Empfehlung für Grafikkarte

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hikaru
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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von hikaru » 13.03.2019 15:20:18

wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 14:36:59
Die Haltbarkeit von den ATI-Karten war bei mir immer extrem limitiert, weil sie spätestens mit der übernächsten MESA-Version nicht mehr zusammen arbeiten,
Aber die Langzeitnutzbarkeit von ATI/AMD-Karten mit Radeon wurde doch immer so gepriesen. Ist das falsch?
Meine Rage II läuft noch unter Jessie mit Debianxserver-xorg-video-ati. Stretch macht dann die CPU des Rechners nicht mehr mit.
wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 14:36:59
Gerade so einen aktuellen Ryzen auf dem Tisch liegen. Mit stretch macht der nur VESA-Auflösungen und erkennt keine Bildschirme.
Nicht wirklich verwunderlich.
wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 14:36:59
Unter testing bekomme ich zwar ansatzweise Funktionalität aber bei OpenGL 3.3 ist Schluss. Da läuft halt noch nicht mal ein Factorio. Und vermutlich auch kein Gnome 3.
towo hat im Dezember mit Mesa 19 OpenGL 4.5 auf einer RX 580 gemacht. [1]
wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 14:36:59
Der Rechner wird eh so alt sein, dass er nicht so wirklich Zukunftsfähig sein wird und an Video in 4k wird debianoli vermutlich eh nicht denken.
Mein Vater hat bis Herst 2018 auf einem 2008 gekauften Q9550 gearbeitet, die letzten zwei Jahre davon mit GTX 950 und 4k.
Der wurde nicht ausgetauscht, weil er zu alt war, sondern wegen eines vermeintlichen CPU- oder Mainboard-Schadens, der aber letztendlich auf inkompatiblen RAM beim Upgradeversuch zurückzuführen war. Hätten wir das früher erkannt, würde der auf unabsehbare Zeit weiter seinen Dienst tun.
wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 14:36:59
Denke nicht, dass h.265 Massenware wird.
Ist es schon. Mein Vater ist Hobbyfilmer. Er hat nur noch keine 4k-Kamera, weil er die bisherigen Angebote uninteressant findet.
Was das Konsumieren von 4k/h.265 angeht, siehe MSfree.


[1] viewtopic.php?f=27&t=171673&p=1192452#p1192452

willy4711

Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von willy4711 » 13.03.2019 15:34:24

MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 14:49:25
Es braucht keine Massenware mehr zu werden, es ist bereits Massenware. Selbst das Antennenfernsehen nutzt in D nur noch h.265 und 4K-Streaming kommt ebenfalls in h.265.
DVB S2 wird übrigens ebenfalls demnächst auf HEVC umgestellt.

Mit den Ausführungen von wanne zu Nvida stimme ich überein.
Es gibt nun Mittlerweile 2 Legacy -Treiber von Nvidia
nvidia-legacy-340xx-driver
und - seit neustem
nvidia-legacy-390xx-driver

Damit werden mindestens die letzten 15 Jahre Nvidia - Geschichte abgedeckt. Was erwartet man denn mehr ?
Und das irgendwann die aktuellsten Treiber nicht mehr für solche Museumsstücke geeignet sind ist aus meiner Sicht logisch.

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hikaru
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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von hikaru » 13.03.2019 16:22:14

willy4711 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 15:34:24
Mit den Ausführungen von wanne zu Nvida stimme ich überein.
Mit welchen Ausführungen? Das einzige was er zu Nvidia "ausgeführt" hat, war der Vorteil der Langlebigkeit gegenüber ATI/AMD. Genau diese Darstellung halte ich für verkehrtherum.
willy4711 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 15:34:24
Es gibt nun Mittlerweile 2 Legacy -Treiber von Nvidia
nvidia-legacy-340xx-driver
und - seit neustem
nvidia-legacy-390xx-driver
Für ATI/AMD gibt's nicht einen, weil man da keinen proprietären Legacy-Treiber von Herstellers Gnaden braucht.
Meine Rage II läuft noch, weil ich nicht auf AMDs Gnade angewiesen bin. Meine neuere TNT2 läuft nicht mehr, weil außer Nvidia keiner sinnvoll dafür Treiber bereitstellen kann.
willy4711 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 15:34:24
Damit werden mindestens die letzten 15 Jahre Nvidia - Geschichte abgedeckt.
Die älteste Nvidia-Generation, die Nvidia noch über Legacy-Treiber abdeckt ist die Geforce-8-Serie, welche zum Jahreswechel 2006/07 auf den Markt kam. Das sind 12 Jahre. Die 7er-Serie kann OpenGL 2.1, was für KDE 5 reicht, soweit ich weiß. Die würde also noch immer für einen mittelschweren Desktop reichen. Die nur wegen des Alters auszumustern sehe ich da nicht ein.
Mein Hauptnotebook hat eine Intel GMA 950. Die kann OpenGL 1.4, was den neueren Versionen von Nvidias 4er-Serie entspricht. Ich sehe bisher keinen Grund, das Notebook auszumustern. Es wäre schade, wenn ich das tun müsste, weil sich Intel plötzlich entschließt, dafür keine Treiber mehr bereitzustellen.
willy4711 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 15:34:24
Und das irgendwann die aktuellsten Treiber nicht mehr für solche Museumsstücke geeignet sind ist aus meiner Sicht logisch.
Ich versteh's nicht. Was ist an geplanter Obsoleszenz so geil? Dann soll doch Nvidia einfach den Code rausrücken, wenn sie alte Karten nicht mehr selbst pflegen wollen - besser wäre natürlich lange vorher!

willy4711

Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von willy4711 » 13.03.2019 17:03:24

hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 16:22:14
Meine Rage II läuft noch, weil ich nicht auf AMDs Gnade angewiesen bin. Meine neuere TNT2 läuft nicht mehr, weil außer Nvidia keiner sinnvoll dafür Treiber bereitstellen kann.
Dieser Treiber für den X.Org-X-Server (siehe xserver-xorg für eine
genauere Beschreibung) unterstützt die Karten der Serien NVIDIA Riva, TNT,
GeForce und Quadro.
Irgendwie verrennst dich jetzt. Für Nvidia gibt es genauso freie Treiber wie für die AMD/ATI Karten.
Über die Leistungsfähigkeit der freien Treiber kann ich kein Urteil abgeben. Aber es gibt sie.
Und für AMD gibt es ja auchDebian firmware-amd-graphics. Denke, irgendwer braucht das?

Code: Alles auswählen

apt-cache depends xserver-xorg-video-amdgpu
xserver-xorg-video-amdgpu
  Hängt ab von: libc6
  Hängt ab von: 
  Hängt ab von: libgbm1
  Hängt ab von: libudev1
  Hängt ab von: <xorg-video-abi-24>
    xserver-xorg-core
  Hängt ab von: xserver-xorg-core
  Schlägt vor: firmware-amd-graphics

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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von debianoli » 13.03.2019 18:56:58

willy4711 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 17:03:24

Irgendwie verrennst dich jetzt. Für Nvidia gibt es genauso freie Treiber wie für die AMD/ATI Karten.
Über die Leistungsfähigkeit der freien Treiber kann ich kein Urteil abgeben. Aber es gibt sie.
Nur kannst du die freien Treiber für nvidia teilweise in der Pfeife rauchen. Alles, was 3D-Effekte nutzt wie KDE und Gnome läuft damit einfach nicht.

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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von wanne » 13.03.2019 19:11:26

Nur kannst du die freien Treiber für nvidia teilweise in der Pfeife rauchen. Alles, was 3D-Effekte nutzt wie KDE und Gnome läuft damit einfach nicht.
Das stimmt so nicht.
Und wenn wir hier über Geräte von vor deutlich über 15 Jahren reden, läuft da sowieso kein Gnome3 oder 3D-KDE5 drauf. Da kannst du Kopfstand machen. Die Dinger haben einfach nicht die ausreichende Leistung.
towo hat im Dezember mit Mesa 19 OpenGL 4.5 auf einer RX 580 gemacht.
Das ist eine Karte von April 2017 und sie wird vermutlich dann irgend wann 2020 oder 2021 unter Debian laufen.
Selbst die neusten NVIDIA-Grafikkarten laufen dagegen noch mit nem xserver 1.5 und Kernel 2.6.32 das ist kompatibel zu dem Zeug von vor 10 Jahren. Das ist das was ich gemeint habe.
Meine Rage II läuft noch unter Jessie mit Debian
Da Ding konnte als es neu war schon keine wirklich 3D-Beschleunigung und wird sie auch nicht dazu gelernt haben. Ohne den Anspruch wird auch weitestgehend jede noch so alte nvidie-Graka laufen.
Meine neuere TNT2 läuft nicht mehr, weil außer Nvidia keiner sinnvoll dafür Treiber bereitstellen kann.
Aber nvidia bietet Treiber. (Ja. Nur für 64Bit Linux aber das sollte langsam auch echt jeder haben.)
Sonst kannst dir den out of support-32Bit-Treiber runter Laden. Zumindest unter Jessie hat der glaube ich noch getan:
https://www.nvidia.com/object/linux-dis ... river.html
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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von MSfree » 13.03.2019 19:15:50

hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 14:19:14
DVI unterstützt keinen Ton
Doch, aber es kommt auf die Graphiklösung an, ob der Ton eingeschleift wird. Wir haben im Büro für Videokonferenzen einen einfachen Rechner mit DVI-Ausgang, der mit einem Adapter auf HDMI einen Beamer ansteuert, inklusive Ton über den Beamerlautsprecher.
und HDCP ist wohl zumindest wackelig.
Uralte Karten mit DVI-Ausgang hatten gar kein HDCP. Heutige DVI-Ausgänge sind voll HDCP-Kompatibel und nicht wackelig. Es ist aber auch egal, denn auch TV-Geräte nehmen am HDMI unverschlüsseltes Material entgegen.
Ob ein DVI-Dual-Link-Signal per HDMI übertragen werden kann hängt wegen der Bandbreite von der HDMI-Version ab.
Nunja, für FullHD und 2560x1600 reicht es auf jeden Fall.

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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von wanne » 13.03.2019 19:42:48

DVB S2 wird übrigens ebenfalls demnächst auf HEVC umgestellt.
Gibt es dafür Quellen?
Würde mich wundern, wenn die privaten da mitmachen. Auf der anderen Seite gehen die auch immer mehr richtung PayTV. Da würde es dann schon wieder passen.
Selbst das Antennenfernsehen nutzt in D nur noch h.265
Ja, der deutsche Sonderweg was Antennenfernsehen angeht. Gesetzlich verordnet und damit die Antennen endgültig dem Erdboden gleich gemacht. 3% Marktanteil haben sie noch. Vor 30 Jahren waren es noch über 80%.
4K-Streaming kommt ebenfalls in h.265.
Der einzige dienst der Debiannuntern 4k-Streaming anbietet ist Youtube. Und die machen VP9. Twitch h.264 und 1080p. Netflix und Amazon machen h.264 und 720p, wenn man unter Debian guckt. HULU macht gänzlich h.264 und hat angekündigt auf AV1 umzusteigen.
Ich glaube schon, dass h.265 in irgend welchen PayTV-Systemen Zukunft hat. Aber überall wo man debian nutzen kann ist es weg. Für alle streamingangebote ist der Browser der Zugang zum Streaming geworden. Und Edge hat den h.265-Support gedropt. Firefox hatte ihn nie genau so wenig wie Chrome. (Ja für letztern gibt es Plugins aber ich denke nicht, dass das jemand wirklich nutzt.)
Am ende wird es Möglicherweise ein paar Premiumdienste für Leute mit Apple- oder Samsunggeräten geben. Aber für die breite Masse ist h.265 tot.
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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von MSfree » 13.03.2019 20:19:01

wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 19:42:48
Würde mich wundern, wenn die privaten da mitmachen.
Sie machen doch schon mit. Alle Privaten, die über DVB-T2 ausgestrahlt werden, senden in h.265. Ob die den Transportstream nun auch noch über Satellit und/oder Kabel verbreiten, bedeutet keinen Cent Investition.
Gesetzlich verordnet und damit die Antennen endgültig dem Erdboden gleich gemacht. 3% Marktanteil haben sie noch.
6.4% Marktanteil mit 7% Wachstum letztes Jahr.
Vor 30 Jahren waren es noch über 80%.
Vor 30 Jahren hatte ich auch nur 4 empfangbare Sender. Die Zuschauer sind auf Kabel und Satellit gewechselt, um mehr Vielfalt zu bekommen. Inzwischen hast du aber mehr als 30 Sender auf DVB-T2.
Aber für die breite Masse ist h.265 tot.
Dafür, daß Intel Encoder und Decoder in ihre CPUs integriert hat, damit es massenfähig wird, ist es alles andere als tot.

Verstehe mich nicht falsch, ich fand den Umstieg von DVB-T auf DVB-T2 auch völlig überflüssig, mir hat die Standardauflösung in MPEG2 ausgereicht. Es ist aber, wie es ist, h.265 ist erstmal da, um zu bleiben.

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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von hikaru » 13.03.2019 21:04:52

willy4711 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 17:03:24
Irgendwie verrennst dich jetzt. Für Nvidia gibt es genauso freie Treiber wie für die AMD/ATI Karten.
Über die Leistungsfähigkeit der freien Treiber kann ich kein Urteil abgeben. Aber es gibt sie.
Warum schreibst du hier über Sachen, die du offensichtlich nie getestet hast?
willy4711 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 17:03:24
Und für AMD gibt es ja auchDebian firmware-amd-graphics. Denke, irgendwer braucht das?
Du bist doch jetzt lange genug dabei, dass du Treiber von Firmwares unterscheiden können solltest.
Bitte keine Nebelkerzen!

wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 19:11:26
towo hat im Dezember mit Mesa 19 OpenGL 4.5 auf einer RX 580 gemacht.
Das ist eine Karte von April 2017 und sie wird vermutlich dann irgend wann 2020 oder 2021 unter Debian laufen.
Bei towo läuft sie JETZT. Siduction ist im Grunde auch nur Sid. Offizielle Mesa-Backports gab es in der Vergangenheit schon.
wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 19:11:26
Selbst die neusten NVIDIA-Grafikkarten laufen dagegen noch mit nem xserver 1.5 und Kernel 2.6.32 das ist kompatibel zu dem Zeug von vor 10 Jahren. Das ist das was ich gemeint habe.
Dann fragt sich halt, ob man eher neue Software auf alter Hardware betreiben will (AMD) oder alte Software auf neuer Hardware (Nvidia). Ich sehe Anwendungsfälle für beides, halte im Consumerbereich Ersteres aber für relevanter.
wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 19:11:26
Meine Rage II läuft noch unter Jessie mit Debian
Da Ding konnte als es neu war schon keine wirklich 3D-Beschleunigung und wird sie auch nicht dazu gelernt haben. Ohne den Anspruch wird auch weitestgehend jede noch so alte nvidie-Graka laufen.
Die Rage II liefert mit dem passenden Treiber aber immerhin noch einen flüssigen LXDE-Desktop. Das schafft die TNT2 unter vesa (mangels Alternative; unter nouveau läuft die Karte nicht besser) nicht.
wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 19:11:26
Aber nvidia bietet Treiber. (Ja. Nur für 64Bit Linux aber das sollte langsam auch echt jeder haben.)
64Bit? Wir bewegen uns doch hier im Umfeld 15 Jahre alter Hardware (mein Ansatz) bzw. Software (dein Ansatz).
wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 19:11:26
Sonst kannst dir den out of support-32Bit-Treiber runter Laden. Zumindest unter Jessie hat der glaube ich noch getan:
https://www.nvidia.com/object/linux-dis ... river.html
Ja, natürlich! Ich betreibe die Linuxdistribution mit dem größten Softwarerepo um mir dann Fremdquellen in's System zu kippen.

MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 19:15:50
hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 14:19:14
DVI unterstützt keinen Ton
Doch, aber es kommt auf die Graphiklösung an, ob der Ton eingeschleift wird. Wir haben im Büro für Videokonferenzen einen einfachen Rechner mit DVI-Ausgang, der mit einem Adapter auf HDMI einen Beamer ansteuert, inklusive Ton über den Beamerlautsprecher.
Ich habe davon vor geraumer Zeit gehört, dachte aber nicht, dass das praktikabel ist. Hast du dazu debiantaugliche Quellen zur Umsetzung? Ginge das z.B. mit meiner alten GMA 950 (vorausgesetzt, das Videosignal lässt Bandbreite für den Ton übrig)?

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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von wanne » 14.03.2019 00:39:27

MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 20:19:01
Ob die den Transportstream nun auch noch über Satellit und/oder Kabel verbreiten, bedeutet keinen Cent Investition.
Nein. Die wollen Anteile vom Umsatz. Allerdings ist es seit es AV1 gibt auf 25Mio. gedeckelt. Könnte sein, dass zumindest Pros7/sat1 und RTL da schon alleine durch die Antenne dran stoßen und es entsprechend wirklich nicht mehr für sie kostet. Für alle anderen steigen die Preise proportional zu den Kunden, die h.265 nehmen.
Inzwischen hast du aber mehr als 30 Sender auf DVB-T2.
Und ~600 per Sat der Faktor 20 ist geblieben. Dafür sind die Mehrkosten für die Privaten dazu gekommen. Per Sat gibts die noch immer kostenlos.
Dafür, daß Intel Encoder und Decoder in ihre CPUs integriert hat, damit es massenfähig wird, ist es alles andere als tot.
Intel hat ne Menge Zeug in ihren CPUs, dass niemand verwendet. Hast du gewusst, dass die bis Intel Core 8Bit kompatibel waren?
Es ist aber, wie es ist, h.265 ist erstmal da, um zu bleiben.
Wie gesagt defakto halt nur auf Spezialgeräten. Und da wird es vermutlich auch bleiben. Und ja wenn du deutsches Antennenfernshen gucken willst, kannst du das haben wollen. Alle internationalen Angebote machen kein h.265.
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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von wanne » 14.03.2019 01:04:00

hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 21:04:52
Du bist doch jetzt lange genug dabei, dass du Treiber von Firmwares unterscheiden können solltest.
Das würde mich jetzt aber auch mal interessieren. So eine objektive Abgrenzung die nicht vom Verbreitungsweg abhängt.
Siduction ist im Grunde auch nur Sid. Offizielle Mesa-Backports gab es in der Vergangenheit schon.
Gibt es im Moment auch. Damit bekommt man zumindest grundfunktionalität. Dass die passenden Teile noch nicht mal im Vanilla-Mailine-Kernel sind ist aber was, dass sich vermutlich nicht so kurz mal über backports lösen wird.
Dann fragt sich halt, ob man eher neue Software auf alter Hardware betreiben will (AMD)
Und genau das tut absolut nicht.
Wenn du eine 5 Jahre alte Grafikkarte ATI hast, dann ist darauf aktuelle zeitgemäße Software nicht mehr zu betreiben. Ja du bekommst das Ding noch irgend wie ans laufen und kannst da vermutlich sogar ein bisschen libreoffice drauf machen aber Schon bei Videovidergabe ist Schluss.
Das tut halt nicht mehr. So weit ist dann auch die 15 Jahre alte NVIDIA-Grafikkarte, wenn du nur Debian-Quellen nutzt. Sie tut aber sie tut nicht gut.
Die Rage II liefert mit dem passenden Treiber aber immerhin noch einen flüssigen LXDE-Desktop. Das schafft die TNT2 unter vesa (mangels Alternative; unter nouveau läuft die Karte nicht besser) nicht.
Doch ich habe dir zwei alternativen genannt. Beide wolltest du nicht haben.
hikaru hat geschrieben:
wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.03.2019 19:11:26
Aber nvidia bietet Treiber. (Ja. Nur für 64Bit Linux aber das sollte langsam auch echt jeder haben.)
64Bit? Wir bewegen uns doch hier im Umfeld 15 Jahre alter Hardware (mein Ansatz) bzw. Software (dein Ansatz).
Wenn es um lediglich 15 Jahre geht sollte es für beides kein Problem sein, auf 64Bit zu upgraden.
hikaru hat geschrieben:Ja, natürlich! Ich betreibe die Linuxdistribution mit dem größten Softwarerepo um mir dann Fremdquellen in's System zu kippen.
Ja so ist NVIDIA. Rundum grauenhaft. Aber es tut dann. Und zwar wirklich mit 3D und Video. Auch auf 15 Jahre alter Hard- und Software. Besser als das rumgefrikel mit selbstkompilierten Kerneln oder Siduction.
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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von towo » 14.03.2019 07:28:42

wanne hat geschrieben:Damit bekommt man zumindest grundfunktionalität. Dass die passenden Teile noch nicht mal im Vanilla-Mailine-Kernel sind ist aber was, dass sich vermutlich nicht so kurz mal über backports lösen wird.
Irgendwie hast Du nicht wirklich viel Ahnung von AMD Grafik, oder? Die Karte läuft ohne Probleme, das ist keine Grundfunktionalität, sondern volle Unterstützung. Und (oh Wunder) ich spiele damit sogar alle
meine Steam Spiele, inclusive Windows Spiele über Proton.
wanne hat geschrieben: Wenn du eine 5 Jahre alte Grafikkarte ATI hast, dann ist darauf aktuelle zeitgemäße Software nicht mehr zu betreiben. Ja du bekommst das Ding noch irgend wie ans laufen und kannst da vermutlich sogar ein bisschen libreoffice drauf machen aber Schon bei Videovidergabe ist Schluss.
Selten so einen Unfug gelesen, ehrlich. Ich habe an Sich nichts gegen Nvidia, hatte lange genug immer nur Nvidia. Man sollte aber tunlichst vermeiden, über andere Hardware zu urteilen, wenn man
sie nicht selbst benutzt und dann Halbwissen und Unwahrheiten verbreiten.

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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von schorsch_76 » 14.03.2019 08:00:47

Ich habe hier eine "Asus2GB D5 X R9 270-DC2OC R" welche ich am 31.1.2015 bei Alternate gekauft habe. Sprich >= 4 Jahre. Die läuft einwandfrei unter Stretch + Buster.

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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von wanne » 14.03.2019 08:50:10

Zugegeben meine vorletzte ATI-Karte war eine Radeon HD 4850 X2 (Ich hoffe es stimmt auch. Sie hatte X2 hinten und die Zeit passt etwa). Die war nach ca. einem Jahr Unbrauchbar. Als KDE 4 raus kam war das dann nicht mehr bei einer Grafikkarte die ein paar hundert € gekostet hat. Der unfreie Treiber wollte nicht mit für KDE4 passenden Mesa-Versionen. (Ähnliches galt btw. auch für Win Vista.) Und der freie Treiber hat halt nichtmal die Desktopeffekte von KDE auf die Reihe bekommen. (Chromium-bsu lief dagegen lustigerweise) Das hat erst mal für ca. 10 Jahre Boykott gesorgt.
Und jetzt halt den Ryzen. Auch weil hier jetzt alle meinen, der Treibersupport hätte sich gebessert. Sonst wäre es wieder ein Intel geworden. Nach einem Tag Rumspielerei hatte ich ihn soweit, dass er mir mit selbstcompiliertem Kernel und Mesa aus den Backports OpenGL 3.3 liefert. Das ist halt exakt das Niveau, dass mir meine nvidia 8500 GT aus dem Jahr 2007 liefert. Aber die halt out of the Box.
Sorry, aber die nächste Chance bekommt AMD in 10 Jahren. Ich will ein ein Gerät daws tut. Nicht unter irgend welche besonderen Umständen sondern wirklich immer. Wenn "zu neu" bei manchen Modellen praktisch direkt in "zu alt" über geht ist das einfach scheiße. Mag sein, dass es irgend wo Modelle gibt, die länger überlebt haben, aber verlassen kann man sich offensichtlich nicht darauf.
Und (oh Wunder) ich spiele damit sogar alle meine Steam Spiele, inclusive Windows Spiele über Proton.
Das klingt net so als ob du aktuelle (also aus den letzten 5 Jahren) AAA-Games (Also mit über 30GiB 4k Grafiken) spielst.
Mein Factorio läuft auch auf einer Intel-Grafik dazu brauch ich kein Geld für eine extra Karte.
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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von towo » 14.03.2019 09:29:12

Nein, ich spiele GTA 5, FarCry2 und Rage per Proton, SS3, F1 2017 und sowas gibts native für Linux.
Und 4K brauche ich nicht, FullHD reicht mir vollkommen.

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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von hikaru » 14.03.2019 10:01:36

wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.03.2019 01:04:00
Dann fragt sich halt, ob man eher neue Software auf alter Hardware betreiben will (AMD)
Und genau das tut absolut nicht.
Wenn du eine 5 Jahre alte Grafikkarte ATI hast, dann ist darauf aktuelle zeitgemäße Software nicht mehr zu betreiben. Ja du bekommst das Ding noch irgend wie ans laufen und kannst da vermutlich sogar ein bisschen libreoffice drauf machen aber Schon bei Videovidergabe ist Schluss.
Eine 5 Jahre alte AMD-Karte habe ich nicht, dazu kann ich also nichts sagen.
Aber:
wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.03.2019 01:04:00
So weit ist dann auch die 15 Jahre alte NVIDIA-Grafikkarte, wenn du nur Debian-Quellen nutzt. Sie tut aber sie tut nicht gut.
Eben das stimmt nicht.
Wie ich in [1] erwähnt habe ist das Älteste, was aktuell noch lauffähige Nvidia-Legacy-Treiber unterstützen die 8er-Serie. Die wurde vor 12 Jahren veröffentlicht, nicht vor 15. Ältere Karten als die 8er kriegst du unter Debian höchstens noch mit nouveau oder halt vesa zum Laufen und das läuft meiner Erfahrung nach schlechter als eine 20 Jahre alte ATI-Karte für die Debian noch passende Treiber hat.
wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.03.2019 01:04:00
Die Rage II liefert mit dem passenden Treiber aber immerhin noch einen flüssigen LXDE-Desktop. Das schafft die TNT2 unter vesa (mangels Alternative; unter nouveau läuft die Karte nicht besser) nicht.
Doch ich habe dir zwei alternativen genannt. Beide wolltest du nicht haben.
Ich sehe deine Alternativen nicht. Nvidia(-Legacy) ist mangels Kompatibilität nicht möglich. nouveau und vesa laufen unterirdisch schlecht (Bild wird angezeigt, aber schon Scrollen im Terminal wird unlesbar). 64Bit hat der Rechner nicht.
Und sorry, einen alten "out of support"-Treiber aus einer Fremdquelle zu laden hat für mich nichts mit Kompatibilität zu tun. Es ist eine Sache, wenn ein Treiber NOCH nicht Mainline ist. Dann besteht zumindest Hoffnung für die Zukunft. Aber ein Treiber für den sich weder der Hersteller noch sonst irgendein Maintainer zuständig fühlt ist einfach nur tot.
wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.03.2019 01:04:00
Wenn es um lediglich 15 Jahre geht sollte es für beides kein Problem sein, auf 64Bit zu upgraden.
Vor 15 Jahren hatte Intel noch nicht mal den Core 1 draußen.


[1] viewtopic.php?f=15&t=172700&start=15#p1200960

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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von MSfree » 14.03.2019 10:16:32

hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.03.2019 10:01:36
wanne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.03.2019 01:04:00
Wenn es um lediglich 15 Jahre geht sollte es für beides kein Problem sein, auf 64Bit zu upgraden.
Vor 15 Jahren hatte Intel noch nicht mal den Core 1 draußen.
Der Prescott ist am 2. Februar 2004 erschienen, also vor ziemlich genau 15 Jahren. Das war meines Wissens der erster x64 von Intel.

Intel hat allerdings noch ziemlich lange reine 32-Bit CPUs hergestellt, wie z.B. die Penium-M, Atom und Core-Solo/Duo.

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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von towo » 14.03.2019 10:28:03

Mal abgesehen davon, das Argument alte Nvidia Karten laufen auch mit neuer Software, speziell Kernel Xorg, dann ist das auch total falsch, es ist eben nicht so.
Hingegen ATI Karten, ab GCN, funktionieren, da hier freie Treiber benutzt werden, die auch gepflegt werden.

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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von wanne » 14.03.2019 10:49:11

Wie gesagt: Div von genannte Karte ist nach einem Jahr (nicht 10 nicht 15 eines!) unbrauchbar gewesen. (Und hier ging es um 3D Beschleunigung nicht irgend einen LXDE noch ans laufen zu bekommen.) Das war vor 10 Jahren. Möglich, dass das mit anderen Karten aus der zeit besser bestellt war. Mit allem was ich gesehen habe ist es anders.
Und sorry, einen alten "out of support"-Treiber aus einer Fremdquelle zu laden hat für mich nichts mit Kompatibilität zu tun.
Jeder wie er das sieht. Für mch hat es nichts mit support zu tun, wenn die Karte 99% ihrer Funktionen verliert.
Wie gesagt man hängt dann an NVIDIA und muss deren nach deren Absurdregeln spielen. Aber das Ding tut dann und zwar kann es dann üblicherweise mehr wie neu. Die gnannte TNT2 wurde mit OpenGL 1.0 verkauft und macht jetzt 3.3 (Oder hat es zumindest unter jessie) wenn man den Out of support Treiber von der NVIDIA-Seite nutzt. Deine Karte kann jetzt vermutlich gar kein OpenGL mehr dafür läuft sie mit den Treibern direkt aus den Debian-Quellen. Das ist der Unterschied.
Es ist eine Sache, wenn ein Treiber NOCH nicht Mainline ist. Dann besteht zumindest Hoffnung für die Zukunft. Aber ein Treiber für den sich weder der Hersteller noch sonst irgendein Maintainer zuständig fühlt ist einfach nur tot.
Der Grafikchip ist jetzt nicht mehr ganz neu. Und im Moment fühlt sich definitiv eher niemand zuständig.
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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von wanne » 14.03.2019 14:31:18

towo hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.03.2019 10:28:03
Hingegen ATI Karten, ab GCN, funktionieren, da hier freie Treiber benutzt werden, die auch gepflegt werden.
CGN kam laut Wikipedia 2012 in den Verkauf. Das war vor 7 Jahren. Die Erste nvidia-Reihe, die Out of the box in Debian ohne Drittquellen läuft ist die 8er-Serie. Die ist von 2006 also etwa doppelt so alt. Da sind ganz sicher keine Zweifel, dass man auf denen sogar noch Zocken kann.
Kurz für die AMD-Teile hast du etwa 6 Jahre problemlosen Support, weil es ja auch noch ein Jahr dauert, bis sie in den Kernel kommen für die NVIDIA-Karten 12.
Die 6 Jahre alten Karten von AMD mit den 15 Jahre alten von NVIDIA zu vergleichen ist schon etwas massiv vermessen.
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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von tegula » 19.03.2019 18:53:26

wanne hat geschrieben:Zugegeben meine vorletzte ATI-Karte war eine Radeon HD 4850 X2 (Ich hoffe es stimmt auch. Sie hatte X2 hinten und die Zeit passt etwa). Die war nach ca. einem Jahr Unbrauchbar. Als KDE 4 raus kam war das dann nicht mehr bei einer Grafikkarte die ein paar hundert € gekostet hat. Der unfreie Treiber wollte nicht mit für KDE4 passenden Mesa-Versionen. (Ähnliches galt btw. auch für Win Vista.) Und der freie Treiber hat halt nichtmal die Desktopeffekte von KDE auf die Reihe bekommen. (Chromium-bsu lief dagegen lustigerweise) Das hat erst mal für ca. 10 Jahre Boykott gesorgt.
Kann deine Erfahrungen nicht bestätigen. Obwohl die ATI-Grafikkarte in meinem Laptop (Mobility Radeon HD 3650) älter ist als das von dir genannte Modell, funktionieren KDE und XFCE (einschließlich den 3D-Effekten) ohne Probleme.
wanne hat geschrieben: Die 6 Jahre alten Karten von AMD mit den 15 Jahre alten von NVIDIA zu vergleichen ist schon etwas massiv vermessen.
Mit dem Radeon-Treiber funktioniert OpenGL 2.1 (und damit die 3D-Desktopeffekte) ab der R-300-Generation (Radeon >= 9500, verkauft ab Herbst 2002*) [1] [2]. Die Videobeschleunigung funktioniert ab der R600-Generation (Radeon HD 2000-Serie; verkauft ab Sommer 2007**) [1] [3].


* entspricht aktuell einem Alter von 16 Jahren
** entspricht aktuell einem Alter von 11 Jahren

[1] https://wiki.x.org/wiki/RadeonFeature/#index1h2
[2] https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarten/AMD/radeon/
[3] https://wiki.ubuntuusers.de/Grafikkarte ... ekodierung

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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von wanne » 19.03.2019 21:55:21

Der Link ist tatsächlich etwas erhellend.
Da steht dass sich meine Karte aus der R600-Serie (Im Gegensatz zu deiner ) zwar mit OpenGL 2.1 melden würde aber nicht ganz feature complete ist. Das dürfte weitestgehend Wurst sein. Wichtiger dürfte sein, dass einige wichtige Features erst in Kernel 3.6 (also erst mit jessie) kamen. Das war 2015. Da war meine Karte schon einige Jahre in der Tonne.
Für die Karte musste man also 7 Jahre darauf warten, dass es Treiber gibt, dafür gibt es die jetzt immerhin seit 4 Jahren für eine 11 Jahre alte Karte.
Es funktioneiren aber mittlerweile auch ältere Karten wie deine. Im Freien Treiber ist support ab R100 also 2001.
Und weil da auch gleich die Liste für nuveau dran hängt: Da gibt es vernünftigen Support aber der 6er Serie. Die kam 2004.
Damit habt ihr absolut recht: Für Karten mit über 12 Jahren und unter 15 ist man mit den AMDs besser dran.
=> Du hast recht für sehr alte Karten ist der Support für ATI besser.

Der Supportzeitraum ist trotzdem nicht größer weil es Jahre gab in denen kein Treiber auf einem aktuellen Kernel lief. Während NVIDIA mit herauskommen funktioneirende Kerneltreiber lieferte und dies weit länger als bis zum Erscheinen von nuveau supportete. Begeistern tut mich das das noch immer nicht, aber es ist doch nochmal ein anderes Bild.

Auf der anderen Seite dürfte der amdgpu Treiber weit besser sein, als seinerzeit der radeon-Treiber. Da wurde damals ja gerade an Radeon-HD entwickelt. Auf der anderen Seite hat auch er wieder das Problem, dass er auf ganz Neuen nicht läuft.
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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von Swirlich » 20.03.2019 08:44:06

was die Treiber Unterstützung von AMD angeht hilft vielleicht diese Information:

https://www.phoronix.com/scan.php?page= ... ll-Is-Good

Die auf dem Bild zu sehende blaue Sapphire RX 590 Nitro+ steckt auch bei mir im Rechner und läuft.

Edith sagt:
@wanne: auch ein Factorio Suchter? 8)

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Re: Empfehlung für Grafikkarte

Beitrag von wanne » 20.03.2019 10:30:55

@wanne: auch ein Factorio Suchter?
Eigentlich wieder auf Entzug. Aber am Donnerstag doch mal die 0.17 getestet und ein mal ein gespielt.
Bobs und Angles gibts schon. Warte noch auf seablock. Dann veranstalte ich wieder ne größere LAN.
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