Speedport w724v

Gemeinsam ins Internet mit Firewall und Proxy.
guennid

Speedport w724v

Beitrag von guennid » 28.07.2019 08:28:39

Nachdem das Gerät tage-/wochenlang ununterbrochen funktionierte, schaltet es sich neuerdings mehrfach nach einiger Zeit (schätzungsweise nach etlichen Stunden) selbständig aus. Um das zu ändern - ich möchte, dass der Speedport permanent aktiv ist - finde ich im Hauptmenü des Gerätes lediglich Internet/Filter und Zeitschaltung/Zeitschaltregel. Dort ist aktuell eingestellt: „Neue Zeitschaltregel“ (angehakt), das Feld zur Eingabe eines „Namens der Regel“ ist leer für „Internet möglich“ ist „täglich“ aktiviert. In den zwei Eingabeoptionen rechts von „täglich“ steht 8:00 und 23:00, zwar ausgegraut, die Zahlen werden aber schwarz, wenn ich sie anklicke und bleiben das dann auch.
Unter „Regel anwenden bei Geräten“ ist keiner der bekannten Klienten angehakt.
Wenn ich dem Gerät, nachdem es sich ausgeschaltet hat, die Stromzufuhr kurzfristig entziehe, aktiviert es sich danach wieder für einige Stunden und der Internetzugang für alle Klienten funktioniert wieder.
Keine Ahnung, ob das feature „Zeitschaltregel“ das ist, was ich benötige.

Grüße, Günther

edit: Versionsnummer im Betreff korrigiert.
Zuletzt geändert von guennid am 28.07.2019 08:49:36, insgesamt 1-mal geändert.

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niemand
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Re: Speedport w274v

Beitrag von niemand » 28.07.2019 08:35:50

Wenn sich das ganze Gerät abschaltet, würde ich einfach von ’nem Defekt ausgehen. Die Zeitregeln beziehen sich auf die Verbindungen und haben damit nichts zu tun.
non serviam.

guennid

Re: Speedport w274v

Beitrag von guennid » 28.07.2019 08:46:46

neimand hat geschrieben:Wenn sich das ganze Gerät abschaltet, würde ich einfach von ’nem Defekt ausgehen.
Das war und ist zwar auch meine Befürchtung, aber ich bin nicht so der „Ex und hopp“-Typ. Und „die Hoffnung stirbt zuletzt“. :wink:

Grüße, Günther

schwedenmann
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Re: Speedport w724v

Beitrag von schwedenmann » 28.07.2019 09:59:41

Hallo

Hängt auch ev. mit der extremen aktuellen Hitze zusammen, vllt. wird ein Bauteil zu heiß. Kannst das teil insgesamt ja mal kühlen und schauen, ob sich das Abschalten wiederholt.

mfg
schwedenmann

guennid

Re: Speedport w724v

Beitrag von guennid » 28.07.2019 11:29:29

schwedenmann hat geschrieben:Hängt auch ev. mit der extremen aktuellen Hitze zusammen, vllt. wird ein Bauteil zu heiß.
Die Idee hatte ich noch nicht. Wie dem auch sei, läuft auch auf „defekt“ hinaus. „Kühlen“ erscheint mir unpraktikabel. Ich werde abwarten. Vielleicht hat noch jemand eine Einstellungsidee. Habe schon mal nach Ersatz geschaut. Das Gerät wird nicht mehr vertrieben. Gibt's aber immer noch „ neu“ für ca. 50€. Als Nachfolger gibt's einen Speedport „smart“. Bei dem wäre mir der „Gastzugang“ sympathisch. Alles andere benötige ich eigentlich nicht. WLAN schalte ich auch bisher nur für Gäste ein. Ich wohne ländlich und habe nur VDSL - was immer das sein mag. Mit „Fritten“ habe ich mich noch nie beschäftigt und wenn ich's jetzt doch tun sollte, möchte ich ausschließen, dass ich mir da für teures Geld etwas anschaffe, das ich angesichte der Gegebenheiten gar nicht nutzen kann.

Grüße, Günther

TuxPeter
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Re: Speedport w724v

Beitrag von TuxPeter » 28.07.2019 15:29:58

Hi,
ich hatte auch schon mal (aber vor einiger Zeit) einen Speedport ???, der definitiv hardwaremäßige Ausfälle produzierte, das Teil wurde auch ziemlich heiß und hatte für die Wärmeabfuhr im Grunde eine ungünstige Gehäuseform. Es äußerte sich in Verbindungsabbrüchen, die ich zunächst dem Provider anlastete, aber nachdem ich einen sehr billigen, gebrauchten Ersatz angeschlossen hatte, wurden diese Abbrüche deutlich weniger. Will sagen, dass im Grunde die Hardware dieser Plastik-Teile gar nicht so recht tauglich für den Dauereinsatz ist. Übrigens: soweit ich weiß, ist VDSL schon das modernere, schnellere Verfahren, ADSL wird wohl überall stillgelegt / ausgetauscht.

Dann hatte mich der Provider mit schnellerem VDSL zwangsbeglückt, und ich habe dafür einen Speedport w723v für einen recht kleinen Preis bei ebay ersteigert - die Anlage läuft seitdem störungsfrei. Allerdings habe ich das Gerät nicht an die Wand gehängt, sondern frei aufgestellt - ergibt wohl eine bessere Wärmeabfuhr.

Grüße, TuxPeter

guennid

Re: Speedport w724v

Beitrag von guennid » 28.07.2019 15:57:24

TuxPeter hat geschrieben:soweit ich weiß, ist VDSL schon das modernere, schnellere Verfahren
Ich habe von den Unterschieden zwischen DSL(ADSL?) und VDSL (wie von so vielem :wink: ) keine Ahnung. Auch ich wurde damit von der Telekom zwangsbeglückt. Irgendwie habe ich im Hinterkopf, dass das Wissen darob auch ziemlich irrelevant ist, da die Geschwindigkeit abhängig sei von den Anschlüssen vor der Hauswand. Und hier läuft nach wie vor alles über eine 1984 verlegte Telefonleitung. :wink:
Deswegen auch meine Zweifel, ob mir ein „schlauer“ Speedport oder das neueste Fritzbox-Modell - außer besagtem Gastzugang - irgendeinen weiteren Vorteil brächte.

Mein Plastikrouter hängt ebenfalls nicht an der Wand, sondern steht auf einer gebastelten Holzkonsole. allerdings in einer Ecke, wo er nicht besonders stört.

Grüße, Günther

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Re: Speedport w724v

Beitrag von MSfree » 29.07.2019 08:16:18

guennid hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
28.07.2019 15:57:24
Ich habe von den Unterschieden zwischen DSL(ADSL?) und VDSL (wie von so vielem :wink: ) keine Ahnung.
Das sind zwei unterschiedliche Modulationsverfahren. Stell es dir einfach so vor wie DSL = Mittelwelle und VDSL = UKW. Mit einem UKW-Radio bekommt du keine Mittelwelle rein und umgekert. Solltest du einen neuen Plastikrouter (auch Fritte = Plastikrouter) kaufen, mußt du also wissen, wie du von der Telekom versorgt wirst.
Auch ich wurde damit von der Telekom zwangsbeglückt. Irgendwie habe ich im Hinterkopf, dass das Wissen darob auch ziemlich irrelevant ist, da die Geschwindigkeit abhängig sei von den Anschlüssen vor der Hauswand.
Solange du die Telekomrouter (Speedports) verwendest, kannst du dich darauf verlassen einen passenden zu bekommen. Wenn du einen Fremdhersteller wie eine Fritte nimmst. ist das Wissen um die verwendete Signalmodulation relevant. Es gibt Fritten für DSL, VDSL, TV-Kabel und Glasfaser. Keine Fritte bringt Emfpfagsteile für alle Übertragungsmodi mit. OK Kabel und Glas lassen sich bei dir wohl ausschliessen, aber ob ein VDSL-Modem zu DSL abwärtskompatibel ist, weiß ich ncht, ein DSL-Modem ist jedenfalls nicht mit VDSL kompatibel.
Und hier läuft nach wie vor alles über eine 1984 verlegte Telefonleitung. :wink:
Das dürfte bei der Mehrheit in Deutschland der Fall sein. Das einzige verbreitete Konkurrenzmedium ist das TV-Kabel. Glasfaser ist zwar schön aber eben immer noch sehr selten.
Deswegen auch meine Zweifel, ob mir ein „schlauer“ Speedport oder das neueste Fritzbox-Modell - außer besagtem Gastzugang - irgendeinen weiteren Vorteil brächte.
Die Speedports, die ich aus meinem Bekanntenkreis kennen, taugen alle nichts. Ich habe noch keinen Speedport erlebt, der nicht alle paar Wochen abstüzt und danach ein Reboot benötigt.

TuxPeter
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Re: Speedport w724v

Beitrag von TuxPeter » 29.07.2019 09:04:39

guennid hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
28.07.2019 15:57:24
Ich habe noch keinen Speedport erlebt, der nicht alle paar Wochen abstüzt und danach ein Reboot benötigt.
Irgendwo (hier im Forum?) habe ich gelesen, dass die Speedports hardwaremläßig auch nur "Fritten" sind, mit anderer Plastikhülle und anderer Software. Keine Ahnung ob das stimmt, interessiert mich aber auch nicht genug, um danach zu suchen. Mein schneller Hafen läuft jedenfalls jetzt über 1 Jahr störungs- und unterbrechungsfrei.

Aber über VDSL hatte ich mich damals, als die "Zwangsbeglückung" anstand, informiert. Da gibt es Modems, die das zwar können, aber die volle Bandbreite nicht nutzen. Da sollte man da dann aufpassen, wenn man sich selber ein (gebrauchtes) holt. Soweit ich verstanden habe, hängt das an der dynamischen Zuordnung des Telefonkanals, der bei Nichtgebrauch der verfügbaren Internet-Bandbreite zugeschlagen wird. (ist nicht soo viel, was da verloren gehen könnte, aber immerhin ...)

Im übrigen bestätigt die Telekom auch auf Anfrage, ob ein bestimmter Modemtyp läuft oder nicht - man muss da gar kein Risiko, außer dem der Warteschleife, eingehen.

debianoli
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Re: Speedport w724v

Beitrag von debianoli » 29.07.2019 10:35:31

Mit dem Speedport Gedöns gibt fast immer Ärger. Besorg dir eine Fritzbox oder ein reines VDSL Modem. Spart viel Stress

MSfree
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Re: Speedport w724v

Beitrag von MSfree » 29.07.2019 11:21:57

debianoli hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.07.2019 10:35:31
Besorg dir ... ein reines VDSL Modem. Spart viel Stress
Reines Internet über (V)DSL mit einer Linuxkiste als Router, an dem ein (V)DSL-Modem angeschlossen ist, ist problemlos machbar.

Da die meisten Privathaushalte über die (V)DSL-Leitung auch Telefonie abwickeln, führt kaum ein Weg an einem Plastikrouter mit integriertem Modem und Telefonie (Speedport, Fritzbox, oder ähnlich) vorbei. Wenn man Telefone anschließen will, braucht man etwas mit TAE-Anschlüssen und/oder DECT-Sender und das geht mit einer Linuxkiste nicht.

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Re: Speedport w724v

Beitrag von debianoli » 29.07.2019 12:55:05

MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.07.2019 11:21:57
debianoli hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.07.2019 10:35:31
Besorg dir ... ein reines VDSL Modem. Spart viel Stress
Wenn man Telefone anschließen will, braucht man etwas mit TAE-Anschlüssen und/oder DECT-Sender und das geht mit einer Linuxkiste nicht.
Stimmt nicht ganz, man kann auch ein reines Voip Telefon anschließen, zB Gigaset GO Reihe. Oder man nimmt einen Voip zu Analog Adapter zum Anschluss von analogen Telefonen (ab ca. 30 euro). In beiden Fällen braucht man aber einen LAN-Anschluss am Rechner.

Oder man telefoniert mit einem Sip Programm am Rechner. Klappt problemlos auch mit Telekom Voip Telefonie

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Re: Speedport w724v

Beitrag von The Hit-Man » 29.07.2019 20:30:08

ne fritzbox hat ja nen linux drauf ... und meine fritzbox 7362 SL hat auch noch einen TAE anschluss ( für alte telefone ) und kann auch VDSL2. eleganter finde ich allerdings wenn man eh schon ein handy besitzt, die fritzbox phone app zu nehmen und über die fritzbox als festnetz (über wlan) zu telefonieren. das läuft ganz gut.
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gequotetes HTML beschafft, um es in Verkehr zu bringen, wird geplonkt.

damals windows, früher ubuntu, danach debian, heute arch-linux ;)

guennid

Re: Speedport w724v

Beitrag von guennid » 29.07.2019 21:23:50

Ich werde mir wohl wieder einen Speedport besorgen. Mir geht's da eher wie TuxPeter. Bis auf die letzten Wewehchen hat das Teil jahrelang störungsfrei funktioniert. Und irgendwann ist eben eh Schluss bei jedem technischen Gerät. Von der Fritzbox schrecke ich zurück in Anbetracht dessen, was hier so an Störungen bei Geräten dieser Firma berichtet wurde. Außerdem weiß ich eh nicht, welches Gerät in deren Zoo für mich das geeigneteste wäre und ich will mich damit auch nicht groß auseinandersetzen. Es soll lediglich funktionieren. Dahinter steht sowieso noch ein Debian-Router mit Paketfilterung, den kann ich konfigurieren und ich weiß, was ich habe. Das weiß ich bei keinem der Plastik-Router.

Ich hatte zwischenzeitlich einen TP-Link Archer 200 und der hatte Probleme mit der Telefonie, die sich letztlich für meine Verhältnisse nicht praxistauglich lösen ließen. (1)

(1) viewtopic.php?f=15&t=168623&hilit=archer&start=60

Grüße, Günther
Zuletzt geändert von guennid am 29.07.2019 21:47:16, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Speedport w724v

Beitrag von The Hit-Man » 29.07.2019 21:46:08

Es soll lediglich funktionieren. Dahinter steht sowieso noch ein Debian-Router mit Paketfilterung, den kann ich konfigurieren und ich weiß, was ich habe.
das tut ne fritzbox doch auch ... einfach zugangsdaten eintragen und schon rennt die kiste. du kannst, MUßT aber nicht das dingen noch aufbohren mit freetz. iptables haste auch unter freetz um pakete zu filtern. mir wäre das zu teuer ( vom strom her ), noch einen rechner dahinter zu schalten, der pakete filtert. da die fritzbox ja eh immer an ist, nehm ich lieber die dazu.
im allgemeinen finde ich ( das ist meine meinung ), ne fritzbox eben angenehmer.
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