[Gelöst] Linux-Rechner zerhackt mein Netzwerk

Einrichten des lokalen Netzes, Verbindung zu anderen Computern und Diensten.
PeteMaravich
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Re: Linux-Rechner zerhackt mein Netzwerk

Beitrag von PeteMaravich » 12.08.2017 22:14:18

netstat -ulpen ergibt:
udp 0 0 224.0.0.56:9875 0.0.0.0:* 1000 23806 1329/pulseaudio
udp 0 0 239.255.255.250:1900 0.0.0.0:* 1000 606506 9513/dleyna-server-
udp 0 0 192.168.1.2:1900 0.0.0.0:* 1000 606505 9513/dleyna-server-
udp 0 0 239.255.255.250:1900 0.0.0.0:* 1000 606501 9513/dleyna-server-
udp 0 0 127.0.0.1:1900 0.0.0.0:* 1000 606500 9513/dleyna-server-
udp 0 0 0.0.0.0:44181 0.0.0.0:* 105 14334 503/avahi-daemon: r
udp 0 0 127.0.0.1:37755 0.0.0.0:* 1000 606503 9513/dleyna-server-
udp 0 0 0.0.0.0:5353 0.0.0.0:* 105 14332 503/avahi-daemon: r
udp 0 0 0.0.0.0:68 0.0.0.0:* 0 471624 8412/dhclient
udp 0 0 0.0.0.0:111 0.0.0.0:* 0 13596 443/rpcbind
udp 0 0 192.168.1.2:123 0.0.0.0:* 122 472054 710/ntpd
udp 0 0 127.0.0.1:123 0.0.0.0:* 0 19569 710/ntpd
udp 0 0 0.0.0.0:123 0.0.0.0:* 0 19565 710/ntpd
udp 0 0 192.168.1.2:32959 0.0.0.0:* 1000 606508 9513/dleyna-server-
udp 0 0 0.0.0.0:49523 0.0.0.0:* 1000 396563 1689/firefox-esr
udp 0 0 0.0.0.0:619 0.0.0.0:* 0 13597 443/rpcbind
udp 0 0 0.0.0.0:631 0.0.0.0:* 0 246558 6182/cups-browsed
udp6 0 0 :::52103 :::* 1000 396565 1689/firefox-esr
udp6 0 0 :::5353 :::* 105 14333 503/avahi-daemon: r
udp6 0 0 :::55559 :::* 105 14335 503/avahi-daemon: r
udp6 0 0 :::111 :::* 0 13599 443/rpcbind
udp6 0 0 ::1:123 :::* 0 19571 710/ntpd
udp6 0 0 :::123 :::* 0 18836 710/ntpd
udp6 0 0 :::619 :::* 0 13600 443/rpcbind

PeteMaravich
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Re: Linux-Rechner zerhackt mein Netzwerk

Beitrag von PeteMaravich » 12.08.2017 22:45:39

Jana66 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
10.08.2017 11:34:20
Und außerdem wäre endlich interessant, was mit dem "Problemkind" (Rechner B / Windows) durch die LAN-Verbindung des angeblich "zerhackenden" Linux-Rechners A passiert:
Jana66 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
09.08.2017 11:31:46
Rechner B (Windows) könnte mal mit einer Linux-Live-ISO und WLAN gebootet werden. Dann das Übliche (ifconfig -a, iwconfig, iw dev <Interface> scan, evtl. journalctl -f und alle Kommandos mit Ab- und Anstecken des Rechners A/Linux). Eine Beschreibung der aktuellen Konstellation (Kabelverbindung A) gehört unbedingt zu eventuell geposteten Ausgaben.
Windows selbst bietet eigene Diagnose-Möglichkeiten (wiederum nur sinnvoll im Vergleich ab- und angesteckter Linux-Rechner):
ipconfig /all
ipconfig /release
ipconfig /renew
route print
nslookup
netstat
Fällt das WLAN des Routers komplett aus (kein Empfang, keine Feldstärkeanzeige in Windows) oder nur Authentifizierung -> Widows-Ereignisanzeige/-protokoll?
Neuverbindung möglich?
Was reagiert ein Smartphone bei Verbindungsübersicht, was zeigt Android-App "WiFi Analyzer"? Oder das Windows-Programm Inssider? WLAN/SSID des Routers wirklich ausgefallen? Sehr unwahrscheinlich durch Clients.
Evtl. nur DNS-Problem? ping 8.8.8.8 vs. ping google.de
ping auf Gateway möglich?

Sehr dünne Angaben/Mitwirkung bisher! Dürfte die 3. Mahnung im Thread sein .... :roll:
Das Augenrollen kannst du dir sparen.

1. Ich habe das Problem exakt beschrieben. Warum also die Frage nach der "Feldstärkenanzeige"? Der Empfang ist super. Ich habe schon Tage vor der Eröffnung dieses Gesprächsfadens analysiert, mir extra einen WiFi-Analyzer für Android runtergeladen.
2. Mein Problem ist derart allgemein, dass ich nicht weiß, welche Log-Files ich denn posten möge. Ich erwähnte ja nicht umsonst, dass das Problem mit dem Upgrade auf Debian Stretch begann. Mein Vermutung ist, dass da irgendein Dienst hinzugekommen ist, der mir jetzt alles zerschießt.
3. Es steht hier niemanden zu, Mahnungen zu erteilen.
4. Wegen der "dünnen Mitwirkung": Ich habe auch noch andere Dinge zu tun, als tagtäglich hier ins Forum zu schauen. Tut mir wirklich leid.
5. Eine weitere Sache ist, dass die Android-Geräte keine gescheiten Log-Dateien produzieren. (Habe ich auch schon erwähnt.) Die Log-Dateien auf dem Router sind auch nichtssagend.

ping 8.8.8.8 und ping google.de funktionieren gleichermaßen.

Die Hinweise, mal den Windows-Rechner anzuwerfen und die genannten Befehle ausführen, werde ich aber ausführen.

PeteMaravich
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Re: Linux-Rechner zerhackt mein Netzwerk

Beitrag von PeteMaravich » 12.08.2017 22:48:11

route print auf Windows-Rechner ergibt:
===========================================================================
Schnittstellenliste
23...00 ff f2 d1 25 07 ......TAP-Windows Adapter V9
14...b0 05 94 ef af d7 ......Bluetooth-Gerät (PAN)
13...70 18 8b 12 d1 f6 ......Dell Wireless 1504 802.11b/g/n (2.4GHz)
12...f0 1f af 30 45 d2 ......Intel(R) 82579LM Gigabit Network Connection
1...........................Software Loopback Interface 1
11...00 00 00 00 00 00 00 e0 Microsoft-Teredo-Tunneling-Adapter
42...00 00 00 00 00 00 00 e0 Microsoft-ISATAP-Adapter #6
22...00 00 00 00 00 00 00 e0 Microsoft-ISATAP-Adapter #7
25...00 00 00 00 00 00 00 e0 Microsoft-ISATAP-Adapter #8
26...00 00 00 00 00 00 00 e0 Microsoft-ISATAP-Adapter #9
===========================================================================

IPv4-Routentabelle
===========================================================================
Aktive Routen:
Netzwerkziel Netzwerkmaske Gateway Schnittstelle Metrik
0.0.0.0 0.0.0.0 192.168.1.1 192.168.1.6 20
127.0.0.0 255.0.0.0 Auf Verbindung 127.0.0.1 306
127.0.0.1 255.255.255.255 Auf Verbindung 127.0.0.1 306
127.255.255.255 255.255.255.255 Auf Verbindung 127.0.0.1 306
192.168.1.0 255.255.255.0 Auf Verbindung 192.168.1.6 276
192.168.1.6 255.255.255.255 Auf Verbindung 192.168.1.6 276
192.168.1.255 255.255.255.255 Auf Verbindung 192.168.1.6 276
224.0.0.0 240.0.0.0 Auf Verbindung 127.0.0.1 306
224.0.0.0 240.0.0.0 Auf Verbindung 192.168.1.6 276
255.255.255.255 255.255.255.255 Auf Verbindung 127.0.0.1 306
255.255.255.255 255.255.255.255 Auf Verbindung 192.168.1.6 276
===========================================================================
Ständige Routen:
Keine

IPv6-Routentabelle
===========================================================================
Aktive Routen:
If Metrik Netzwerkziel Gateway
1 306 ::1/128 Auf Verbindung
1 306 ff00::/8 Auf Verbindung
===========================================================================
Ständige Routen:
Keine
Linux- und Windows-Rechner können sich gegenseitig anpingen.

Versuche ich es mit dem Windows-Rechner über WLAN ins Netz zu kommen, bekomme ich folgende Fehlermeldung in der Ereignisanzeige:
- EventData

InterfaceGuid {80F44B6F-F172-49EE-8A19-C1DF7B87B603}
InterfaceDescription Dell Wireless 1504 802.11b/g/n (2.4GHz)
ConnectionMode Automatische Verbindung mit einem Profil
ProfileName WLAN_PETEMARAVICH
SSID WLAN_PETEMARAVICH
BSSType Infrastructure
FailureReason Der dynamische Schlüsselaustausch wurde nicht innerhalb der konfigurierten Zeit erfolgreich abgeschlossen.
ReasonCode 294917
ConnectionId 0x16

mat6937
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Re: Linux-Rechner zerhackt mein Netzwerk

Beitrag von mat6937 » 13.08.2017 10:13:29

PeteMaravich hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.08.2017 22:48:11

Code: Alles auswählen

  FailureReason Der dynamische Schlüsselaustausch wurde nicht innerhalb der konfigurierten Zeit erfolgreich abgeschlossen. 
  ReasonCode 294917 
  ConnectionId 0x16 
Hast Du evtl. noch einen 2. Linux-PC (oder gleichwertig) mit wlan-Interface? Wenn ja, dann versuch mal (... wenn der 1. Linux-PC per Kabel angeschlossen ist) mit:

Code: Alles auswählen

iwlist <wlan-Interface> scan
festzustellen ob dein WLAN-Router als AP angezeigt wird.

Versuch mal temporär bzw. als Test auf deinem 1. Linux-PC, wenn dieser per Kabel angeschlossen ist, Folgendes:
  • IPv6 schon beim booten zu deaktivieren
  • mit bereits deaktiviertem avahi-daemon zu starten
  • für die Subnetze 224.0.0.0/8 und 239.0.0.0/8, abweisende Routen zu konfigurieren und mit dieser Konfiguration auch zu starten.
und danach testen, ob das WLAN deines Routers benutzt werden kann.

EDIT:

Besteht die Möglichkeit, deinen Linux-PC mit einem anderen WLAN-Router (anderer Hersteller) zu testen?
Zuletzt geändert von mat6937 am 13.08.2017 11:44:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Linux-Rechner zerhackt mein Netzwerk

Beitrag von killerbees19 » 13.08.2017 11:22:35

@PeteMaravich: Bitte verwende bei Terminalausgaben unbedingt [code]-Tags, dann bleiben die Leerzeichen erhalten. Dadurch sind viele Ausgaben deutlich besser lesbar, als es mit [quote] der Fall ist! :-)

Ein zweiter DHCP-Server läuft jedenfalls nicht. Damit hätten wir das auch geklärt…


MfG Christian

Jana66
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Re: Linux-Rechner zerhackt mein Netzwerk

Beitrag von Jana66 » 13.08.2017 11:28:29

PeteMaravich hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.08.2017 22:48:11
FailureReason Der dynamische Schlüsselaustausch wurde nicht innerhalb der konfigurierten Zeit erfolgreich abgeschlossen.
Jana66 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
10.08.2017 11:34:20
Rechner B (Windows) könnte mal mit einer Linux-Live-ISO und WLAN gebootet werden. Dann das Übliche (ifconfig -a, iwconfig, iw dev <Interface> scan, ...journalctl -f und alle Kommandos mit Ab- und Anstecken des Rechners A/Linux). Eine Beschreibung der aktuellen Konstellation (Kabelverbindung A) gehört unbedingt zu eventuell geposteten Ausgaben.
... zum 3. Mal. :roll:
(Wenn das funktioniert, ist es ein Windows-Problem. Wenn nicht haben wir weitere Logs.)
InterfaceDescription Dell Wireless 1504 802.11b/g/n (2.4GHz)
Mal im Router versuchsweise einstellen:
802.11g, 802.11n, g+n
WPA-TKIP (nach Tests auf WPA2-PSK AES-CCMP)
(Evtl. hat das Upgrade der WLAN-Treiber zu einer anderen/neueren Authentifizierung geführt.)
PeteMaravich hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
12.08.2017 22:45:39
3. Es steht hier niemanden zu, Mahnungen zu erteilen.
Doch. Wenn Angaben trotz mehrfacher Nachfrage fehlen. Ich kann mich aber auch gern zurück halten, mein WLAN funktioniert bestens. Und ohne Log sind die anderen bald zur Zurückhaltung gezwungen oder stochern im Nebel. :wink:

Edit: Firmwareupdate des Routers oder/und Ruecksetzen auf Werkseinstellungen ratsam!
Zuletzt geändert von Jana66 am 13.08.2017 12:33:59, insgesamt 8-mal geändert.
Wenn keiner was sagt, wird sich nichts ändern. Wenn alle nur reden ebenfalls nicht.

mat6937
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Re: Linux-Rechner zerhackt mein Netzwerk

Beitrag von mat6937 » 13.08.2017 11:38:42

Jana66 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.08.2017 11:28:29
(Evtl. hat das Upgrade der WLAN-Treiber zu einer anderen/neueren Authentifizierung geführt.)
Naja, er benutzt ja mit dem Gerät/OS für das das Upgrade gemacht worden ist, den WLAN-Treiber nicht bzw. das wlan-Interface ist ja auch down (... in der Ausgabe von ifconfig nicht sichtbar), wenn lediglich per Kabel mit dem Router verbunden.

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Re: Linux-Rechner zerhackt mein Netzwerk

Beitrag von Jana66 » 13.08.2017 11:46:24

mat6937 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.08.2017 11:38:42
Naja, er benutzt ja mit dem Gerät/OS für das das Upgrade gemacht worden ist, den WLAN-Treiber nicht bzw. das wlan-Interface ist ja auch down ...
Hast Recht, Thread nicht nochmals gelesen :facepalm:
Aber die vorgeschlagenen Maßnahmen halte ich trotzdem für sinnvoll.
Wenn keiner was sagt, wird sich nichts ändern. Wenn alle nur reden ebenfalls nicht.

mat6937
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Re: Linux-Rechner zerhackt mein Netzwerk

Beitrag von mat6937 » 13.08.2017 15:15:19

Jana66 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.08.2017 11:46:24

Aber die vorgeschlagenen Maßnahmen halte ich trotzdem für sinnvoll.
Ja, das kann man machen, aber erst nach dem die Ursache geklärt/gefunden ist oder auch früher schon, wenn man nicht mehr wissen will oder evtl. auch nicht feststellen kann, was die Ursache für diese "Veränderung" ist.

PeteMaravich
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Re: Linux-Rechner zerhackt mein Netzwerk

Beitrag von PeteMaravich » 14.08.2017 11:13:38

Edit: Firmwareupdate des Routers oder/und Ruecksetzen auf Werkseinstellungen ratsam!
Habe ich schon vor zehn Tagen mal gemacht.

Aber mittlerweile funktioniert's. Beim Router den IP-Adressen einstellen, die er vergeben soll, von 192.168.1.X nach 192.168.1.Y.

X=1 reserviert er für sich selber
Das Pärchen X=2 bis Y=254 war voreingestellt. Ich habe es am Samstag probeweise das X auf 140 gestellt. Seitdem läuft's. Ich kann mir aber keinen Reim drauf machen. Ich werde aber auch noch X=3 ausprobieren. Ich kann mir vorstellen, dass 192.168.1.2 die Probleme verursacht hat.

MSfree
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Re: Linux-Rechner zerhackt mein Netzwerk

Beitrag von MSfree » 14.08.2017 11:22:34

PeteMaravich hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.08.2017 11:13:38
Das Pärchen X=2 bis Y=254 war voreingestellt. Ich habe es am Samstag probeweise das X auf 140 gestellt. Seitdem läuft's. Ich kann mir aber keinen Reim drauf machen. Ich werde aber auch noch X=3 ausprobieren. Ich kann mir vorstellen, dass 192.168.1.2 die Probleme verursacht hat.
Ich könnte mir vorstellen, daß irgendeiner deiner Rechner eine feste IP-Adresse konfiguriert hat, die dann mit dem DHCP-Server in Konflikt gerät. Durch das Einschränken des Adressbereiches im DHCP-Server hast du vermutlich genau die IP-Adresse von der dynamischen Adressvergabe ausgenommen.

Ich würde an deiner Stelle mal alle Rechner auf möglicherweise statisch konfigurierte IP-Adressen abklappern und dann diese entweder auf DHCP umstellen oder eben, wie du es ja bereits durch Versuch und Irrtum gemacht hast, von dem dynamischen Adressbereich ausnehmen.

PeteMaravich
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Re: Linux-Rechner zerhackt mein Netzwerk

Beitrag von PeteMaravich » 14.08.2017 11:44:58

MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.08.2017 11:22:34
PeteMaravich hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.08.2017 11:13:38
Das Pärchen X=2 bis Y=254 war voreingestellt. Ich habe es am Samstag probeweise das X auf 140 gestellt. Seitdem läuft's. Ich kann mir aber keinen Reim drauf machen. Ich werde aber auch noch X=3 ausprobieren. Ich kann mir vorstellen, dass 192.168.1.2 die Probleme verursacht hat.
Ich könnte mir vorstellen, daß irgendeiner deiner Rechner eine feste IP-Adresse konfiguriert hat, die dann mit dem DHCP-Server in Konflikt gerät. Durch das Einschränken des Adressbereiches im DHCP-Server hast du vermutlich genau die IP-Adresse von der dynamischen Adressvergabe ausgenommen.

Ich würde an deiner Stelle mal alle Rechner auf möglicherweise statisch konfigurierte IP-Adressen abklappern und dann diese entweder auf DHCP umstellen oder eben, wie du es ja bereits durch Versuch und Irrtum gemacht hast, von dem dynamischen Adressbereich ausnehmen.
Ja, das habe ich auch schon geprüft. Das einzige Gerät, was ich mal bewusst mit einer statitischen IP-Adresse versehen habe, war mein Drucker. Der aber hängt nicht mehr Netz. Ich nutze den aber seit einem halben Jahr über die USB-Schnittstelle. Außerdem ist er die meiste Zeit abgeschaltet.

Ich habe mal nach der 192.168.1.2 gegreppt:

Code: Alles auswählen

cd /etc
grep "192.168.1.2" **/* 
Und auch tatsächlich zwei Einträge gefunden:
ppp/options:# ms-dns 192.168.1.2
sane.d/kodakaio.conf:#net 192.168.1.2 0x4041
Aber in beiden Fällen auskommentiert.

Ein weiteres Gerät, was mir immer dann Kummer bereitet, wenn ich konfigurieren muss, ist der Hama WLAN 2-in-1-Adapter (https://de.hama.com/webresources/articl ... _en_fr.pdf) Das Ding ist grauslich in der Bedienung, funktioniert. Aber selbst wenn dieses Gerät abgeknippst war, funktionierte das WLAN für Tablett und Smartphone nicht, sofern der Linux-Rechner angeschlossen war.

Eigentlich ist alles auf DHCP eingestellt. Ich werde aber weiter schauen, wenn ich wieder Zeit habe.

mat6937
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Re: Linux-Rechner zerhackt mein Netzwerk

Beitrag von mat6937 » 14.08.2017 11:54:19

PeteMaravich hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.08.2017 11:44:58
Eigentlich ist alles auf DHCP eingestellt.
BTW: Zum Herstellen einer WLAN-Verbindung ist erstmal keine zugewiesene IP-Adresse erforderlich. Bei DHCP-Zuweisung wird ja auch erst nach dem Herstellen der _funktionierenden_ WLAN-Verbindung eine IP-Adresse per DHCP zugewiesen. Mit einem Rechner mit Linux (evtl. auch Live-CD oder -usb-Stick), kannst Du (als Test) z. B. manuell mit dem wpa_supplicant im debug-Modus, eine WLAN-Verbindung zum Router herstellen.

Jana66
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Re: Linux-Rechner zerhackt mein Netzwerk

Beitrag von Jana66 » 14.08.2017 13:45:13

MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.08.2017 11:22:34
Ich könnte mir vorstellen, daß irgendeiner deiner Rechner eine feste IP-Adresse konfiguriert hat, die dann mit dem DHCP-Server in Konflikt gerät. Durch das Einschränken des Adressbereiches im DHCP-Server hast du vermutlich genau die IP-Adresse von der dynamischen Adressvergabe ausgenommen.
Mein DHCP-Server (Router) pingt vorher die zu vergebende Adresse. Ist das nicht bei allen Routern/DHCPs der Fall? Wäre dann aber eine schlechte Implementierung des Protokolls. Mal gegoogelt und dazu gelernt:
ARP-Request clientseitig mit "sollte":
Bevor der Client sein Netzwerkinterface mit der zugewiesenen Adresse konfiguriert, sollte er noch prüfen, ob nicht versehentlich noch ein anderer Rechner die Adresse verwendet. Das geschieht üblicherweise durch einen ARP-Request mit der soeben zugeteilten IP-Adresse. Antwortet ein anderer Host im Netz auf diesen Request, so wird der Client die vorgeschlagene Adresse mit einer DHCPDECLINE-Nachricht zurückweisen.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Dynamic ... n_Protocol

Hier nennt einer Auszüge aus RFCs: https://networkengineering.stackexchang ... st-in-dhcp
(Beide Methoden mit "should" bzw. "may".)

@Peter: Mal sniffen (wireshark), ob eine der genannten Methoden greift.
Wobei DHCP erst nach WLAN-Authentifizierung erfolgen kann, wie mat6937 schon bemerkte. Und dort existiert schon ein Problem (Windows-Ereignisprotokoll).
Zuletzt geändert von Jana66 am 14.08.2017 14:41:50, insgesamt 5-mal geändert.
Wenn keiner was sagt, wird sich nichts ändern. Wenn alle nur reden ebenfalls nicht.

MSfree
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Re: Linux-Rechner zerhackt mein Netzwerk

Beitrag von MSfree » 14.08.2017 14:01:49

Jana66 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.08.2017 13:45:13
Mein DHCP-Server (Router) pingt vorher die zu vergebende Adresse. Ist das nicht bei allen Routern/DHCPs der Fall?
Der ISC-dhcpserver tut das, dnsmasq auch. Kann man aber wirklich sicher sein, daß das diese billigen 20-Euro-Router auch tun? Zumal hier so ein Hama-Dingens mit im Spiel ist.

Für mich riecht das ganze stark nach zwei gleichen IP-Adressen im selben Subnetz. Ob das nun durch manuelle Vergabe statischer IP-Adressen oder einer Überschneidung aus manuell gesetzter IP-Adresse und einer Zweitvergabe per DHCP, oder aber durch zwei konkurierende DHCP-Server im selben Subnetz passiert, gilt es noch herauszufinden.

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