Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Smalltalk
NAB
Beiträge: 5502
Registriert: 06.03.2011 16:02:23
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von NAB » 31.01.2018 22:36:28

raa hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
31.01.2018 22:22:06
Ist deins nicht gesättigt? :wink:
Offensichtlich nicht, sonst würd ich hier nicht reingucken :mrgreen:
Never change a broken system. It could be worse afterwards.

"No computer system can be absolutely secure." Intel Document Number: 336983-001

raa
Beiträge: 293
Registriert: 19.12.2013 10:16:19

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von raa » 31.01.2018 22:46:16

NAB hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
31.01.2018 22:36:28
raa hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
31.01.2018 22:22:06
Ist deins nicht gesättigt? :wink:
Offensichtlich nicht, sonst würd ich hier nicht reingucken :mrgreen:
Dann schau' mal hier ein - wenn du dann noch nicht satt bist:

Benutzeravatar
Lohengrin
Beiträge: 2983
Registriert: 29.08.2004 00:01:05
Wohnort: Montsalvat

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von Lohengrin » 01.02.2018 16:12:46

Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
31.01.2018 10:51:56
Ich habe nämlich schon oft gehört, dass Menschen, wenn sie keine Arbeit hätten, Unfug machen würden. Besonders häufig habe ich das von Menschen aus dem ehemaligen Britischen Imperium, inclusive USA, gehört.
Es war einmal vor sieben ein halb Jahren in British Columbia. Ich fuhr mit dem Fahrrad im Regen und ein Mann aus Texas, der mit seinem Sohn zu seinem Vater nach Alaska fuhr, hielt an und nahm mich mit.
Der Texaner erzählte mir, dass er in der Öl-Branche in Kuwait gearbeitet habe. Er sagte mir, dass die Deutschen, wenn sie dort eingesetzt worden wären, sich alles genau angesehen hätten, dann ein paar Monate lang mit Technik etwas aufgebaut hätten, und dann mit wenig Arbeit das Öl in die Tanker gelangt wäre. Er würde es anders machen. Er würde wenig Technik einsetzen und über viele Jahre viele Arbeiter beschäftigen.
Ich fragte ihn, was denn dagegen sprechen würde, viele Jahre lang viele Menschen fürs Nichtstun wie Arbeiter zu bezahlen. Und er sagte, dass die, wenn sie nichts zu tun hätten, Unfug machen würden.
Ich fragte ihn, was er denn tun würde, wenn er viel Geld fürs Nichtstun bekommen würde, zB wenn er ein paar Mietshäuser in Dallas geerbt hätte, ob er dann auch Unfug machen würde.
Harry, hol schon mal das Rasiermesser!

NAB
Beiträge: 5502
Registriert: 06.03.2011 16:02:23
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von NAB » 01.02.2018 16:55:23

Lohengrin, nimm doch mal wörtlich, was du schreibst.

Wenn du Menschen für's "Nichts-Tun" bezahlst, und sie dann Unfug machen, dann tun sie nicht mehr "Nichts". Also fällt die Bezahlgrundlage weg.
Never change a broken system. It could be worse afterwards.

"No computer system can be absolutely secure." Intel Document Number: 336983-001

Benutzeravatar
Lohengrin
Beiträge: 2983
Registriert: 29.08.2004 00:01:05
Wohnort: Montsalvat

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von Lohengrin » 01.02.2018 18:09:26

NAB hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 16:55:23
Lohengrin, nimm doch mal wörtlich, was du schreibst.

Wenn du Menschen für's "Nichts-Tun" bezahlst, und sie dann Unfug machen, dann tun sie nicht mehr "Nichts". Also fällt die Bezahlgrundlage weg.
Richtig.
Der Begriff Bedingungsloses Grundeinkommen ist falsch. Dass kein Schaden angerichtet wird, muss gefordert werden.
Wer Häuser ansteckt, auf Jogger schießt oder Handtaschen raubt, muss unter Bewachung gestellt werden. Das Grundeinkommen des Täters soll dann für die Bezahlung der Bewachung mitverwendet werden.
Der eine nennt es Bedingungsloses Grundeinkommen, der andere nennt es Schutzgeld. Es dient denen, die es erarbeiten, sich den sozialen Frieden zu erkaufen.
Der Begriff Grundeinkommen ist besser.
-- ab hier editiert --
Es soll denen, die es erarbeiten, dienen, sich den sozialen Frieden zu erkaufen.
Die Frage ist, ob es funktioniert. Wenn viele Leute, wenn sie nichts zu tun haben, Unfug machen, funktioniert es nicht.
Ich weiß nur, dass ich es nicht täte, dass die meisten, die ich kenne, es nicht täten und dass auch der Texaner es nicht täte. Aber ich weiß auch, dass ich nicht von mir auf andere schließen kann.
Es gibt Umfragen zum BGE, wo gefragt wurde, ob der Gefragte dann unproduktiv würde und ob die Nachbarn des Gefragten dann unproduktiv würden. Das Ergebnis davon war, dass sehr viele auf die erste Frage mit nein und auf die zweite Frage mit ja geantwortet hatten.
Zuletzt geändert von Lohengrin am 01.02.2018 19:12:02, insgesamt 2-mal geändert.
Harry, hol schon mal das Rasiermesser!

NAB
Beiträge: 5502
Registriert: 06.03.2011 16:02:23
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von NAB » 01.02.2018 18:46:46

"Kein Schaden"? Tja, und nun frag dich mal, ab wann Schaden angerichtet wird.
Man könnte die Leute sogar dafür bezahlen, dass sie wirklich Nichts tun, also nicht arbeiten, also nicht auf den Arbeitsmarkt drängen und die Löhne drücken und so das Einkommen der Beschäftigten schädigen. Das wäre quasi das Gegenteil der aktuellen Politik. Das wäre aber auch nicht das, was man üblicher Weise als "Grundeinkommen" bezeichnet.
Never change a broken system. It could be worse afterwards.

"No computer system can be absolutely secure." Intel Document Number: 336983-001

Benutzeravatar
Lohengrin
Beiträge: 2983
Registriert: 29.08.2004 00:01:05
Wohnort: Montsalvat

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von Lohengrin » 01.02.2018 19:42:19

NAB hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 18:46:46
"Kein Schaden"? Tja, und nun frag dich mal, ab wann Schaden angerichtet wird.
Das sieht jeder anders.
Für den einen ist es kein Schaden, wenn der, an den das Bedingungslose Grundeinkommen gezahlt wird, Kinder macht, die er nicht versorgt.
Für den anderen ist es ein Schaden, dass der, an den das Schutzgeld gezahlt wird, überhaupt existiert.

Wir müssen ... und eine gemeinsame Lösung finden.
(-_-)
-<>-
NAB hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 18:46:46
Man könnte die Leute sogar dafür bezahlen, dass sie wirklich Nichts tun, also nicht arbeiten, also nicht auf den Arbeitsmarkt drängen und die Löhne drücken und so das Einkommen der Beschäftigten schädigen.
Genau das macht Grundeinkommen.
Wer gegen Bezahlung arbeitet, zahlt Steuern (egal ob als Einkommensteuer oder beim Ausgeben des Geldes als Umsatzsteuer). Ab einem bestimmten zusätzlichen Einkommen bezahlt er mehr Steuern als er an Grundeinkommen bekommt.
Tatsächlich werden nur Leute fürs Nichtstun bezahlt. Das treibt Löhne hoch. Deswegen kann ein Grundeinkommen auch nicht über heutigem Hartz4-Niveau sein.
NAB hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 18:46:46
Das wäre aber auch nicht das, was man üblicher Weise als "Grundeinkommen" bezeichnet.
Es ist nicht das, was Prinz Chaos II und Konsorten als BGE bezeichnen. Der will ja 2000 Euro pro Monat für jeden haben.
Es ist auch nicht das, was die Schweizer vor zwei Jahren per Volksentscheid abgelehnt haben, nämlich 2500 CHF pro Monat für jeden.
Harry, hol schon mal das Rasiermesser!

NAB
Beiträge: 5502
Registriert: 06.03.2011 16:02:23
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von NAB » 01.02.2018 20:15:20

Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 19:42:19
Tatsächlich werden nur Leute fürs Nichtstun bezahlt. Das treibt Löhne hoch.
Nein, eben nicht. Wer "bedingungslos" 1000 Euro auf die Hand erhält, arbeitet auch für 2 Euro die Stunde. Das siehst du schon jetzt ... die Leute sammeln auch für 2 Euro die Stunde Pfandflaschen.

Du musst die Leute schon konsequent für's Nichtstun bezahlen. Wer "weniger Nichts" tut, kriegt auch weniger Geld dafür.
Never change a broken system. It could be worse afterwards.

"No computer system can be absolutely secure." Intel Document Number: 336983-001

raa
Beiträge: 293
Registriert: 19.12.2013 10:16:19

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von raa » 01.02.2018 23:27:18

NAB hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 20:15:20
Wer "bedingungslos" 1000 Euro auf die Hand erhält, arbeitet auch für 2 Euro die Stunde.
Da müsste er ja 500h im Monat arbeiten. :wink:
NAB hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 20:15:20
die Leute sammeln auch für 2 Euro die Stunde Pfandflaschen.
Aber keiner, der 1000 € kriegt, egal ob für Tun oder Nichtstun.

Benutzeravatar
Lohengrin
Beiträge: 2983
Registriert: 29.08.2004 00:01:05
Wohnort: Montsalvat

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von Lohengrin » 01.02.2018 23:39:09

NAB hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 20:15:20
Wer "bedingungslos" 1000 Euro auf die Hand erhält, arbeitet auch für 2 Euro die Stunde. Das siehst du schon jetzt ... die Leute sammeln auch für 2 Euro die Stunde Pfandflaschen.
Das sind Verrückte, die nicht rechnen können. Die fahren auch 3km weit zu einem bestimmten Supermarkt, weil sie dort etwas für drei Euro billiger kriegen, was sie eigentlich gar nicht brauchen, und trinken dann beim Bäcker davor eine Tasse Kaffee für zwei Euro, die sie zu Hause für fünf Cent haben können.
Oder es sind welche, die in der Mitte des Monats schon 950 Euro von den 1000 Euro verprasst haben, und dann ein Hungerproblem haben.
Aber das werden nur wenige sein. Wenn im Park, wo tausend Leute herumlaufen, zehn von denen die Mülleimer durchsuchen, fällt das auf. Zum Drücken der Löhne für Paket-Verteiler oder Taxi-Fahrer sind es aber zu wenige.
NAB hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 20:15:20
Du musst die Leute schon konsequent für's Nichtstun bezahlen. Wer "weniger Nichts" tut, kriegt auch weniger Geld dafür.
Das Geld, was sie weniger kriegen sollen, wird ihnen durch Steuern weggenommen werden. Wieviel das ist, ergibt sich aus dem Lohn, der für die Arbeit bezahlt wird. Und wenn sich Leute finden, die diese Arbeit für sehr geringen Lohn erledigen, dann müssen sich die, die höheren Lohn haben wollen, eine andere Arbeit suchen.
Sonst würde wohl jemand auf die Idee kommen, Eltern dafür zu bestrafen, dass sie die Versorgung ihrer Kinder nicht anderen aufs Auge drücken.
Harry, hol schon mal das Rasiermesser!

Benutzeravatar
Lohengrin
Beiträge: 2983
Registriert: 29.08.2004 00:01:05
Wohnort: Montsalvat

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von Lohengrin » 01.02.2018 23:56:34

raa hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 23:27:18
NAB hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 20:15:20
Wer "bedingungslos" 1000 Euro auf die Hand erhält, arbeitet auch für 2 Euro die Stunde.
Da müsste er ja 500h im Monat arbeiten. :wink:
Bei den 500 Euro pro Monat Grundeinkommen, die ich vorschlage, fängt es bei 2 Euro pro Stunde schon an.
Wer 300 Euro für seine Wohnung ausgibt und Spaß daran hat, sich mit Leuten wie Ditsche zu unterhalten, könnte jeden Tag vier Stunden Pommes machen. Für den geht es nämlich darum, ob er pro Monat 50 oder 300 Euro über machen kann. Für den geht es dann zB um eigenes Auto haben oder nicht.
Ich würde das, was der tut, aber nicht als Arbeit bezeichnen. Der hat nämlich Spaß daran.
Arbeit in meinem Sinne, also etwas, woran der Arbeiter keinen Spaß hat, und froh ist, wenn Feierabend ist, wird ein Arbeitgeber schon bei 500 Euro pro Monat Grundeinkommen wohl nicht mehr für -2 Euro pro Stunde (negativer Preis, genauso wie bei Müll) verkaufen können. Ingo würde für seinen Job, so wie heute, 7 Euro pro Stunde bekommen (das kommt bei 8.5 Euro pro Stunde Arbeitnehmer-Brutto heraus), hätte bei gleicher Arbeitszeit wie heute inclusive Grundeinkommen 1500 Euro statt wie heute 1000 Euro, und wird vllt auf halbe Arbeitszeit gehen, weil ihm 1000 Euro reichen.
Ich frage mich immer noch, ob so ein Ingo dann anfängt, in seiner Freizeit Unfug zu machen.
Und der, der heute noch Fallmanager beim Jobcenter ist, macht vllt dann auch 20 Stunden pro Woche den Ingo. Ob der dann wohl in seiner Freizeit Unfug macht?
Harry, hol schon mal das Rasiermesser!

NAB
Beiträge: 5502
Registriert: 06.03.2011 16:02:23
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von NAB » 02.02.2018 02:46:26

Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 23:56:34
Ingo würde für seinen Job, so wie heute, 7 Euro pro Stunde bekommen (das kommt bei 8.5 Euro pro Stunde Arbeitnehmer-Brutto heraus), hätte bei gleicher Arbeitszeit wie heute inclusive Grundeinkommen 1500 Euro statt wie heute 1000 Euro, und wird vllt auf halbe Arbeitszeit gehen, weil ihm 1000 Euro reichen.
Und dann kommt Uwe. Uwe ist jung, dynamisch, hat in seinem Leben noch was vor, will mal 2500 netto und sich hocharbeiten. Der heuert dann bei Ingos Chef für 5 Euro netto an ... sind immer noch gut 1000 Euro für Vollzeit, gar nicht mal schlecht für den Anfang. Danach sitzt Ingo leider auf der Straße und heuert für 3 Euro netto Vollzeit beim Pizzadienst an, weil er mit 500 dann doch nicht klar kommt.
Never change a broken system. It could be worse afterwards.

"No computer system can be absolutely secure." Intel Document Number: 336983-001

Trollkirsche
Beiträge: 136
Registriert: 08.08.2015 15:03:09
Wohnort: Bern, Schweiz

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von Trollkirsche » 02.02.2018 07:56:14

NAB hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
02.02.2018 02:46:26
Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 23:56:34
Ingo würde für seinen Job, so wie heute, 7 Euro pro Stunde bekommen (das kommt bei 8.5 Euro pro Stunde Arbeitnehmer-Brutto heraus), hätte bei gleicher Arbeitszeit wie heute inclusive Grundeinkommen 1500 Euro statt wie heute 1000 Euro, und wird vllt auf halbe Arbeitszeit gehen, weil ihm 1000 Euro reichen.
Und dann kommt Uwe. Uwe ist jung, dynamisch, hat in seinem Leben noch was vor, will mal 2500 netto und sich hocharbeiten. Der heuert dann bei Ingos Chef für 5 Euro netto an ... sind immer noch gut 1000 Euro für Vollzeit, gar nicht mal schlecht für den Anfang. Danach sitzt Ingo leider auf der Straße und heuert für 3 Euro netto Vollzeit beim Pizzadienst an, weil er mit 500 dann doch nicht klar kommt.
Ingo die arme Sau hat leider noch nicht verstanden, dass sein Schicksal bereits besiegelt ist. Da Ingo bereits seit Kindesbeinen an die Hirnwäsche der Frankfurter Schule aufgrund fehlender Erfahrung glaubt, kann er auch nicht die geschichtlichen Aspekte und die Opfer seiner Ahnen in den richtigen Bezug stellen und glaubt jede noch so absurde Lüge, die man ihm vorsetzt. So glaubt Ingo auch, in einer gerechten Welt zu leben, in der Minderheiten geschützt werden und es jeder vom Tellerwäscher zum Millionär schafft. Ingo hat auch nie den brüderlichen Zusammenhalt einer Gemeinschaft üben können, denn schon früh hat man mit ihm das Spiel "Reise nach Jerusalem" gespielt, welches ihm gezeigt hat was geschieht, wenn er nicht Platz auf dem Karrussell des Geisteswahns nimmt.

So lernt Ingo jeden Tag irgendwelche Computertechnologien in der Hoffnung, nicht den letzten Stuhl zu verpassen, gibt sich alle Mühe und doch ist es nur eine Frage der Zeit, bis er umgeben von Fremden sich frägt, ob er sich doch nicht lieber mit aller Kraft für das Wohl des Volkes eingesetzt hätte...

Das ist kein Spass, wir alle sind Ingo. Der Kalergi Plan ist in vollem Gange, Europa wird ohne Rücksicht auf Verluste "social-engineered". Wenn der Europäer wüsste, wer er ist, würde er sich das niemals bieten lassen.

Trollkirsche
Beiträge: 136
Registriert: 08.08.2015 15:03:09
Wohnort: Bern, Schweiz

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von Trollkirsche » 02.02.2018 08:03:56

Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 23:56:34
raa hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 23:27:18
NAB hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 20:15:20
Wer "bedingungslos" 1000 Euro auf die Hand erhält, arbeitet auch für 2 Euro die Stunde.
Da müsste er ja 500h im Monat arbeiten. :wink:
Bei den 500 Euro pro Monat Grundeinkommen, die ich vorschlage, fängt es bei 2 Euro pro Stunde schon an.
Wer 300 Euro für seine Wohnung ausgibt und Spaß daran hat, sich mit Leuten wie Ditsche zu unterhalten, könnte jeden Tag vier Stunden Pommes machen. Für den geht es nämlich darum, ob er pro Monat 50 oder 300 Euro über machen kann. Für den geht es dann zB um eigenes Auto haben oder nicht.
Ich würde das, was der tut, aber nicht als Arbeit bezeichnen. Der hat nämlich Spaß daran.
Arbeit in meinem Sinne, also etwas, woran der Arbeiter keinen Spaß hat, und froh ist, wenn Feierabend ist, wird ein Arbeitgeber schon bei 500 Euro pro Monat Grundeinkommen wohl nicht mehr für -2 Euro pro Stunde (negativer Preis, genauso wie bei Müll) verkaufen können. Ingo würde für seinen Job, so wie heute, 7 Euro pro Stunde bekommen (das kommt bei 8.5 Euro pro Stunde Arbeitnehmer-Brutto heraus), hätte bei gleicher Arbeitszeit wie heute inclusive Grundeinkommen 1500 Euro statt wie heute 1000 Euro, und wird vllt auf halbe Arbeitszeit gehen, weil ihm 1000 Euro reichen.
Ich frage mich immer noch, ob so ein Ingo dann anfängt, in seiner Freizeit Unfug zu machen.
Und der, der heute noch Fallmanager beim Jobcenter ist, macht vllt dann auch 20 Stunden pro Woche den Ingo. Ob der dann wohl in seiner Freizeit Unfug macht?
Das Bedingungslose Grundeinkommen wäre ohne grosse Probleme finanzierbar. Leider wollen die Menschen nicht verstehen dass niemand, der 100 und mehr Millionen auf dem Konto hat, dies durch seine eigene Arbeitskraft erarbeiten konnte. Er hat die Menschen bestohlen, sie ihrer Arbeitskraft beraubt und sich an ihrer Existenzangst bereichert.

raa
Beiträge: 293
Registriert: 19.12.2013 10:16:19

Re: Der 3. Weltkrieg, divide et impera

Beitrag von raa » 02.02.2018 08:57:58

Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
01.02.2018 23:56:34
Und der, der heute noch Fallmanager beim Jobcenter ist, macht vllt dann auch 20 Stunden pro Woche den Ingo. Ob der dann wohl in seiner Freizeit Unfug macht?
Davon macht er doch in seinem Job schon genug. :wink: Im Ernst: Meiner hatte es mal drauf, mich im Rahmen einer "sozialmedizinischen Untersuchung meiner Leistungsfähigkeit" zu ihrem "medizinischen Dienst" zu schicken - also zu der größten Geisterbehörde, die ich je kennen lernen durfte. Dann noch zu einem Neurologen / Psychologen - den Fez hab' ich natürlich mitgemacht. Dem Mann logischerweise empfohlen, mal meinen Fallmanager zu untersuchen - womit meine "Untersuchung" beendet war, bevor sie angefangen hatte.
Trollkirsche hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
02.02.2018 08:03:56
Leider wollen die Menschen nicht verstehen dass niemand, der 100 und mehr Millionen auf dem Konto hat, dies durch seine eigene Arbeitskraft erarbeiten konnte. Er hat die Menschen bestohlen, sie ihrer Arbeitskraft beraubt ...
Nein, ihre Arbeitskraft gekauft. Zu welchem Preis, sei mal dahingestellt.

Antworten