Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Smalltalk
Jana66
Beiträge: 1917
Registriert: 03.02.2016 12:41:11

Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von Jana66 » 10.01.2017 17:10:49

Hat der Friedensnobelpreisträger Obama den 3. Weltkrieg gewonnen?
Nordafrika und Teile Asiens wurden destabilisiert. (Ja, Busch hat angefangen, Obama munter weitergemacht.)
Damit Ressourcensicherung Amerikas, divide et impera
EU wurde durch angeforderte Kriegsteilnahme, durch Finanz- und Flüchtlingskrise und Austritt Gossbritanniens destabilisiert. Damit bleiben USA Wirtschaftsmacht.
Gut gemacht, Obama! :evil:

Wie doof ist die EU?
Durch EU-Erweiterungsstreben wurden die Ukraine und weitere ehemalige Sowjetstaaten destabilisiert, sinnloserweise im Streben nach "EU und NATO-Selbstständigkeit" unterstützt. Russland wurde wieder mal zum Feind, unter EU-Sanktionen und darauffolgenden russischen Gegensanktionen leiden alle.
Großbritannien ist gegangen und lebt immer noch.
Viele Deutsche sind gegen die EU. Wo bleiben die Umfragen, Volksentscheide?

Wie doof ist Deutschland?
Aufgrund Englands, Frankreichs und der USA Krieg unter an den Schamhaaren herbeigezogenen Argumente, wegen Ruestungsexporten, neuerdings auch wegen direkter Kriegsunterstuetzung Deutschlands (Kurden) kommen jede Menge Flüchtlinge, bringen ihre Probleme, Kultur und Kriminalität mit. Auch Terror. Wo bleibt eine Übersetzung des Bekennervideos von Berlin. Ach, Authentizität nicht nachweisbar - aber sonst geht es auch oft ohne. Massenvernichtungswaffen von Saddam Hussein beispielsweise.

Deutschland hat Massenueberwachung - aber einen vorher bekannten Gefaehrder, der x Namen benutzte, der Waffen kaufen wollte, entlässt man aus der "Beobachtung" der Geheimdienste, angeblich keine Abschiebung möglich. Kurnatz als deutscher (!) Staatsbürger wurde mit Wissen von Steinmeier von der CIA aus der BRD entführt. Steinmeier wollte ihn auch nicht aus Guantanamo zurück, blöd wenn das Opfer absehbar interviewt wird.
Wofür also dient Massenueberwachung? Zur Einschüchterung des eigenen Volkes gegen Änderungen der postdemokratischen, neoliberalen, neokolonialistischen Verhältnisse, mehr fällt mir nicht plausibel ein! Ach und noch Arschkriecherei in den von Obama und seiner NSA.

Die Deutschen sind mittlerweile paranoid gegen Ausländer, die Merkel in Massen rief. Und nun zurueckrudert bis in Ankaras Anus und den analogen Organen afrikanischer Despoten. Warum nicht Verteilung auf alle Länder der damaligen "Allianz der Willigen", die den Krieg begannen und noch heute führen? Wenn nicht freiwillige Verteilung der Kriegsflüchtlinge dann mit Zwang. Gegen Russland gibt es auch Sanktionen ... . Die osteuropäischen EU-Staaten nahmen nicht am Krieg Teil, sollen aber Flüchtlinge aufnehmen? Wenn sie nicht wollen ... böse Ungarn!

Was kann man tun?
Es gab und gibt Opposition. Nichts hat sich geändert.
Innere Emigration ist verständlich aber ändert nichts, ist einfach und nur bequem.
Uns werden Wahlen so ans Herz gelegt. Seit Anbeginn der BRD regieren 2 Parteien, von denen die christliche für Krieg und max. Ruestungsexporte ist, die soziale dazu noch neoliberal den Sozialstaat abbaut.

Viele sehen als einzige "demokratisch-machbare" und bequeme Möglichkeit, also per Wahl, die AFD. Es wird angenommen, dass sich was ändern wird. Nehme ich auch an, bezweifele jedoch, ob zum Guten. Es muss sich aber was ändern, sonst leiden alle. Entweder unter der AFD oder unter Neoliberalismus und Neokolonialismus der Etablierten. Oder unter der immer stärker aber nicht besser werdenden USA.

Ich frage ich euch: Was kann man/Frau REAL tun, was ERFOLGVERSPRECHEND ist, damit sich was zum POSITIVEN ändert???
(AFD, ist nicht meine "Alternative". AFD ist jedoch erfolgversprechend für viele, für Änderungen, aber Änderungen zum Guten bezweifele ich sehr. Alle anderen Parteien hatten ihre Chancen viel zu lange, mittlerweile in fetter Bequemlichkeit und mit vielen, oft falschen Worten ausgesessen. Mit demokratiezerstoerender Wirkung (Wahlbeteiligung, Resignation, Innere Emigration) und immer mehr undemokratische Massnahmen zur Erhaltung ihrer postdemokratischen Macht. Damit sind die Parteien wieder mal historisch überlebt, überflüssig und viel zu teuer bezüglich Effizienz. Ich habe Angst vor einer Situation wie 1933.)

Noch mal auf den Punkt gebracht: Ist die AFD wirklich die einzige REALE Chance zur Änderung, egal ob zum Guten oder Bösen? Da sich im Interesse der Weltbevölkerung und Deutschlands Benachteiligter (*) was ändern muss, könnte man eine reale Chance in Erwägung ziehen. Schlechter werden kann es dank der etablierten Parteien kaum noch. Danke dafür. :evil:

Obama, trotz Trump wird es Zeit, dass du abtritsst und schade, dass du antratst. Nobelpreis, respektive Vorschusslorbeeren oder Wink mit Zaunpfahl sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Trump haben wir wohl auch zu einem Gutteil dem Vorgänger Obama zu verdanken! Womit der Kreis zur AFD geschlossen wäre. :evil:

(*) Deutschlands Arme hungern nicht, schlimm ist zumindest der soziale Ausschluss ganzer Familien. Von Zweiklassenmedizin abgesehen. Auch Hassorgien und "Wahlfehler" sind Folgen. Der neue Bundespräsident wird die "HartzlV-Waehlerschaft" besonders erfreuen:
Steinmeier gilt als Architekt der Agenda 2010-Gesetze des ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Frank-Walter_Steinmeier
Zuletzt geändert von Jana66 am 10.01.2017 21:19:03, insgesamt 5-mal geändert.
Wenn keiner was sagt, wird sich nichts ändern. Wenn alle nur reden ebenfalls nicht.

Benutzeravatar
Tintom
Beiträge: 1272
Registriert: 14.04.2006 20:55:15
Wohnort: Göttingen

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von Tintom » 10.01.2017 17:56:42

Jana66 hat geschrieben: Ich frage ich euch: Was kann man/Frau REAL tun, was ERFOLGVERSPRECHEND ist, damit sich was zum POSITIVEN ändert???
Das Haus verlassen und auf der Straße demonstrieren!
Im Smalltalk-Bereich gibt es einige Beispiele von Ewigkeitsthreads, die seitenlang jeden Aspekt filigran sezieren. Am Ende weiß keiner mehr was eigentlich das Thema war. Aber hauptsache man hat mal drüber gesprochen!

Jana66
Beiträge: 1917
Registriert: 03.02.2016 12:41:11

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von Jana66 » 10.01.2017 18:26:00

Tintom hat geschrieben:Das Haus verlassen und auf der Straße demonstrieren!
Welche Demo der "Neuzeit" hat irgendwas verändert? Nur wenige haben es noch nicht bemerkt - oder wollen sich selbst darstellen. :wink:
Wenn keiner was sagt, wird sich nichts ändern. Wenn alle nur reden ebenfalls nicht.

Ozelot
Beiträge: 1231
Registriert: 18.11.2007 09:52:58

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von Ozelot » 10.01.2017 18:43:38

Welches Land hat Obama durch welche Entscheidung destabilisiert und was hätte er stattdessen tun sollen?

Und verstehe ich das richtig: Du meinst, die USA haben den Brexit und die Flüchtlingskrise ausgelöst um Europa zu destabilisieren und ihre wirtschaftliche Vormachtstellung zu wahren?

Merkel hat die Flüchtlinge gerufen? Die wären sonst hübsch zuhause geblieben?

Und Du findest, wir sollten alle Gefährder vorsorglich einsperren, weil man vorher genauso klug ist wie hinterher?

(Ein Gutes hätte das: Wenn das alles so wäre, wäre auch Trump oder die AfD keine Verschlechterung.)

guennid
Beiträge: 10565
Registriert: 31.10.2002 19:15:35
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz
Wohnort: bei Marburg

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von guennid » 10.01.2017 18:44:47

Wenn keiner was sagt, wird sich nichts ändern. Wenn alle nur reden ebenfalls nicht.
Jana, du hast keine Chance! Nutze sie! :wink:

Ich hätt' gerne noch was von dir zum Router gehört. :wink:

Jana66
Beiträge: 1917
Registriert: 03.02.2016 12:41:11

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von Jana66 » 10.01.2017 18:50:49

Ozelot hat geschrieben:Welches Land hat Obama durch welche Entscheidung destabilisiert
Wie lange hat Obama Guantanamo und die Kriege in Irak und Afghanistan weiter geführt? Und wo landen die Flüchtlinge, wo gibt es Streit um deren Verteilung? Zumindest einige Bedeutung für Brexit. Siehe Verhandlungen mit EU vorher.
Ozelot hat geschrieben:Merkel hat die Flüchtlinge gerufen?
Die "große Welle" und die Probleme mit so vielen auf einmal? Der Verteilungsstreit damals und heute? Wohin wollten fast alle? Doch nicht nach Ungarn. Warum und wohin hat Österreich einfach weitergeleitet? Gibt doch so Abkommen ...
Ozelot hat geschrieben:Und Du findest, wir sollten alle Gefährder vorsorglich einsperren
Extremfälle ja, vor allem bei beabsichtigten Waffenkaeufen, x Namen(Sozialbetrug?), Brandstiftung vorher. Nur Daten von ALLEN im warmen Büro abgreifen, hilft offenbar nicht.

Ist aber nicht Sinn meines Threads ... :wink:
Wenn keiner was sagt, wird sich nichts ändern. Wenn alle nur reden ebenfalls nicht.

Radfahrer
Beiträge: 2918
Registriert: 15.12.2012 20:48:16
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz
Wohnort: Überwachte Zone

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von Radfahrer » 10.01.2017 19:25:31

Jana66 hat geschrieben:Welche Demo der "Neuzeit" hat irgendwas verändert? Nur wenige haben es noch nicht bemerkt - oder wollen sich selbst darstellen. :wink:
Welches Gesülze in irgendwelchen Internetforen oder "Social medias" hat je irgendwas verändert? Auch das ist nichts weiter als Selbstdarstellung.
Trete in eine Partei ein und arbeite dort mit. Was du hier machst, ist nur leeres Gewäsch ohne jeden Sinn.
Sorry, aber ist nun mal so.
"Politik kann man in diesem Lande definieren als die Durchsetzung wirtschaftlicher Zwecke mit Hilfe der Gesetzgebung."
(Kurt Tucholsky)

ViNic
Beiträge: 420
Registriert: 07.05.2013 21:02:25

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von ViNic » 10.01.2017 19:43:19

Im Thema mit Russland bin ich persönlich betroffen. Meine Frau ist Russin. D.h. ein Teil als neue Familie lebt dort. Ich fahre bis jetzt jedes Jahr hin und musste schonmal Antworten auf die Frage: "Was haben die Menschen in Europa gegen uns?". Tja ... mir fällt keine Antwort ein. Und ich mache mir wirklich um die Familie drüben sorgen. Vielleicht nur dummes gewäsch ... aber wenn der Ami Krieg will, wird der Ami den Krieg haben, mit oder ohne Grund.

Zum Thema Sanktionen. Das trifft die Menschen in Russland zum Teil schon richtig Hart, aber uns ja auch. Wie ich das mitbekommen habe, setzt Russland vermehrt auf eigene Produktion. Land genug mit verschiedenen Klimazonen haben sie ja. Ebenso wird auch die Entwicklung der eigenen Technologie hoch gefahren. Ich denke mal das in einigen Jahren, Russland weniger importieren muss und wird. Wenn das eintritt hat Europa und Deutschland echt die "A*schkarte". Deutschland hat schon viel mit Russland gehandelt und gearbeitet.

Meine Meinung.
Meine Debian-Kiste:
Raspberry Pi Model B
Raspbian (Debian Wheezy) 8)

Jana66
Beiträge: 1917
Registriert: 03.02.2016 12:41:11

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von Jana66 » 10.01.2017 19:59:34

Radfahrer hat geschrieben:Welches Gesülze in irgendwelchen Internetforen oder "Social medias" hat je irgendwas verändert? Auch das ist nichts weiter als Selbstdarstellung.
Trete in eine Partei ein und arbeite dort mit. Was du hier machst, ist nur leeres Gewäsch ohne jeden Sinn.
Sorry, aber ist nun mal so.
Welche Partei ändert was im positiven Sinne, welche schlägst du somit und warum vor? Damit dein Beitrag kein leeres Gewäsch ohne Sinn bleibt. Ebenfalls sorry. :wink:

Meine Probleme mit dem Parteiensystem hatte ich im Eingangsportal übrigens begründet beschrieben. Des Weiteren scheinen etliche Parteien "vor Gesuelze in irgendwelchen Internetoren etc." langsam Schiss zu kriegen, soll angeblich schon Wahlen beeinflusst haben. Scheint irgendwie wirksam ... viele "große" Politiker suelzen ebenfalls und schon lange im Netz. :wink:

In anderen Foren diskutiert man auch und schon laaange: http://www.linuxforen.de/forums/showthr ... ost1842627
Über den Stil kann man verschiedener Meinung sein. :mrgreen:
Wenn keiner was sagt, wird sich nichts ändern. Wenn alle nur reden ebenfalls nicht.

TomL
Beiträge: 2802
Registriert: 24.07.2014 10:56:59

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von TomL » 10.01.2017 20:31:37

Jana66 hat geschrieben:Des Weiteren scheinen etliche Parteien "vor Gesuelze in irgendwelchen Internetoren etc." langsam Schiss zu kriegen, soll angeblich schon Wahlen beeinflusst haben.
Ich persönlich habe in mehr als nur in diesem Forum erlebt, wie Leute auf einmal ihre Sichtweise geändert haben - genauso wie sich meine Einstellung durch die Gespräche hier ja auch verändert hat. In typisch deutscher uninteressierter Lemming-Manier habe ich ja auch früher allem zugestimmt, was man mir über die Medien eingeredet hat. Die Gespräche hier haben -soweit es mich angeht- jedenfalls einen deutlichen Wechsel in meiner politischen Einstellung bewirkt, die natürlich auch wiederum Einfluss auf die Gespräche hat, welche ich im wahren Leben zu diesem Thema führe. Und auch da haben diese Folge-Gespräche schon so manche Änderung in der bisherigen Sichtweise bewirkt.

Ich glaube, dass man den Einfluss von Diskussionen zu politischen Themen in den Foren nicht unterschätzen sollte, vielleicht auch hinsichtlich eines Schneeball-Effekts... selbst vor dem Hintergrund, dass es hier nur ein kleines Forum ist. Aber Politik ist in vielen Foren ein Thema, sei es in Reiseforen, Auto, Technik, usw. ... überall herrscht Unzufriedenheit über die aktuelle Situation. Und so manches Mal habe ich im Gespräch auf Dinge zurückgegriffen, die ich von hier mitgenommen habe. Allerdings habe ich mich seit "hier" nie wieder tiefergehend eingebracht - bringt eh nix.

Und ich habe mir seit diesen Gesprächen noch etwas angewöhnt.... ich weiss gar nicht mehr, woher dieser Anstoß dazu gekommen ist.... es ist die einfache Frage "Wem nützt es?". Die kann man sich übrigens zu sehr vielen Sachverhalten des Lebens stellen. Und die stelle ich mir auch dann, wenn z.B. solche Themen zielgerichtet ins argumentative Themen-Chaos geführt weden sollen oder gar einen "Halt-die-Fresse-KO-Schlag" bekommen.... Wem nützt es? Würde mich das Thema nicht interessieren, überlese ich den Betreff einfach. Na ja, ist auch egal....

Aber Antworten auf Deine Fragen wirst Du eh nicht erwarten können.... weils die einfach nicht gibt.
vg, Thomas

Jana66
Beiträge: 1917
Registriert: 03.02.2016 12:41:11

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von Jana66 » 10.01.2017 21:02:34

Volle Zustimmung und mir geht es genauso - mit der Überprüfung/Änderung der eigenen Ansichten und "cui bono" und ... :wink:

Ein Punkt nur zur Ergänzung: Erfahrungsberichte wie von ViNic gerade geschrieben, finde ich hoch interessant. Musste mal gesagt werden, weil direkt darauf antworten kann man wohl nicht. :THX:
Aber Antworten auf Deine Fragen wirst Du eh nicht erwarten können.... weils die einfach nicht gibt.
Mal sehen ... :mrgreen:
Wenn keiner was sagt, wird sich nichts ändern. Wenn alle nur reden ebenfalls nicht.

schwedenmann
Beiträge: 3622
Registriert: 30.12.2004 15:31:07
Wohnort: Wegberg

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von schwedenmann » 10.01.2017 21:29:26

Hallo


@VNic
Ich fahre bis jetzt jedes Jahr hin und musste schonmal Antworten auf die Frage: "Was haben die Menschen in Europa gegen uns?". Tja ... mir fällt keine Antwort ein.
Kann es sein, das du und die Familie die krim und die Ostukraine einfach aus der Wirklichkeit streicht ?

Rußland hat die europäische Sicherheitsarchitektur massiv (durch Truppen, Landannexion und massive Propaganda) beschädigt, wen nciht gar außer Kraft gesetzt.
Die Russen machen massive propaganda in den sozialen Medien (Rußlandbots) das sich einige EU-Länder incl. Der EU-Kommision schon genötigt sehen, dieser Propaganda die einzig daraf aus ist Zwietracht unter den Europäern, und in die Intregrität der Institutionen zu säen und so einen Keil innerhalb der Nato zu treiben, mit eigenen "Behörden" entgegen zu treten um diese Propaganda zu belegen und Fakten dagegenzustellen.
Was die Russen da machen ist absolut professionell, ohne Hemmungen beim Verdrehen der Wahrheit und mit einem personellen und finanziellen Einsatz, der die EU absolut alt aussehen läßt. Und wozu meinungen in solzialen medien in der lage ist, hat man ja gerade bei Trump gesehen.


mfg
schwedenmann

P.S.
Im übrigen bin ich davon überzeugt, das nur die Russen als Auftraggeber für die Enthüllungen in den USA in Betracht kommen, sie sind die Einzigen, die davon Profitieren: Qui bono!
Es paßt zu ihrer Strategie die USA und Europa zu entzweien um selbst wieder Großmacht zu werden.

guennid
Beiträge: 10565
Registriert: 31.10.2002 19:15:35
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz
Wohnort: bei Marburg

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von guennid » 10.01.2017 22:18:40

schedenmann hat geschrieben:Kann es sein, das du und die Familie die krim und die Ostukraine einfach aus der Wirklichkeit streicht
?

Kann es sein, dass du den realen Vinic und seine reale Familie einfach aus der Wirklichkeit streichst?

Benutzeravatar
hikaru
Beiträge: 8889
Registriert: 09.04.2008 12:48:59

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von hikaru » 10.01.2017 22:33:57

Vorweg:
@Jana: Ich habe Probleme, deinen Begriff eines 3. Weltkrieges einzuordnen. Die beiden Weltkriege die mir gesichert scheinen waren zeitlich recht gut abgrenzbare Ereignisse mit zumindest im großen Maßstab klar definierbarem Anfang und (zum Glück) auch Ende.
Was du hier meiner Einschätzung nach als 3. Welkkrieg wahrnimmst, nämlich die politische Destabilisierung von Regionen (im globalen Maßstab) und die Unterdrückung der machtlosen Masse, würde ich als ganz gewöhnliche alltägliche Machtpolitik einordnen.

Nun bin ich recht jung, daher kann ich über die Zeit vor der Wende keine politischen Einschätzungen aus eigener Erfahrung beitragen, aber es scheint mir, dass sich die Welt einfach wieder normalisiert (hat). Der Kalte Krieg mit seiner bipolaren politischen Struktur war geschichtlich ein recht ungewöhnliches Phänomen und die weitgehende Friedfertigkeit* der 90er war wohl eher ein weltpolitischer Hausputz bis alle neue (oder alte) Feindbilder gefunden hatten.
Der Hausputz ist seit etwa 2001 beendet, jetzt geht es wieder rund, ähnlich wie im Europa der Nationalstaaten vor dem kalten Krieg, nur dank weitgehend abgeschlossener Globalisierung eine Nummer größer. Vor 100 Jahren hätte man ( bzw. hatte vor kurzem) in so einer Situation zu militärischen Mitteln gegriffen, und zwar zu den stärksten Verfügbaren. Das stärkste Verfügbare hat aber spätestens seit dem 2.WK so verheerende Auswirkungen, dass das keine echte Option mehr ist. Also zeigt man mit kleinen militärischen Machtdemonstationen** nur noch, dass man könnte wenn man wirklich wollte und verlegt sich für den eigentlichen Wettbewerb auf andere Mittel. So wird z.B. an einigen Stellen von einem 3.WK in Form eines Wirtschaftskriegs gesprochen, in dem die USA gar nicht so rosig dasteht, wenn man bedenkt wie hoch deren Verschuldung allein bei China (mMn ich Hauptkonkurrent) ist.

Destabilisierung, Überwachung und allgeimeine Rückschritte in Sachen Menschenrechte sind da nichts weiter als ganz gewöhnliche Kollateralschäden, wie sie in jedem Krieg auftreten. Dir will (vermutlich) keiner persönlich an den Kragen, du bist nur gelegentlich im Weg "höherer Interessen". Dass dich das stört ist verständlich, aber es ist schnurzegal ob du deshalb jetzt AfD wählst, die Bundeskanzlerin verdammst oder an der Flüchtlingspolitik rumkritisierst. Das sind alles nur relativ unwichtige Nebenschauplätze. Wenn morgen der Abrissbagger dein Haus einreißt, dann ist es auch reichlich egal, ob er dabei mit seinen Ketten deinen Rasen ruiniert.

Tintom hat geschrieben:Das Haus verlassen und auf der Straße demonstrieren!
Genau - am besten vor dem Grünflächenamt, wegen unzulässiger Beschädigung von Rasenflächen! ;)
Ich bin mittlerweile wirklich erstaunt, wie hartnäckig sich die naive Vorstellung hält, man könne Politik steuern indem man mit Schildern und Geschrei "Masse bildet". Als ob Politiker die Stimmung des Volkes nur mitbekämen, wenn sie ihnen im Chor durch's Fenster gebrüllt wird.
Was man damit tatsächlich erreichen kann ist, dass die Salami in feinere Scheiben geschnitten wird, vielleicht auch etwas langsamer und vor allem heimlich im Lager statt unter des Kunden Augen. Aber das Endresultat ist das Selbe: Am Ende ist die Wurst gegessen.

Radfahrer hat geschrieben:Welches Gesülze in irgendwelchen Internetforen oder "Social medias" hat je irgendwas verändert?
Oh, Schwarz-Weiß-Denke, sehr bequem!
Wenn jemand meint, dass Demonstrationen und andere demokratisch legitimierte Mittel nichts bringen, dann ist er (bzw. sie) also automatisch der Meinung, dass Sülzen in Internetforen etwas bringt? Interessant!
Radfahrer hat geschrieben:Auch das ist nichts weiter als Selbstdarstellung.
Ich interpretiere das eher als politischen Hilfeschrei. Jana scheint sich umzublicken und zu dem Schluss zu kommen, dass sie mit den Mitteln die ihr zur Verfügung stehen nicht in der Lage ist, die Scheiße abzustellen, die sie um sich herum beobachtet. Und in ihrer Verzweiflung fragt sie halt öffentlich nach, ob andere die selbe Scheiße sehen und ob die ein wirksames Mittel zur Bekämpfung kennen.

@Jana:
Ich kenne kein funktionierendes Mittel. Und ich versichere dir, falls jemand anders hier (oder woanders) eines findet, dann wirst du früh genug davon erfahren. Bis dahin kannst du dich entweder in eine Ecke setzen und über die Verkommenheit der Menschheit sinnieren, oder du suchst dir eine Beschäftigung die dich erfüllt und investierst darin deine Energie! Ich persönlich bevorzuge Variante zwei, denn das macht deutlich mehr Spaß. Und wenn du dabei darauf achtest, den Haufen Scheiße durch dein Zutun (oder Unterlassen) nicht übermäßig wachsen zu lassen, dann funktioniert das auch morgen mit dem Blick in den Spiegel noch einigermaßen.


*) im globalen Maßstab; Ich weiß, Ex-Jugoslawen und Tutsi haben dazu eine andere Ansicht.
**) unter denen dann leider auch mal ein "unbedeutender" Nachbar massiv leiden muss

ViNic
Beiträge: 420
Registriert: 07.05.2013 21:02:25

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von ViNic » 10.01.2017 23:04:24

schwedenmann hat geschrieben: Kann es sein, das du und die Familie die krim und die Ostukraine einfach aus der Wirklichkeit streicht ?
Nein. Du kannst es aber gern erklären. Aber nur wenn du selbst dabei gewesen bist und es mit deinen eigenen Augen gesehen hast.

Und das eines gleich klar wird. Ich bin weder politisch motiviert, noch politisch informiert, weil ich ganz bewußt einen weiten Bogen von diesen Dingen mache. Ich möchte gern die Wahrheit wissen, bin aber 100% überzeugt das ich es weder aus dem Fernseher, Radio oder sonstigen Medien bekomme. Ich denke wenn man die Wahrheit wissen will, muss man sich selbst zur Quelle bewegen und jede Seite sehen. Ich habe möglichkeiten mich über deutsches, englisches und russisches Fernsehen und Internet zu informieren, dennoch interessieren mich Quellen, die nicht den Medien angehören und die vor Ort waren viel mehr. Sie können erzählen was sie gesehen haben. Daraus kann man sich eher eine Meinung und Urteil bilden.

Mein Schwiegervater hat einen Bruder der in Donezk lebt. So habe ich mich mit dem Schwiegervater unterhalten, wie es dem Bruder so geht und was dort los ist und wie alles angefangen hat, aus ihrer Sicht. Darauf lege ich eher gesagt viel mehr Wert, Neugkeiten und Geschichten von Menschen zu erfahren, die dabei sind.
schwedenmann hat geschrieben: Im übrigen bin ich davon überzeugt, das nur die Russen als Auftraggeber für die Enthüllungen in den USA in Betracht kommen, sie sind die Einzigen, die davon Profitieren: Qui bono!
Es paßt zu ihrer Strategie die USA und Europa zu entzweien um selbst wieder Großmacht zu werden.
Ich glaube das Dinge irgendwann immer ans Licht kommen, selbst die angeblich sichersten Geheimnise. Egal wie professionel jemand sein kann, irgend jemand verplappert sich, irgendwelche Dokumente sickern durch oder oder oder... Was vor 60 Jahren als Top-Secret galt, kann man heute in den Geschichtsbüchern, oder Wikipedia nachlesen.

Aus diesem Grund glaube ich nicht das Russland sich in den Wahlkampf eingemischt hat. Wenn, dann kommt es raus und zerstört jegliche bemühungen, für die internationale Freundschaft und zusammenarbeit, um die sich Russland lange bemüht. Der Vertrauensbruch wäre enorm und über Jahre und Generationen zerstört. Mit solch einer Aktion kann man nur verlieren und das kann für niemanden Ziel sein, besonders nicht für Russland wo es sowieso schon schlecht darsteht und deshalb gibt es mMn. keinen Grund für Russland sich in ausländische Politik einzumischen.

Was die Wahrheit ist werden wir in der Zukunft erfahren.

ps.: Lass Trump erstmal als President arbeiten, bevor du urteil über ihn fällst. Nicht das was die Menschen reden ist von bedeutung, sondern was sie gemacht und erreicht haben. Er kann scheitern oder der beste President der USA werden. Das wird man aber erst sehen müssen.
Meine Debian-Kiste:
Raspberry Pi Model B
Raspbian (Debian Wheezy) 8)

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot], Wolf2000 und 9 Gäste