Kauftipp Powerbank 2018/19

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inne
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Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von inne » 08.01.2019 02:44:09

Hallo,

ich möchte mir gerne eine Powerbank fürs Smartphone kaufen (5V, 2.5A) und wollte mal fragen ob wer einen Kauftipp hat.

Wichtig ist mir ein schnelle Aufladung der Powerbank, zwei Anschlüsse USB und USB-C und wenigstens 2-3 Ladungen für ein Akku/Smartphone (Wie viele Amperestunden braucht es dafür?).

Mir sagt man das mit den 2-3 Ladungen ist schon nicht zu erfüllen. Wirklich nicht?
(=_=)

rendegast
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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von rendegast » 08.01.2019 04:21:51

kurz google: Das Ding von Intenso für ca. 20Eu?
Der zweite Name auf Suchseite 1 ist Anker.
mfg rendegast
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inne
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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von inne » 08.01.2019 04:38:53

Ist wohl gekauft, bei Notebooksbilliger gefunden und von dort immer gute Technik bekommen. Und 10000 mAh sollten auch ausreichen. Wobei ich schon wieder bei Modellen wie der XTORM Infinity mit ~30000 mAh bin^^ Nur die kosten dann auch deutlich mehr - das kann ich z.Z. nicht ausgeben.
(=_=)

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hikaru
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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von hikaru » 08.01.2019 07:46:52

Vorweg:
Ich habe weder Ahnung von aktuellen Smartphones noch von Powerbänken.

Aber wen man das ganze logisch durchdenkt, kommt man zu dem Schluss, dass ein ideales Ladegerät genau die Designakkuladung haben muss die auch der Smartphoneakku hat, um ihn genau einmal aufladen zu können. Für mehrere Ladungen braucht man dann das entsprechende Vielfache.
Nun müsste man also zunächst wissen, wie groß die Designladung des Handyakkus ist. Hier beginnt meine Ahnungslosigkeit, aber wenn ich mich so umsehe, dann scheinen 2Ah wohl mehr oder weniger Standard zu sein und 3Ah sind zumindest noch nicht ungewöhnlich. [1]

Will man so einen Akku 3x laden, braucht man also eine ideale Powerbank mit 6 bzw. 9Ah. Nun gibt es leider die ideale Powerbank nicht, d.h. es wird immer Ladeverluste geben. Wie groß die sind, weiß ich nicht, aber ich würde erwarten, dass mit einer 10Ah-Powerbank ein 2Ah-Akku durchaus 3x gelden werden kann, während es für einen 3Ah-Akku sicher nicht mehr reicht.

Wenn man eine Powerbank haben will die schnell aufgeladen ist, dann schaut man sich die Eingangsleistung an. Je höher umso besser. All das kann man ebenso in die Suchmaschine stecken und kommt dann z.B. zu diesem Ergebnis. [2]
Mir gefält da spontan die Xtorm Discover, weil sie 17Ah Designladung hat, ich also auch bei einem 3Ah-Akku 3 Ladungen erwarten würde, und das vielleicht auch noch in zwei JJahren, wenn der Akku abgebaut hat. Gute Bewertungen hat sie auch.

Bleibt noch die Frage nach dem Preis. Leider bleibst du hier genauso vage wie bei den technischen Daten. Es würde dir und uns helfen, wenn du jeweils konkrete Zahlen nennen könntest.


[1] https://geizhals.de/?cat=umtsover
[2] https://geizhals.de/?cat=akkmobl&xf=126 ... 5793_USB-C

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von pferdefreund » 08.01.2019 08:21:50

Allerdings sollte man beachten - je schneller das Teil geladen wird, desto schneller ist auch der Akku kaputt.

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von Lohengrin » 08.01.2019 11:04:01

inne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 02:44:09
Wichtig ist mir ein schnelle Aufladung der Powerbank, zwei Anschlüsse USB und USB-C und wenigstens 2-3 Ladungen für ein Akku/Smartphone (Wie viele Amperestunden braucht es dafür?).
Je nach Smartphone.
Warum nur eine? Kauf doch mehrere kleine. Dann schmeißt du auch nur eine weg, wenn eine kaputt ist.
Außerdem kannst du mehrere Geräte gleichzeitig aufladen. Durch ein USB-Kabel passt nur 2.5A, und eine Powerbank, die mit mehreren USB-Kabeln aufgeladen werden kann, ist mir noch nicht begegnet.

Ich habe vor einem Jahr bei Rossmann 10Ah für 10 EUR bekommen. Eine davon habe ich noch. Eine andere bereits verschenkt. Dann gab es mal 5Ah bei Kaufland für 3 EUR. Eine habe ich noch, die andere inzwischen verschenkt.

So ein Zeug kaufe ich, wenn ich es mal billig kriege.
Harry, hol schon mal das Rasiermesser!

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hikaru
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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von hikaru » 08.01.2019 11:34:09

Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 11:04:01
Durch ein USB-Kabel passt nur 2.5A
2,5A waren im USB-Umfeld nie eine Größe. USB 2.0 liefert maximal 2,5W bei 0,5A.
USB-C liefert 3A auf der 5V-Schiene, was die offenbar populären 15W bei Powerbänken erklären dürfte. Alles darüber dürfte USB-PD-Geraffel sein:

[1] http://www.elektronik-kompendium.de/sit ... 809251.htm

MSfree
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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von MSfree » 08.01.2019 11:58:40

Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 11:04:01
Durch ein USB-Kabel passt nur 2.5A..
Durch ein USB-Kabel kannst du deutlich mehr transportieren, die Ladung von Laptops und Tabletts über USB-C-Kabel geht inzwischen mit bis zu 100W (5A, 20V).

Der limitierende Faktor ist nicht das Kabel sondern die USB2-Schnittstelle am PC oder am USB-Hub, denn die sind nur für 0.5A spezifiziert (USB3 0.9A), liefern aber in der Regel mehr, nur verlassen darf man sich darauf nicht.

Die zum Laden verkaufenten USB-Netzteil liefern bis zu 2.5A, also 12.5W.

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niemand
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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von niemand » 08.01.2019 12:01:26

inne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 02:44:09
Wichtig ist mir ein schnelle Aufladung der Powerbank, zwei Anschlüsse USB und USB-C und wenigstens 2-3 Ladungen für ein Akku/Smartphone (Wie viele Amperestunden braucht es dafür?).
Von den Anker-Dingern höre ich nix Schlechtes. Deren Support ist auch wirklich gut. Hab zwar keine Powerbank von denen (da halte ich es, wie Lohengrin, und nehme so’n Teil mit, wenn’s mal günstig auf dem Grabbeltisch liegt), dafür aber andere Produkte.


Teil-OT: wenn man noch was für die Umwelt tun will, besorgt man sich so’n Ding mit wechselbaren Akkus. Akkus sind nunmal Verschleißteile, und es ist sicher nicht zu schlecht, wenn man am Ende ihrer Lebensdauer auch nur diese austauscht, statt das ganze Gerät wegzuwerfen und ein Neues zu kaufen.

Ein 26650er Li-Ion liegt üblicherweise bei ~5Ah, drei davon ergeben also mit 15Ah genug, um die angefragten drei vollständigen Ladungen für die meisten Smartphonemodelle zu erhalten. Es gibt Akkus, die für 1C Ladestrom spezifiziert sind – mit passendem Ladegerät hätte man theoretisch also die Möglichkeit, so eine 15Ah-Powerbank in einer Stunde von 0 auf 100% geladen zu haben (praktisch ist’s ein wenig länger, weil gegen Ende des Ladevorgangs der Strom reduziert wird). Noch mehr Ladestrom kann man mit einigen Li-Po-Akkus fahren (hab welche mit 2C hier, gibt auch welche mit 4C – dann wäre das Ding in ’ner Viertelstunde voll), die haben allerdings den Nachteil, in der Form nicht genormt zu sein, so dass das Nachkaufen nach zwei Jahren schwierig werden könnte. Abgesehen davon sind die Ladegeräte noch ’ne Ecke teurer.

OT: Ah ist übrigens nicht die sinnvollste Einheit, wenn man gucken will, wieviel denn rauskommt. Bei einem Akku mit 3,7V/10Ah kommen am USB-Anschluss mit 5V keine 10Ah mehr raus. Wh wären vergleichbarer, wobei die meisten Telephonakkus auch 3,6-3,7V haben, und es in dem Fall vernachlässigbar sein sollte.
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hikaru
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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von hikaru » 08.01.2019 12:06:50

niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 12:01:26
Teil-OT: wenn man noch was für die Umwelt tun will, besorgt man sich so’n Ding mit wechselbaren Akkus.
Gibt's da Geräte, wo man die Akkuzellen ohne Lötkolben tauschen kann?

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von MSfree » 08.01.2019 12:13:38

niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 12:01:26
OT: Ah ist übrigens nicht die sinnvollste Einheit, wenn man gucken will, wieviel denn rauskommt. Bei einem Akku mit 3,7V/10Ah kommen am USB-Anschluss mit 5V keine 10Ah mehr raus. Wh wären vergleichbarer, wobei die meisten Telephonakkus auch 3,6-3,7V haben, und es in dem Fall vernachlässigbar sein sollte.
Das Problem ist, daß am USB-Port der Powerbank 5V anzuliegen haben, die 3.7V-Akkuspannug also erst hochtransformiert werden muß. Die dabei eingesetzten Spannungswandler haben leider nur einen grottigen Wirkungsgrad von 65-70%. Das heißt, daß von den 37Wh (10Ah, 3.7V) nur 24-26Wh am Telefon ankommen.

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von hikaru » 08.01.2019 12:16:57

MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 12:13:38
Das Problem ist, daß am USB-Port der Powerbank 5V anzuliegen haben, die 3.7V-Akkuspannug also erst hochtransformiert werden muß. Die dabei eingesetzten Spannungswandler haben leider nur einen grottigen Wirkungsgrad von 65-70%. Das heißt, daß von den 37Wh (10Ah, 3.7V) nur 24-26Wh am Telefon ankommen.
Und im Telefon dann wieder zurück. :?

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Lohengrin
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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von Lohengrin » 08.01.2019 12:22:36

MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 11:58:40
Durch ein USB-Kabel kannst du deutlich mehr transportieren, die Ladung von Laptops und Tabletts über USB-C-Kabel geht inzwischen mit bis zu 100W (5A, 20V).
Bei 20V geht das. Ob das Ding wohl auch 230V Wechselspannung abkann? Ausprobieren!
MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 11:58:40
Die zum Laden verkaufenten USB-Netzteil liefern bis zu 2.5A, also 12.5W.
Das meinte ich.
Bei meiner letzten Fernreise hatte ich öfters irgendwo Anschlüsse an der Wand für USB. Die waren glaube ich auf 2.1A. Und meine Powerbank hat zwei Steckdosen. Eine für 1A und eine für 2.1A.
Was da der USB-Standard sagt, ist egal. Da wird zum Laden nur das gleiche Kabel und der gleiche Stecker benutzt.
Harry, hol schon mal das Rasiermesser!

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von MSfree » 08.01.2019 13:54:08

hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 12:06:50
Gibt's da Geräte, wo man die Akkuzellen ohne Lötkolben tauschen kann?
Ich habe mal was gesehen, das man mit beliebigen Mignon-Zellen beladen konnte. Das war aber mehr oder weniger nur ein Batteriehalter mit 5V-Spannungswandler und USB-Ausgang. Da könnte man auch NiMH-Zellen einsetzen.

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von MSfree » 08.01.2019 14:12:12

Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 12:22:36
Bei 20V geht das. Ob das Ding wohl auch 230V Wechselspannung abkann? Ausprobieren!
Bitte nicht nachmachen :mrgreen:

Für höhere Spannungen muß der Abstand der Kontakte groß genug sein. Letztlich entscheidet bei der Spannung der Durchschlagswert von Luft, also ca. 3kV/mm. Der Kontaktabstand auf der Lötseite eines Micro-USB-Steckers beträgt etwa 0.2mm. Folglich ist 600V die Grenzspannung, bei der es zu einem Durchschlag kommt, 230V könnten also noch klappen.

Für höhere Stromstärken zählt der Kabelquerschnitt. Mit 0.3mm² Querschnitt kann man rund 5A transportieren.

Trotzdem würde ich es ziemlich beunruhigend finden, mit 0.3mm² Querschnitt und 5A/230V, also über 1kW Leistung, zu transportieren. 8O

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