Gelöst: Alsa Midi mit Jack

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SirArthur
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Re: (Master) Keyboard gesucht

Beitrag von SirArthur » 26.12.2018 23:21:29

Klar, 3ms sind super wenig. Allerdings - nimm einen straighten Groove, der nach vorne geht und gut antreibt, und verzögere die Snare um 3ms. Et voila, Du bist laid back. Und das nimmt man schon wahr - nicht einen einzelnen Schlag, aber der Charakter des Beats ändert sich.
Du kannst nicht innerhalb von ein paar Millisekunden auf etwas reagieren - aber Du kannst, wenn Du vorher weißt, wann es kommen soll, sehr wohl auf die Millisekunde genau einen Akzent setzen. Grad bei einer sich wiederholenden Bewegung, zB ein Drumbeat. Deshalb ist what you do is what you get da auch so extem wichtig...

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Re: (Master) Keyboard gesucht

Beitrag von niemand » 26.12.2018 23:44:07

Ganz ehrlich? Das geht für mich Richtung Voodoo. Die allgemeine Ansicht (also nicht nur meine) ist, dass ein Mensch zwei Schallereignisse nicht unterscheiden kann, wenn sie dichter als etwa 11ms zusammenliegen. Einige wenige nehmen wohl eine Latenz ab 5-7ms wahr, wenn sie selbst das Ereignis auslösen und das Ergebnis hören. Aber auf 1/1000s genau spielen? Da hätte ich gerne die beiden Spuren gesehen: die mit dem Klick, und die, bei der das Instrument kontinuierlich (also nicht nur auf fünfzig Klicks dreimal) mit dem Anfang des Klicks einsetzt (der Klick selbst ist ja auch nochmal einige ms lang). Und dann hätte ich gerne den Menschen befragt, der bei zwei Schallereignissen mit mehr als der statistisch zu erwartenden Zufallstrefferquote sagen kann, ob sie 1 oder 3ms auseinanderliegen, und welches jeweils das Erste ist.

Solange das nicht vorliegt, halte ich das, wie schon geschrieben, für Voodoo und sortiere es dort ein, wo die Sachen mit den laufrichtungsgebundenen Lautsprecherkabeln, den CD-Entmagnetisierern (lach’ nicht, gibt’s wirklich zu kaufen), den speziellen Hifi-Strom- und USB-Kabeln und so weiter zu finden sind.

Ob ein Mod den OT-Teil des Threads abtrennen mag?
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Re: (Master) Keyboard gesucht

Beitrag von SirArthur » 27.12.2018 02:05:08

Probiers doch einfach mal aus, mach einen Beat, spiel was darüber und dann verschiebe einen Teil davon um besagte 11ms, meinetwegen die Snare oder die Hihat. Das Ding fällt zusammen, wie ein Kartenhaus. Oder nimm einen Click Track auf und verschiebe einen der Clicks um 11ms. Solltest Du selber öfters mit Click spielen, wirst Du das hören...sehr klar.

Hier noch ein Link...sooo Voodoo ist das Ganze nicht: :-)
https://musicmachinery.com/2009/03/02/i ... ick-track/

CD-Entmagnetisierer? Warum erfahr ich das erst jetzt :-(

Sorry für OT....ihr könnt das auch gerne löschen, interessiert hier außer Niemand vermutlich eh niemand.

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Re: (Master) Keyboard gesucht

Beitrag von niemand » 27.12.2018 06:59:20

SirArthur hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
27.12.2018 02:05:08
Probiers doch einfach mal aus, mach einen Beat, spiel was darüber und dann verschiebe einen Teil davon um besagte 11ms, meinetwegen die Snare oder die Hihat. Das Ding fällt zusammen, wie ein Kartenhaus.
Das mag sein, um 11ms ist schließlich die Wahrnehmungsschwelle, und die ist nicht mal fix. Nun ging’s aber darum, dass du meintest, man würde 3ms sicher hören, und auf 1ms genau spielen können:
SirArthur hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
26.12.2018 23:21:29
Klar, 3ms sind super wenig. Allerdings - nimm einen straighten Groove, der nach vorne geht und gut antreibt, und verzögere die Snare um 3ms. Et voila, Du bist laid back. Und das nimmt man schon wahr - nicht einen einzelnen Schlag, aber der Charakter des Beats ändert sich.
Du kannst nicht innerhalb von ein paar Millisekunden auf etwas reagieren - aber Du kannst, wenn Du vorher weißt, wann es kommen soll, sehr wohl auf die Millisekunde genau einen Akzent setzen.
Dafür hätte ich gerne Belege gesehen.
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Re: (Master) Keyboard gesucht

Beitrag von BongoFury » 27.12.2018 12:37:25

Hi,
Zunächst mal vielen Dank für eure Antworten, ich werde mir das jetzt in Ruhe durchlesen, aber vorher noch ein kleines Update: Ich habe schon eine USB Soundkarte, allerdings ohne MIDI Anschlüsse, und zwar die Behringer U-Control UCA222. Die hatte ich schon vor einiger Zeit gekauft weil mein Laptop keinen guten Klang lieferte. Das Teil ist auch Plug and Play, was den Sound angeht ist es deutlich besser als die eingebaute Soundkarte. Der Stereo Verstärker daran ist ausreichend, die Boxen von JBL klingen gerade mal gut genug, sind halt nicht besonders groß... was meine Nachbarn sicherlich gut finden.

Dann habe ich mir, nachdem mich Niemand erleuchtet hatte (nochmal meinen Dank dafür), flott für 35€ ein M-Audio Oxygen 49 3.Generation Keyboard bei Ebay Kleinanzeigen gesichert, ich hole es heute Abend ab. Ich denke für den Preis kann man da wenig verkehrt machen.

Mein Laptop: Fluidsynth ist hier jetzt auch installiert, dann noch Hydrogen und LMMS. Was die DAW angeht bin ich noch unentschlossen, LMMS scheint recht intuitiv bedienbar zu sein, aber ich brauche die Möglichkeit Audio aufzunehmen weil ich eher Gitarre und Bass spiele, Keyboard habe ich nie gelernt und da muss ich erst mal sehen was ich damit machen kann. Ganz unbegabt bin ich nicht, die Frage ist wie ich meine vorhandenen Kenntnisse auf einem Keyboard umsetzen kann. Ein brauchbares Mikrophon habe ich noch nicht, muss ich mal sehen, ein Shure SM57 oder 58 müsste noch aufzutreiben sein, die halten ewig und das würde mir auch erst mal reichen.

Was das OS angeht habe ich Debian stable ganz normal mit Pulseaudio am laufen. Debian stable soll auch bleiben, ich will kein Ubuntu Studio, und KX Studio ist mir für den Anfang einfach zu viel, da bastle ich mir es lieber selbst hin wie ich es brauche.

Die Installation von Jack usw. wäre eher kein Problem, das mit dem RT Kernel schaue ich mir gerade an. Wie haltet ihr das? Sind moderne Rechner schnell genug das man mit einer Standard Installation Musik machen kann?

Weil das Musik machen eher nebenbei läuft muss ich mir also noch überlegen ob ich eine neue Installation mit RT Kernel usw. mache. Da mein /home eine eigene Partition ist und ich eher wenig an der Installation verändere wäre das eigentlich auch kein Problem, nur etwas Zeitaufwand.

Das nur als Update, ich habe mich über eure Reaktionen sehr gefreut und gehe das jetzt etwas selbstbewusster an. Bisher hatte ich nur https://linuxmusicians.com/ entdeckt, schön hier auch in Deutsch darüber reden zu können. Und was mir ganz schnell klar geworden ist, alleine schon beim durchlesen des Handbuches des Keyboards, ist, das ich wirklich wenig Ahnung von dem ganzen Komplex habe. Ich habe zwar einige Zeit als Tontechniker hinter mir, aber was Musikproduktionen angeht ist es doch lange her, also noch alles analog. Da kann ich kaum was von mitnehmen...

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Re: (Master) Keyboard gesucht

Beitrag von niemand » 27.12.2018 12:58:08

BongoFury hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
27.12.2018 12:37:25
Was die DAW angeht bin ich noch unentschlossen, LMMS scheint recht intuitiv bedienbar zu sein, aber ich brauche die Möglichkeit Audio aufzunehmen weil ich eher Gitarre und Bass spiele, Keyboard habe ich nie gelernt und da muss ich erst mal sehen was ich damit machen kann.
LMMS soll recht einsteigerfreundlich und brauchbar sein (ich hatte es vor Jahren mal angeschaut – da war’s eher so‘n billiger FL-Clon, aber die Entwicklung wird ja auch weitergegangen sein). Persönlich würde ich aber zu Ardour raten: es braucht zwar etwas Einarbeitung, bis man mehr als die grundlegenden Funktionen sinnvoll nutzen kann, aber man hat dafür dann auch im Grunde alles, was man zum Aufnehmen, Mischen und teils gar zum Mastern braucht.
BongoFury hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
27.12.2018 12:37:25
Was das OS angeht habe ich Debian stable ganz normal mit Pulseaudio am laufen.
Pulse passt nicht in diesen Kontext. Durch Jack ersetzen, als Frontend vielleicht noch Debianqjackctl (ist auch prima, um das Audio- und MIDI-Zeugs zu routen, also Eingang→Fluidsynth→DAW, und so) und ab dafür. Mit RT-Kernel würde ich mich nicht weiter aufhalten, die „normalen“ Kernel kommen mit den benötigten Optionen. Was Performance angeht: aktiv Musik habe ich 2008-2012 gemacht, da hatte ich ’nen verhältnismäßig billigen Core2Duo zur Verfügung – nicht unbedingt ’n Leistungsmonster, selbst für damalige Verhältnisse. Hab damit aber recht problemlos meinen Kram machen können, ohne mich groß um Performanceoptimierungen kümmern zu müssen (zugegebenermaßen war das noch nicht die Zeit, in der man mit physikalischen Simulationen (von Röhrenamps) und Sachen wie Faltungshall in Echtzeit gearbeitet hat).
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Re: (Master) Keyboard gesucht

Beitrag von BongoFury » 27.12.2018 13:09:26

niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
27.12.2018 12:58:08
Persönlich würde ich aber zu Ardour raten: es braucht zwar etwas Einarbeitung, bis man mehr als die grundlegenden Funktionen sinnvoll nutzen kann, aber man hat dafür dann auch im Grunde alles, was man zum Aufnehmen, Mischen und teils gar zum Mastern braucht.
Ok, ist ja da, kann man also machen. Ist die Adour Version aus den Repos auch auf 10 Minuten begrenzt?
niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
27.12.2018 12:58:08
Pulse passt nicht in diesen Kontext. Durch Jack ersetzen, als Frontend vielleicht noch Debianqjackctl (ist auch prima, um das Audio- und MIDI-Zeugs zu routen, also Eingang→Fluidsynth→DAW, und so) und ab dafür.
Ok, wird gemacht, hatte ich mir aber auch schon gedacht, alleine wegen dem Routing.
niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
27.12.2018 12:58:08
Mit RT-Kernel würde ich mich nicht weiter aufhalten, die „normalen“ Kernel kommen mit den benötigten Optionen.
Ok, gut zu wissen!
niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
27.12.2018 12:58:08
Was Performance angeht: aktiv Musik habe ich 2008-2012 gemacht, da hatte ich ’nen verhältnismäßig billigen Core2Duo zur Verfügung
Aha! Dann müsste doch auch mein oller AMD QuadCore mit 8Gig Ram erst mal reichen.

Danke!

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Re: (Master) Keyboard gesucht

Beitrag von niemand » 27.12.2018 13:21:04

Ardour selbst ist freie Software, nur wenn du das Binary von der Seite lädst, gibt es irgendwie Beschränkungen. Wenn du die Sourcen lädst, und das Paket draus baust, sollte es voll funktional sein. Und da die Maintainer von Debianardour genau das machen, würde ich da nicht von Beschränkungen ausgehen. Mit Gewissheit kann ich es nicht sagen, weil ich auf den lokalen Rechnern kein Debian fahre – aber das Ardour in meiner Distri ist jedenfalls ohne Einschränkungen nutzbar. Wenn’s gefällt und häufiger genutzt wird, freut sich der Entwickler aber bestimmt trotzdem über eine kleine Spende.

OT: du schreibst, dass du auch Gitarre/Bass spielst. Da gibt’s noch zwei Sachen, die man sich meiner Meinung nach mal anschauen sollte: Debianguitarix als Amp-/Effektsimulation (mit, wie ich finde, recht eindrucksvollem Klang und ebensolcher Dynamik), und Debiantuxguitar zum Komponieren, Songs lernen, GuitarPro-Files anhören, etc. (wobei man da vielleicht die Version vom Upstream selbst nehmen sollte – ist Java, sofern ein passendes JRE installiert ist, sollte es ootb ohne Installation funktionieren). Damit kann man auch Fluidsynth mit ’nem passenden Soundfont ansteuern, wenn man mag – aber ich find den eingebauten Klang schon recht brauchbar.
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Re: (Master) Keyboard gesucht

Beitrag von BongoFury » 28.12.2018 13:21:22

Hallo,
ich habe nun das keyboard und es funktioniert mit Fluidsynth, Midi über Alsa, das ist ja schon mal mein Minimalziel gewesen. Nun habe ich mich auch in das Thema etwas eingelesen und muss sagen das die Fragen dadurch eher mehr geworden sind. Das Thema kleines Studio mit Debian ist schon sehr komplex... sag ich jetzt mal. Mal sehen wie weit ich da gehen kann und will.

Der Vorbesitzer des keyboards hatte interessanter Weise auch Linux benutzt und riet zu KX Studio u.a. wegen Carla, das schaue ich mir jetzt alles mal was genauer an. Ich habe Carla zwar schon installiert, jedoch noch keine Plugins, das wird mich auch noch etwas beschäftigen... der Rhodes Sound von Fluidsynth ist jetzt nicht ganz so wie ich es gerne hätte...

Ja, TuxGuitar habe ich hier schon benutzt, guitarix noch nicht, ich habe ein Multieffektgerät was ähnliche Dinge anbietet. Und das mit dem Midi-Interface wird wohl auch noch kommen, Gründe dafür gibt es genug.

Nochmal vielen Dank für Deine Hilfe,
Bongo

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Re: (Master) Keyboard gesucht

Beitrag von SirArthur » 30.12.2018 06:50:12

@bongo fury
Am ehesten kommst Du noch mit einem Sample Pack + passenden Effekten an ein Rhodes ran, a'la Scarbee.
Sowas gibts für Linux aber nicht, so weit ich weiß. Eventuell gibts was in der Art als VST und man könnte es über WINE
im Linux in einem plugin host wie Carla einbinden. Ist aber sicher nicht unkompliziert und ob das mit Carla selbst geht, weiß ich nicht.
Es gibt aber wohl ein paar Projekte, die das anstreben. FSThost zum Beispiel, habs aber noch nicht probiert.
Klingt aber vielversprechend: https://sourceforge.net/projects/fsthost/
Wenn das Plugin einen Kopierschutz hat, wirds mit Wine allerdings eventuell Probleme geben.

Alternativ könntest Du auch einen Windows plugin host im Wine starten und dort das VST laden. Ich hatte mal Live Professor am Laufen, habs aber grad nochmal kurz probiert und es ging erstmal gar nichts. Aber es lief schon mal ;-)
Das wäre dann aber wahrscheinlich nicht in Jack einbindbar.

Ich habe auch noch keinen Softsampler für Linux gefunden, mit dem man sowas realisieren kann.
Weil Rhodes Sample Packs gäbe es genug. Dann noch zB ein Vibrato Plugin, steuerbar mit einem encoder auf dem Master keyboard....
Die Sampler, die ich getestet habe und out of the box laufen, sind sehr reduziert
The Linux Sampler Project sieht vielversprechend aus, aber ... ein Dschungel. Habs noch nicht hinbekommen.
https://linuxsampler.org/

@niemand
Der Link beißt nicht :-)
Werd beizeiten mal die besten Takes auf meiner Fesplatte raussuchen und die Abweichungen zählen, dann komm ich nochmal darauf zurück ;-)

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Re: (Master) Keyboard gesucht

Beitrag von SirArthur » 31.12.2018 00:17:02

@bongo fury

Ps.:
Um das Ganze noch abzurunden, kann ich Dir noch KMidiMon empfehlen.
https://packages.debian.org/stretch/kmidimon
Das ist ein einfaches Programm, daß Dir Midi in- und outputs anzeigt. Kann mitunter sehr sehr hilfreich sein, wenn man zB nicht weiß,
was ein encoder am Master keyboard sendet, oder.....einfach um zu checken, was Midi mässig grad abläuft. Hilft extrem bei der Fehlersuche.

Was ähnliches gibts auch fürs Terminal:
https://github.com/gbevin/ReceiveMIDI

Fürs Terminal gibts auch Sendmidi, recht praktisch, wenn man zb einen control change oder ähnliches mit einem hotkey abfeuern will:
https://github.com/gbevin/SendMIDI

Wie gesagt, ich glaube, daß Du eher im VST Bereich fündig wirst. Ich hab zB einige LADSPA Plugins probiert, sie machen ihren Job, aber das wars auch schon wieder. Falls Du mit FSThost Erfolge feierst - lass es mich wissen.

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Re: (Master) Keyboard gesucht

Beitrag von BongoFury » 01.01.2019 14:50:12

Hallo,
ich habe mich ein wenig mit Soundfonts beschäftigt und tatsächlich ein paar recht gute Rhodes Soundfonts gefunden die ich mittels Fluidsynth auch anspielen konnte. Die finde ich jetzt aber nicht mehr... weil ich saublöd bin und mir nicht gemerkt habe woher ich die hatte. Ich hatte testweise hier mal flott AVLinux installiert, das aber wieder gelöscht und die Soundfonts dabei verloren... so gehts halt mal beim rumfummeln. Bei AVLinux gefiel mit das XFCE nicht wirklich, da hätte ich mich ja noch mit abgefunden, aber ich hatte unglaubliche Verzögerungen auf dem Desktop, beim tippen und mit der Maus schon, irgendwas lief da nicht rund... trotz passender Grafik Firmware. Und dann waren da noch diese vielen Repos von Gottes Gnaden, und Chrome und Firefox ganz aktuell und aus keine Ahnung woher Quellen... würrg... das ist jetzt nichts was ich brauchen kann. Aber ich werde jetzt einen neuen Anlauf starten mit einem frischen Debian stable. Denn wie es schon im WIKI beschrieben ist mach ichs mir besser selbst, dann habe ich vielleicht ne Chance zu verstehen was ich hier mache :roll:

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Re: (Master) Keyboard gesucht

Beitrag von BongoFury » 01.01.2019 14:56:12

Ahh... dieser Rhodes Soundfont von dem ich eben sprach kam von hier:
https://www.audiobombs.com/items/493/jr ... ound-fonts

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Re: (Master) Keyboard gesucht

Beitrag von pferdefreund » 02.01.2019 07:45:04

Grundsätzlich (bin selbst Hobbymusiker) würde ich , wie schon geschrieben wurde, pulseaudio entfernen und jack verwenden. Da gibt es feine Sachen wie qjackctl, patchage, jkmeter und jack ist auf möglichst geringe Latenz ausgelegt. Bei mir tut es Jack mit Keyboard auf nem Uralt IBM-R52 auch mit der uac222 (Onboard-Sound bei dem Teil ist einfach shit). Latenz von 5 ms ist für nich bei der Hardware OK und im praktischen Spiel nicht zu hören.

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Re: (Master) Keyboard gesucht

Beitrag von BongoFury » 02.01.2019 11:47:09

Muss man pulseaudio zwingend entfernen um Jack zu verwenden oder ist der Audioausgang einer Anwendung lediglich abhängig von der mit QJackCtl konfigurierten Verbindung?

Und macht patchage nicht dasselbe wie QJackCtl?

Ok, ich habe das hier gefunden:
http://jackaudio.org/faq/pulseaudio_and_jack.html
...wobei ich es so verstehe das Jack und Pulseaudio nicht zusammen laufen... mit einer Soundkarte. Es gibt wohl noch einen Fallback zu pulseaudio wenn jack abschmiert, aber hey...

Und dann das hier:
https://wiki.archlinux.org/index.php/Pu ... rough_JACK
...wobei das Programm pulseaudio-jack nicht in Debian stable ist.

Ich muss jetzt mal sehen... das was ich zunächst wollte, nämlich das Keyboard einfach benutzen, läuft ja irgendwie mit Alsa und pulseaudio, man muss aber jack installieren damit QJackCtl überhaupt läuft.

Anyway, ich schmeiss jetzt mal pulseaudio raus und schau mal...

Ups:

Code: Alles auswählen

apt remove pulseaudio
Paketlisten werden gelesen... Fertig
Abhängigkeitsbaum wird aufgebaut.       
Statusinformationen werden eingelesen.... Fertig
Die folgenden Pakete wurden automatisch installiert und werden nicht mehr benötigt:
  fonts-linuxlibertine fonts-sil-gentium fonts-sil-gentium-basic hyphen-en-us libbsh-java libreoffice
  libreoffice-help-en-us libreoffice-librelogo libreoffice-nlpsolver libreoffice-ogltrans
  libreoffice-pdfimport libreoffice-script-provider-bsh libreoffice-script-provider-js
  libreoffice-script-provider-python libreoffice-wiki-publisher mythes-en-us rtkit
Verwenden Sie »apt autoremove«, um sie zu entfernen.
Die folgenden Pakete werden ENTFERNT:
  gnome gnome-core libcanberra-pulse pulseaudio pulseaudio-module-bluetooth task-gnome-desktop
0 aktualisiert, 0 neu installiert, 6 zu entfernen und 0 nicht aktualisiert.
Nach dieser Operation werden 6.408 kB Plattenplatz freigegeben.
Möchten Sie fortfahren? [J/n] n
Zuletzt geändert von BongoFury am 02.01.2019 12:15:59, insgesamt 2-mal geändert.

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