Böses agressives Linux, gutes sanftmütiges Windows

Smalltalk
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catdog2
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Beitrag von catdog2 » 20.09.2006 22:18:57

Um die wiederherstellung der Daten zu erschweren empfehle ich ein dd if=/dev/zero of=/dev/<festplatte>. Dann is das böse, böse linux auch ganz sicher nicht mehr auf der Platte. :wink:
Unix is user-friendly; it's just picky about who its friends are.

hnr

Beitrag von hnr » 20.09.2006 22:27:08

Das ist zu schwer! Dazu kann man keine Maus benutzen, und nachdenken müsste man auch!

Nicht gleich überfordern ;)

mfg

stoplinux.com
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Beitrag von stoplinux.com » 20.09.2006 22:27:34

ViNic hat geschrieben:Hmm... stoplinux hat keine besucher mehr... also ist er jetzt bei uns?!

Willkommen!

mfg
Schmarn, böse Zungen haben nur behauptet, dass die Seite nicht mehr da ist. Und das kann man doch nicht auf sich sitzen lassen.

123456
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Beitrag von 123456 » 20.09.2006 22:35:22

Ok, Du gehst davon aus, das das hier jemand interessiert...

8)

hnr

Beitrag von hnr » 20.09.2006 22:38:16

@stoplinux.com:

Ich kenne deine Seite und ich kenne deine Beiträge, die wirklich nicht besonders Informativ sind. Wenn du wirklich etwas über linux lassen willst, würde ich vorschlagen, du erzählst was dein Problem ist. Linux ist nicht perfekt, aber auch du müsstest zugeben das auf der Linuxseite mehr passiert als auf der Windows seite...


mfg

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pagaty
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Beitrag von pagaty » 20.09.2006 22:48:17

man sollte auch nicht vergessen, das man vollkommen legal alles machen kann.

mit M$ sit man bei dem leistungumfang ein armer mann, oder kriminell !!

pagaty
--
Kaum macht man es richtig - schon funktionierts

mv /var/log/smalltalk/* /dev/null
(smalltalk hat nichts mit gleichnamigem forum zu tun !!!!)

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herrchen
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Beitrag von herrchen » 20.09.2006 22:53:30

pagaty hat geschrieben: mit M$ sit man bei dem leistungumfang ein armer mann, oder kriminell !!
ist das nur etwas smalltalk, oder kannst du das begründen?

herrchen

hnr

Beitrag von hnr » 20.09.2006 23:14:09

Also bei einem Preis von 90 € kann man softwaretechnisch nur sehr wenig von Windows erwarten. Kriminel muss man aber nicht werden weil es auch hier sehr viel kostengünstige oder kostenlose Software gibt. Sofern muss niemand arm werden.

Probleme sehe ich aber an der Politik von MicroSoft, hier wird der Anwender viel zu viel gegängelt, aber nicht M$ alleine, auch andere große firmen mischen kräftig mit. Ausserdem sieht niemand mehr durch was bei Windows passiert.

Ich habe mich zb. für Debian entschieden, das auch out of the box gekauft:

Debian Sarge 48,90 €
Cedega + Anno1501 30,00 €
----------------------------------------
Gesammtpreis 78,90 €

Für diesen Preis habe ich ein 157** rund starkes Software paket + OS bekommen und kann meine win Spiele spielen. Dazu kommt noch der Sicherheits kompfort und sehr stabiles System. Ich brauche keine Angst vor Viren haben und mein System wird nicht mit Werbung zugemüllt, wenn ich ein "kostenloses" Windows programm installiere. Ausserdem läuft es wie am ersten Tag, das müsste man einer mit Windows nachmachen. :)

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Beitrag von stoplinux.com » 20.09.2006 23:53:29

Microsoft packt die hauseigene Software ins Betriebssystem, ist doch völlig in Ordnung. Welcher Hersteller würde schon Programme der Konkurrenz Beilegen!?

Und Linux ist ja eh nur der Kernel, nur mit dem alleine würde es bei linux noch schlimmer aussehen. Nur ist es da so, dass hunderte Programme dabei liegen, welche nicht direkt vom Linux-Kernel-Entwicklerteam sind. Aber diese legen sie ja auch nicht einfach so bei, sondern das machen die Distributoren oder die Communitys. Also wenn man es so sieht müstet ihr euch ja eigentlich auch bei Torvalds und seinen Anhängern beschweren, dass sie nicht schon OpenOffice und Firefox gleich dazupacken. ;-)

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mauser
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Beitrag von mauser » 21.09.2006 00:37:42

stoplinux.com hat geschrieben: Und Linux ist ja eh nur der Kernel, nur mit dem alleine würde es bei linux noch schlimmer aussehen.
Welch sinnvoller Satz :)

hnr

Beitrag von hnr » 21.09.2006 00:42:37

Die Distributionen haben nichts mit Torvalds zu tun, er kümmert sich hauptsächlichst um sein Werk und das ist nunmal Linux. Distributionen werden von Firmen wie RedHat gebaut um es den Usern so viel wie möglich an Arbeit zu ersparren. Hier herrscht keine Konkurenz, der Anwerder entscheidet selbst was er haben möchte. Der Entwicklerteam legt dem Linuxkernel schon viele Programme bei, nur sind die eher unscheinbar. Es sind einfache oder komplexere Befehle wie copieren oder löschen, umbenennen. Der Windows kernel macht das auch nicht anders, vielmehr ist es noch abgespeckter und liegt dem Anwender nicht mehr direkt zur verfügung. WinXP hat nur noch ein abgespäcktes DOS, das zwar mächtig ist aber nicht so mächtig wie der Befehlssatz unter Linux. Linux ist mehr zeilen orientiert und weniger auf grafischem. Dafür sorgen XServer das man unter Linux grafisch arbeiten kann.

Das MicroSoft hauseigene Software beilegt ist kaum was einzuwenden, aber die Software gehörte früher jemand anderem. M$ kaufte bestenfalls auf und änderte den Namen der Software. Übrigens M$ erlaubt mit Vista anderen Firmen ihre Software beizulegen und was noch besser ist, die Firmen wie DELL dürfen in Zukunft selbst entscheiden ob die Firefox statt IE beilegen wollen. Hier möchte ich noch dazu legen, dass das ohne Linux nie möglich wäre. Seitdem Linux auf dem Vormarsch ist, bekommt M$ zusätzlich Konkurenz und muss entsprechen handeln, zugunsten der Endverbraucher :).

Also ist die Sache mit Linux gar nicht soo schlecht, vielmehr bringt es wieder einen gesunden Markt. Auch sind die Menschen die Linux benutzen nicht allesamt Freaks, dazu zählen auch viele ganz normale Menschen. Ich z.b.: habe nur noch wenig mit Computern zu tun. Ich mache meine Fachoberschule, ziehe mit Freunden umher oder Spiele in einem Verein. Das ich Debian Linux dem Windows vorziehe hat schon einen Grund, es ist nicht so das mir langweilig wurde. Ich denke ich werde noch sehr lange bei Debian Linux bleiben. Windows ist für mich keine Alternative weil, ich alles was ich brauche auch unter Linux habe, völlig legal...das ist schon sehr wichtig. Ausserdem gefällt mir die Oberfläche GNOME besser als der Winlook, zudem ich GNOME besser konfigurieren kann als Windows. Das wären meine Argumente zum Linux..

mfg

jercho
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Re: Böses agressives Linux, gutes sanftmütiges Windows

Beitrag von jercho » 21.12.2006 13:40:45

Hey, nochmal was zu
peterschubert hat geschrieben:Hi,
hier mal aus der Antwort eines Online-Computerhändlers, auf einen Garantieanspruch, resultierend aus einer nach 6 Monaten defekten Festplatte in einem Notebook:

auszugsweise:
....supported unsere Hardware ausschließlich nur FAT und NTFS. Andere Dateisysteme wie die von Linux oder Unix bedürfen aufgrund ihrer agressiven Schreibtechnik spezieller Festplatten. Das weiß aber heutzutage inzwischen jedes Kind. Aus diesem Grunde kann davon ausgegangen werden, dass die Verwendung eines von uns nicht zerifizierten Betriebssystems zum beschriebenen Schaden geführt hat. Ein Garantieanspruch ist damit leider erloschen
an anderer Stelle:
aus diesem Grunde würden wir Ihnen dringlichst anraten, das für dieses spezielle Gerät besonders angepasste Betriebssystem Windows XP Home fortan alleinig zu verwenden. Damit erhöht sich die Nutzungsdauer ihres Gerätes dramatisch
Das Notebok hat inzwischen übrigens längst eine neue Festplatte drin und Debian drauf, weil der Besitzer nicht weiter warten wollte, allein diese hochqualifizierte Antwort ließ nämlich drei Monate auf sich warten und wurde eigentlich schon gar nicht mehr erwartet. :roll:
Ich finde nur die Argumentation interessant, abgesehen davon, dass dramatisch nicht sein muss, was in Wirklichkeit drastisch ist. Vielleicht sollten solche Leute auch mal ins Fremdwörterbuch schauen.
...................

Bei meinem Lenovo / IBM T60 ist nach 10 Tagen Benutzung die Festplatte abgeschmiert. Erstmal ärgerlich, dass Lenovo keine XP-CD mitliefert! XP-Professional ist im Auslieferungszustand zwar auf der Platte installiert, allerdings auf einer der 2 vorhandenen Partitionen, welche über 90% der Platte belegt. Die 2. Partition ist die IBM Rescue and Recovery Partition. Damit ist die Platte voll und kein Platz für eine separate Datenpartition vorhanden.
In meinem Fall wurde per Kubuntu6.10 - Live-CD die vorhandene Systempartition verkleinert, eine FAT32 Partition für Daten erstellt (so dass sowohl Kubuntu als auch Windows darauf lesen und schreiben), eine 2G-Linux-Swap Partition und eine weitere Partition in ext3 erstellt, in der Kubuntu installiert wurde.
So lief der Rechner wunderbar... 10 Tage lang. Dann hängte sich im normalen Betrieb XP komplett auf. Nach dem Reset bootete Windows nicht mehr. Bluescreen und ein Stopfehler: "...unmountable device...". Kubuntu sagte das gleiche. Also versucht, über die IBM-Think-Vantage-Taste wenigstens Windows wiederherzustellen. Doch auch die Rescue and Recovery - Partition bootete nicht. Knoppix fand auch keine Platte. IBM liefert standartmäßig ein Programm mit, das read- and write-Tests macht. Dieses gab folgende Fehlermeldung aus: "Erorr-Code 0000" und etwas wie "...unable to read...". Als Hinweis wurde noch "Contact IBM Service" ausgegeben.

Auf was ist das Versagen der Festplatte zurückzuführen? Ich glaube kaum auf agressive schreibweise o.ä.? Jedenfalls deutet sich an, dass IBM mir die Platte in Rechnung stellen will!

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Lohengrin
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Re: Böses agressives Linux, gutes sanftmütiges Windows

Beitrag von Lohengrin » 21.12.2006 15:35:13

jercho hat geschrieben:Jedenfalls deutet sich an, dass IBM mir die Platte in Rechnung stellen will!
Das glaube ich nicht. IBM bietet auf seinen Seiten sogar Linux-Treiber für Lenovo an.

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armin
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Beitrag von armin » 21.12.2006 15:57:40

Die Frage ist auch, mit welcher begründung sie das machen sollten(bzw. eher können!)?
Selbst mit der agressivsten Schreibtechnik bekommt man eine Platte in 10 Tagen nicht klein :twisted:
Formerly known as Trigger.
HP 8510p - Debian Sid
Mitglied des Debian-KDE-Teams

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Beitrag von KBDCALLS » 21.12.2006 19:34:02

Zumal das ein lächerliche Begründung ist. Und jeder Grundlage entbehrt.
Was haben Windows und ein Uboot gemeinsam?
Kaum macht man ein Fenster auf, gehen die Probleme los.

EDV ist die Abkürzung für: Ende der Vernunft

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