(gelöst) Aussie USB-AP/Router

Einrichten des lokalen Netzes, Verbindung zu anderen Computern und Diensten.
dufty2
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Re: Aussie USB-"Router"

Beitrag von dufty2 » 30.04.2018 13:28:15

Wenn ich den "Quick Start Guide"
http://wirelessgear.com.au/content/huawei-e8372-qsg.pdf
richtig verstanden habe, kann man das Teil sehr wohl als "USB-modem" benutzen.
(Dann braucht der Lappi selbst kein wifi zu haben).

Alternativ Lappi hat Wifi und 4 andere wifi-enabled Teile wie smartphone können dann ins internet.

Beides zusammen wird wohl nicht gehen.

Wie man das "usb-modem" unter Debian aktiviert?
K. A., vielleicht weiss es ein anderer Forumsteilnehmer.

geier22

Re: Aussie USB-"Router"

Beitrag von geier22 » 30.04.2018 13:30:43

dufty2 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
30.04.2018 13:28:15
Wie man das "usb-modem" unter Debian aktiviert?
K. A., vielleicht weiss es ein anderer Forumsteilnehmer.
Hier gibt es was dazu:
https://gist.github.com/guseppiguliano/ ... 1439a03790

guennid
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Re: Aussie USB-"Router"

Beitrag von guennid » 30.04.2018 13:39:15

dufty2 hat geschrieben:Wie man das "usb-modem" unter Debian aktiviert?
K. A., vielleicht weiss es ein anderer Forumsteilnehmer.
Das wiederum glaube ich zumindest grundsätzlich zu wissen. Aber ich glaube nicht, dass das hier tauglich ist.

Ich habe meinen letzten Beitrag zwischenhzeitlich editiert.

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smutbert
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Re: Aussie USB-"Router"

Beitrag von smutbert » 30.04.2018 14:15:04

Aha, das ist interessant. Es ist also beides, AP/Router und Modem. Der Modem-Teil erfordert unter stretch eventuell etwas Handarbeit (tut es zumindest unter Ubuntu 16.04 [1]). Laut der Produktbeschreibung sollten sich Modem- und AP/Router-Funktion sogar gleichzeitig nutzen lassen.
Ich würde es mit dieser Anleitung [2] versuchen und dabei sicherstellen, dass Vendor- und Product-ID (12d1 und 1f01) mit dem übereinstimmen was lsusb anzeigt. Wenn die Anleitung funktioniert, kommt danach noch der Teil mit wvdial oder network-manager, von dem ich im Grunde keine Ahnung habe...

(Du weißt wahrscheinlich schon besser, ob es so ist, aber ich könnte mir vorstellen, dass weder AP/Router-Funktion noch Modem-Funktion laufen, solange es nicht in den Modemmodus geschaltet wurde, wenn es an einem USB-Anschluss mit Datenverbindung hängt...
...und ohne Datenverbindung, an einer USB-Powerbank oder einem -Netzteil hättest du immer noch das Problem, dass du WLAN für den Zugriff benötigst. Daher wohl der Umweg über einen zusätzlichen Router – das war mir vorher nicht klar.)

[1] https://askubuntu.com/questions/776497/ ... le_rich_qa
[2] https://gist.github.com/guseppiguliano/ ... 1439a03790

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Re: Aussie USB-"Router"

Beitrag von guennid » 30.04.2018 15:23:00

smutbert hat geschrieben:Du weißt wahrscheinlich schon besser, ob es so ist
Zu viel der Ehre smutbert. :wink: Im Augenblick, weiß ich nur, dass der TP-Link das Teil als AP anzeigt und ich hoffe, dass ich es damit wie jeden anderen AP auch, aktivieren kann. Morgen geht's los ins outback, dann sehen wir weiter. Wenn ich Internet habe, berichte ich die nächsten Tage, ob's und wenn ja, wie's funktioniert hat. Den Inhalt deiner beiden letzten links habe ich gespeichert. Mal schauen, ob ich damit zurecht komme. Danke an alle Interessierten! :THX:

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Re: Aussie USB-"Router"

Beitrag von guennid » 07.05.2018 12:25:20

Schöne Grüße vom Ningaloo Lighthouse Caravan Park. Mit dem Telstra-Teil bin ich noch nicht weitergekommen (kam erst unmittelbar vor Beginn meiner Tour bei meiner Tochter in Perth an). Aber der TP-Link CPE210 tut auf den Caravan Parks (zu Hause: Campingplätzen) recht gute Dienste. Und da tue ich mir angesichts der rundum beeindruckenden Erlebnisse auf der Rundtour durch ganz Westaustralien erst mal nicht den Stress mit der Einrichtung dieses Teils unter einem Linux-System an.
Im übrigen bestätigt sich hier, was ich IT-mäßig bereits vor eineinhalb Jahren postete. Auf WPA-Verschlüsselung wird hier wenig Wert gelegt. Die APs sind in der Regel offen und der Zugangsschutz wird über die Webseite der Einrichtung geregelt. Ist halt 'n bisschen doof, wenn man auf das unhandliche ip angewiesen ist, nicht weiß, welcher Art Passwort man erhält, und die freundliche Rezeptionistin des Parks oder im Visitor Centre von WPA und Linux-Gedöns auch keine Ahnung hat. Zum Glück verrät die TP-Link-Software einem dann, ob der passende AP mit WPA oder sonstwas geschützt ist oder nicht.

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Re: Aussie USB-"Router"

Beitrag von guennid » 17.05.2018 04:19:53

So, nachdem ich hinter der Gibb River Road in der Kimberley-Region in Kununurra die Zivilisation wieder halbwegs erreicht habe, ist es mir - über den AP eines hiesigen Caravan Parks gelungen, dieses USB-WiFi online bei Telstra zu aktivieren - behauptet Telstra jedenfalls per Mail. Dazu musste ich - trotz prepaid! :evil: - "die Hosen runterlassen", komplett, einschließlich Reisepassnummer. "Drin" bin ich mit dem Teil noch nicht, mag sein, dass ich das device rebooten muss, mag auch sein, dass ich die vier Stunden warten muss, die Telstra als Maximum für die Aktivierung angibt.

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Re: Aussie USB-"Router"

Beitrag von guennid » 17.05.2018 04:32:06

Herr hilf! Was für ein Bohai! Aber es funktioniert. 8) Mein 1. DF-Beitrag via Telstra! :wink: Falls sich jemand für weitere Details interessiert, bitte melden.

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Re: (gelöst) Aussie USB-AP/Router

Beitrag von guennid » 07.06.2018 10:13:29

Die Anschaffung dieses USB-APs/Routers war ziemlich gelungen. Nachdem ich den endlich aktiviert bekommen hatte, hatte ich überall, wo ich mich in Westaustralien aufgehalten habe, Internetverbindung. In der Nähe menschlicher Ansiedlungen sowieso (z.B. Broome Kununurra, Dampier, Tom Price), aber auch über 100km von der nächsten menschlichen "Ansiedlung" entfernt. Insbesondere die Highways (North West Coastal, Great Northern) scheinen durchgängig von Telstra gut versorgt zu werden. Völlig tote Hose war nur in den Nationalpark- Campgrounds Millstream-Chichester und Karijini (entlang der Gibb River Road war der AP noch nicht aktiviert). Meine Frau und ich konnten den Lesestoff für dieTolinos aus der Marburger Stadtbücherei jederzeit ergänzen. Ihr Schlaufon - nun ja, da wird wohl eh die Anschaffung eines neuen anstehen. :wink:

Betrieben habe ich den AP immer so, dass er in einer externen 12V-USB-Steckdose des Campers steckte während im Laptop eine USB-WLAN-Karte werkelte. Den AP eben mal direkt am Laptop-USB eingesteckt sagte lsusb:

Code: Alles auswählen

Bus 004 Device 002: ID 12d1:1f01 Huawei Technologies Co., Ltd. E353/E3131 (Mass storage mode)
Bus 004 Device 001: ID 1d6b:0002 Linux Foundation 2.0 root hub
Bus 003 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub
Bus 002 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub
Bus 001 Device 001: ID 1d6b:0001 Linux Foundation 1.1 root hub
Den dort via usb-modeswitch zu aktivieren war mir zu umständlich, da es ja wie o.a. gut funktionierte. Ob es sich jetzt tatsächlich um den von dufty2 vermuteten Huawei E8372h-608 handelt, habe ich unter Debian nicht feststellen können.

Jetzt überlege ich, ob es Sinn macht, das Teil nach Deutschland mit zurückzunehmen. Beim Googeln nach dem Huawei stieß ich auf diese Seite (1). Demgemäß benutzt das Teil womöglich gerade da, wo seine Stärke liegt (4G), eine in Europa ungenutzte Frequenz. Ob es lohnt, via usb-modeswitch die *-608 zu überprüfen?

(1) https://www.ebay.de/itm/Huawei-E8372h-1 ... 2012915705

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