Kauftipp Powerbank 2018/19

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inne
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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von inne » 08.01.2019 14:41:04

Mal genauer was ich gerne möchte:

Ich habe z.Z. ein Galaxy J3 2016 und das möchte ich gerne 72h, also 3 Tage ohne Steckdose betreiben können. Deswegen komme ich auf das bis zu 2-3x aufladen, wenn ich von einem vollen Akku beim Smartphone ausgehe - dann sollte das ca. hinkommen. (Die 72h sind nicht "fix", eher die 3 Tage, da das Smartphone ja nicht non-stop genutzt wird... und vlt. mal längere Zeit damit FM-Radio gehört wird und der Wecker klingel muss).
hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 07:46:52
Wenn man eine Powerbank haben will die schnell aufgeladen ist, dann schaut man sich die Eingangsleistung an. Je höher umso besser. ... und kommt dann z.B. zu diesem Ergebnis. [2]

Mir gefällt da spontan die Xtorm Discover, weil sie 17Ah Designladung hat, ich also auch bei einem 3Ah-Akku 3 Ladungen erwarten würde, und das vielleicht auch noch in zwei Jahren, wenn der Akku abgebaut hat. Gute Bewertungen hat sie auch.

[2] https://geizhals.de/?cat=akkmobl&xf=126 ... 5793_USB-C
Das hört sich schon auch gut an und überzeugt gegenüber der Intenso s10000, auf die ich durch rendegast gestossen bin. Wurde gar nicht mehr genau gesagt - Entschuldigung.

Wenn ich bei der Xtorm Discover gegenüber der Intenso s10000 von etwas besseren Leistungsdaten und auch einer deutlich längeren Lebensdauer ausgehen kann. Wird mir auch die bezahlt ;-)
Bleibt noch die Frage nach dem Preis. Leider bleibst du hier genauso vage wie bei den technischen Daten. Es würde dir und uns helfen, wenn du jeweils konkrete Zahlen nennen könntest.
Preislich sind 50 Euro dann eigentlich schon die Grenze.
Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 11:04:01
mehrere
Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 11:04:01
Warum nur eine? Kauf doch mehrere kleine. Dann schmeißt du auch nur eine weg, wenn eine kaputt ist.
Eine ist vom Handeln einfach bequemer, zwei sind vlt. sogar ideal, um ein zu Laden und eine im Rucksack unterwegs mit zu haben.

Zwei Punkte fallen mir noch ein:
Können alle* Powerbänke, gleichzeitig geladen werden und auch ein daran angeschlossenes Smartphone, so das über Nacht am Morgen dann beides aufgeladen ist. Oder muss das über zwei "Steckdosen" passieren?
Und wenn die Powerbank, dann doch einmal eine Zeitlang ungenutzt im Regal liegt, wie Länge hält die Ladung? Ich las etwas von 3 Monaten.
(=_=)

Have mercy!

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von MSfree » 08.01.2019 14:52:49

inne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 14:41:04
Können alle* Powerbänke, gleichzeitig geladen werden und auch ein daran angeschlossenes Smartphone, so das über Nacht am Morgen dann beides aufgeladen ist.
Nein, das können nicht alle. Eher im Gegenteil, das können nur die wenigsten, und dummerweise steht das oftmals nicht dabei.
Und wenn die Powerbank, dann doch einmal eine Zeitlang ungenutzt im Regal liegt, wie Länge hält die Ladung? Ich las etwas von 3 Monaten.
Das kann man nicht veralgemeinern. Schlechte Powerbanks entladen sich in 10 Tagen, gute haben auch nach einem Jahr noch genug Kapazität, ein Telefon zu laden.

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von hikaru » 08.01.2019 15:07:37

inne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 14:41:04
Ich habe z.Z. ein Galaxy J3 2016
Samsung spricht von einem 2,6Ah-Akku. [1]
Wenn ich MSfree richtig verstehe gehen allein durch die Spannungstransformation 30-35% der Ladung verloren. Sowas in der Größenordnung hätte ich als Gesamtverlust erwartet. Was mir nicht klar ist, ist ob das schon inklusive der Rücktransformation im Handy ist, oder ob das noch oben drauf käme.
Im Worst Case wäre selbst die 17Ah-Powerbank für 3 komplette Ladungen knapp bemessen.
inne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 14:41:04
Können alle* Powerbänke, gleichzeitig geladen werden und auch ein daran angeschlossenes Smartphone, so das über Nacht am Morgen dann beides aufgeladen ist. Oder muss das über zwei "Steckdosen" passieren?
Ergänzend zu MSfrees Antwort wäre noch interessant zu klären, ob eine Powerbank die während des eigenen Ladevorgangs ein weiteres Gerät laden kann dabei das zweite Gerät direkt aus dem Eingangsstrom lädt oder das über den Umweg des eigenen Akku macht, welcher dann gleichzeitig geladen und entladen würde. Ersteres ist effizienter und langlebiger, Letzeres für den Hersteller billiger.
inne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 14:41:04
Und wenn die Powerbank, dann doch einmal eine Zeitlang ungenutzt im Regal liegt, wie Länge hält die Ladung? Ich las etwas von 3 Monaten.
Hier dürfte das Gleiche gelten wie für Handy- und Laptopakkus: Zwischen Tagen und Monaten ist alles möglich.


[1] https://www.samsung.com/de/smartphones/ ... 20FZKDDBT/

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von MSfree » 08.01.2019 15:49:22

hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 15:07:37
Was mir nicht klar ist, ist ob das schon inklusive der Rücktransformation im Handy ist, oder ob das noch oben drauf käme.
Die 65-70% Wirkungsgrad gelten nur für die Powerbank. Das, was an Verlustleistung in der Ladeelektronik des Telefons noch in Wärme verwandelt wird, kommt noch dazu.

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von niemand » 08.01.2019 15:59:56

hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 12:06:50
niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 12:01:26
Teil-OT: wenn man noch was für die Umwelt tun will, besorgt man sich so’n Ding mit wechselbaren Akkus.
Gibt's da Geräte, wo man die Akkuzellen ohne Lötkolben tauschen kann?
Ja, z.B. https://charger.nitecore.com/product/f2 – dem Manual nach scheint’s auch die gewünschte Funktion zu bieten, gleichzeitig die eigenen Akkus und die der angeschlossenen Geräte laden zu können, wenn die Stromversorgung das hergibt. Auf der Kontra-Seite steht natürlich erstmal der Anschaffungspreis. Dazu kommen noch 10-20 Münzen für die Akkus (je nachdem, was man da haben will), und wenn man die Akkus extern laden will, sollte man auch so ab 30€ aufwärts für das Ladegerät einplanen. Das ist allerdings optional.
MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 12:13:38
Das Problem ist, daß am USB-Port der Powerbank 5V anzuliegen haben, die 3.7V-Akkuspannug also erst hochtransformiert werden muß.
Stimmt, wenngleich ich, wenn ich meine Geräte mit Powerbank lade, nicht auf die angegebenen Verluste komme, sondern etwa 15% verzeichne (nicht gemessen, sondern anhand der aufgedruckten Kapazitäten geschätzt, entsprechend also die Gesamtverluste auf Quellen- und Verbraucherseite). Aber das ist auch kein Problem der verwendeten Einheit. Prinzipiell würde ich davon ausgehen, dass bei billigeren Geräten der Wirkungsgrad der Spannungswandlung entsprechend geringer ist. Gibt da durchaus Lösungen mit ordentlichen Wirkungsgraden – die kosten aber halt entsprechend, und werden nicht in ’ner 5-Münzen-Powerbank vom Grabbeltisch verbaut sein.
Die einfachste, bequemste und dümmste Art, mit Kritik umzugehen: Den Kritiker darauf hinweisen, dass er es ja selbst nicht könne, und ihn in dieser Hinsicht mit einem Eunuchen vergleichen.

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von hikaru » 08.01.2019 16:16:03

MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 15:49:22
Die 65-70% Wirkungsgrad gelten nur für die Powerbank. Das, was an Verlustleistung in der Ladeelektronik des Telefons noch in Wärme verwandelt wird, kommt noch dazu.
Ich hab's vermutet, wollte es aber nicht glauben.
Das hieße als Faustregel, dass im Smartphoneakku nur 40-50% dessen an Ladung ankommt, was der Powerbankakku rausschickt - tendenziell wohl eher weniger, denn bisher haben wir nur Transformationsverluste betrachtet, aber noch keine Leitungswiderstände.
niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 15:59:56
Ja, z.B. https://charger.nitecore.com/product/f2
Sieht gar nicht schlecht aus. Schade, dass es kein F4 gibt, zwei Zellen sind ja als Powerbank nur mäßig nützlich. Klar, kann man die tauschen, aber Laden über Nacht wird so etwas umständlich.
niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 15:59:56
Stimmt, wenngleich ich, wenn ich meine Geräte mit Powerbank lade, nicht auf die angegebenen Verluste komme, sondern etwa 15% verzeichne.
Rechne ich falsch oder hast du bessere Spannungswandler als MSfree? Bei nur 15% Gesamtverlust würden ja für innes Fall selbst 10Ah reichen.

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von niemand » 08.01.2019 16:28:08

hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 16:16:03
Schade, dass es kein F4 gibt, zwei Zellen sind ja als Powerbank nur mäßig nützlich.
Nun ja … die typischen 10Ah-Powerbanks haben auch zwei Zellen, die 5Ah-Dinger haben eine Zelle. Hab da sogar eine mit 18650er Zelle, leider ist das Ding so zugeklebt, dass man’s nicht zerstörungsfrei öffnen kann. Mit entsprechenden (recht teuren) Akkus könnte man mit zwei Zellen auch 12Ah haben.
hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 16:16:03
Rechne ich falsch oder hast du bessere Spannungswandler als MSfree?
Das kann ich dir nicht sagen, und meine Angabe ist auch nur geschätzt: 20,5Wh-Powerbank lädt einen 9,5Wh-Akku ziemlich genau 2x auf. Zu bedenken ist, dass die tatsächliche Kapazität des Zielakkus nicht genau bekannt ist – war nicht fabrikneu. Aber es gibt ja diese kleinen USB-Stromzähler, davon wollte ich mir sowieso mal einen zulegen – dann kann ich auch mit Zahlen dienen.
Die einfachste, bequemste und dümmste Art, mit Kritik umzugehen: Den Kritiker darauf hinweisen, dass er es ja selbst nicht könne, und ihn in dieser Hinsicht mit einem Eunuchen vergleichen.

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von hikaru » 08.01.2019 23:08:59

niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 16:28:08
Nun ja … die typischen 10Ah-Powerbanks haben auch zwei Zellen, die 5Ah-Dinger haben eine Zelle.
Sicher? Ich hätte eher erwartet, dass in einer üblichen 10Ah-Powerbank 4x 18650 @2,5Ah stecken.
Warum sollte man für sowas andere Zellen als die mittelmäßigen Allerweltszellen nehmen?
niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 16:28:08
Mit entsprechenden (recht teuren) Akkus könnte man mit zwei Zellen auch 12Ah haben.
Dann bist du bei 26650, oder? Ich war jetzt eher bei 18650, die Nitecore auch auf den Produktbildern zum F2 zeigt.
Ein Gedankengang war, zumindest anfangs ausgewählte Zellen aus alten Notebookakkus zu recyclen - natürlich ohne die Ansprüche die inne stellt.
niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 16:28:08
Das kann ich dir nicht sagen, und meine Angabe ist auch nur geschätzt: 20,5Wh-Powerbank lädt einen 9,5Wh-Akku ziemlich genau 2x auf. Zu bedenken ist, dass die tatsächliche Kapazität des Zielakkus nicht genau bekannt ist – war nicht fabrikneu. Aber es gibt ja diese kleinen USB-Stromzähler, davon wollte ich mir sowieso mal einen zulegen – dann kann ich auch mit Zahlen dienen.
Aber du kannst offenbar ziemlich sicher sagen, dass im Zielakku deutlich mehr als 50% der Ladung des Quellakkus ankommen.

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von niemand » 09.01.2019 08:09:51

hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 23:08:59
Sicher? Ich hätte eher erwartet, dass in einer üblichen 10Ah-Powerbank 4x 18650 @2,5Ah stecken.
Zumindest das Ding, das ich mal auseinandergenommen habe, sah wie 2p aus (als LiPo), zwei hier liegende 5Ah-Teile dürften dem Aussehen nach je eine LiPo-Zelle haben, und das 3Ah-Teil hat ziemlich eindeutig eine 18650er-Zelle. Letztlich kann der Hersteller reinbauen, was er will. Solange das rauskommt, was draufsteht.
hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 23:08:59
Dann bist du bei 26650, oder? Ich war jetzt eher bei 18650, die Nitecore auch auf den Produktbildern zum F2 zeigt.
Ja. Der Produktbeschreibung nach passt so ziemlich alles bis 26650 rein. Wenn man ansonsten keine Verwendung für 18650er hat, kann man die ja auch problemlos nehmen. Und wenn man ansonsten 18650er benutzt, hat man meist auch ein Ladegerät dazu.
hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 23:08:59
Aber du kannst offenbar ziemlich sicher sagen, dass im Zielakku deutlich mehr als 50% der Ladung des Quellakkus ankommen.
Ja.
Die einfachste, bequemste und dümmste Art, mit Kritik umzugehen: Den Kritiker darauf hinweisen, dass er es ja selbst nicht könne, und ihn in dieser Hinsicht mit einem Eunuchen vergleichen.

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von Lohengrin » 09.01.2019 09:08:34

MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 14:12:12
Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 12:22:36
Bei 20V geht das. Ob das Ding wohl auch 230V Wechselspannung abkann? Ausprobieren!
Bitte nicht nachmachen :mrgreen:

Für höhere Spannungen muß der Abstand der Kontakte groß genug sein. Letztlich entscheidet bei der Spannung der Durchschlagswert von Luft, also ca. 3kV/mm. Der Kontaktabstand auf der Lötseite eines Micro-USB-Steckers beträgt etwa 0.2mm. Folglich ist 600V die Grenzspannung, bei der es zu einem Durchschlag kommt, 230V könnten also noch klappen.
Wenn man den Stecker abzieht, wird es durchschlagend britzeln. Ich habe da schon bei 20 Volt Bedenken. Deswegen mein Kommentar.
MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 14:12:12
Für höhere Stromstärken zählt der Kabelquerschnitt. Mit 0.3mm² Querschnitt kann man rund 5A transportieren.
Bei 5 Ampere hin und zurück komme ich auf drei Watt pro Meter, die abgeführt werden müssen. Da geht mehr als 5 Ampere.
Wenn man das gegen 230 Volt Wechselspannung im flexiblen Kabel isolieren muss, wird es allerdings schwierig.
Harry, hol schon mal das Rasiermesser!

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von MSfree » 09.01.2019 09:25:45

niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
09.01.2019 08:09:51
Letztlich kann der Hersteller reinbauen, was er will. Solange das rauskommt, was draufsteht.
Das ist aber nie der Fall. Bedingt durch die Verluste im Spannugnswandler kommt hinten immer weniger raus, als die Nominalkapazität, die auf der Akkuzelle aufgedruckt ist. Und, wie gesagt, die meisten Powerbanks verwenden die selben Spannungswandler, die man als Bastelmaterial für 2 Euro pro 5 Stück über Amazon bestellen kann. Die haben nachweislich nicht mehr Wirkungsgrad als 70%.

Das Verwirrspiel bei der Kapazität der Powerbanks ist ja auch, daß sie fast immer in Ah angegeben wird, was ohne die Spannugnsangabe völlig sinnlos ist. Otto-Normalverbraucher ist sich jedenfalls nicht bewußt, daß bei einer 3000mAh Powerbank keine 15Wh über den USB-Anschluß kommen, sondern maximal 11Wh, weil die Akkuzelle nur 3.7V hat, und davon muß man noch den Verlust durch die grottigen Spannungswandler abziehen, so daß am Ende nur runde 8W rauskommen.

Den Spannugswandlern in Smartphones ab einer gewisen Preisklasse traue ich einen deutlich besseren Wirkungsgrad zu. Die Hersteller sind hier durch die Randbedingungen wie Gehäusegröße, Wärmeableitung und Akkuvolumen eher bemüht, einen sinnvollen Kompromiß aus Akkugröße und Laufzeit herzustellen.

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von niemand » 09.01.2019 16:35:30

MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
09.01.2019 09:25:45
Das ist aber nie der Fall.
Sollte eigentlich immer der Fall sein. Meinte nun, aus den Akkus – war missverständlich formuliert, sorry. Was Energie- und Ladungskapazitäten angeht: auf seriösen Produkten steht sehr wohl entweder die Akkuspannung zusammen mit der Angabe der speicherbaren Ladung, oder eben die Angabe der speicherbaren Energie. Zumindest bei mir steht auf ziemlich jedem Produkt mit verbauten Akkuzellen (Powerbanks, Akkupack Telephone, Notebookakkus, etc., pp.) auch die Angabe der speicherbaren Energie in Wh drauf. Selbst auf den Billig-Powerbanks vom Grabbeltisch. Seltener hingegen die interne Spannung – ist allerdings auch nachvollziehbar, ist für den Verbraucher nicht von Belang.

Was deine stark verlustbehafteten Spannungswandler angeht, kann ich, wie gesagt, derzeit nicht mit konkreten Zahlen dienen. Davon ausgehend, dass die aufgedruckten Kapazitätsangaben der beiden betreffenden Energiespeicher etwas mit der Realität zu tun haben könnten, kann ich keine 30% alleine auf der Seite der Powerbank bestätigen. Nicht mal beim Gesamtverlust komme ich auf so einen Wert. Aber Messzeugs ist unterwegs ….
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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von whisper » 10.01.2019 20:39:33

hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 12:06:50
niemand hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 12:01:26
Teil-OT: wenn man noch was für die Umwelt tun will, besorgt man sich so’n Ding mit wechselbaren Akkus.
Gibt's da Geräte, wo man die Akkuzellen ohne Lötkolben tauschen kann?
Ja, gibt es, bzw. gab es 2015.
Siehe http://zockertown.de/s9y/index.php?/arc ... k-DIY.html

Vorteil, man kann die gebrauchten Akkus aus einem geschlachteten Laptop Akupack nutzen.
Man sollte allerdings auch ein wenig wissen, was man tut.
Will sagen, darauf achten, dass die benutzen gebrauchten Zellen möglichst gleiche Kapazitäten haben und beim kombinieren fast leer sind, sonst evtl. BURN.

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von ingo2 » 12.01.2019 22:10:08

Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
09.01.2019 09:08:34
MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 14:12:12
Lohengrin hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 12:22:36
Bei 20V geht das. Ob das Ding wohl auch 230V Wechselspannung abkann? Ausprobieren!
Bitte nicht nachmachen :mrgreen:

Für höhere Spannungen muß der Abstand der Kontakte groß genug sein. Letztlich entscheidet bei der Spannung der Durchschlagswert von Luft, also ca. 3kV/mm. Der Kontaktabstand auf der Lötseite eines Micro-USB-Steckers beträgt etwa 0.2mm. Folglich ist 600V die Grenzspannung, bei der es zu einem Durchschlag kommt, 230V könnten also noch klappen.
Aber da lebst du schon sehr gefährlich. Die 3kV/mm gelten vielleicht für 2 Hochglanz polierte Kugeln, in der Praxis kannst du mit 1kV/mm bis zum Überschlag rechnen.

Und wer die 230V nach VDE-Vorschrift schalten/stecken/unterbrechen will, soll 8mm Kriechstrecke im getrennten Zustand vorsehen!
MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
08.01.2019 14:12:12
Für höhere Stromstärken zählt der Kabelquerschnitt. Mit 0.3mm² Querschnitt kann man rund 5A transportieren.
Na, dann zeig mir mal ein USB-Kabel, welches 0,3 mm² Adernquerschnitt hat.
Da müßte dann der Kupferleiter müßte dann 0,62 mm Durchmesser haben !

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Re: Kauftipp Powerbank 2018/19

Beitrag von LDR » 13.01.2019 00:07:22

"Powerbank"...Neusprech für für billige Akkus in teurer Verpackung, ich persönlich kaufe diesen leider größtenteils überteuerten Schrott der am Markt verfügbar ist ja nicht, ich baue mir da immer selber was.

Aktuell überlege ich eine Powerbank mit einem 36V Zellpaket aus 18650 Zellen zu bauen die man sonst in Ebikes/Pedelecs benutzt, dazu dann ein kleiner StepDown und kleines BMS, dann hat man eine Powerbank mit über 300Wh:

https://www.trade-shop-online.de/li-ion ... 30299.html
https://www.sertronics-shop.de/raspberr ... eige?c=348
- Größe: 185mm x 72mm x 65mm
- Gewicht: 1450g
Dafür will ich dann mit dem 3D Drucker noch ein Gehäuse drucken, von den Maßen passt das alles ganz gut, es ist nur etwas mehr Gewicht aber man hat dann auch endlich etwas mehr Strom dabei. Wenn man noch einen zweiten StepDown für ein Laptop mit z.B. 19V oder so installiert kann man auch solche größeren Geräte darüber betreiben, sowas hab ich hier auch noch rumliegen.

Es macht generell Sinn Akkus eher zu groß als zu klein zu bauen, je größer desto weniger und auch weniger tiefe Ladezyklen, ist gut für die Lebensdauer von Akkus.
Diese Leute die "Powerbanks" kaufen die zu klein sind und die Zellen immer leer lutschen und dann wieder auf 100% und dann wieder leer etc vergewaltigen die Akkus und verkürzen nur unnötig die Lebensdauer.
Sowohl ökonomisch als auch ökologisch ist das eine Katastrophe, man fährt einen Verbrennungsmotor auch nicht den ganzen Tag hart am Drehzahlbegrenzer, mal von Rennsport abgesehen...
Rudi Dutschke hat geschrieben:Der heutige Faschismus ist nicht mehr manifestiert in einer Partei oder Person, er liegt in der täglichen Ausbildung der Menschen zu autoritären Persönlichkeiten, er liegt in der Erziehung, kurz, der entstehenden Totalität der Institutionen und des Staatsapparats.

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