Plasma5: Dolphin und Kate nicht mehr als Root ausführbar !

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geier22
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Re: Plasma5: Executing Dolphin as root is not possible.

Beitrag von geier22 » 26.12.2017 17:57:31

owl102 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
26.12.2017 17:44:43
Du arbeitest ausschließlich als root und nie unter einem regulären Benutzerkonto?
Warum gibst du dir alle Mühe, die Diskussion ins Lächerliche zu ziehen? Kann mich nicht erinnern, irgendwo auch nur andeutungsweise
so etwas behauptet zu haben.
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geier22
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Re: Plasma5: Executing Dolphin as root is not possible.

Beitrag von geier22 » 26.12.2017 18:05:35

Ansonsten finde ich das Vorhaben sudoedit mehr als Besorgnis erregend.
Denn wenn ein Neuling zu Debian kommt, und wir ihm erst mal sagen müssen, dass er gefälligst den Umgang mit dem Terminal Editor XYZ und MC lernen soll -
dann gute Nacht Linux für den normalen Anwender.
Aber ich habe den Eindruck dass viele das hier sowieso lieber sähen.
Dann ist man endlich wieder unter sich. :facepalm:
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Re: Plasma5: Executing Dolphin as root is not possible.

Beitrag von owl102 » 26.12.2017 18:38:05

geier22 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
26.12.2017 17:57:31
owl102 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
26.12.2017 17:44:43
Du arbeitest ausschließlich als root und nie unter einem regulären Benutzerkonto?
Warum gibst du dir alle Mühe, die Diskussion ins Lächerliche zu ziehen? Kann mich nicht erinnern, irgendwo auch nur andeutungsweise
so etwas behauptet zu haben.
Du hattest geschrieben:
Tja ich weiß nicht wofür wir dann noch hochentwickelte Oberflächen, wie das ja KDE und Gnome für sich in Anspruch nehmen, brauchen.

Zurück ins Terminal ist die Devise ? Mir graut vor der Zukunft von KDE.

Was hälst du denn von Dos? Dann sind wir da, wo sich Terminal- Artisten so richtig wohlfühlen.
Wenn du der Meinung bist, man braucht keine Oberfächen wie Gnome oder KDE, weil man den Dateimanager (und GUI-Editor) nicht mehr als root starten kann, und sogar die Zukunft von KDE deswegen in Frage stellst, dann ist die logische Folge doch, daß du (fast) ausschließlich als root arbeitest. (Ich zumindest brauche Gnome oder KDE und deren Dateimanager, um als Benutzer damit zu arbeiten.)

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detix
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Re: Plasma5: Executing Dolphin as root is not possible.

Beitrag von detix » 26.12.2017 18:39:48

geier22 hat die aktuelle Sachlage bei KDE (testing) doch genau genug beschrieben!
Was ist so unverständlich daran?

Eine root konsole läßt sich hier allerdings weiterhin problemlos öffnen, nur selbst daheraus können weder dolphin noch kate gestartet werden...
kuser zB funktioniert weiterhin, obwohl es in testing gar nicht vorhanden ist.
Gruß an alle Debianer

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Re: Plasma5: Executing Dolphin as root is not possible.

Beitrag von geier22 » 26.12.2017 19:54:30

Beispiel :

Code: Alles auswählen

sudoedit kate /etc/fstab
[sudo] Passwort für hans: 
sudoedit: kate: Bearbeiten von Dateien in einem beschreibbaren Ordner ist nicht erlaubt
sudoedit: /etc/fstab unverändert
Es öffnet sich Debiannano
dann (Auszug):

Code: Alles auswählen

hans@sparkykde:~$ ls -al /var/tmp
-rw-r--r--  1 hans hans 1024 Dez 26 19:02 .fstab.XXzoc5bc.swp
-rw-------  1 hans hans  856 Okt 20 00:20 fstab.XXzoc5bc
und wer schützt die nun geöffnete fstab? Na dann wollen wir mal schön reinschreiben :facepalm:

Es ist aus meiner Sicht für den Anwender (damit meine ich auch mich) unzumutbar gezwungen zu werden auf der Konsole herum zu tippen.
Alle entwickelten Oberflächen basieren auf dem Prinzip des GUI- Handlings.
owl102 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
26.12.2017 18:38:05
dann ist die logische Folge doch, daß du (fast) ausschließlich als root arbeitest.
Ich brauchen den Dateimanager z.B. als Root:
Dateien verschieben z.B. nach /opt/
Symlinks erstellen
Dateirechte ändern
Systemdateien bearbeiten aus dem Dateimanager heraus (und ja- Per Klicki- Bunti)

Und nein, ich brauche das selten aber ich will auf den Komfort nicht verzichten, weil es nur Kosmetik am System ist.

Da wird hier in hunderten von Threads über Ubuntu und Sudo gelästert, und dann hat man nichts besseres zu tun als Sudo zwangsweise einzuführen, weil das System ohne Sudo schlichtweg nicht mehr benutzbar ist?
Was ist denn mit dem PolicyKit - kein Bock drauf ?
was ist mit firejail oder dem GVFS von Gnome, das ja wohl inzwischen viele Dateimanager beherrschen ?

Wer macht sich mal Gedanken über meine wirklich schützenswerten Daten (die sind alle im /home) ?
Da gibt es null Komma Nichts.
Mir - als Einzelnutzer - ist es ehrlich gesagt scheiß egal, ob ich das System an die Wand fahre oder nicht. Wenns passiert, wird halt eine Sicherung zurück gespielt oder Neu installiert. Aber eine Sicherung der (einzig wichtigen persönlichen Daten) ist im laufenden Betrieb so gut wie nicht möglich. Hier kann über Konfigurationsdateien nach Herzenslust manipuliert werden.
Und eine ~/.bashrc, in der jeder rum kritzeln kann und eventuell auch noch irgendwelche Skripte startet, lege ich schon gar nicht an.

Ich sehe ja ein das das für System- Administratoren anders aussieht. Aber vielleicht sollte man sich dann darüber Gedanken machen,
dass es grundsätzlich zwei unterschiedliche Installationsmethoden geben sollte.
Einzelbenutzer System und Mehrbenutzer System bzw. Server.
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halo44
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Re: Plasma5: Executing Dolphin as root is not possible.

Beitrag von halo44 » 26.12.2017 20:11:45

geier22 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
26.12.2017 19:54:30
... Ich brauchen den Dateimanager z.B. als Root:
Dateien verschieben z.B. nach /opt/
Symlinks erstellen
Dateirechte ändern
Systemdateien bearbeiten aus dem Dateimanager heraus (und ja- Per Klicki- Bunti)

Und nein, ich brauche das selten aber ich will auf den Komfort nicht verzichten, weil es nur Kosmetik am System ist.
Exakt dafür nutze ich es auch - perfekt beschrieben!

Einzig hier:
geier22 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
26.12.2017 19:54:30
Wer macht sich mal Gedanken über meine wirklich schützenswerten Daten (die sind alle im /home) ?
da liegen meine privaten Daten nicht. Dafür verwende ich eigene Partitionen, auch auf anderen Festplatten. Im /home liegen mir einfach zu viele Konfigurationen. Das ist für mich alles auch System. Eigentlich könnte ich mein /home auch mit / auf der gleichen Partition unterbringen. Spiele ich - warum auch immer - Systemsicherungen zurück, dann ist /home immer mit dabei.
geier22 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
26.12.2017 19:54:30

Mir - als Einzelnutzer - ist es ehrlich gesagt scheiß egal, ob ich das System an die Wand fahre oder nicht. Wenns passiert, wird halt eine Sicherung zurück gespielt ...
So ist es.

Gruss H.
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Re: Plasma5: Executing Dolphin as root is not possible.

Beitrag von geier22 » 26.12.2017 20:31:42

halo44 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
26.12.2017 20:11:45
Dafür verwende ich eigene Partitionen, auch auf anderen Festplatten. Im /home liegen mir einfach zu viele Konfigurationen. Das ist für mich alles auch System. Eigentlich könnte ich mein /home auch mit / auf der gleichen Partition unterbringen.
Das sehe ich auch so. Ist bei mir ähnlich:
Die Daten liegen auf einer Extra Partition und ich greif per Symlink darauf zu. Das ist für mich das einzig schützenswerte.
So habe ich in den /home - Verzeichnissen an sich auch nur noch die Konfigurations- Dateien der jeweiligen Oberflächen.
Aber Zugriff hat darauf trotzdem alles und jeder. Und man kann es praktisch nicht verhindern.
Ich hab halt einzelne Dateien dann mit LibreOffice verschlüsselt und viele Daten im Passwort-Manager gespeichert (Enpass)
Die einzige Methode, sich noch zu schützen ist halt Debianfirejail. Damit kann man Programme eben ganz gut isolieren, und den Zugriff anderer, auch im /home einschränken.
Aber das wird von den Entwicklern der Oberflächen stiefmütterlich behandelt. Stattdessen gibt es halt "Klimmzüge" , wie jetzt die Systemweite Etablierung von Sudo :facepalm:
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Re: Plasma5: Executing Dolphin as root is not possible.

Beitrag von thoerb » 27.12.2017 11:43:11

geier22 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
26.12.2017 20:31:42
Aber Zugriff hat darauf trotzdem alles und jeder. Und man kann es praktisch nicht verhindern.
Das verstehe ich nicht.

Code: Alles auswählen

test@desktop:/home$ chmod 700 /home/test

thomas@desktop:/home$ cd /home/test/Dokumente
bash: cd: /home/test/Dokumente: Keine Berechtigung

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Lord_Carlos
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Re: Plasma5: Dolphin und Kate nicht mehr als Root ausführbar !

Beitrag von Lord_Carlos » 27.12.2017 12:24:02

sudoedit kate /etc/fstab

Das geht bei mir auch nicht :/
sudoedit: kate: editing files in a writable directory is not permitted

Ein wenig suchen und man findet das hier: https://www.smarinov.com/weblog/sudoedit-not-working/
Also habe ich das hier zur config hinzugefuegt: Defaults !sudoedit_checkdir

Wenn ich das mache und wieder sudoedit kate oder kwrite benutzte startet nano mit der Datei /var/tmp/kwrite.XXLrdU22 die aber leer ist.
Schliesse ich das startet nano sofort mit der datei /var/tmp/fstab.XXtZSnke mit dem inhalt von /etc/fstab.

Komisch.

Code: Alles auswählen

╔═╗┬ ┬┌─┐┌┬┐┌─┐┌┬┐╔╦╗
╚═╗└┬┘└─┐ │ ├┤ │││ ║║
╚═╝ ┴ └─┘ ┴ └─┘┴ ┴═╩╝ rockt das Forum!

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Re: Plasma5: Dolphin und Kate nicht mehr als Root ausführbar !

Beitrag von letzter3 » 27.12.2017 12:43:01

@geier22,

dir fehlt eine der gtk-Engines.
Hatte ich unter mageia (solltest du ja noch kennen) auch gerade. Leider weiss ich nicht mehr, welche der engine das jetzt genau war.

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Re: Plasma5: Dolphin und Kate nicht mehr als Root ausführbar !

Beitrag von owl102 » 27.12.2017 12:46:04

Wie wäre es mit

Code: Alles auswählen

gedit admin:///etc/fstab
(als normaler Anwender) als Alternative?

Funktioniert sogar unter Wayland, da so nicht die GUI als root läuft, sondern die root-Rechte nur dazu verwendet werden, um die Datei zu lesen und zu schreiben.

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Re: Plasma5: Dolphin und Kate nicht mehr als Root ausführbar !

Beitrag von geier22 » 27.12.2017 15:01:51

Und wie wäre es mit

Code: Alles auswählen

pkexec mousepad
Bild Bild

Hab dafür extra Debianmousepad in KDE installiert und meine Policy aus Xfce nach KDE kopiert :mrgreen: :THX:
Wenn ich jetzt noch benutzerdefinierte Befehle in Dolphin wie in Thunar einfügen könnte. wären mir die sowieso vergänglichen Klimmzüge mit Sudo -irgenwas egal.

Im Übrigen gibt es diverse Programme mit GUI, die auch in KDE mit pkexec gestartet werden. Deshalb kann ich es überhaupt nicht nachvollziehen, warum Dolphin und die Standard - Editoren dermaßen kastriert werden.
letzter3 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
27.12.2017 12:43:01
dir fehlt eine der gtk-Engines.
Danke für den Tipp ! Hab mal in synaptic gewühlt und das Installiert ------> Fehlermeldung erledigt :THX:

Code: Alles auswählen

gnome-accessibility-themes (3.22.3-4)
gnome-themes-standard (3.22.3-4)
gnome-themes-standard-data (3.22.3-4)
qt4-qtconfig (4:4.8.7+dfsg-11)
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Re: Plasma5: Dolphin und Kate nicht mehr als Root ausführbar !

Beitrag von msrx111 » 27.12.2017 18:16:57

Also ich kann die ganze Aufregung nicht wirklich nachvollziehen. Wenn ich eine config als root bearbeiten will, dann mach ich das mit nano im terminal-editor. Und auf die Idee mit einem Datemanager als root im Sytem rumzufuhrwerken, bin ich nur in meiner Anfangszeit als Linux Benutzer gekommen. Das ist so etwa 17 Jahre her. Nachdem ich mir so öfters mal das System zerschossen habe, habe ich dann die Finger davon gelassen. Und wer bei Linux sich nicht mit dem Terminal und dessen Befehlen beschäftigen will, der weiß gar nicht was ihm entgeht. Das hat mit DOS nichts zu tun.

Das ist sehr oft einfacher und viel eleganter als auf dem Desktop. Wenn ich ein Verzeichnis erstellen will, muss ich auf dem Desktop zigmnal im Dolphin oder Konqueror mit der Maus klicken. Im Terminal reicht ein einziger Befehl, der sich zudem immer wieder aufrufen und editieren lässt, wenn man in einem Unterverzeichnis mehrere Ordner anlegen will. Nur mal als Beispiel.....

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Re: Plasma5: Dolphin und Kate nicht mehr als Root ausführbar !

Beitrag von geier22 » 27.12.2017 19:58:57

Nun ich habe mir via GUI noch nichts zerschossen. Vielleicht auch deshalb, weil ich Gui- Anwendungen als Root nur dann verwende, wenn ich sie unbedingt brauche, und grundsätzlich mit PW- Eingabe.
Ich weiß nicht warum z.B. so hochentwickelte Dateimanager wie Dolphin und andere entwickelt wurden. Zum browsen im meinem Musikverzeichnis? Da gibt es besseres.
Oder soll ich mit z.B. im Dateimanager eine Datei suchen den Pfad und Dateinamen kopieren, und dann den Befehl ins Terminal hacken ?
Ich halte das für archaisch und zurück zu Dos- Zeiten, die ich für überwunden hielt.

KDE ist eine Oberfläche die hoch integriert ist, mit der man in den System Einstellungen alles und jedes einstellen kann, und man eben doch ab und zu Root- Rechte braucht - so ist es definiert. Es gab in Dolphin diverse Root- Action-- Tools, die ich gerne benutzt habe, analog zu
Xfce /Thunar. Allerdings setzten die in KDE sudo voraus, was ich in Xfce nicht mehr benötige.

Willst du ernsthaft - das wäre nämlich die Konsequenz - sämtliche Aktionen, die erhöhte Rechte benötigen auf die Konsole verschieben, weil über X11 das eine oder andere manipuliert werden kann, während dutzende von wichtigen Konfigurationsdateien in meinem /home ungeschützt rumliegen, die jedes System gründlich zerschießen können?

Ich habe überhaupt nichts gegen das Terminal - du wirst staunen, ich benutze es sehr oft. Für Fehleranalysen ist es nützlich, obwohl es inzwischen Debiangnome-logs gibt, das fast gleichwertig ist. Gerade heute brauchte ich es zwingend, als der Debiangpk-update-viewer sich bei einem Kernel-Update verschluckt hatte und hängen blieb, und das System mit dem neuen Kernel nicht startete. Deinstallation und Neu- Installation des Kernels habe ich dann (natürlich) im Terminal gemacht.
Aber ich halte es für irre, wenn ich eine Datei mit Root- Rechten bearbeiten will, zuerst im Terminal den Befehl dafür einzuhacken, damit ich das überhaupt kann :facepalm: Das muss über den Datei- Manager gehen.
Übrigens:

Code: Alles auswählen

~$ pkexec nano /etc/fstab
Öffnet nano mit Root-Rechten. Warum dann dieses sudo :?: :?:
Das werde ich neben dem bereits vorhanden Befehl

Code: Alles auswählen

pkexec mousepad %f
versuchen, in Thunar zu implementieren.
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KP97
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Re: Plasma5: Dolphin und Kate nicht mehr als Root ausführbar !

Beitrag von KP97 » 27.12.2017 20:53:02

Da gebe ich @geier22 völlig Recht.

Ich gehöre mit über 20 Jahren Unixerfahrung und Linux auch seit gut 14 Jahren ganz sicher nicht zu den Anfängern.
Ich gehe mit der Konsole genauso locker um wie mit einer GUI. Ganz einfach, weil es in professionellen Umgebungen auf Servern keine GUI gibt und man den vi schon gut beherrschen sollte.
Das kennt jeder Admin im Rechenzentrum. Das ist die eine Sache.
Eine ganz andere Sache ist aber zuhause mein Desktop. Da will ich mich als Root mit einer GUI anmelden können dürfen, aus welchen Gründen auch immer, und zwar ohne Klimmzüge!
Da brauchen sich die Maintainer nicht meinen Kopp machen, das kann ich selbst, und das will ich auch selbst. Dafür ist es mein System, das ich nach meinem Gutdünken handhabe.

Ich hatte vor einiger Zeit mal gksu aus den sourcen kompiliert ohne diese sudo Abhängigkeit.
Dieses gksu funktioniert wie eh und je, auch mit KDE und Dolphin, was ich mal testweise auf einer Partition hatte.
Ich entscheide immer gerne selbst, wie ich mein System handhabe. Und sollte mir doch mal ein Fehler unterlaufen, ist das auch meine Sache, es gibt ja immer Backups...

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