicht.

TP-Link bringt für seine Produkte nicht viele Updates raus, dafür scheint die Hardware um so langlebiger zu sein.
Mein TP-Link TL-WR1043ND läuft mit OpenWRT immer noch.
AVM hingegen hat den Ruf seine Produkte lange mit Updates zu versorgen.
Ich glaube aber dass trifft in wirklichkeit nur auf die Spitzenmodelle zu.
Die FB-7360-v1 bekommt zu bsp. keine neuen Updates mehr, ob sie noch Updates bei Sicherheitslücken erhällt weiss ich nicht.
(übrigens auch der gleiche Chipsatz)

Da man sich die Modemfirmware (welche leider nur in binärer Form vorliegt) aus anderen Firmwareimages extrahieren kann,
kann das Modem der O2Box prinzipiell alles was die andere auch können, also auch Vectoring.

Fazit:
Ich würde mich eher ganz Grundsätzlich zwischen Router Betriebsystemen wählen:
- no name FW von X-Beliebig kann man nehmen wenn man vorhat sich in spätestens 3 Jahren ein neuen Router zu kaufen
oder wenn es einem Egal ist wenn Krimminelle den Router übernehmen.
- AVM also irgendwie das Apple für Router.
Gut wenn man sich eigendlich nicht viel mit der ganzen Materie ausseinandersetzen will, ist aber recht teuer.
- OpenWRT wenn halt wirklich Herr über sein Router sein will,
setzt natürlich Arbeit und Lernbereitschaft voraus.

Um OpenWRT zu nutzen sollte man aber erst mal recherchieren welcher Router OpenWRT oder besser LEDE zu
100% unterstützt.
https://lede-project.org/toh/start
Zuletzt geändert von Peter1691313512 am 11.01.2017 02:48:45, insgesamt 1-mal geändert.

Peter1691313512
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Re: Router Kaufempfehlung

Beitrag von Peter1691313512 » 11.01.2017 02:14:34

Nachtrag TP-LINK Archer VR200v.
ist im Target Profile des Buildmenüs (make menuconfig) von LEDE vorhanden.
Es wird also Grundsätzlich unterstützt.

inwieweit der wave300 2,4GHz Wlan Chipsatz unterstützt wird müsste man im Forum erfragen.
Wave300 mit 5GHz wird nicht unterstützt.
Der andere sagt mir auch nichts.

Ach ja es gibt wohl auch andere Chipsätze welche VDSL2 unterstützen.
Solche sind mir aber bisher noch nie begegnet bzw werden nicht von OpenWRT unterstützt.
Der nachfolger vr10 existiert bereits und wird angeblich in der FB-7580 und FB-7560 verbaut
(Die Gesamtheit aus VRX268 oder VRX288 + VRX208 wird als VRX200, xrx200 oder vr9 bezeichnet. Der Nachfolger VRX300 oder vr10)

Beide Modemchipsätze können wohl das gleiche also VDSL2 mit Vectoring bis zum Profil 30a.
Das im Annex Q spezifizierte Profil 35b (Supervectoring) werden vom vr9 nicht und vom vr10 vermutlich* nicht unterstützt.
Annex P (verfahren für Datenraten bis 250MBit/s bei Profil 30a) wird auch in keinem der Datenblätter erwähnt.

* vermutlich da wikipedia sagt Supervectoring wird nicht von der FB-7580 unterstützt und im Datenblatt von vr10 findet man nichts.
bei vr9 heist es "up to 30a" also sehr unwahrscheinlich das 35b unterstützt wird.

Meiner Meinung nach sollte ein guter Router min. 16MB Flash haben und 128MB RAM.

Jana66
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Re: Router Kaufempfehlung

Beitrag von Jana66 » 11.01.2017 08:00:17

Peter1691313512 hat geschrieben:OpenWRT wenn halt wirklich Herr über sein Router sein will
Dazu nutzt guennid einen Debian-Router - hinter einem Plastikrouter. Ich PFSense. Beides funktioniert ohne Flashing und Bricking, Konfiguration genügt. :wink:
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Re: Router Kaufempfehlung

Beitrag von Peter1691313512 » 12.01.2017 00:12:14

Generell halte ich es für eine Gute Idee für jede Aufgabe im Netz ein Gerät zu verwenden,
Insbesondere der Hauptrouter und Gateway in das Internet sollte am besten ein hoch sicheres Gerät sein welches nur Routet.
Aber da ich noch ein VPN, das VoIP und die Raumüberwachnung Ständig Laufen haben will hätte ich dann:
VPN + Raumüberwachung = RaspberryPi / VoIP = O2Box-6431 / Hauptrouter / xDSL-Ethernet-Bridge
also minimum 4 Geräte die Permanennt Laufen.
Da doch lieber die Stromsparende und nicht so hochsichere Lösung aus O2Box und RaspberryPi

Ausserdem habe ich nicht verstanden wieso man den "Plastikrouter" vor den Hauptrouter setzt.
Jedenfalls nicht wenn es sich wirklich um ein Router und nicht um eine xDSL-Ethernet-Bridge handelt.
Beides funktioniert ohne Flashing und Bricking
Zu dem gefrickel hast du im Prinzip recht man muss erst Zeit aufwenden um OpenWRT zu verstehen,
aber mir würde es mit Debian als Router oder PFsense genauso gehen.

Jana66
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Re: Router Kaufempfehlung

Beitrag von Jana66 » 12.01.2017 08:41:33

Peter1691313512 hat geschrieben:Ausserdem habe ich nicht verstanden wieso man den "Plastikrouter" vor den Hauptrouter setzt.
Der Plastikrouter wegen xDSL-Modem-Funktionalität, xDSL-Anschluss und VoIP/DECT-Telefonen. Natürlich wäre es bei einem zusätzlichen Hauptrouter schön, die Routing-Funktionalität des Plastikteils abschalten zu können, den Plastikrouter nur als xDSL-Modem und dabei immer noch dessen VoIP-Telefonanlage (mit Anschluss von Analaog- und DECT-Telefonen) nutzen zu können. Der Hauptrouter (Debian, PFSense, irgendwas) hat ja keinen xDSL-Anschluss, kein xDSL-Modem. Das ist ja unser Dilemma. Reine xDSL-Modems sind teuer und haben keine VoIP-DECT-Telefonanlage. :wink:

Die NAT-Routing-Funktionalität des Plastikrouters (einschl. Telefonanlage und xDSL-Modem) der Herstellerfirmware genügt auch vielen. Aber einige tragen Aluhüte, ich Aluburkini - oder haben Spaß am Router-FW-Basteln. :mrgreen:

Logische Folge:
Entweder so was basteln wie hier (war mir völlig neu, unklar ob es wirklich funktioniert) mit OpenWRT einschl. Zusatzpaketen für Modem: viewtopic.php?f=15&t=163629&start=60#p1117256
Oder eben Plastikrouter (VoIP, DECT) mit Herstellerfirmware und nachgeschaltetem Eigenbau-Hauptrouter. Welche Distribution auch auch immer ... :wink:
Oder xDSL-Modem und und und ... jedenfalls alles einzeln. :hail:
Zuletzt geändert von Jana66 am 12.01.2017 08:58:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Router Kaufempfehlung

Beitrag von MSfree » 12.01.2017 08:58:15

Jana66 hat geschrieben:Natürlich wäre es bei einem zusätzlichen Hauptrouter schön, die Routing-Funktionalität des Plastikteils abschalten zu können, den Plastikrouter nur als xDSL-Modem und dabei immer noch dessen VoIP-Telefonanlage (mit Anschluss von Analaog- und DECT-Telefonen) nutzen zu können.
Das Problem hierbei ist, daß der Plastikrouter eine PPPoE-Verbindung zum Provider aufbauen muß, um die Telefonie zur Verfügung zu stellen. Dein Internetrouter, der dann hinter dem Plastikrouter stünde, muß eine zweite PPPoE-Verbindung zum Provider aufbauen, um das Internet abhandeln zu können.

Einige Provider sperren sich gegen zwei simultan laufende PPPoE-Verbindungen, einige Provider wollen Geld sehen, wenn sie dir eine zweite PPPoE-Verbindung erlauben.

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Re: Router Kaufempfehlung

Beitrag von guennid » 12.01.2017 09:13:06

Jana66 hat geschrieben:Der Plastikrouter wegen xDSL-Modem-Funktionalität, xDSL-Anschluss und VoIP/DECT-Telefonen. Natürlich wäre es bei einem zusätzlichen Hauptrouter schön, die Routing-Funktionalität des Plastikteils abschalten zu können, den Plastikrouter nur als xDSL-Modem und dabei immer noch dessen VoIP-Telefonanlage (mit Anschluss von Analaog- und DECT-Telefonen) nutzen zu können. Der Hauptrouter (Debian, PFSense, irgendwas) hat ja keinen xDSL-Anschluss, kein xDSL-Modem. Das ist ja unser Dilemma. Reine xDSL-Modems sind teuer und haben keine VoIP-DECT-Telefonanlage. :wink:
Genau so! :THX:

Ich will die Firewall möglichst komplett selbst in der Hand haben - free software - halt. Wobei: Ich bilde mir gar nicht ein, dass ich das besonders gut kann. Aber im Notfall kann ich's dann halt - zumindest versuchen. Und nach meiner bisherigen Lektüre der einschlägigen DF-Threads war ich auch der Auffassung, das sei unter Debianern eher die Regel als die Ausnahme (Eigenbau+Pastic-Router)?

PS: Bisher hat noch keiner meiner Auffassung widersprochen, dass "DECT" nichts anderes als "schnurlos" bedeutet. Unter dieser Prämisse: Was ist dann jetzt ein analoges Telefon: schlicht ein kabelgebundenes?

Grüße, Günther

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Re: Router Kaufempfehlung

Beitrag von Jana66 » 12.01.2017 09:18:23

Jana66 hat geschrieben:Bisher hat noch keiner meiner Auffassung widersprochen, dass "DECT" nichts anderes als "schnurlos" bedeutet. Unter dieser Prämisse: Was ist dann jetzt ein analoges Telefon: schlicht ein kabelgebundenes?
Das hatte ich dir geschrieben: DECT ist das Funkprotokoll zwischen Mobilteilen und der Basisstation, die dann einen Stecker zum Festnetz hat. Die meisten Basisstationen schnurloser Telefone haben einen analogen Anschluss. (ISDN- und VoIP-Basisstationen gibt es sicher auch.)

Ein analoges Telefon ist halt ein analoges. (Früher gab es nur solche.) Richtung Amt (also Richtung Post früher, Telekom heute) ist eine 2-Draht-Leitung geschaltet. Nennt sich a/b (warum weiß ich nicht), Stecker waren früher TAE, heute auch RJ11 oder ungeschirmte RJ45. Die letzten beiden Steckertypen kamen wohl mit ISDN-Telefonen auf.

Aus Sicht deines Prooviders hast du trotz schnurlosem (DECT-) Telefon ein analoges Telefon, wegen des analogen (a/b-Zweidraht-) Anschlusses der Basisstation zur "Außenwelt". Das DECT-Protokoll dient nur der Verbindung DEINER Mobilteile mit DEINER Basisstation. Alle Klarheiten beseitigt? :wink:

(Übrigens hatte ich noch nie versucht, DECT zu übersetzen, ISDN jedoch :mrgreen:)
Zuletzt geändert von Jana66 am 12.01.2017 09:42:24, insgesamt 3-mal geändert.
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