schlechte Werbung für Strato

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Lohengrin
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schlechte Werbung für Strato

Beitrag von Lohengrin » 16.12.2017 00:46:11

Hallo Debianforum!

Ich habe seit Jahren hier nichts mehr geschrieben. Aber jetzt bin ich wieder da, und will euch etwas von Strato erzählen.
Seit 2009 hatte ich bei denen einen Vserver. Der hat mich 9 Euro pro Monat gekostet und funktionierte.
Im März 2017 gab es dann ein Problem. Ich war gerade in Namibia, und die AOK hat mir, weil sie von mir 12 Kiloeuro haben wollte, begründet haben sie das mit fiktivem (also erlogenem) Einkommen, mein Bankkonto gepfändet. Deshalb fiel die übliche Zahlung von 27 Euro alle drei Monate aus. Ich bekam ein SMS, dass mein Server abgeschaltet worden sei. Strato hat nach acht Jahren das erste mal kein Geld bekommen, und schon nach einem Monat den Server abgeschaltet. Sie haben also einen Verlust von 9 Euro erlitten.
Statt einfach 'Schwamm drüber' zu machen, haben sie einen Eintreiber, nämlich den Schimmelpfenng (ohne i), auf mich gehetzt. Der will jetzt über 100 Euro haben. Mich bei Strato beschweren, kann ich nicht, weil meine Kundennummer nicht mehr existiert.
Später kam dann ein Schreiben von denic, die auch noch über 60 Euro haben wollten, weil sie, obwohl ich sie nicht darum gebeten habe, meinen Domainnamen zu erhalten, meinten, das tun zu müssen. Später dann ein Schreiben von denic, dass sie, weil ich nicht gezahlt habe, meinen Domainnamen gelöscht haben.
Ich habe mit den Schimmelpfenng telefoniert, ihnen dann auf ihren Wunsch ein Email geschrieben, und nur eine automatische Eingengsbestätigung erhalten. Und der Rest ist schweigen.

Wäre das nicht geschehen, hätte ich wohl weiterhin bei Strato einen Server gemietet. Aber das findet jetzt nicht mehr statt. Ich vermute, dass das alles automatisch geschehen ist, und kein Mensch es bei Strato es bemerkt hat. Aber egal.
Diese schlechte Werbung muss sein!
Harry, hol schon mal das Rasiermesser!

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niemand
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Re: schlechte Werbung für Strato

Beitrag von niemand » 16.12.2017 01:39:23

Was genau hattest du erwartet? Das jemand bei so ’nem Massenhoster sitzt, der jeden Fall manuell prüft und in deinem Fall „och, die paar Eur schenken wir dem, der ist schließlich gerade im Ausland und hat zudem Stress mit seiner KK“ entscheidet? Du hattest ’nen Vertrag, du hast deinen Teil nicht erfüllt und die entsprechenden Maßnahmen sind angelaufen. Zumindest, als ich noch was bei Strato hatte, gab’s dann auch erstmal ’ne Zahlungsaufforderung, wenn man man mal nicht rechtzeitig bezahlt hat. Gut, das ist über zehn Jahre her – aber dass das nicht mehr so ist, kann ich mir nur schwer vorstellen. Und das wird bei nahezu jedem Anbieter genauso laufen, wenn man einen entsprechenden Vertrag geschlossen hat. Will man das nicht, muss man halt eines der Angebote nehmen, bei denen der Vetrag für den bezahlten Zeitraum geschlossen wird und sich bei jeder weiteren Zahlung um die entsprechende Dauer verlängert, während er ansonsten auslaufen würde. Gleiches für Domains.
Hardware: dunkelgrauer Laptop mit buntem Display (zum Aufklappen!) und eingebauter Tastatur; beiger Klotz mit allerhand Kabeln und auch mit Farbdisplay und Tastatur (je zum auf’n Tisch Stellen)
Am 7. Tag aber sprach der HERR: „QWNoIFNjaGVpw58sIGtlaW5lbiBCb2NrIG1laHIgYXVmIGRlbiBNaXN0ISBJY2ggbGFzcyBkYXMgamV0enQgZWluZmFjaCBzbyDigKYK“

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Re: schlechte Werbung für Strato

Beitrag von Datenteiler » 16.12.2017 08:23:14

Hi,

verstehe ich jetzt auch nicht ganz. Hast du denn die Hotline von Strato angerufen und denen gesagt, dass das Geld später kommt?

Ich denke, dass dir die Menschen in der Hotline auch helfen können, auch wenn du deine Kundennummer nicht mehr zur Hand hast.

Viele Grüße
Christian

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Re: schlechte Werbung für Strato

Beitrag von geier22 » 16.12.2017 08:42:01

Das ist nun mal unsere schöne neue Welt der Computer und seelenlosen Geschäfte, an der wir alle munter mitwirken. Ähnliches ist mir auch schon bei PayPal passiert. Ich bezahlte über PayPal so über das Jahr gesehen im Schnitt für mindestens 1000 € - und das seit über 10 Jahren. Noch nie gab es von meiner Seite aus Zahlungsprobleme. Vor einem Jahr hatte ich 2 Bestellungen (zusammen ca. 150 €) über PayPal bezahlt. Beide Zahlungen waren seit mehreren Tagen bereits von meinem Konto von PayPal abgebucht worden. Ich wollte dann für 12 € bei Lieferando was bestellen und mit PayPal bezahlen.
Das funktionierte nicht. Ich machte mir zuerst keine Gedanken, und bezahlte halt bar. Hakte dann aber doch mal nach.
Antwort: Es dürfen maximal 2 Transaktionen offen sein. Und meine beiden Transaktionen (über die 150 €) seinen noch nicht geschlossen. Das Geld hätten sie zwar erhalten, ich - oder die Bank - könnten aber noch eine Rückbuchung veranlassen.
Meine Frage- ob sie mal auf den Betrag gesehen hätten : Darauf hätten sie keinen Einfluss - das geschähe automatisch.
Tja so ist das eben heutzutage. Nun gibt es keinen PayPal Account mehr - den habe ich gekündigt nachdem PayPal meine Mail-Adresse, die über Jahre hinweg Spam frei war, nachweislich weitergereicht hatte. Nun wird auch mein Postfach bei Posteo mit Spam gefüllt. - Alles ganz legal und automatisch.
Aber wir wollen es ja so :facepalm: :evil:
Datenschutz :?: Na Klar aber Chromecast brauch ich zu streamen :facepalm:
Frei Software und unbedingt :!: Aber Wine brauch ich trotzdem für meine Windows Spiele und Programme :facepalm:
Prekäre Arbeitsverhältnisse sind ne Sauerei bin ich auch dagegen :!: --- Warum ist denn meine Amazon Bestellung nach 2 Tagen immer noch nicht da ??
Nur Testing und sonst nix Xfce / KDE / Gnome / Asrock Fatal1ty 970 Performance 3.1 / AMD FX-6300 / 16GB RAM / Nvidia GTX 750 TI / HP LP3065

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Re: schlechte Werbung für Strato

Beitrag von Datenteiler » 16.12.2017 09:10:51

geier22 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.12.2017 08:42:01
Aber wir wollen es ja so :facepalm: :evil:
Datenschutz :?: Na Klar aber Chromecast brauch ich zu streamen :facepalm:
Frei Software und unbedingt :!: Aber Wine brauch ich trotzdem für meine Windows Spiele und Programme :facepalm:
Prekäre Arbeitsverhältnisse sind ne Sauerei bin ich auch dagegen :!: --- Warum ist denn meine Amazon Bestellung nach 2 Tagen immer noch nicht da ??
Die Liste lässt sich leider beliebig erweitern. Wenn ich es nicht mit Geld bezahle, zahle ich es anders, z.B. mit meinen Daten, oder jemand anderes, weil er das Produkt oder die Dienstleistung zu einem Hungerlohn bereitstellt. Irgendwer zahlt immer. :(

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Re: schlechte Werbung für Strato

Beitrag von Maik aus MS » 17.12.2017 11:22:42

Mal ne Doofe Frage. Wem gehoert die Domaen?
Wenn Strato die gehoert soll sie die 60 EUR selbst zahlen. Wenn sie dir gehoert wie konnte Strato die ueberhaupt
kuendigen? Wenn mir eine Domaen gehoert dann kann ich damit hingehen wohin ich will.

Maik
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Re: schlechte Werbung für Strato

Beitrag von heisenberg » 17.12.2017 14:36:08

Im Massengeschäft läuft das bei uns genauso ab. Nach 14 Tagen Überfälligkeit: Automatisches abgschalten von Diensten. Nach 90 Tagen Überfälligkeit: Bestellung wird beendet, Daten/Dienste/Server werden gelöscht. Es gibt aber auch immer wieder mal 'nen Fall in dem Leute nach einem halben Jahr ankommen und fragen, warum das denn passiert sei.

Im Geschäftskundenbereich ist das ganz anders. Da telefoniert man hinterher. Fragt nach. Handelt individuell verschiedenste Zahlungsziele und Nachzahlungskonditionen aus und erst wenn's bei langjährigen Bestandskunden wirklich massive Nichteinhaltung von Zahlungsvereinbarungen gibt, dann gibt es Massnahmen. Aber da geht's dann halt auch um mehr als 9 EUR im Monat.

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Re: schlechte Werbung für Strato

Beitrag von Maik aus MS » 17.12.2017 15:01:34

Mag ja sein. Aber wie Oben beschrieben kam die Rechnung von der denic. Das heisst fuer mich das Lohengrin
der Eigentuemer der Domaen ist. Wie kann Strato die kuendiegen? Strato kann seine Dienste alle abschalten.
Ich wuerde Spasseshalber mal die denic Fragen wer da wohl meine Domaen gekuendigt hat. Die muessen ja
irgendwas dazu sagen, denn eine Rechnung haben sie ja geschickt.

Maik
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Re: schlechte Werbung für Strato

Beitrag von Lohengrin » 17.12.2017 15:50:17

niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.12.2017 01:39:23
Was genau hattest du erwartet? Das jemand bei so ’nem Massenhoster sitzt, der jeden Fall manuell prüft
Ich habe erwartet, dass sie die Fälle, die zum Geldeintreiber gehen, überprüfen.
Vllt ist das ja geschehen, und der Entscheider ist mit den Schimmelpfenngen verkumpelt. Jaja, Verschwörungstheorie und so, aber ich habe in den letzten Jahren verdammt viel erlebt.
Die Schimmelpfennge haben übrigens die Telefonnummer meiner Mutter herausgekriegt, und ihr am Telefon einen vom Pferd erzählt.
niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.12.2017 01:39:23
Du hattest ’nen Vertrag, du hast deinen Teil nicht erfüllt und die entsprechenden Maßnahmen sind angelaufen.
Die Maßnahmen sind überzogen.
Grundsätzlich gilt, dass Verträge eingehalten werden müssen, aber eben nur grundsätzlich, und das ist Juristendeutsch dafür, dass es Ausnahmen gibt. Übliche Recht-Fertigungen für solche Ausnahmen sind, dass der Vertrag gegen die guten Sitten verstoße, oder dass ein Vertragspartner nicht einwilligungsfähig sei, zB besoffen oder erpresst.

Als ich im Jahr 2009 bei Strato die Sache angeleiert habe, habe ich nur etwas geklickt. Ich hätte da auch die Kontonummer von irgendwem angeben können, und das Ding so lange benutzen, bis der meckert.
Ich gehe davon aus, dass, wenn Strato seinen Teil nicht eingehalten hätte, es geheißen hätte, dass wir überhaupt keinen Vertrag hätten.

Von meiner Seite wäre es ok gewesen, wenn Strato mir, warum auch immer, den Server abgeschaltet hätte. Dann wären halt 27 Euro weg gewesen. Na und?
niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.12.2017 01:39:23
Zumindest, als ich noch was bei Strato hatte, gab’s dann auch erstmal ’ne Zahlungsaufforderung, wenn man man mal nicht rechtzeitig bezahlt hat.
Die habe ich Monate später gefunden, als ich wieder in Deutschland war.
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Re: schlechte Werbung für Strato

Beitrag von Lohengrin » 17.12.2017 16:01:02

Maik aus MS hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.12.2017 11:22:42
Mal ne Doofe Frage. Wem gehoert die Domaen?
Weiß ich nicht.
Im Jahr 2009 war bei whois mein Name zu sehen. Im Jahr 2012 stand da Strato.
Ich vermute, dass in der Zwischenzeit die Juristen beschlossen haben, dass Strato die Domain nicht hat abräumen dürfen, und die Sache dann zum DENIC-Preis an DENIC geht. Vor 30 Jahren haben Nerds das DNS serviert, und vor ein paar Jahren haben Juristen in die Suppe gespuckt.
Maik aus MS hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.12.2017 15:01:34
Ich wuerde Spasseshalber mal die denic Fragen wer da wohl meine Domaen gekuendigt hat. Die muessen ja
irgendwas dazu sagen, denn eine Rechnung haben sie ja geschickt.
DENIC schrieb mir, dass, wenn ich die von ihnen geforderten über 60 Euro nicht zahle, sie die Domain kündigen würden. Ich hoffe das haben sie getan. Sie schrieben mir auch, wo ich was klicken müsse, um meine Domain zu kündigen. Aber warum sollte ich das tun? Ich habe die DENIC ja nicht beauftragt, meine Domain zu erhalten. Warum soll ich etwas abbestellen, was ich gar nicht bestellt habe?
Zuletzt geändert von Lohengrin am 17.12.2017 16:12:01, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: schlechte Werbung für Strato

Beitrag von niemand » 17.12.2017 16:08:11

Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.12.2017 15:50:17
Ich habe erwartet, dass sie die Fälle, die zum Geldeintreiber gehen, überprüfen.
Du meinst, die vielen hundert Fälle jeden Tag (geraten, zugegeben, aber nicht unrealistisch) müssten manuell geprüft, der derzeitige Aufenthaltsort und die Lebensumstände des Betroffenen recherchiert und je ‘ne Einzelfallentscheidung getroffen werden? Ich glaube, dann würden sie vServer ab 150€/m aufwärts anbieten können ….
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Re: schlechte Werbung für Strato

Beitrag von Lord_Carlos » 17.12.2017 17:18:16

Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.12.2017 15:50:17
Die habe ich Monate später gefunden, als ich wieder in Deutschland war.
Bekommt man sowas nicht via email?

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Re: schlechte Werbung für Strato

Beitrag von Lohengrin » 18.12.2017 05:17:04

Lord_Carlos hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.12.2017 17:18:16
Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.12.2017 15:50:17
Die habe ich Monate später gefunden, als ich wieder in Deutschland war.
Bekommt man sowas nicht via email?
Ja. Aber dazu muss man seine Emails lesen. Ich hatte in Namibia keinen Computer dabei, und einen Touristen fragen, ob ich mal sein Smartphone benutzen kann, wollte ich nicht. Außerdem war ich mir nicht mehr sicher, ob ich das Passwort für den Email-Account, mit dem ich mich 2009 bei Strato angemeldet habe, noch im Kopf habe. Ich hatte gewöhnlich die Emails von dort mit Claws-Mail mit pop abgerufen und dann mit imap auf dem Vserver von Strato gespeichert, also das Passwort nie von Hand eingegeben, und das ging, weil der Vserver weg war, ja nicht mehr.
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Re: schlechte Werbung für Strato

Beitrag von Lohengrin » 18.12.2017 05:32:43

niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.12.2017 16:08:11
Du meinst, die vielen hundert Fälle jeden Tag (geraten, zugegeben, aber nicht unrealistisch)
Ist realistisch. Wenn bei 1.2 Mio Kunden 100 solcher Fälle pro Tag auftreten, ist das einer pro Kunde und 30 Jahre.
niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.12.2017 16:08:11
müssten manuell geprüft, der derzeitige Aufenthaltsort und die Lebensumstände des Betroffenen recherchiert und je ‘ne Einzelfallentscheidung getroffen werden?
Es hätte gereicht, festzustellen, dass die von mir knapp 900 Euro bekommen haben, und es jetzt um 9 Euro geht. Und da wäre 'Schwamm drüber!' angemessen gewesen. Sie hätten mich auch anrufen können, nämlich unter der Nummer, an die das automatisierte SMS geschickt wurde.
niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.12.2017 16:08:11
Ich glaube, dann würden sie vServer ab 150€/m aufwärts anbieten können ….
Es ist weiterhin ein Fall pro Kunde in Jahrzehnten. Das sollte bei 9 Euro pro Monat drin sein.
Schimmelpfenng hatte sogar die Kapazität, die Telefonnummer von meiner Mutter herauszukriegen, was bei 60 Euro, auf die Schimmelpfenng geiert, denen wohl angemessen erschien.
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Re: schlechte Werbung für Strato

Beitrag von TuxPeter » 18.12.2017 07:46:04

Die Geschäftsabläufe werden EDV-mäßig modelliert und was den sehr gemischten Teams von EDV- und Betriebswirtschaftlern dabei nicht einfällt oder einfallen darf, das gibt es nicht, so wenig wie eine Eisenbahn Orte bedient, zu denen keine Schienen gelegt wurden.

Könnte ich auch lustige Fälle von erzählen: Firma hat sich beim Endkunden für ihr Versehen - eines, wo dieser Endkunde überhaupt keinen Anteil dran hatte - bereits schriftlich entschuldigt (nach zahlreichen schriftlichen und telefonischen Eingaben bei sehr freundlichen, aber völlig bedeutungslosen Telefon-Hotlines ), aber Inkasso läuft unbeirrt weiter.

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