Linux, du bringst mich zum Verzweifeln?

Smalltalk
Nice
Beiträge: 416
Registriert: 14.06.2017 19:36:20

Re: Linux, du bringst mich zum Verzweifeln?

Beitrag von Nice » 16.05.2018 11:11:27

@uname:
Ich fande den Teil mit Russland ganz interessant.
Nur tut es nichts zur Sache.
Zuletzt geändert von Nice am 16.05.2018 12:23:35, insgesamt 1-mal geändert.

schwedenmann
Beiträge: 4122
Registriert: 30.12.2004 15:31:07
Wohnort: Wegberg

Re: Linux, du bringst mich zum Verzweifeln?

Beitrag von schwedenmann » 16.05.2018 11:16:32

Hallo
(2) Auf Photoshop läßt sich jetzt nach dem Erscheinen von Gimp 2.10 (allerdings als "Flatpak" :roll: ) verzichten.
Nicht wirklich, da die Farbseperation für einen Standard eben immer noch nicht implementiert ist und vom Workflow per Menü kann man sehr gut streiten, aber das sind eben Altlasten,wenn IT.Neerds nichts von Grafik als Beruf und wie im Grafikbereich bestimmte Aufgaben erledigt werden, verstehen, da können die noch so gute Programnmierer sein, wenn man nicht vom Handwerk kommt, ist das schon blöd. :wink:

3) Die Hardeware wird mittlerweile von Linux erstklassig erkannt.
wewnn du damit den chipset, wolan, lan meinst ok, bei Scannern Druckern kannst du diese Aussage in 50% der Fälle vergessen.

brauchst nur mal auf die Seite von afaik sane.org zu gehen, dort z.B. Epson und/ oder Canaon-geräte auflsiten, da habne noch keine 25% der typen das Prädikat complet für die Unterstützung durch das sane-Projekt stehen, bei professionellen geräten (z.B. Heidelberg) ist außer JadeII Essig und das ist ein uraltes Modell.
bei Druckern sieht es doch nicht anders aus, einfach in den Laden gehen, ist nicht.

Andere Hardware laß ich jetzt mal bewußt außen vor, die läuft nur unter Win zufriedenstelleb, also so,m das man auch mit Arbeiten kann.
Wo ich dir Recht geben, ist das die Hardwareunterstützung insgesamt besser geworden ist, aber an die Unterstützung durch Win kommt sie nicht ran.

mfg
schwedenmann

Nice
Beiträge: 416
Registriert: 14.06.2017 19:36:20

Re: Linux, du bringst mich zum Verzweifeln?

Beitrag von Nice » 16.05.2018 11:23:40

Dieser Link führt - völlig Off-Topic ( :?: ) - zu dem Video-Clip "I buried my wife and danced on her grave..." mit traditioneller irishscher Musik:
https://www.youtube.com/watch?v=R7aVk76Loc8
Zuletzt geändert von Nice am 16.05.2018 18:57:59, insgesamt 12-mal geändert.

Benutzeravatar
Meillo
Moderator
Beiträge: 5051
Registriert: 21.06.2005 14:55:06
Wohnort: Balmora
Kontaktdaten:

Re: Linux, du bringst mich zum Verzweifeln?

Beitrag von Meillo » 16.05.2018 11:30:23

Man findet immer irgendwas, das das eine Programm bietet und seine Alternativen nicht. Seltsam nur, dass das immer nur in die eine Richtung diskutiert wird ... wobei, seltsam ist das natuerlich nicht.

Nice hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.05.2018 11:00:40
Ich kenne sehr viele Leute, welche zwar auf Windows-10 schimpfen, aber vor einem konsequenten Wechsel zu Linux zurückschrecken.
Die Argumente sind bekannt:
(1) Ich möchte Games problemlos realisieren.
(2) Ich kann auf Photoshop nicht verzichten.
(3) Hardware wird nicht ausreichend unterstützt.
Ich kenne Leute, die manchmal auf Linux schimpfen, aber vor einem Wechsel zu Windows zurueckschrecken.
Die Argumente sind bekannt:
(1) Ich moechte Software so komfortabel wie mit APT installieren und aktualisieren koennen.
(2) Ich kann auf eine gute Shell nicht verzichten.
(3) Das System ist nicht ausreichend frei.

... alles nur eine Frage der Perspektive! ;-)
Use ed(1) once in a while!

Benutzeravatar
Meillo
Moderator
Beiträge: 5051
Registriert: 21.06.2005 14:55:06
Wohnort: Balmora
Kontaktdaten:

Re: Linux, du bringst mich zum Verzweifeln?

Beitrag von Meillo » 16.05.2018 11:33:25

Nice hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.05.2018 11:23:40
2. Deine Orthographie war früher signifikant besser...
Herrmann's Law! ... du hast verloren. ;-)
Zuletzt geändert von Meillo am 16.05.2018 12:45:22, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Smiley ergaenzt
Use ed(1) once in a while!

Benutzeravatar
Revod
Beiträge: 3374
Registriert: 20.06.2011 15:04:29
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz

Re: Linux, du bringst mich zum Verzweifeln?

Beitrag von Revod » 16.05.2018 11:38:04

Etwas OT
Nice hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.05.2018 11:00:40
...
Ich kenne sehr viele Leute, welche zwar auf Windows-10 schimpfen, aber vor einem konsequenten Wechsel zu Linux zurückschrecken.
Die Argumente sind bekannt:
(1) Ich möchte Games problemlos realisieren.
(2) Ich kann auf Photoshop nicht verzichten.
(3) Hardware wird nicht ausreichend unterstützt.
...
Ich habe grosse Erfahrung mit PCLinuxOS ( RR ) und kann sagen auch mit Debian, und kenne die Umgangsunterschiede.

Vorausgesetzt der grosse Bereitschaft, daher mein Vorschlag.

Wenn Debian Erfahrene einen Debian installieren und alles problemlos funktioniert ist der Bekannte usw. auch zufrieden.

Macht Debian auf einer Kiste Probleme, dann warum nicht PCLinuxOS, als Alternative dem Bekannten empfehlen ( Zu Mal es auch Apt hat )?

Machen beide Distri Probleme, dann kann er immer noch bei " Wind..... " und darüber schimpfen.

- Bei Game, welche Art von Game, gäbe es Alternativen ( Für Game und Mutlimedia > PCLinuxOS)
- Bei PS, ist es nicht so, dass nur eine geringe Minderheit der eine PS-Tool brauchen?
- Bei etwas " Diffisile " HW > PCLinuxOS

- Bei HW, den wirklich interessierten Leuten auf Linux freundliche Hersteller nahe legen?

und schon wären mehr Leute bei Linux, Distri egal, Linux sei wichtiger. :wink:

Nice
Beiträge: 416
Registriert: 14.06.2017 19:36:20

Re: Linux, du bringst mich zum Verzweifeln?

Beitrag von Nice » 16.05.2018 11:41:07

@Meillo: So long.

ViNic
Beiträge: 586
Registriert: 07.05.2013 21:02:25

Re: Linux, du bringst mich zum Verzweifeln?

Beitrag von ViNic » 16.05.2018 21:59:57

Nice hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.05.2018 11:00:40
Warum uns ViNic seine "Open Suse"-Erfahrungen mit einem Besuch bei seinen Schwiegereltern in Rußland garnieren muß, verstehe ich nicht recht.
Ich habe das so geschrieben, damit die Leser die Gründe bestimmter Aktionen sehen, z.B. warum ich die Multimedia installieren wollte. Das soll so ein wenig die Vorstellungskraft fördern, weil die Leser sonst eher im Dunkel "tappen", da sie den tatsächlichen Sachverhalt ja nicht kennen. Je besser und glaubwürdiger man das rüber bringt, desto weniger müssen andere Rätsel raten.

Ansonsten installiere ich kein Multimedia etc. auf meine Linuxkisten. <- Diesen Satz kann ich jetzt mir tatsächlich sparen.
Nice hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.05.2018 11:00:40
Warum er "Open Suse" weiter empfiehlt, obwohl er angeblich "Multimedia-Optionen" nicht installieren konnte, erschließt sich mir ebenfalls nicht...
Es ist kein Empfehlung. OpenSuSE habe ich nur erwähnt, weil weshalb Linux Mint erwähnte und wie toll alles zum Start, aus seiner Sicht, vorhanden ist. Ich habe lediglich erwähnt das ich andere Software haben will und um vielleicht zukünftigen Fragen wie, "Warum nicht eine andere Distribution etc." zu entgehen, schrieb ich warum ich openSuSE favorisiere. Wenn der Leser weiß, was ich mag und haben will, wird er nicht rätseln müssen und kann gewisse Fragen sparen.

Es ist keine Werbung oder Empfehlung zu openSuSE.
Meine Debian-Kiste: Raspberry Pi Model B mit Raspbian.

ViNic
Beiträge: 586
Registriert: 07.05.2013 21:02:25

Re: Linux, du bringst mich zum Verzweifeln?

Beitrag von ViNic » 16.05.2018 22:51:55

uname hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.05.2018 08:41:30
Ich habe nun mal deinen Lebenslauf im Detail gelesen. Sehr interessant.
Danke! :)
uname hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.05.2018 08:41:30
Ich kenn mich mit Windows nicht wirklich aus. Ich würde aber gerne wissen ob du dich mit Windows überhaupt so detailliert mal beschäftigt hast wie mit Linux. Oder war das nicht nötig?
Ja, das habe ich und musste ich auch. Neben Anwendungsentwicklung, habe ich auch Systemintegration inne. In der Ausbildung zum Systemintegrator, das aus zwei Teilen bestand( Ausbildung + Weiterbildung ), musste ich Windows (Desktop und Server) und Linux (Desktop und Server) gleichzeitig lernen und dafür jeweils eine Prüfung ablegen. Das Zeugnis habe ich immer noch :) Verstecke es aber 8)
Später als Systembetreuer hatte ich im Betrieblichem Umfeld oft mit Linux und Windows zu tun gehabt. Mit Linux durfte ich machen, weil sich in dem Unternehmen wo ich war, keiner sich mit Linux auskannte und ich zumindest "schon mal etwas davon gehört habe".
uname hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.05.2018 08:41:30
Hast du jemals selbst Windows installiert und konfiguriert?
Windows 98, Windows 2000 Client und Server, Windows XP Home/Professional, Windows Server 2003 R2, Windows Vista Professional, Windows Server 2008 (glaube ich zumindest mal kurz), Windows7 Home/Professional, Windows8.1 Home, Windows 10 Home/Professional und Windows Server 2016 im letztem Jahr. Kommt schon was zusammen :mrgreen:
uname hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.05.2018 08:41:30
Was ist dein Vorgehen unter Windows, wenn ähnliche Fehler wie früher bei Linux unter Windows auftreten?
Wenn es Windows Fehler sind, meist in der Ereignisanzeige. Wenn es Fremdsoftware ist, halt über ihre Fehlermeldungen, falls diese existieren.
uname hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.05.2018 08:41:30
Oder treten dort gar keine Fehler auf?
Von meiner Seite aus, treten bei mir recht selten Probleme auf. Meist wenn ich zum Beispiel die JDK aktualisiere, kann das ein oder andere Programm schon mal nicht laufen. Dann muss ich anpassen. Aber in der Regel ist das nur ein Program und das auch nicht immer.

Wenn du unseren Admin fragst, wird er mehr fluchen :mrgreen:
uname hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.05.2018 08:41:30
Ich denke schon Linux wäre viel einfacher und mit weniger Fehlern behaftet, wenn der Anwender ein korrekt installiertes Linux vorgesetzt würde ... ähnlich wie bei Windows oder macOS.
Da bin ich da ener anderen Meinung. Privat ist bei mir viel eingekehrt seit dem ich Linux nicht mehr primär auf dem Desktop verwende. Ich habe eine LAMP-Workstation mit einer IDE, wo ich aber meist die Software teste, der Rest ist mir egal, da ich diesen Luxus unter Linux für nicht unbedingt notwendig erachte. Zumindest YT geht heute im Browser immer :THX:

Die Ausnahme war halt die einmonatige Reise nach Russland, wo ich dachte zumindest ein oder paar DVDs anzugucken zu können, falls gewünscht.

Multimedia (Filme schauen, Musik, Fotobearbeitung, Videoschnitt) mache ich lieber unter anderen Systemen. Als ich Debian noch aktiv nutzte, habe ich die Debian-Multimedia benutzt, welche damals definitiv funktioniert haben :)

Jetzt kann niemand mehr sagen, das ich nur von kaputten Linuxen erzähle :mrgreen:
Und ja ich nutze Linux auch sehr gern, zum Beispiel auf dem Raspberry, wo es mMn. richtig gut arbeitet.

Meine Meinung
Meine Debian-Kiste: Raspberry Pi Model B mit Raspbian.

Benutzeravatar
weshalb
Beiträge: 855
Registriert: 16.05.2012 14:19:49

Re: Linux, du bringst mich zum Verzweifeln?

Beitrag von weshalb » 17.05.2018 01:22:52

@ViNic
Kann es eventuell sein, dass du eher so mehr der richtige Smalltalker bist?

Bei allem Respekt für deine ellenlangen Ausführungen seitens Erfahrungen mit verschiedenen Betriebssystemen, doch ich lese da nur oberflächlichen Quark.

Meine Erfahrung ist: Ein 0815 User kommt auf keinem Betriebssystem ab dem Moment klar, an dem er sich mit der Struktur des Systems auseinandersetzen muss. Das fängt bei Vielen allein schon bei den Pfaden an.

Frage doch spaßeshalber mal einen Windows-User, was eine pst Datei ist. Geht diese kaputt (ich kann es nicht mehr zählen), steht er genauso dumm da, als müsste er sich mit einem völlig anderen System auseinandersetzen. Frage ihn, wie er im Notfall sein System zurücksetzen kann oder welche Sicherheitsmechanismen er zur Verfügung hat.

Denn ab dem Punkt sind meistens alle gleich: Egal ob auf Linux, Mac oder Windows.

Ich habe dafür im Gegenzug festgestellt, dass User, die sich mit komplexer Software beschäftigen, auch relativ schnell in andere Systeme einsteigen können.


Es mag sein, dass es viele Anwendungsgebiete gibt, die mit verschiedenen Linux-Distros nicht erschlossen werden können, doch das ist umgekehrt schließlich genauso. Die Verzweiflung liegt in meinen Augen eher am User und seinen Ansprüchen selbst und weniger am BS. (ist auch hier im Kontext öfter herauszulesen)


Mein Fokus liegt inzwischen auf Datenschutz und NonKomerz, wobei ich klare Prioritäten setze. Ich verzweifele eher daran, was Großkonzerne mittels BigData mit uns vorhaben.

guennid
Beiträge: 11910
Registriert: 31.10.2002 19:15:35
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz
Wohnort: bei Marburg

Re: Linux, du bringst mich zum Verzweifeln?

Beitrag von guennid » 17.05.2018 03:50:52

weshalb hat geschrieben:ich lese da nur oberflächlichen Quark.
Ich lese da nur schwer zu toppende Ignoranz, Respekt! :wink:

Benutzeravatar
weshalb
Beiträge: 855
Registriert: 16.05.2012 14:19:49

Re: Linux, du bringst mich zum Verzweifeln?

Beitrag von weshalb » 17.05.2018 08:00:16

guennid hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.05.2018 03:50:52
weshalb hat geschrieben:ich lese da nur oberflächlichen Quark.
Ich lese da nur schwer zu toppende Ignoranz, Respekt! :wink:
Das nehme ich mit ganzem Herzen an. :)

pferdefreund
Beiträge: 3143
Registriert: 26.02.2009 14:35:56

Re: Linux, du bringst mich zum Verzweifeln?

Beitrag von pferdefreund » 17.05.2018 19:25:36

Wenn es denn kommerziell sein muss - dann lieber Apple anstatt Windows. Kenne das von meiner Tochter - die brauchen halt den Apfel in der Uni - ist halt so und seit Jahren, seitdem sie das Ding hat, ist noch nie ein Problem aufgetreten. Kostet viel - aber geht einfach und tut was es soll, was Debian ja auch macht (hab ich natürlich bei mir - ist ja klar).

ViNic
Beiträge: 586
Registriert: 07.05.2013 21:02:25

Re: Linux, du bringst mich zum Verzweifeln?

Beitrag von ViNic » 17.05.2018 21:39:34

weshalb hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.05.2018 01:22:52
@ViNic
Kann es eventuell sein, dass du eher so mehr der richtige Smalltalker bist?
Ich bewege mich hier im debianforum.de fast zu 100% im Smalltalk. Das ist richtig.
weshalb hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.05.2018 01:22:52
Bei allem Respekt für deine ellenlangen Ausführungen seitens Erfahrungen mit verschiedenen Betriebssystemen, doch ich lese da nur oberflächlichen Quark.
Wo sollte ich deiner Meinung den genauer werden? Nach meinen Erfahrungen wurde ich schließlich gefragt, von uname.

Der gute Rest deiner Interpretation geht meiner Meinung nach am Thema vorbei. Und ich habe das Gefühl das du meine Ausführungen eher als einen "Angriff" wertest.

Mache ich aber nicht.

Meist lese ich nur und manchmal schreibe ich etwas dazu, wie in diesem Thread. Ich finde es ehrlich gesagt daneben, sich über andere lustig machen zu wollen, vorallem wenn sich diese gar nicht wehren können. Oder ist der betroffene Journalist hier? Das ist für mich Quark. Ich habe viel geschrieben, damit meine "Ausführungen" verständlicher sind und nicht um mich zu profilieren. Ich will lediglich sagen, das was die einen Leute machen, für die anderen eben nicht selbstverständlich ist. 10 Jahre zurück hätte ich auch gesagt, "Ja was hat den der Herr Journalist eigentlich?!", weil ich meine Distro "blind" beherrschte und gewisse Fragen gar nicht mehr auftraten, zumindest bei ihrer Einrichtung . Heute verstehe ich ihn sehr gut, weil ich aus dieser Lage auch raus bin. Ich hatte nicht die Probleme die er hatte. Schon allein weil ich diese Distros nicht ausprobiert habe, die er versucht hat. Und eines habe ich dem Journalisten auch voraus, meine Linux-Kiste läuft ;)

Nur damit die läuft, musste ich eben wieder viel suchen, teilweise haben mir Leute geholfen, ganz speziel im Falle von Gnome3 wo ich dann auf bestimmte Extensions verwiesen wurde. All dem geht vorraus, dass das System all diese Dinge ja nicht kommuniziert. Du bekommst keine Hinweise wo du benötigte Firmware her bekommst, das du im Falle von Gnome3 Extensions brauchst und welche Extension dein Problem behebt. Es ist ganz so, als ob man von einem erwartet das alle diese Dinge dem User bereits bekannt sind. Und am Anfang des letzten Jahres ging es mir genauso wie diesem Journalisten, wie gesagt 5-6 Jahre Linux nicht mehr auf dem Schirm. Wo schaust du hin, was brauchst du jetzt? Klar, jetzt wo ich mich wieder reingefuchst habe, ist das alles für mich kein Akt und ich weiß es wieder. Aber bis dahin war es ein "kleiner" Kampf. Und was ich dabei fühlte habe ich lediglich ausgedrückt um verständnis für der Journalisten zu zeigen. Nicht mehr und nicht weniger. Ich glaube, ich habe auch nirgendwo Linux jetzt wirklich schlecht gemacht.
Meine Debian-Kiste: Raspberry Pi Model B mit Raspbian.

Benutzeravatar
niemand
Beiträge: 11585
Registriert: 18.07.2004 16:43:29

Re: Linux, du bringst mich zum Verzweifeln?

Beitrag von niemand » 17.05.2018 22:35:35

ViNic hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
17.05.2018 21:39:34
Und was ich dabei fühlte habe ich lediglich ausgedrückt um verständnis für der Journalisten zu zeigen.
Ich denke, dafür, dass ihm Sachen Probleme bereiten, mit denen er sich nicht auskennt, wird jeder Verständnis haben – weil’s nunmal jedem so geht. Die meisten Leute schreiben allerdings keine Artikel darüber, sondern schaffen sich entweder das notwendige Grundwissen drauf, oder wenden sich einfach was Anderem zu.
Hardware: dunkelgrauer Laptop mit buntem Display (zum Aufklappen!) und eingebauter Tastatur; beiger Klotz mit allerhand Kabeln und auch mit Farbdisplay und Tastatur (je zum auf’n Tisch Stellen)
Am 7. Tag aber sprach der HERR: „QWNoIFNjaGVpw58sIGtlaW5lbiBCb2NrIG1laHIgYXVmIGRlbiBNaXN0ISBJY2ggbGFzcyBkYXMgamV0enQgZWluZmFjaCBzbyDigKYK“

Antworten