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feltel
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debianforum.de under attack

Beitrag von feltel » 18.02.2005 09:44:04

Wie ihr sicherlich bemerkt habt ist es heute recht langsam auf debianforum.de. Dies liegt daran das unser Server momentan von einer Unmenge von Santy-Wurm-Anfragen befeuert wird. Ich habe fast den Eindruck das durch die Santy-Infektionen im Dezember eine Art Bot-Netz aufgebaut wurde, das jetzt aktv zu werden scheint.

Zwar werden wir die Anfragen alle mit einem HTTP/1.1 403 zurück jedoch ist die Anzahl der gleichzeitigen Anfragen mitunter enorm. Ich versuche zZt. der Situation mittels iptables Herr zu werden. :roll:

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Columbus
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Beitrag von Columbus » 18.02.2005 11:58:28

Nur mal rein Interessehalber, gibt es inzwischen bösen Code, der Linux-Rechnern zu BOT-Knoten macht. Und wie könnte man es verhindern?

Solange man keinen öffentlichen Web-Server oder Ähnliches laufen hat, sollte sich der Netzverkehr doch in Grenzen halten? Also nur Anfragen an Web oder Mail-Server wenn vom Benutzer angefordert und ab und zu noch eine Anfrage an einen DNS?

Gruss Christian

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Beitrag von feltel » 18.02.2005 17:49:34

So, die Situation hat sich zum Glück wieder normalisiert. Hier mal zwei Trafficgraphen; der erste ist von gestern, der zweite von heute (bis 17:30h). Man sieht deutlich das heute gegen 10 Uhr die Attakte begann und dann am Nachmittag langsam abebbte.

Heute sind etwas über 1,1 Mio Hits "generiert" worden; sonst haben wir pro Tag ca. 350.000 - 400.000 Hits. Dabei ist zu beachten das der Traffic alleine durch 403-Meldungen (Forbidden) bzw. 301 (Moved) erzeugt wurde. Nicht auszudenken was passiert wäre wenn wir die Anfragen zugelassen bzw. noch den alten Root-Server hätten.


Traffic 17.02.2005
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Traffic 18.02.2005 bis 17:30h
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ernohl
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Beitrag von ernohl » 19.02.2005 00:05:43

feltel hat geschrieben:Nicht auszudenken was passiert wäre wenn wir ... noch den alten Root-Server hätten.
Sorry feltel. Nichts gegen deine/eure erstklassige Arbeit für dieses Forum, aber ich kann keine _signifikate_ Verbesserung erkennen. :cry: Das Antwortzeitverhalten ist besser, aber oft immer noch nervig.
Gruß
ernohl

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blackm
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Beitrag von blackm » 19.02.2005 00:23:40

8O :?:

Also bei mir ist seit dem neuen Server eine deutliche Besserung zu merken. AM Anfang hatten wir noch mir dem rdf Script Probleme, weswegen es oefters mal ein bischen laenger gedauert hat, das Problem ist aber seit ein paar Wochen behoben.

Ueber welchen Provieder gehst du den ins Netz?

by, Martin
Schöne Grüße

Martin

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Beitrag von KBDCALLS » 19.02.2005 08:25:17

Ab und an kommt es aber immer noch zu einem timeout. Ist aber deutlich besser geworden. Naja Vorgestern und gestern war es ein bischen häufiger als sonst. Ist aber verständlich.
Was haben Windows und ein Uboot gemeinsam?
Kaum macht man ein Fenster auf, gehen die Probleme los.

EDV ist die Abkürzung für: Ende der Vernunft

Bevor du einen Beitrag postest:
  • Kennst du unsere Verhaltensregeln
  • Lange Codezeilen/Logs gehören nach NoPaste, in Deinen Beitrag dann der passende Link dazu.

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Beitrag von ernohl » 19.02.2005 10:14:30

blackm hat geschrieben:Also bei mir ist seit dem neuen Server eine deutliche Besserung zu merken. AM Anfang hatten wir noch mir dem rdf Script Probleme, weswegen es oefters mal ein bischen laenger gedauert hat, das Problem ist aber seit ein paar Wochen behoben.
Ich muss meine Aussage mal etwas relativieren. Es ist spürbar besser, kein Zweifel. Wenn ich aber nach einem Mausklick mehrere Sekunden auf den Seitenaufbau warten muss, verliere ich die Geduld. Das kommt eben immer noch recht häufig vor.

@work Proxy-Server der Firma, der auch manchmal überlastet ist.
@home 1,5 Mbit DSL von Versatel.
Gruß
ernohl

floschi
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Beitrag von floschi » 19.02.2005 12:26:06

Das kann aber gut auch am phpBB generell liegen, ist halt nunmal featurereich ;)

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Beitrag von mastermind_the_real_one » 19.02.2005 14:37:20

Kann ich hier nicht nachvollziehen. Kurz nach dem Umzug war es hin und wieder etwas träge, sodass ich zuerst dachte der Umzug wäre nicht nötig gewesen, weil etwas anderes die Fehlerquelle war. Das hat sich aber 1-2 Wochen danach gelegt und seitdem geht der Seitenaufruf prima. Ab und an mal ein paar kleine Hänger (ganz selten), was ich aber als völlig normal betrachte. Die Geschichte vom Freitag hab ich hier z.B. gar nicht bemerkt. Ging ratzfatz wie immer ;-) An dieser Stelle mal ein dickes Lob an das gesamte df-Team.

greetz
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Beitrag von blackm » 19.02.2005 14:43:53

Also der Seitenaufbau ist bei mir immer schnell. Wenn ich was poste, dann dauert es manchmal ein paar Sekunden bin das erledigt ist. Wenn es mal ein bischen laenger dauert (dann hilft erstmal n Snickers ;-) ), dann kann es daran liegen das gerde n Backup der Datenbank gemacht wird (ist recht I/O indensive - das Dump ist etwa 500 MB gross).

by, Martin
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Beitrag von Tomek » 19.02.2005 18:01:53

Benutzt ihr dafür mysqldump oder mysqlhotcopy?
Gruß,
Tomek

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Beitrag von blackm » 19.02.2005 18:33:35

mysqldump
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Beitrag von Tomek » 19.02.2005 19:23:34

Wäre es bei der Datenbankgröße nicht sinnvoller mysqlhotcopy zu benutzen?

Laut dem MySQL-Handbuch:
mysqlhotcopy ist ein Perl-Skript, das LOCK TABLES, FLUSH TABLES und cp oder scp benutzt, um schnell eine Datensicherung einer Datenbank anzulegen. Es stellt die schnellste Möglichkeit dar, eine Sicherung einer Datenbank oder einzelner Tabellen durchzuführen, läuft aber nur auf derselben Maschine, auf der sich die Datenbankverzeichnisse befinden.
Ich persönlich habe allerdings noch keine Erfahrung mit mysqlhotcopy gemacht.
Gruß,
Tomek

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Beitrag von blackm » 19.02.2005 19:28:13

LOCK TABLE ist nicht so guenstig. Im Wiki hatten wir das mal drin und das war der totale performance Killa.
Aber ich schau mir das mal an, vielleicht ist es ja trots LOCK TABLE performanter als die Methode die wir jetzt haben.

by, Martin
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Beitrag von feltel » 19.02.2005 19:34:55

mysqlhotcopy macht aber nur ne Kopie der DB-Files, was etwas ungünstig ist, da man das sicherlich nicht so einfach mit rsync weiterverarbeiten kann und dann bleibt ja noch das Problem wie ich im Fall des Falles auf die Schnelle die DB-Files in einen Dump verwandle um z.B. selektiv ne Tabelle wiederherzustellen.

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