Handhabung von navit unter Debian

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guennid
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Handhabung von navit unter Debian

Beitrag von guennid » 03.05.2019 22:54:02

Ich habe mir Debiannavit auf einem alten eeepc 4g installiert und bin am Rumprobieren Vor allem: Ich sehe keine Karten. Einen GPS-Empfänger habe ich noch nicht angeschlossen. Ist das schon ein Fehler? Ich würde erst mal gerne was Kartenähnliches sehen, ist aber nicht. Liegt's daran, dass ich keine Karte installiert habe. In dieser ziemlich alten Anleitung für ubuntu (1) wird erklärt, man möge sich nach der navit-Installation eine Karte von Navit Planet Extractor herunterladen. Ist das überhaupt (noch) zutreffend? Allein die deutsche Karte sprengt bereits mit 3,7GB den Umfang dessen, was auf dem eeepc möglich ist.

Grüße, Günther

(1) https://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:Navit/Ubuntu
Zuletzt geändert von guennid am 22.05.2019 08:30:56, insgesamt 1-mal geändert.

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willy4711
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von willy4711 » 03.05.2019 23:35:36

guennid hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
03.05.2019 22:54:02
Allein die deutsche Karte sprengt bereits mit 3,7GB den Umfang dessen, was auf dem eeepc möglich ist.
Das ist so.
Auf meinem Schlauphone nehmen allein Brandenburg und Berlin zusammen 520 GB ein. Polen 2,1 (OpenStreetMap) GB usw. usw.
Da wirst du wohl wählen müssen:

Aufrüsten
Projekt begraben
Android Tablett

Will dich ja nicht vergewaltigen aber mal schaun:
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willy4711
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von willy4711 » 04.05.2019 00:31:21

willy4711 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
03.05.2019 23:35:36
guennid hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
03.05.2019 22:54:02
Allein die deutsche Karte sprengt bereits mit 3,7GB den Umfang dessen, was auf dem eeepc möglich ist.
Das ist so.
Auf meinem Schlauphone nehmen allein Brandenburg und Berlin zusammen 520 GB ein. Polen 2,1 (OpenStreetMap) GB usw. usw.
Da wirst du wohl wählen müssen:

Aufrüsten (Speicher + GPS-Maus)
Projekt begraben
Android Tablett

Will dich ja nicht vergewaltigen aber mal schaun:
https://www.efox-shop.com/s/lenovo

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Re: Umgang mit navit

Beitrag von guennid » 04.05.2019 05:16:05

Das ist so.
Hmmm... Wenn ich das mit meinem TomTom vergleiche, dann sollte das aber nicht so sein. Das verfügt bei ähnlichem Speicherplatz über Karten von ganz Europa. Aber nun gut, wenn kleinere freie und linuxtaugliche Karten nicht verfügbar sind, wird man sich arrangieren müssen.

Aber das ist momentan nicht die eigentliche Frage. Ich möchte das Navigationsystem ja Schritt für Schritt aufbauen. Also dafür könnte ich ja erstmal ein kleineres Gebiet auf kleinerer Karte wählen und versuchen, darin eine kleine Route „abzufahren“. Im Augenblick interessierte mich mehr: Benötige ich dafür jetzt schon einen GPS-Empfänger und komme ich weiter mit einer vom angegebenen Ort heruntergeladenen Karte? Über mehr Speicherplatz/besseres Gerät machte ich mir später Gedanken.

Grüße, Günther

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willy4711
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von willy4711 » 04.05.2019 07:36:59

guennid hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
04.05.2019 05:16:05
Benötige ich dafür jetzt schon einen GPS-Empfänger und komme ich weiter mit einer vom angegebenen Ort heruntergeladenen Karte?
Wenn du navigieren willst brauchst du den auf jeden Fall. Ehrlich gesagt, ich würde mir das in deinem Fall noch gut überlegen:
eggy hat ja zur Qualität der Empfänger schon ausreichend gesagt. viewtopic.php?f=15&t=173177&start=15#p1204843.
Wenn ich mir dann die Preise dieser Dinger ansehe https://www.idealo.de/preisvergleich/Pr ... 34240.html, ohne zu wissen, ob die hohen Preise auch gerechtfertigt sind, scheint die Wahrscheinlichkeit doch ziemlich hoch, eine Fehlinvestition zu tätigen.
guennid hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
04.05.2019 05:16:05
Also dafür könnte ich ja erstmal ein kleineres Gebiet auf kleinerer Karte wählen und versuchen, darin eine kleine Route „abzufahren“
Wenn sich Navit mit den GPS-Empfänger versteht, sollte das klappen.
Zu zuallererst würde ich mir erstmal eine Karte runter laden, und sehen, ob Navit das darstellt.
Beim Planet Extractor bekommt man anscheinend *.bin - Files. Wird wohl die nächste Hürde sein :?:

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guennid
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von guennid » 04.05.2019 07:48:26

willy4711 hat geschrieben:Wenn du navigieren willst brauchst du den auf jeden Fall.
Ich fragte, ob ich's jetzt brauchte.
willy4711 hat geschrieben:ich würde mir das in deinem Fall noch gut überlegen
Das tu' ich, wenn ich selbst gesehen habe, dass es nichts oder zumindest nicht das bringt, was mich zufrieden stellte.
Zu zuallererst würde ich mir erstmal eine Karte runter laden, und sehen, ob Navit das darstellt.
Das habe ich gemacht (von diesem ...extractor, ein Bundesland). Zu sehen kriege ich die auf/mit navit noch nicht. Ob navit mit *.bin nicht kann, weiß ich nicht. Bisher nichts davon gelesen. Alles was ich bisher gefunden habe, fand ich ziemlich disparat. Hier müsste wohl jemand helfen, der sich mit navit auskennt.

Grüße, Günther

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Tintom
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von Tintom » 04.05.2019 09:37:20

Zugegeben - meine Erfahrungen mit Navit sind schon etwas her, aber die XML-Konfigurationsdatei mit ihren ausführlichen Einstellungsmöglichkeiten war damals das Kriterium weshalb ich es gewählt habe.
Du kannst dort wenn ich mich recht entsinne einen Startpunkt mittels GPS-Koordinaten fest vorgeben. Als GPS-Empfänger konnte man ein Dummy wählen, so bekam man zumindest ein Bild mit den Kartendaten angezeigt. Navigation war damit nicht möglich.
Um zu testen, ob die Navigation dann mit Navit funktioniert, verweise ich noch einmal auf hier: viewtopic.php?p=1204738#p1204738
Sofern die weltbeste aller Frauen ein Schlaufon besitzt, ist die Einrichtung eine Sache von fünf Minuten und hinterher hast du Gewissheit, ob Navit deinen Anforderungen genügt, ohne vorher in eine GPS-Maus zu investieren.

Gegen Speichermangel gibt es übrigens für wenig Geld kleine USB-Sticks mit Kapazitäten >16GB. Die sollten zur Navigation reichen :wink:

TomL
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von TomL » 04.05.2019 09:52:22

guennid hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
04.05.2019 05:16:05
Das ist so.
Hmmm... Wenn ich das mit meinem TomTom vergleiche, dann sollte das aber nicht so sein.
Das kann man aber eigentlich nicht vergleichen. TomTom beinhaltet nach meinem Kenntnisstand nur ein reines Straßennetz plus dafür relevante Infos - mit der Zielgruppe Autofahrer. Und im Vergleich zu OSM ist das nur ein verschwindend kleiner Bereich dessen, was in OSM an Daten enthalten ist. In den OSM-Karten ist ja fast jede Art von Weg verzeichnet, also auch Wege, die gar nicht für KFZ zugelassen sind, wie Waldwege, Feldwege, Radwege, Fusswege, Promenadenwege, Privatwege der Wasserschifffahrtsbehörden entlang der Flüsse und Kanäle, bis hin zu den Wegen auf Privatgeländen wie beispielsweise auf Campingplätzen, usw. Aus OSM-Karten kannst Du Fußwanderkarten ableiten, Radwanderkarten und natürlich auch normale KFZ-Routen, auf manchen Camping-Plätzen sehe ich fast sogar meine Parzelle. Die Karten enthalten Zeiger auf Restaurants in Städten, Hinweise auf Ärzte, Apotheken, Banken und Geldautomaten, KFZ-Werkstätten, alle möglichen Geschäftbetriebe, Freizeitstätten und und und. OSM-Karten (bei mir in Osmand) sind imho gar keine reinen Straßen-Karten mehr, sondern vielmehr eine riesige mobile Infrastruktur-Wissensdatenbank... das die ein vielfaches von TomTom an Speicher verlangen, ist eigentlich nur logisch. Auf Reise ist Osmand für mich mittlerweile alternativlos und unverzichtbar geworden. Ich bin ein absoluter Fan von OSM.
vg, Thomas

eggy
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von eggy » 04.05.2019 11:41:56

@guennid: ich hab den Eindruck dass Dir noch nen paar grundlegende Infos fehlen. Also mal leicht Offtopic ne etwas längere Übersicht/Zusammenfassung.

GPS ist nen Thema bei dem ganz stark gilt: "Andere Anforderungen -> anderen Antworten". Ich stell mal 4 "Anforderungen" vor, gibt logischerweise noch viel mehr, aber hier sollten Deine schon irgendwie dabei sein.

Fall 1: Du willst Routen zu Hause planen: dafür braucht man kein GPSGerät.
Ein GPS-Gerät ermittelt seine Position anhand der Sat Daten/Laufzeiten. Sitzt Du mit dem Gerät vor dem Bildschirm, sagt es Dir "ich bin grade zu Hause". Das wissen Die meisten Menschen aber wahrscheinlich auch ohne technische Hilfe. GPS-Gerät in diesem Fall also komplett sinnlos.

Fall 2: Du willst dokumentieren, wo Du überall warst. Wo du langgewandert bist, wo der schöne Kirchturm stand, welche Strecke Du in welchem Tempo abgeradelt bist, etc: Dafür sind GPS Geräte nützlich. Hier gibts wieder zu unterscheiden, was Du an Aktivitäten vor hast, das Gerät was nur mitläuft (langwandern) soll nicht viel wiegen und einfach in der Jackentasche seinen Dienst tun, der Radfahrtracker soll u.U. am Lenker sitzen, darf etwas mehr wiegen, dafür aber wasserfest sein, usw, Batterielaufzeit, Stoßfestigkeit und co. Je nachdem was genau gebraucht wird, sucht man dann die Lösung aus, ich würde sagen 50:50 Hardwaregerät/Smartphone.

Fall 3: Du willst "on-the-fly" navigieren. Wo bin ich, wo will ich hin, und beide "wo" ändern sich, das eine sogar regelmässig, das andere ab und zu spontan. Hier willst Du ein Gerät das einfach "nur funktioniert". Hier gibts einerseits die klassischen Kauf-Navis als Hardware (Tom-Tom und co) andererseits Lösungen die auf dem Konzept "Handy+freie Daten" basieren (Osmand, ...) oder diverse Abstufungen dazwischen "freie Software + gekaufte Karten" oder "gekaufte Software + freie Karten" basieren. Die Auswahl ist groß, und jenachdem was man braucht ("aktuelle Daten, Baustellen, Stau, etc", "muss frei sein", soll "regentauglich" sein, darf "nix kosten", muss "gut lesbar" sein, ...) findet man hier unterschiedlich viel passendes.

Fall 4: Du willst Tracks aufzeichen, dazu Notizen machen können, weil Du die Daten hinterher zum Beispiel in OSM einpflegen willst. Dann braucht man ein Gerät, dass nicht nur die reinen Daten in relativ dichten Abständen mitnimmt, sondern Dir auch noch weitere Möglichkeiten bietet, die sonst durch das klassische Trio "Papier, Stift und Kamera" (und evtl noch nen Diktiergerät) abgedeckt würden. Ich bin hier inzwischen bei ner handvoll kleiner Tools für Android gelandet, leicht Offtopic und würde den Rahmen sprengen, falls das jemanden interessiert gerne neuer Thread.

@guennid: Ich geh mal davon aus, Du willst in erster Linie Fall 1 und später dann Fall 3?

Ich hab in den letzten Jahren in dem Bereich schon vieles ausprobiert, GPS Geräte unterschiedlichster Preisklassen, mit und ohne Computer, blanke Empfängerchips mit eigenem Protokollparser, Smartphone mit unterschiedlichen Tracking und Routing Lösungen, nen eigener Kartenserver mit eigenen Stilen und auch selbst Routen, Fertiglösungen wie osrm und bbike und komplett selbstgebautes. Das erste mal Navit auf Debian liegt bestimmt ~10 Jahre zurück, seit dem immer mal wieder kurz reingeschaut. Ja, Navigation auf Debian ging schon damals, war aber immer sehr umständlich und leider meist mehr "ich-will-das-haben-und-steck-da-auch-Zeit-rein" als "es-funktioniert-einfach". Klar ist die Software über die Jahre besser geworden, aber ich bin privat was Routing angeht inzwischen komplett auf "osm" und "Handy" umgestiegen. Mit OsmAnd hast Du eine weitgehend* freie Lösung, die selbst auf nem altem gebrauchten Nexus 7 von 2012 noch läuft (sehr sehr sehr langsam, ich würde zu aktuellerer Hardware raten, aber mit viel Geduld gehts auch auf nem alten gebrauchten).

Ich denke, wenn Du kein Googlerouting willst, wärst Du unterwegs (Fall 3) mit nem Tablet und OsmAnd noch am besten bedient. Schau Dir mal die Übersicht an https://osmand.net/features
Die Lösungen für stationinäres Routing (Fall 1) hatten wir im alten Thread ja schon diskutiert.

Threads zu "Android (fast) ohne Google" hatten wir im Forum doch bestimmt auch schon einige, zu Lineage und co können andere Dir sicher besser weiterhelfen, nur soviel: Tablet von Google befreien ist vielleicht einfacher als Navigation auf nem eee pc, grade wenn man bei der Anschaffung des Geräts darauf achtet, dass es ein Image gibt, dass man problemlos aufspielen kann.
Die Lösung mit OsmAnd ist so zwar auch nicht optimal: fehlende Stauinfos, Baustellen sind nicht vollständig, Mautinfos werden wahrscheinlich(?) auch nicht berücksichtigt, Datenqualität hängt stark davon ab, obs vor Ort Leute gibt die das Zeug eintragen ("Mapper"). Aber aus meiner Sicht nen guter Kompromis.
Bezüglich der Datenlage, vergleich dazu mal auf openstreetmap.org mal ne beliebige Großstadt in Deutschland mit nem winziges Dorf in ner abgelegener Region am Ende der Welt. Deutschland gehört zu den Ländern in denen viele Leute für OSM mappen, daher ist in einigen Gegenden jeder Mülleimer drin, woanders gibts halt maximal die Hauptstraße, in Westeuropa sollte es aber überwiegend gut aussehen. Wenn die Gegenden, in denen Du unterwegs bist, ordentlich abgedeckt sind, spricht wenig dagegen OSM zu nutzen, wenn die Daten jedoch noch nicht vorhanden sind, musst Du wohl doch auf kommerzielle Daten zurückgreifen.

[*]: nimm im Zweifelsfall die Version aus F-Droid

eggy
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von eggy » 04.05.2019 11:48:54

Bezüglich der "zu großen Karten": ich lade für meine Rederings auch immer nur die grade benötigen Daten herunter, also nicht das gesammte Gebiet, sondern "nur Strassen" oder "nur Schienen und Bahnhöfe" oder "nur Parkanlagen und Wege". Das lässt sich alles sehr gut per Overpass-Api machen, ich kann gerne Beispiele posten/verlinken falls Interesse besteht. Diese Overpass-Auszüge wandel dann ich per "osmosis" in das benötigte Format um. Ich könnte mir vorstellen, dass man, falls osmosis das nicht eh schon kann, irgendwo ein "OSM-Daten"->"Navit-Datenformat" Tool findet, damit sollte das Problem "zu große Karten" zumindest ansatzweise in den Griff zu bekommen sein.

TomL
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von TomL » 04.05.2019 15:27:48

eggy hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
04.05.2019 11:41:56
Fall 1: Du willst Routen zu Hause planen: dafür braucht man kein GPSGerät.
Ein GPS-Gerät ermittelt seine Position anhand der Sat Daten/Laufzeiten. Sitzt Du mit dem Gerät vor dem Bildschirm, sagt es Dir "ich bin grade zu Hause". Das wissen Die meisten Menschen aber wahrscheinlich auch ohne technische Hilfe. GPS-Gerät in diesem Fall also komplett sinnlos.
Das ist aber genau der Punkt... oder besser gesagt, meine persönliche Vorgehensweise. Ich plane die Route komplett am PC zuhause, importiere sie dann in das Navi und lass mich dann vom Navi MIT GPS entlang meiner vorgegebenen Route navigieren. Damit bin ich beispielweise 9000 KM durch Skandinavien gefahren.
vg, Thomas

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Re: Umgang mit navit

Beitrag von eggy » 04.05.2019 16:16:39

TomL hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
04.05.2019 15:27:48
Das ist aber genau der Punkt... oder besser gesagt, meine persönliche Vorgehensweise. Ich plane die Route komplett am PC zuhause, importiere sie dann in das Navi und lass mich dann vom Navi MIT GPS entlang meiner vorgegebenen Route navigieren. Damit bin ich beispielweise 9000 KM durch Skandinavien gefahren.
Danke für den Hinweis. Hab ich mich blöd ausgedrückt, sorry, ich hatte hier reine GPS-Logger vor Augen.
Den Rest Deines Usecases hab ich dann gedanklich bei Fall 3 einsortiert.

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Re: Umgang mit navit

Beitrag von guennid » 04.05.2019 20:45:56

Vielen Dank für die zahlreichen Hinweise!
ad eggy: Genauso sieht's aus Fall 1 und 3 sind das, was mich am meisten interessiert (binThomas' Bruder im _Geiste! :wink: )

So, aber heute abend arbeite ich das nicht mehr ab, habe bis 18:00 Brennholz gesägt, gerückt und gestapelt. 20 rm sind gebunkert, der nächste Winter kann kommen. :wink:

Grüße, Günther

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Re: Umgang mit navit

Beitrag von guennid » 05.05.2019 20:17:23

Oha, ich fürchte, das wird 'ne haarige Sache werden, sich mit diesem Programm schrittweise vertraut zu machen. Also: ich habe mir vom Extractor diese Datei „osm_bbox_7.7,49.3,10.3,51.7.bin“ ins home gezogen. 1. Frage, ich gehe doch recht in der Annhme, dass ich damit openstreetmap nutze (der unsägliche Dateiame beginnt mit dem Kürzel „osm“)?
Zu sehen kriege ich die in navit nicht. 2. Frage: Kann ich die Datei gefahrlos umbenennen, z.B. hessen-osm.bin)?

Grüße, Günther

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Re: Umgang mit navit

Beitrag von eggy » 05.05.2019 20:28:58

Du nutzt hier Openstreetmap nicht direkt (direkt im Sinne von "bei jeder Anfrage auf die Daten auf den OSM Servern zugreifen"), sondern als Quelle für Deinen "Datenextrakt". Die von Dir gewünschte Teilmenge von OSM Daten wurde nach bestimmten Kriterien (BoundingBox + Informationstypen) vom Server heruntergeladen und in das .bin Format umgewandelt. Die meisten Routingprogramme brauchen nicht alle in OSM vorgehaltenen Informationen, die Konverter werfen daher vieles, das für das Zielsystem überflüssig ist (z.B. Nickname vom Eintragenden) weg, was damit auch die endliche Datenmenge etwas reduziert.

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