Böses agressives Linux, gutes sanftmütiges Windows

Smalltalk
123456
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Beitrag von 123456 » 15.03.2006 14:13:03

devnull hat geschrieben:Viele Firmen gehen dazu über, den Webmaster mit Briefen aus ihren Rechtsabteilungen zu überschütten und mit hohen Strafandrohungen wird versucht, kritische Beiträge im digitalen Nirvana landen zu lassen. Verboten ist es nicht kritische Beiträge zu Produkten zu veröffentlichen, nur man muss sich auf einen möglichen Rechtsstreit mit all seinen Folgen finanzieller Art einrichten und dazu sind 90% der Forenbetreiber nicht in der Lage. Also verbietet, besser ausdrückt, erschwert die Rechtsprechung / -unsicherheit derzeitig das Veröffentlichen solcher Beiträge.
Das ist mir zu allgemein. Hast Du Links zu Urteilen, damit man sich das mal genauer anschauen kann?

Drohen können die ja wenn sie wollen. Da muss man sich sicher den Einzelfall anschauen.

Anonyme Blogs gibts auch.

charno
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Beitrag von charno » 15.03.2006 14:30:57

ub13, schau dir mal den Banner links oben an
"Wer sich nicht bewegt, spürt seine Fesseln nicht." - Rosa Luxemburg

123456
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Beitrag von 123456 » 15.03.2006 14:34:34

charno hat geschrieben:ub13, schau dir mal den Banner links oben an
Ich habe mir nicht nur das Banner angeschaut, sondern sogar den dahinter stehenden Content gelesen...

devnull redet aber von anderen Vorgängen.

Burner7537
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Beitrag von Burner7537 » 15.03.2006 14:50:12

Dadurch das durch das Gericht noch keine Begruendung vorliegt ist das leider auch nicht so abwegig. Mir kommt soetwas immer sauer hoch da diese Rechts(un)sicherheit meistens gewollt ist. Vom Gericht und der Industrie!

Gruss Burner

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uljanow
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Beitrag von uljanow » 15.03.2006 15:01:20

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der "Händler" an seine dumme Begründung selbst glaubt.
Da wollt sich wohl jemand um die Gewährleistung drücken und noch nebenbei versuchen
seine M$ Produkte loszuwerden.
Der Typ sollte lieber seinen Laden verrammeln, bevor 'ne Horde wildgewordener Killer-Pinguine seine Tür eintreten...

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berlinerbaer
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Beitrag von berlinerbaer » 15.03.2006 17:02:41

devnull hat geschrieben:
ub13 hat geschrieben: Viele Firmen gehen dazu über, den Webmaster mit Briefen aus ihren Rechtsabteilungen zu überschütten und mit hohen Strafandrohungen wird versucht, kritische Beiträge im digitalen Nirvana landen zu lassen. Verboten ist es nicht kritische Beiträge zu Produkten zu veröffentlichen, nur man muss sich auf einen möglichen Rechtsstreit mit all seinen Folgen finanzieller Art einrichten und dazu sind 90% der Forenbetreiber nicht in der Lage. Also verbietet, besser ausdrückt, erschwert die Rechtsprechung / -unsicherheit derzeitig das Veröffentlichen solcher Beiträge.
Genauso ist es, und das würde hier in dem Falle der Forenbetreiber ausbaden. also freuen wir uns halt bloß über soviel Einfallsreichtum.
Das Notebook wurde als Neuware bei Ebay gekauft, Händler (oder sagen wir mal Kaufvermittler?) in Deutschland, Ware kam direkt aus Hongkong. Mit wen will man denn da verhandeln ? Mit Hob-ken-Feng oder Will-nix-Tun ? :lol:
Gruß
vom Bären

Endlich in Rente! Nur weg aus dem Irrenhaus.

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Joghurt
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Beitrag von Joghurt » 15.03.2006 17:13:08

Der Händler war eindeutig zu lange im Heise-Forum...

Außerdem würde es mich mal interessieren, wo genau in den Garantiebestimmungen steht, dass nur FAT und NTFS benutzt werden dürfen.

Demnächst "erlischt die Garantie", wenn man in einer Stadt, die höher als 100 ü.NN liegt, denn jedes Kind weiss, dass durch den geringeren Luftdruck die Festplatte schneller abnutzt.

123456
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Beitrag von 123456 » 15.03.2006 17:30:12

Joghurt hat geschrieben:Außerdem würde es mich mal interessieren, wo genau in den Garantiebestimmungen steht, dass nur FAT und NTFS benutzt werden dürfen.
Das wurde wahrscheinlich mit unsichtbarer Tinte geschrieben.

ChoMar
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Beitrag von ChoMar » 15.03.2006 17:32:42

Ich würde wirklich mal Heise das schicken. Die können sich notfalls auch nen Rechtsstreit leisten.
Und dem Verbraucherschutz auch.

Außerdem traut sich kein Händler mit sowas vor gericht zu gehen. Da kommt dann nämlich gleich die Staatsanwaltschaft, die auch Zivilprozesse ab und an verfolgt, und macht ne böse klage.

Dafür gibts wiederum genug grundagen.

Edit: Nicht mit Unsichtbarer Tinte.
Da jedes Kind weiß, das die Agressiven Monitortreiber von Linux hohe Gamma - Werte aussenden, sind Linuxuser nur einfach zu blind, um schriftgrößen kleiner als 12 zu lesen. Und die Garantiebedingungen waren halt in 8.
Linux und Windows laufen bei mir zusammen. Ich zocke halt gerne.

elfboi
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Beitrag von elfboi » 15.03.2006 17:51:13

Ja, genau, und der Tastaturtreiber von Linux arbeitet so träge, daß man viel härter tippen muß, wodurch die Tastatur sich auch schneller abnutzt.

Tsssss....

yeti

Beitrag von yeti » 15.03.2006 18:05:22

Zwar an 'nem Bigtower erlebt, aber das ist sicher übertragbar: Ich musste mal nach Ewigkeiten der Nichtbenutzung den Reset-Knopf bemühen und der blieb in gedrückter Position hängen, was die ganze Kiste blockierte...

Sowas passiert bestimmt nicht unter fortschrittlichen Betriebssytsemen!!!
Da wird der Resetknopf hinreichend trainiert und somit fit gehalten...

storm
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Beitrag von storm » 15.03.2006 18:38:36

devnull hat geschrieben:Schade, dass die derzeitige Rechtsprechung es nicht erlaubt den Händler zu nennen, um andere Endverbraucher vor solchen Problemen / Aussagen zu bewahren.
devnull hat geschrieben: Viele Firmen gehen dazu über, den Webmaster mit Briefen aus ihren Rechtsabteilungen zu überschütten und mit hohen Strafandrohungen wird versucht, kritische Beiträge im digitalen Nirvana landen zu lassen. Verboten ist es nicht kritische Beiträge zu Produkten zu veröffentlichen, nur man muss sich auf einen möglichen Rechtsstreit mit all seinen Folgen finanzieller Art einrichten und dazu sind 90% der Forenbetreiber nicht in der Lage. Also verbietet, besser ausdrückt, erschwert die Rechtsprechung / -unsicherheit derzeitig das Veröffentlichen solcher Beiträge.
Sonst alles klar? Das GG hast du mal in der Hand gehabt? Die derzeitigen Versuche, das Verfahren gegen Heise auszunutzen, sind noch lange kein Grund sowas zu äussern. Ich würde gerade in die entgegengesetzte Richtung argumentieren: ohne konkreten Tatbestand (der liegt hier sicher nicht vor) kann jeder seine Meinung äussern, ob es dem Gescholtenen passt oder nicht. Er sollte eher dankbar sein, dass ihn jemand auf seinen Mist aufmerksam macht.

Solche Aufrufe verhindern sowas nicht und schüren doch nur zusätzlich Angst. Würde unsere Presse auch so denken, hätten wir schon längst Zustände wie in "Fahrenheit 451".

ciao, storm
drivers/ata/libata-core.c: /* devices which puke on READ_NATIVE_MAX */

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Hackmeck
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Beitrag von Hackmeck » 15.03.2006 21:19:13

storm hat geschrieben:Solche Aufrufe verhindern sowas nicht und schüren doch nur zusätzlich Angst. Würde unsere Presse auch so denken, hätten wir schon längst Zustände wie in "Fahrenheit 451".
Ack. Eine Verleumdung liegt nur dann vor, wenn man harsche Kritik nicht belegen kann.

yeti

Beitrag von yeti » 15.03.2006 21:24:44

Hackmeck hat geschrieben:Ack. Eine Verleumdung liegt nur dann vor, wenn man harsche Kritik nicht belegen kann.
Also wäre die Bereitstellung (einer Kopie) des Original-Dokumentes in unveränderter Form null Problem... oder?

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Hackmeck
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Beitrag von Hackmeck » 15.03.2006 21:27:18

yeti hat geschrieben:
Hackmeck hat geschrieben:Ack. Eine Verleumdung liegt nur dann vor, wenn man harsche Kritik nicht belegen kann.
Also wäre die Bereitstellung (einer Kopie) des Original-Dokumentes in unveränderter Form null Problem... oder?
Ich sehe da kein Problem, bin aber auch kein Jurist.

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