Ideen zur Nachhaltigkeit?

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Revod
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Re: Ideen zur Nachhaltigkeit?

Beitrag von Revod » 07.06.2019 17:07:01

@ B52

Danke der Nachfrage.

Grosse Unternehmer haben die Produktionsteile, Ersatzteile und Module für ihre Produktion ihrer fertig, zum verkauf tauglicher Produkte vor vielen Jahren aus ihre Lager auf der Strasse verlegt, die mit dem Just in Time diese Produktionsteile, Ersatzteile und Module pünktlich mit LKW geliefert werden, z. B. Fahrzeugindustrie.

Der Grund: Lagerware wird buchhalterisch als " totes " Kapital angesehen. Nun damit mehr Gewinn entstehen kann muss das " tote " Lagerkapital in echtes Geld umgewandelt werden, damit es z. B. in Wertschriften angelegt werden kann um noch mehr Gewinn erzielen zu können.

Auswirkungen: Überlastete Autobahnen und dadurch mehr Co/2 Ausstoss, LKW fahren oft den Rückweg leer zurück, höhere Autobahn Beschädigungen die den Steuerzahler deswegen auch mehr belasten usw.

Das sehe ich als direktes Schaden an Steuerzahler ( Die Mehrheit ) und der Natur gegenüber an und weil anstatt der " eine " Lobbyist nicht nur 10 Mialliarden Reingewinn soll sondern 100 Mialliarden. Dieser Schaden sollte doch irgend wie am Verursacher in Rechnung gestellt werden können. Die Anzahl der mehr Gesamtkilometer deswegen sind seit längere Zeit bekannt.

Weiss nicht mehr, kam letzten Monat auf Arte, oder Das Erste, oder ZDF-Info als Reportage.

@ TomL

Doch, es wird sich was ändern, es werden einfach mehr Gebühren dem Volk auferlegt ( So ganz nach dem Motto, den Dreck unter dem Teppich kehren ). :mrgreen:
Systemd und PulseAudio, hmmm, nein danke.

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willy4711
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Re: Ideen zur Nachhaltigkeit?

Beitrag von willy4711 » 07.06.2019 18:26:33

Zum Thema Verkehr einen interessante Arbeit von VCD ist zwar schon etwas älter, aber die Probleme sind bisher ja nicht beseitigt:
PDF: https://www.vcd.org/fileadmin/user_uplo ... r_2007.pdf
Seite von VCD: https://www.vcd.org/startseite/

Naja Tante Merkel und ihre Politikdarsteller weisen uns ja den Weg: ALTERNATIVLOS :facepalm:

Huo
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Re: Ideen zur Nachhaltigkeit?

Beitrag von Huo » 18.06.2019 11:32:32

Im letzten Winter hatte ich eine eigentlich naheliegende Energiespar-Idee, die in meinem Freundeskreis teils auf belustigtes Kopfschütteln stieß, teils aber auch aufgegriffen wurde:

Liegt die Außentemperatur für absehbar längere Zeit wenige Grade über Null, schalte ich meinen Kühlschrank aus und packe dessen Inhalt in eine Kiste auf dem Balkon. Damit es im stillgelegten Kühlschrank nicht zu müffeln anfängt, sollte dessen Tür einen Spalt weit offenbleiben. Wer das selbst ausprobieren will, muss jetzt natürlich erst ein halbes Jahr bis zum nächsten Winter warten :mrgreen:. Auf meiner letzten Stromrechnung machte sich mein Experiment jedenfalls durchaus als Kosteneinsparung bemerkbar.
Zuletzt geändert von Huo am 18.06.2019 11:38:18, insgesamt 1-mal geändert.

inne
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Re: Ideen zur Nachhaltigkeit?

Beitrag von inne » 18.06.2019 11:37:19

Und was machst du dann bei Minustemp., wenn die Milch für den Kaffee gefroren ist oder die Bierflaschen geplatzt sind xD
Die Erde brennt, die Menschheit pennt.
-- Rüdiger Nehberg

(=_=)

Huo
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Re: Ideen zur Nachhaltigkeit?

Beitrag von Huo » 18.06.2019 11:42:50

inne hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
18.06.2019 11:37:19
Und was machst du dann bei Minustemp., wenn die Milch für den Kaffee gefroren ist oder die Bierflaschen geplatzt sind
Bei leichten Minustemperaturen hatte ich keine Probleme, da es auf dem Balkon wohl einige Grade wärmer als in der Umgebung ist. Bei strengem Frost hätte ich das Experiment natürlich abgebrochen. :wink:

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novalix
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Re: Ideen zur Nachhaltigkeit?

Beitrag von novalix » 18.06.2019 11:53:40

Die Idee von @Huo dürfte sich in den meisten Fällen als nicht praktikabel herausstellen (Balkonmangel, Abwesenheit des Winters, Anwesenheit anderer Kühlschranknutzer, etc.)
Es lässt sich daraus aber ein wichtiger Hinweis ableiten.
Der Kühlschrank ist das Haushaltsgerät, was kontinuierlich an der kraftwerklichen Mutterbrust nuckelt.
Es lohnt sich massiv hier auf besondere Energieeffizienz zu achten.
Das Wem, Wieviel, Wann, Wozu und Wie zu bestimmen ist aber nicht jedermannns Sache und ist nicht leicht.
Darum ist das Richtige selten, lobenswert und schön.

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Re: Ideen zur Nachhaltigkeit?

Beitrag von inne » 18.06.2019 11:56:45

Die Erde brennt, die Menschheit pennt.
-- Rüdiger Nehberg

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atarixle
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Re: Ideen zur Nachhaltigkeit?

Beitrag von atarixle » 18.06.2019 13:05:54

Als Taxifahrer, der oft nach Berlin muss, fordere ich dringend(!) zu Fahrgemeinschaften auf.

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Revod
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Re: Ideen zur Nachhaltigkeit?

Beitrag von Revod » 01.07.2019 17:41:46

Soweit möglich mehr Pflanzen in der Wohnung stellen und die mit Garten auch einen bis zwei Kleinbaum im Garten Pflanzen.
Systemd und PulseAudio, hmmm, nein danke.

schwedenmann
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Re: Ideen zur Nachhaltigkeit?

Beitrag von schwedenmann » 01.07.2019 18:16:35

Hallo
Liegt die Außentemperatur für absehbar längere Zeit wenige Grade über Null,
Das funktionierte diesen Winter absolut nicht, der war nämlich viel zu warm für so ein Experiment, von nachkatzen und anderen Gourmets mal abgesehen, die deinem Vorrat dann gerne reduzieren :mrgreen:

@Revod
Der Grund: Lagerware wird buchhalterisch als " totes " Kapital angesehen. Nun damit mehr Gewinn entstehen kann muss das " tote " Lagerkapital in echtes Geld umgewandelt werden, damit es z. B. in Wertschriften angelegt werden kann um noch mehr Gewinn erzielen zu können.
So ein Unsinn. Es geht schlciuht und ergreifend um Kostensenkung um konkurrenzfähig zu sein. Außerdfem kostet eine Lagerhalle ja auch Geld, die gibt es nciht umsonst und der Unterahlt ist auch nicht umsonst, dieses geld muß ja erst erwirtschaftet werden. Zum anderen, wo soll denn Aldi, penny und wie sie alle heißen, denn heute ein lager haben, in den Städten, bei den Mietpreisen, absolut unrealistisch, das rechnet sich einfach nicht. Ganz davon ab, das durch Just-in-Time du jederzeit aktuell den für dich günstigsten Preis für die ware aushandeln kannst, du hast keine Presibindung durch Verträge mit 12 Monaten Laufzeit

Nachhaltigkeit, umweltscheldschonend ist ja eins schönes hehres Wort und die grünen kokettieren ja damit sehr schön, nur wenn es um die konkrete Herangehensweise geht, dann ist bei den grünen Essig. Das was die sich vorstellen, kann eh nur deren Klientel bezahlen, der kleine dumme deutsche Michel (Stimmvieh) muß da sehr viel draufzahlen. Stichwort Verkehr: Ich bin von der Idee, ein Fan von E-Mobilät, wünsche ich mir für Deutschland, nur das ganze funktioniert nur , wenn das überall konsequent durchgezogen wirt, auch am dem Land, aber da fangen die Probleme schon an. Ohne Auto bist du auf dem Land aufgeschmissen, den ÖNV kannst du auf dem Land vergessen, fahren nicht früh genug und fahren nach 22:00, bei mir jedenfalls nicht mehr. Man muß E-Autos und E-ÖNV haben, am besten noch ohne Fahrer beim ÖNV und /oder Carsharing, aber das am besten las Staatsbetrieb, nicht in kommerziellen Händen), aber bis das realsiert wird, wird es m.M. nach mindesten 20 Jahre dauern. ich muß aber einkaufen (für 4 Personen), das geht nicht mit ÖVN, wenn wir einkaufen fahren, ist meine karre voll, soviel Kulis, die mir beim schleppen zum Bus halfen, kann ich nicht bezahlen :mrgreen:

mfg
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heisenberg
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Nachhaltigkeit fördern mit der GLS-Bank

Beitrag von heisenberg » 04.07.2019 12:53:41

Eine Möglichkeit, das eigene Geld einfach, sinnvoll und ohne zeitliche Bindungen z. B. für die Energiewende zur Verfügung zu stellen:

Die Bank wechseln: Zur GLS Bank gehen. Die GLS Bank ist seit langem als Vorreiter in Sachen ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit aktiv. Hier gibt es noch andere, aber meiner Ansicht nach ist das Vertrauen, dass sich die GLS-Bank erarbeitet hat mittlerweile für mich höher als bei anderen Banken.

Die Kontoführungsgebühren sind vergleichsweise teuer. Ich finde: Nachhaltigkeit zum Schnäppchenpreis. Wenn das eigene Budget es erlaubt, eine gute Sache.

Siehe: https://ethische-banken.de/gls-girokonto/

Beim Anlegen des eigenen Kontos kann man auswählen für welchen Einsatzzweck mit dem eigenen Geld Kredite vergeben werden. Die Unternehmen, die Kredite erhalten, werden umfangreich geprüft, ob diese mit den Richtlinien für Nachhaltige Unternehmen in Einklang stehen.

Diese Bereiche sind möglich:
  • Bildung & Kultur
  • erneuerbare Energien
  • Ernährung
  • nachhaltige Wirtschaft
  • Soziales & Gesundheit
  • Wohnen
Ein weiterer Baustein einer sanften Revolution: Je mehr Menschen Geld bewusst nur für nachhaltige Organisationen und Lebensweise bereitstellen, umso mehr ändert sich.
Wenn ich ein Problem gelöst habe, bekomme ich zur Belohnung ein neues, größeres Problem.

jessie
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Re: Ideen zur Nachhaltigkeit?

Beitrag von jessie » 04.07.2019 14:41:57

Und warum nicht direkt spenden an irgendwen, der real und nachweisbar und zur Ansicht für jeden was tut? Mir fallen auf Anhieb Tierheime und bürgerfinanzierte Windräder ein - aber auch spendensammelnde Organisationen, in deren Bürokratie, Hierarche und "Geschäftstüchtigkeit" die Hälfte der Spenden versickert. Irgendwann gab es dehalb "Zertifikate" - wie für alles und jeden (Bio-) Scheiß.
heisenberg hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
04.07.2019 12:53:41
Die Bank wechseln: Zur GLS Bank gehen.
Bezüglich oben genannter Bedenken bitte näher ausführen - insbesondere, wieviel von indirekten Spenden (vergleichsweise hohen Gebühren) nachweisbar wo in der Realität angekommen ist. Mit mehren und unabhängigen Quellen bitte. Eine Bank ist die letzte Organisation, der ich was anderes als Eigennutz der Gesellschafter (und deshalb Kundenwerbung) zutrauen würde. Ethik-Alibi-Marketing-Werbungs-Nebelkerzen wefen viele PR-Abteilungen von Unternehmen, Organistationen und Politikern, heute ist doch jeder "grün", tierlieb und schützt die Umwelt - um gesellschaftlich anerkannt zu sein, Kunden und Wähler zu bekommen, am Ende deren Geld. "Ethische Banken" - hast du die Ironietags vergessen oder habe ich was übersehen?

Übrigens: Der Begriff "Nachhaltigkeit" nervt langsam: Gezündete Atombomben, GAUs in Atomkraftwerken, klimawirksame Gase (Kohlendioxid, FCKW, Methan), abgeholzte Urwälder, versaute Ozeane, Beton und Asphalt sind viele Jahrzehnte nachhaltig! "Biologisch-dynamisch" war auch so ein (Begriffs-) Marketing-Lacher gewesen. Meine Vorschläge stehen jedenfalls im 1. Satz und im nachfolgenden Absatz:

Es muss zentral reguliert werden, unsere Probleme sind individuell (Bequemlichkeit, Konsumsucht, Gier nacht Macht und Ressorcen/Vermögen) infolge Tellerranddenken von Individuen, Banken, Staatsapparat, Industrie und Landwirtschaft entstanden, also massenhafter Individualus, dadurch Betriebswirtschaft entgegen Volkswirtschaft, wobei letztere Folgen des Telleranddenkens berechnen kann und selbst ohne Berechnung tragen muss. Regulierung von Massen und Unternehmen kann nur die Politik mit Exekutive. Wie kommt man zu einer entsprechend sinnvollen Politik in einer "Demokratie" mit massenhafter Bequemlichkeit/Konsumsucht/Telleranddenken/Resignatiuon/Nach-mir-die-Sintflut-Denke? Geschichtsbücher lesen!

Aussichtslos, durch Demonstrieren, Radfahren, Vegatarismus und Zahlung erhöhter Kontogebühren weniger Idealisten irgendwas verändern zu können. Die Masse bleibt bequem, konsumorientiert und denkt kürzer als eine Kuh scheißt: Die blöde Masse denkt maximal bis zum Erwachsensein der Kinder, an die eigene Sippe, an das eigene gute Leben. Macht jede Katze so. "Ich lebe nur einmal und nicht mehr lange, den Ruhestand habe ich mir verdient, meinen Kindern habe ich alles mir mögliche gegeben." Umwelt und Ressourcen der Enkel jedoch liegen schon weit außerhalb des Horizontes angeblich intelligenter Menschen. Und gerade erfahrene und kluge Menschen sollten sich engagieren, weil diese mehr Erfolg haben als andere!

Was ich persönlich gut finde: Die Schülerdemos mögen naiv sein, von der Politik wie die Schülerdemos in den USA gegen Waffen ausgesessen werden - aber einige von den "Naiven" lernen, sich mit Umwelt und Politik intensiver zu befassen und werden dabei bleiben. Die "Einigen" könnten durchaus mehr sein, als unter den älteren, noch lebenden Generationen, die sich mit sich selbst und anderen Nichtigkeiten beschäftigen, zu finden waren.

Was ich nicht gut finde: Wie einige im Forum mit intelligent scheinenden Worten offenbar Verständnis für die eigene Resignation und Bequemlichkeit suchen, indirekt dafür Werbung machen und dafür noch Beifall gezollt wird. Andere damit von Idealismus, Tatendrang und sinnvoller Beschäftigung abbringen, nur weil man selber ein schlechtes Gewissen hat, dieses ungefragt Fremden erklären muss, sich auf einem schlechten Gewissen mit gutem Gewissen bis zum Lebensende bequem ausruhen will? Offenbar selbst erkannten Fehler begründen muss, weil das schlechte Gewissen nebst Konsumverhalten, Resignation und Bequemlichkeit drückt? Ein von anderen beklatschtes Alibi dafür sucht? Die Alibis funktionieren nicht, sieht man leicht an mehrfachen gleichartigen Beiträgen derselben Personen im Forum. Schade, dass diese ausgerechnet von offenbar erfahrenen und intelligenten Menschen kommen, die aufgrund dessen was bewirken könnten. Und wenn man schon resigniert, Charakterstärke und Mut fehlt - Klappe halten ginge auch. Oder andere beraten und denen Mut machen! Irgendwann finde ich eine Theorie für dieses psychologische Phänomen. Wahrscheinlich sehr einfach, jedes Kind findet eine durchschaubare Ausrede für sich selbst und für andere ...

Falls wer fragt, wen ich meine: Selbstverständlich nur den namenlosen getroffenen Hund!

@ heisenberg: Ich bin nicht ganz deiner Meinung, finde aber deine Gedanken, Anregungen und Initiativen (Threads) gut! Falls du antwortest, brauchst du nicht sehr laut bellen! :wink:
Zuletzt geändert von jessie am 04.07.2019 16:44:19, insgesamt 6-mal geändert.

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heisenberg
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Re: Ideen zur Nachhaltigkeit?

Beitrag von heisenberg » 04.07.2019 16:05:45

jessie hat geschrieben:Bezüglich oben genannter Bedenken
Das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Wenn Du - oder jeder andere - möchtest, kannst Du natürlich beides tun: Spenden und Bank wechseln.

Die Gebühren sind nichts was direkt in den Klimaschutz gesteckt wird. Die Gebühren sind die Bezahlung der Leistung(Bankkonto). Die sind halt zufällig etwas höher(Vielleicht auch nicht zufällig sondern deswegen, weil man davon absieht, Kunden mit niedrigen Gebühren zu ködern, sondern das verlangt, was es kostet). Das Wesentliche für mich ist das, was die Bank mit dem Geld macht, was auf dem Konto rumliegt. Normale Banken nutzen dies, um maximale Rendite zu erwirtschaften. Eine Transparenz gibt es da meines Wissens nicht. Gewünscht ist, was z. B. Profit bringt. Ethische Banken machen das anders. s. u.
Eine Bank wäre die letzte Organisation, der ich was anderes als Eigennutz zutrauen würde. "Ethische Banken" - hast du Ironietags vergessen oder habe ich was falsch verstanden?
Ja, hast Du. Ethische Banken sind andere Banken. Denen geht es um Nachhaltige Entwicklung. Also um eine Entwicklung des verantwortungsvollen Handelns, der Unterstützung und Förderung von wünschenswertem Verhalten. Bereits am Namen(GLS = Gemeinschaftsbank für Leihen und Schenken) wird deutlich, dass das vielleicht nicht ganz so die klassische Haltung einer Bank ist.
Mit mehreren und unabhängigen Quellen bitte.
Ich biete Vorschläge, von denen ich denke, dass sie hilfreich sind, im Sinne meines eigenen Aufrufes. Ob Du aktiv werden willst, das liegt dann bei Dir.
Was ich nicht gut finde: Wie einige im Forum mit ausgeklügelten Worten offenbar Verständnis für ihre Resignation suchen, indirekt dafür Werbung machen und dafür noch Beifall gezollt wird. Andere von Idealismus und Tatendrang und sinnvoller Beschäftigung abbringen, nur weil man selber ein schlechtes Gewissen hat, dieses ungefragt Fremden erklären muss, sich auf einem schlechten Gewissen mit gutem Gewissen bis zum Lebensende bequem ausruhen will, ein von anderen beklatschtes Alibi dafür braucht? Die Alibis funktionieren nicht, sieht man leicht an mehrfachen Vorträgen derer. Schade, dass das ausgerechnet von offenbar erfahrenen und intelligenten Menschen kommt, die aufgrund dessen was bewirken könnten. Und wenn man schon resigniert hat, Charakterstärke und Mut fehlt - Klappe halten ginge auch. Oder andere beraten und denen Mut machen!
Danke für diesen Absatz! Ich fühle mich gesehen dabei, in meinen Erleben hier zu motivieren und ermutigende Informationen beizusteuern und fast nur Abwertung zu kassieren.

Wie ich vor einiger Zeit als Antwort bekommen habe(nicht hier): Jeder der einigermassen intelligent ist, kann nur hoffnungslos sein, weil es angesichts des menschlich verursachten Zerstörung keine Hoffnung gibt. Ich finde das nicht intelligent. Ich finde das bequem und traurig. Aber natürlich ist es schwer, Hoffnungslosigkeit und Resignation zu überwinden im Angesicht überwältigender Probleme. Aber ich will nicht sagen, dass ich auch nur ansatzweise das tue, was ich vielleicht tun könnte...

Nachtrag: Zum Thema Vergabe von Krediten

Um so mehr Vermögen(Grundvermögen und Kundeneinlagen) eine Bank hat, um mehr Kredite kann eine Bank vergeben. Siehe Youtube-Comic-Film "Money as Debt" auf Youtube: Zeitindex 12:00 Min. - 17:00 Min. Also nicht nur das Geld, das eingezahlt wird, kann verliehen werden, sondern je nach Quote das 100fache oder mehr. Es hat also einen vielleicht sehr starken Effekt wenn Geld für positive Entwicklungen zur Verfügung steht.

Youtube: Money as Debt Englisch: https://www.youtube.com/watch?v=2nBPN-MKefA
Youtube: Money as Debt Deutsch: https://www.youtube.com/watch?v=K7wy3duWk08

Siehe auch:
Wikipedia: Geldschöpfung
Zuletzt geändert von heisenberg am 04.07.2019 16:55:25, insgesamt 5-mal geändert.
Wenn ich ein Problem gelöst habe, bekomme ich zur Belohnung ein neues, größeres Problem.

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Re: Ideen zur Nachhaltigkeit?

Beitrag von jessie » 04.07.2019 16:21:38

Ach Herr Heisenberg, jetzt habe ich rumeditert und deinen Text noch gar nicht gesehen (war nach Displayende). Editiere auch, wenn du es für nötig hälst! Vorschläge zu offensichtlich notwendigen Regulierungen werde ich im Forum und deshalb nutzlos nicht schreiben - würde den Bürger nur verunsichern. Schalthebel sind woanders. :wink: Liebe Grüße!

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Re: Ideen zur Nachhaltigkeit?

Beitrag von cronoik » 04.07.2019 16:58:15

heisenberg hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
04.07.2019 16:05:45
jesse hat geschrieben:Was ich nicht gut finde: Wie einige im Forum mit ausgeklügelten Worten offenbar Verständnis für ihre Resignation suchen, indirekt dafür Werbung machen und dafür noch Beifall gezollt wird. Andere von Idealismus und Tatendrang und sinnvoller Beschäftigung abbringen, nur weil man selber ein schlechtes Gewissen hat, dieses ungefragt Fremden erklären muss, sich auf einem schlechten Gewissen mit gutem Gewissen bis zum Lebensende bequem ausruhen will, ein von anderen beklatschtes Alibi dafür braucht? Die Alibis funktionieren nicht, sieht man leicht an mehrfachen Vorträgen derer. Schade, dass das ausgerechnet von offenbar erfahrenen und intelligenten Menschen kommt, die aufgrund dessen was bewirken könnten. Und wenn man schon resigniert hat, Charakterstärke und Mut fehlt - Klappe halten ginge auch. Oder andere beraten und denen Mut machen!
Danke für diesen Absatz! Ich fühle mich gesehen dabei, in meinen Erleben hier zu motivieren und ermutigende Informationen beizusteuern und fast nur Abwertung zu kassieren.
Ich weis nicht ob ich mit meiner Kritik an der deutschen Energiewende gemeint bin (sinngemaess war meine Aussage: man haette mit dem Geld an anderer Stelle tatsaelich CO2 einsparen koennen. Des Weiteren halte ich den Beitrag zur CO2 Verringerung von Batterien und Elektroautos fuer zu gering im Verhaeltnis zu den Kosten), aber ich finde es besser wenn ihr konkret etwas benennen wuerdet und, in meinem Fall, vielleicht auf die Kritik mal eingehen wuerdet. So sitzen die an der Diskusion beteiligten Personen nun da und fragen sich ob sie gemeint sind.
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