Open Source HARDWARE ?

Warum Debian? Was muss ich vorher wissen? Wo geht's nach der Installation weiter?
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sentinel
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Open Source HARDWARE ?

Beitrag von sentinel » 11.01.2018 22:07:43

Das ist sicherlich eine seltsame Frage, aufgrund der Inkompatibilitäten, Bugs usw. wäre ja auch Open Source Hardware ( Baukästen) denkbar oder ?

Gibt es schon zu diesem Thema (bezahlbare) Projekte/ Start-Ups für Privatanwender, welche von Debian unterstützt werden ?

Also ich meine jetzt nicht nur programmierbare Türöffner, es sollte schon Multimedia / Spiele / Office usw. möglich sein.

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TRex
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Re: Open Source HARDWARE ?

Beitrag von TRex » 12.01.2018 00:01:58

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breakthewall
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Re: Open Source HARDWARE ?

Beitrag von breakthewall » 12.01.2018 02:16:13

Ein leider immer noch schwieriges Thema. Zwar gibt es hier wenige Hersteller, doch man muss dafür ausserordentlich vermögend sein.

Eine Option wäre das Unternehmen Purism, die mittels Kickstarter-Projekten schon viel Geld einsammeln könnten, um fast vollständige Open-Source-Laptops zu bauen. Bis auf die Intel-CPU und deren Firmware, könnte bislang alles mit freier Hardware ersetzt werden. Die stellen auch eigene Mainboards her, mit selektiven Bauteilen die definitiv mit GNU/Linux harmonieren. Alle Laptops laufen auch mit Coreboot, nicht mit UEFI. Nur so ein Laptop kostet schonmal mehrere tausend Euro, bei annehmbarer Ausstattung, während handelsübliche Laptops derselben Leistungsklasse, weitaus billiger sind. Weitere Projekte betreffen auch die Realisierung von Open-Source-Smartphones, woran ebenfalls intensiv gearbeitet wird.

Alternativ gäbe es noch die Talos Workstation, die auf der offenen PowerPC-Architektur basiert. Hat zwar enorm viel Rechenleistung, kostet aber mal eben einen fünfstelligen Betrag. Aber dann wäre auch die CPU Open-Source, in Verbindung mit Coreboot.

Ansonsten taugt eigentlich nichts anderes, wenn man wirklich viel Rechenleistung haben will. Ausser man baut sich vielleicht einen riesigen Cluster aus Raspberry Pis.

MSfree
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Re: Open Source HARDWARE ?

Beitrag von MSfree » 12.01.2018 08:46:57

breakthewall hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.01.2018 02:16:13
Ausser man baut sich vielleicht einen riesigen Cluster aus Raspberry Pis.
Zum einen ist selbst der Raspberry Pi nicht komplett offen, und zum anderen scheitert so ein Cluster daran, daß die Module ihre Kommunikation durch eine 100MBit Netzwerkschnittstelle quetschen müssen, die über USB2 mit der CPU quaselt.

schwedenmann
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Re: Open Source HARDWARE ?

Beitrag von schwedenmann » 12.01.2018 09:27:42

Hallo

Zum anderen bekokmmt man ebne nicht alle hardware als offene Komponenten.

Z.B. gibt es eine designeriun die eine komplett offene Maus aus Holt hergestellt hat, offen bis auf eine Komponente und das nur bei eienr poligen Maus.

Anderes Beispiel GPS-Antennen, gibt es nicht offen.

Die Liste könnte man wohl beliebig fortsetzen.
Vom Presi-Leistungsverhältnis solcher "Offenen-Systeme" will ich erst gar nicht sprechen.

mfg
schwedenmann

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hikaru
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Re: Open Source HARDWARE ?

Beitrag von hikaru » 12.01.2018 10:11:06

Vielleicht sollte mal präzisiert werden, um was sich der Thread dreht (und ggf. der Threadtitel angepast werden)!
Im Titel steht "Open Source Hardware". Ich hätte darunter jetzt eine Diskussion über Hardware erwartet, deren Design offen ist [1], z.B. gemäß der Definition der OSHWA. [2] Dabei müsste dann als Teilfrage geklärt werden, ab wann Hardware als "Open Source" angesehen wird. Zählt ein System mit offengelegten Bauplänen dazu, wenn die Einzelmodule selbst proprietär sind?
Diskutiert wird hier aber im Wesentlichen über proprietäre Hardware, die mit offener Software (FLOSS) betrieben werden kann.

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Open-Source-Hardware
[2] https://www.oshwa.org/definition/german/

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sentinel
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Re: Open Source HARDWARE ?

Beitrag von sentinel » 12.01.2018 22:16:09

Ich meinte schon komplett quell-offene, lizenzfreie Hardware zum "selber" Nachbauen.

Natürlich müsste es die Option geben, ( nennen wir es mal .. ) "Dongles" einzusetzen/ abzuschalten, um lizenzgeschützte Inhalte genießen zu können.

Allen voran HDCP, dies kann es auf einer quell-offenen Grafikkarte nicht geben.

Wobei das meiste via Software gelöst werden sollte, außer die Lizenzschützer sehen Ihre Softwaregeheimnisse durch "freie" Hardware gefährdet ?

Anstatt Lizenzirsinn lieber Werbung :facepalm:

Das Librem 5 ist ja mal interessant. :lol:

NAB
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Re: Open Source HARDWARE ?

Beitrag von NAB » 12.01.2018 23:49:12

Mal ein völlig unqualifizierter Seiteneinwurf:
die Liebhaber stark überalterter Computer emulieren bzw. simulieren inzwischen komplette Amigas und Ataris auf FPGAs:
https://github.com/mist-devel/mist-board/wiki
Es wird zwar nicht so wahrgenommen, aber die gesamte simulierte Hardware ist sowas von "open" und "free", bis zum letzten Register:
https://github.com/rkrajnc/minimig-de1
Die FPGAs natürlich nicht ... so ganz.

Der Nachteil liegt auf der Hand: es ist stinkend langsam. Für einen 486er reicht's noch nicht.

Da hake ich mal bei hikaru ein:
Ist das nun "Open Source Hardware"? Kann ja jeder zuhause selber nachbauen, verändern, verkaufen.

Oder muss ich dazu die CPU aus selbst angebauten Rohstoffen mit dem 3D-Drucker selber zuhause drucken können? Geht der 3D-Drucker von Conrad? Oder muss der auch Open Source sein?

Und wenn es doch Open Source Hardware ist ... ist Qemu dann auch welche?

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Re: Open Source HARDWARE ?

Beitrag von Korodny » 12.01.2018 23:55:46

schwedenmann hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.01.2018 09:27:42
Z.B. gibt es eine designeriun die eine komplett offene Maus aus Holt hergestellt hat, offen bis auf eine Komponente
Hast du dazu einen Link?

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Re: Open Source HARDWARE ?

Beitrag von reox » 13.01.2018 19:13:24

Open Source FPGA? Clifford ist da dran: http://www.clifford.at/icestorm/

Naja die HW selber halt wieder net...

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sentinel
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Re: Open Source HARDWARE ?

Beitrag von sentinel » 13.01.2018 23:16:50

Der Sinn von Open Source Hardware wäre für mich Optimierungen/ Anpassungen an neue Medien/ Schnittstellen usw. seitens einer Community.

Nachteil wäre dann wohl eine schier unmögliche Variantenvielfalt von CPU usw.

Vorteil wäre eine quasi optimale Harmonie von SW und HW und natürlich Abschaffung von Monopolen.

Die Hardware könnte auch auf das Nötigste reduziert werden und den Rest macht die SW, ähnlich wie bei heutigen HF - Funkgeräten, heute macht alles ein DSP, die Hardware besteht eigentlich nur noch aus IO - Schnittstellen.

Genial wäre wenn die SW die HW auf Auslastung usw. kontrolliert und so Optimierungen erstellt.

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