Wie lange wird sich Linux noch halten?

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Radfahrer
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Re: Wie lange wird sich Linux noch halten?

Beitrag von Radfahrer » 24.04.2018 21:15:05

ViNic hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
24.04.2018 20:36:46
Und für Neulinge ist Linux dann bestimmt auch kein klax, wenn man schon als "alter Hase" mit dem System seine Probleme hat.
Ich denke, eher das Gegenteil ist der Fall.
"Alte Hasen" haben nun mal oft Probleme damit, eingefahrene Wege zu verlassen und etwas neues zu probieren. Neulinge sind da viel unvoreingenommener und aufgeschlossener.

Wer z.B. von Anfang an lernt, die "Windows"Taste zu drücken, um an die installierten Programme zu kommen, beschwert sich nicht darüber, dass er jetzt mit der Maus woanders hinklicken muss als "früher, wo alles besser war". :mrgreen:
Man stelle sich den Tag des jüngsten Gerichts vor...
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ViNic
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Re: Wie lange wird sich Linux noch halten?

Beitrag von ViNic » 24.04.2018 22:17:13

Das ganze Gnome-Thema wurde schon in anderen Threads durch gekaut, da braucht man es auch nicht mehr alles wiederholen. Aber die "Super"-Taste ist noch Gnomes kleinstes Problem.
Meine Debian-Kiste: Raspberry Pi Model B mit Raspbian.

Radfahrer
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Re: Wie lange wird sich Linux noch halten?

Beitrag von Radfahrer » 25.04.2018 01:16:24

Dann benutze halt was anderes. Wo ist das Problem?
Ich mag z.B. xfce überhaupt nicht. Also benutze ich es einfach nicht und schreibe nicht ständig, wie blöd und hässlich es ist. Zum Glück gibt es unter Linux genügend Auswahl.
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Re: Wie lange wird sich Linux noch halten?

Beitrag von pferdefreund » 25.04.2018 07:44:47

Richtig. So ist es. Man hat eine große Auswahl und braucht ja nicht das nutzen, was einem nicht gefällt. Meckern finde ich bei freier Software eh nicht wirklich angebracht. Wem was nicht passt - entweder nicht verwenden - oder, ist ja open Source - besser machen.

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Re: Wie lange wird sich Linux noch halten?

Beitrag von safran » 25.04.2018 08:52:49

Radfahrer hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
24.04.2018 21:15:05
ViNic hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
24.04.2018 20:36:46
Und für Neulinge ist Linux dann bestimmt auch kein klax, wenn man schon als "alter Hase" mit dem System seine Probleme hat.
Wer z.B. von Anfang an lernt, die "Windows"Taste zu drücken, um an die installierten Programme zu kommen, beschwert sich nicht darüber, dass er jetzt mit der Maus woanders hinklicken muss als "früher, wo alles besser war". :mrgreen:
Das wäre auch einmal eine interessante Diskussion wie man unter Linux die Windowstaste(n) nutzen kann, und was es da bei wem erfolgreich in die Alltagsnutzung geschafft hat. Bei mir verstaubt sie. Gibt sicher interessante Anwendungsmöglichkeiten und es macht auch bestimmt Sinn sich da mit Tastenkombinationen auseinander zu setzen um sich effektiver und effizienter zu machen.

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Re: Wie lange wird sich Linux noch halten?

Beitrag von cosinus » 25.04.2018 11:15:08

Wie lange wird sich Linux noch halten? Diese Frage beantwortet der Linux-Entwickler Daniel Vetter, heise.de berichtet --> https://heise.de/-4030460
heise.de hat geschrieben:Seiner nach eigenen Angaben "naiven Schätzung" nach werden im Jahr 2025 die meisten Maintainer nur noch damit beschäftigt sein, Patches abzusegnen. Das werde einen Flaschenhals in der Kernel-Gemeinde verursachen, diese könne letztlich unter dem Gewicht der eigenen Bürokratie zusammenbrechen. Das stehe in starkem Kontrast zum Mantra, beim Kernel werde alles immer größer und besser und die Community sei kerngesund, dem er immer wieder auf Konferenzen und in Berichten der Kernel-Entwickler begegne.

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Re: Wie lange wird sich Linux noch halten?

Beitrag von Radfahrer » 25.04.2018 17:45:30

safran hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
25.04.2018 08:52:49
Das wäre auch einmal eine interessante Diskussion wie man unter Linux die Windowstaste(n) nutzen kann, und was es da bei wem erfolgreich in die Alltagsnutzung geschafft hat.
Bei Gnome 3 wird sie halt dafür genutzt, die Gnome-Shell zu öffnen. Als Alternative zur Maus (in die linke obere Ecke fahren oder auf "Aktivitäten" klicken).
Ich habe mich sehr daran gewöhnt, weil ich so in Kombination mit der Suche sämtliche Programme und Ordner öffnen kann, ohne zur Maus greifen zu müssen.

Beispiel Terminal öffnen:
<SUPER>+ter+<RETURN>
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Re: Wie lange wird sich Linux noch halten?

Beitrag von TRex » 25.04.2018 18:03:48

Wie lange wird sich Linux noch halten? Garantiert nicht so lange wie dieser Thread.
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Re: Wie lange wird sich Linux noch halten?

Beitrag von slughorn » 25.04.2018 18:26:47

TRex hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
25.04.2018 18:03:48
Wie lange wird sich Linux noch halten? Garantiert nicht so lange wie dieser Thread.
Rein technisch ist diese Aussage nicht ganz richtig. Weil jeder diese Diskussion mit Hilfe eines anderen OS weiterführen müssten, das nicht auf Linux basiert :D :roll:

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Re: Wie lange wird sich Linux noch halten?

Beitrag von TRex » 25.04.2018 18:30:05

Vinic hat doch sicher schon was mit nem Apfel drauf :D
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Re: Wie lange wird sich Linux noch halten?

Beitrag von Radfahrer » 25.04.2018 18:39:25

Wie kann man bloß angebissene Äppel kaufen.... tstststs

... ok, ok....

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Jana66
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Re: Wie lange wird sich Linux noch halten?

Beitrag von Jana66 » 25.04.2018 19:33:55

Magst du Linux? - Bist du ein Lamer?

Dann kannst du jetzt auch ein Linux-Lamer werden! Es ist ganz einfach!

Befolge nur die Linux-Lamer-Gesetze

Bezeichne dich als "Profi". In Steigerungsform "Computer-Profi" und falls du besonders lame klingen willst "EDV-Profi". Lass dir einen Schnauzbart wachsen.

Interessiere dich für Betriebssysteme, und entwickle tiefe religiöse Gefühle wenn es darum geht welches Betriebssystem DU benutzt.

Betrachte dich als Kreuzritter in der epischen Schlacht gegen das absolut Böse. Das Überleben der Menschheit steht auf dem Spiel!
Rede in jeder Situation von "kernel", "shell", "x-term" und "open source", insbesondere auf Partys und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Das ermöglicht es dir zu beeindrucken und für einige Sekunden zu brillieren, auch wenn sich der Mehrzahl deiner Zuhörer vor Peinlichkeit die Fußnägel aufrollen.

Schwöre auf kryptische und unbenutzbare Programme wie vi, emacs, gnuplot, x-wix etc. Falls das jemand belächelt, sage diese Programme seien "mächtig".

Habe starke Meinungen. Lautstarkes Geschwätz, anderen ungefragt ins Gesicht geblasen, gibt dir Recht.

Benutze ausschließlich Shareware und Freeware, vornehmlich Lebenswerke skandinavischer Gummizelleninsassen. Fiebere zusammen mit einer großen Fangemeinde sehenssüchtig der neuesten Version entgegen und krieche Software und Programmierer gleichermaßen in den A.

Glaube an das "Anti-Occams-Razor"-Prinzip: Von zwei Programmen die den gleichen Zweck erfüllen ist immer jenes das 'bessere' welches länger zu lernen, schwieriger zu installieren und unangenehmer zu benutzen ist.

Verwende die Shell. Vertrete dogmatisch die Meinung, die Shell sei jeder anderen Art einen Computer zu bedienen überlegen.

Lerne jedes hieroglyphische Kommando und versuche andere damit zu beeindrucken. Auch in 50 Jahren werden Computer nur mit Befehlen wie "tar -xvf bullshit" richtig zu bedienen sein.

Benutze Skriptsprachen. Alle Probleme für die Computer notwendig sind werden am professionellsten durch aufgeblasene, langsame und fehleranfällige Skriptschlachten gelöst.

Lese Foren und Newsgroups und beteilige dich an Diskussionen über Linux. Predige mit missionarischem Eifer für die Verkündung des Linus, denn du bist erleuchtet. Gelobe geistige Armut, Gehorsam und ewige Betriebssystemkeuschheit. Pilgere mindestens einmal in deinem Leben zu einem Linux-Kongress.

Mache es dir zum Lebensinhalt, "fvwm" einzurichten, "Filesysteme zu mounten" und "sendmail" zu konfigurieren. Dabei ist es von untergeordneter Bedeutung, ob diese jemals benutzt werden. Behaupte trotzdem standhaft vor Kollegen, dies alles sei "unverzichtbar".

Beglücke jeden in Emails und Forumsbeiträgen mit lustigen Zitaten aus "Star Trek", "Herr der Ringe" sowie "Per Anhalter durch die Galaxis". Gleichgesinnte werden sich freuen, dass auch DU geistig in der Pubertät stecken geblieben bist.

Baue in deinem Ein-Personen-Haushalt ein Linux-Netzwerk mit mehreren Rechnern auf. Die Faszination, einen Computer durch einen anderen fernzusteuern, entspricht der kindlichen Begeisterung einer elektrischen Spielzeugeisenbahn und wird dir über viele einsame Stunden hinweghelfen.

Bereichere das Internet mit einer Lynx-kompatiblen Webseite, auf der Bilder von dir selbst, deiner Exfrau und dem Linux-Maskottchen zu finden sind. Sorge dafür, dass Verweise auf diese wichtigen Informationen richtig in Internet-Suchmaschinen eingetragen sind. Vergiss den Web-Counter nicht.

Gebe dich wissenschaftlich. Lasse bei anderen den Eindruck entstehen, dass du Computer und Linux für komplizierte informatische Probleme einsetzt. Nicht funktionierende Drucker und flimmernde Bildschirme sind dabei lediglich ein "Konfigurationsproblem".

Bekämpfe jeden Versuch Computer zu vereinfachen und deren Bedienung zu erleichtern. Denn wenn das eintritt, bist du sofort kein "Profi" mehr.

Falls das alles nicht klappt, werde zum "Propheten des Untergangs". Verbreite überall die depressive Philosophie "alles war früher besser" oder "es herrscht kein Idealismus mehr, jeder strebt nur noch nach Profit".

Das war doch nicht schwer, oder? Hunderttausende haben es vor dir geschafft!

Viel Glück!!!
https://www.unixboard.de/threads/linux- ... tze.10202/
:wink:
Wenn keiner was sagt, wird sich nichts ändern. Wenn alle nur reden ebenfalls nicht.

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Re: Wie lange wird sich Linux noch halten?

Beitrag von pferdefreund » 25.04.2018 19:47:13

Früher war alles besser - wenn ich an die Zeiten von MVS und der S/370 zurückdenke - das waren noch wirklichd schrankgroße Maschinen. Und die Bandlaufwerke - wie Kleiderschränke, Plattenlaufwerke wie Waschmaschinen, Drucker wie ein Kleinwagen. Das hat wirklich Spaß gemacht, damals.... und heute läuft sowas nebenbei auf dem Handy

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safran
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Re: Wie lange wird sich Linux noch halten?

Beitrag von safran » 25.04.2018 21:04:52

Radfahrer hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
25.04.2018 17:45:30
safran hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
25.04.2018 08:52:49
Das wäre auch einmal eine interessante Diskussion wie man unter Linux die Windowstaste(n) nutzen kann, und was es da bei wem erfolgreich in die Alltagsnutzung geschafft hat.
Bei Gnome 3 wird sie halt dafür genutzt, die Gnome-Shell zu öffnen. Als Alternative zur Maus (in die linke obere Ecke fahren oder auf "Aktivitäten" klicken).
Ich habe mich sehr daran gewöhnt, weil ich so in Kombination mit der Suche sämtliche Programme und Ordner öffnen kann, ohne zur Maus greifen zu müssen.

Beispiel Terminal öffnen:
<SUPER>+ter+<RETURN>
Das geht doch auch mit alt+f2 in allen (?) X-DesktopUmgbungen bzw eben dann wenn man wirklich nen terminal braucht terminator anschreiben...

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Re: Wie lange wird sich Linux noch halten?

Beitrag von owl102 » 25.04.2018 21:12:51

safran hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
25.04.2018 21:04:52
Das geht doch auch mit alt+f2 in allen (?) X-DesktopUmgbungen
Problem #1 dabei: Alt-F2 ist längst nicht so einfach/schnell/lässig zu tippen wie die Meta-Taste.

Problem #2 dabei: Gnome merkt sich, wie oft man welche Anwendung so gestartet hat und sortiert die Auswahl entsprechend. So reicht bei mir <Meta>+t+<Enter> um ein Terminal zu öffnen, <Meta>+f+<Enter> um Firefox zu starten usw. Und ich zumindest kenne keine Desktopumgebung, die das bei Alt-F2 ebenso macht.

Edith: Ich habe ein "i" gekauft.
Zuletzt geändert von owl102 am 25.04.2018 22:04:48, insgesamt 1-mal geändert.
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