Upgrade stretch->buster schlägt fehl

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Mebus
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Upgrade stretch->buster schlägt fehl

Beitrag von Mebus » 29.06.2020 02:14:59

Hallo,

beim Upgarde von Debian Stretch nach Buster bekomme ich folgende Fehler:

Code: Alles auswählen

# apt upgrade
Reading package lists... Done
Building dependency tree       
Reading state information... Done
Calculating upgrade... Done
Some packages could not be installed. This may mean that you have
requested an impossible situation or if you are using the unstable
distribution that some required packages have not yet been created
or been moved out of Incoming.
The following information may help to resolve the situation:

The following packages have unmet dependencies:
 libc6-dev : Breaks: python3.7 (< 3.7.7-1+b1) but 3.7.3-2+deb10u1 is to be installed
 libgcc-s1 : Breaks: cryptsetup-initramfs (< 2:2.2.2-3~) but 2:2.1.0-5+deb10u2 is to be installed
E: Broken packages
Wie kann ich das beheben?

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cronoik
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Re: Upgrade stretch->buster schlägt fehl

Beitrag von cronoik » 29.06.2020 02:38:07

Zeig mal bitte:

Code: Alles auswählen

apt-cache policy
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Mebus
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Re: Upgrade stretch->buster schlägt fehl

Beitrag von Mebus » 29.06.2020 09:27:20

cronoik hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.06.2020 02:38:07
Zeig mal bitte:

Code: Alles auswählen

apt-cache policy
Siehe:

https://termbin.com/oauh

Warum braucht er Python 3.7.7-1+b1 ?

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Tintom
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Re: Upgrade stretch->buster schlägt fehl

Beitrag von Tintom » 29.06.2020 13:02:11

Du hast unstable bei dir drin, ich vermute die Bibliotheken sind von dort.
Was sagt apt-cache policy libgcc-s1 libc6-dev?

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Blackbox
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Re: Upgrade stretch->buster schlägt fehl

Beitrag von Blackbox » 29.06.2020 16:53:34

Ich sehe da oldstable, stable und unstable, zusätzlich mindestens 3 Fremdquellen, dass dieses System inkonsistent werden musste, war nur eine Frage der Zeit.

oldstable und stable, die Fremdquellen auf 500 und unstable auf 150 gepinnt

https://wiki.debian.org/DontBreakDebian
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Animefreak79
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Re: Upgrade stretch->buster schlägt fehl

Beitrag von Animefreak79 » 29.06.2020 18:28:59

Mir leuchtet irgendwie nicht ein, wieso man unter derartigen Umständen nicht gleich unstable verwendet, was vermutlich (keine eigenen Erfahrungen) noch immer mehr Konsistenz als auch weniger Kopfschmerzen bereithält, als ein derartiges Repository-Wirrwarr. Oo

Ist mit Sicherheit nicht irgendwie böse gemint, oder so, aber... Wer soll das supporten und dabei noch garantieren, dass alles glatt läuft? Gibt hier wohl Leute, denen ich auch diese Herkulesaufgabe zutrauen würde, aber ob da jemand auch Lust zu hat? Mein persönlicher Rat: Komplette Neuinstallaltion, je nach Fall bzw Präferenz wohl Stable, Testing, oder Unstable, ein System mit Dual-Boot wäre wohl auch eine Option...
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Re: Upgrade stretch->buster schlägt fehl

Beitrag von JTH » 29.06.2020 21:24:24

Blackbox hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.06.2020 16:53:34
Ich sehe da oldstable, stable und unstable, zusätzlich mindestens 3 Fremdquellen, dass dieses System inkonsistent werden musste, war nur eine Frage der Zeit.
Nicht ganz ;) Was da anscheinend komplett fehlt, ist ein Eintrag für das gewollte Debian Buster oder für stable.

(Der eine stable-Eintrag ist von einem Docker-Repo.)

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Re: Upgrade stretch->buster schlägt fehl

Beitrag von Blackbox » 29.06.2020 22:45:43

Animefreak79 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.06.2020 18:28:59
Mir leuchtet irgendwie nicht ein, wieso man unter derartigen Umständen nicht gleich unstable verwendet
Wer bereits bei einem Repository-Wirrwarr (vielen Dank für diesen Ausdruck) kapituliert, sollte mit Sicherheit kein Debian unstable verwenden, denn dafür sind erweiterte Kenntnisse notwendig, weil in unstable öfter einmal etwas hängt, oder auch kaputtgeht.
Man sollte auch bereit sein, öfters einen Bugreport befüllen zu wollen.
Animefreak79 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.06.2020 18:28:59
was vermutlich (keine eigenen Erfahrungen) noch immer mehr Konsistenz als auch weniger Kopfschmerzen bereithält, als ein derartiges Repository-Wirrwarr.
Nein, unstable ist dann doch etwas anspruchsvoller, als ein vermülltes Repository.
Animefreak79 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.06.2020 18:28:59
Wer soll das supporten und dabei noch garantieren, dass alles glatt läuft? Gibt hier wohl Leute, denen ich auch diese Herkulesaufgabe zutrauen würde, aber ob da jemand auch Lust zu hat? Mein persönlicher Rat: Komplette Neuinstallaltion, je nach Fall bzw Präferenz wohl Stable, Testing, oder Unstable, ein System mit Dual-Boot wäre wohl auch eine Option...
Ich habe keine Lust ein solches Chaos zu supporten, aber auch nicht den Leuten das Denken abzunehmen.
Bleibt zu hoffen, der Nutzer hat aus diesem Fehler gelernt und beliest sich das nächste mal, bevor er sein System kaputtspielt.
Auch die Fremdquellen würde ich weglassen. - Oder wenn Fremdquellen unbedingt nötig sind, APT Pinning anwenden.
JTH hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.06.2020 21:24:24
Nicht ganz ;) Was da anscheinend komplett fehlt, ist ein Eintrag für das gewollte Debian Buster oder für stable.

(Der eine stable-Eintrag ist von einem Docker-Repo.)
Danke, habe den Repo-Auszug nur Stirnrunzelnd überflogen.
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Re: Upgrade stretch->buster schlägt fehl

Beitrag von Mebus » 30.06.2020 10:49:41

Tintom hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.06.2020 13:02:11
Du hast unstable bei dir drin, ich vermute die Bibliotheken sind von dort.
Was sagt apt-cache policy libgcc-s1 libc6-dev?

Code: Alles auswählen

# apt-cache policy libgcc-s1 libc6-dev
libgcc-s1:
  Installiert:           10.1.0-4
  Installationskandidat: 10.1.0-4
  Versionstabelle:
 *** 10.1.0-4 100
        100 /var/lib/dpkg/status
libc6-dev:
  Installiert:           2.30-8
  Installationskandidat: 2.30-8
  Versionstabelle:
 *** 2.30-8 100
        100 /var/lib/dpkg/status
     2.24-11+deb9u4 500
        500 http://mirror.hetzner.de/debian/packages stretch/main amd64 Packages
     2.24-11+deb9u1 500
        500 http://mirror.hetzner.de/debian/security stretch/updates/main amd64 Packages
        500 http://security.debian.org stretch/updates/main amd64 Packages
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Re: Upgrade stretch->buster schlägt fehl

Beitrag von Mebus » 30.06.2020 10:53:14

Blackbox hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.06.2020 22:45:43
Animefreak79 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.06.2020 18:28:59
Mir leuchtet irgendwie nicht ein, wieso man unter derartigen Umständen nicht gleich unstable verwendet
Wer bereits bei einem Repository-Wirrwarr (vielen Dank für diesen Ausdruck) kapituliert, sollte mit Sicherheit kein Debian unstable verwenden, denn dafür sind erweiterte Kenntnisse notwendig, weil in unstable öfter einmal etwas hängt, oder auch kaputtgeht.
Man sollte auch bereit sein, öfters einen Bugreport befüllen zu wollen.
Animefreak79 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.06.2020 18:28:59
was vermutlich (keine eigenen Erfahrungen) noch immer mehr Konsistenz als auch weniger Kopfschmerzen bereithält, als ein derartiges Repository-Wirrwarr.
Nein, unstable ist dann doch etwas anspruchsvoller, als ein vermülltes Repository.
Animefreak79 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.06.2020 18:28:59
Wer soll das supporten und dabei noch garantieren, dass alles glatt läuft? Gibt hier wohl Leute, denen ich auch diese Herkulesaufgabe zutrauen würde, aber ob da jemand auch Lust zu hat? Mein persönlicher Rat: Komplette Neuinstallaltion, je nach Fall bzw Präferenz wohl Stable, Testing, oder Unstable, ein System mit Dual-Boot wäre wohl auch eine Option...
Ich habe keine Lust ein solches Chaos zu supporten, aber auch nicht den Leuten das Denken abzunehmen.
Bleibt zu hoffen, der Nutzer hat aus diesem Fehler gelernt und beliest sich das nächste mal, bevor er sein System kaputtspielt.
Auch die Fremdquellen würde ich weglassen. - Oder wenn Fremdquellen unbedingt nötig sind, APT Pinning anwenden.
JTH hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.06.2020 21:24:24
Nicht ganz ;) Was da anscheinend komplett fehlt, ist ein Eintrag für das gewollte Debian Buster oder für stable.

(Der eine stable-Eintrag ist von einem Docker-Repo.)
Danke, habe den Repo-Auszug nur Stirnrunzelnd überflogen.
Ok, das ist ein Server und da nutze ich sehr ungerne unstable.

Wie komme ich aus dem Schlamassel jetzt wieder raus?

Meine aktuelle sources.list sieht so aus: https://termbin.com/wlno

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Re: Upgrade stretch->buster schlägt fehl

Beitrag von Mebus » 30.06.2020 10:54:49

Animefreak79 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.06.2020 18:28:59
Mir leuchtet irgendwie nicht ein, wieso man unter derartigen Umständen nicht gleich unstable verwendet, was vermutlich (keine eigenen Erfahrungen) noch immer mehr Konsistenz als auch weniger Kopfschmerzen bereithält, als ein derartiges Repository-Wirrwarr. Oo
Ich glaube, die Paketquelle hat sich aus irgendeiner Anleitung als copy & paste eingeschlichen und ich habe nicht aufgepasst :(

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Re: Upgrade stretch->buster schlägt fehl

Beitrag von Tintom » 30.06.2020 11:55:34

Mebus hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
30.06.2020 10:53:14
Wie komme ich aus dem Schlamassel jetzt wieder raus?

Meine aktuelle sources.list sieht so aus: https://termbin.com/wlno

Mebus
Sauber wäre eine Neuinstallation. Wenn du das nicht willst gibt es noch einen zweiten Weg:
  1. Daten sichern!
  2. Die sources.list aufräumen: Alles raus bis auf das Standard Debian-Repo:
    deb http://deb.debian.org/debian/ buster main contrib non-free
  3. Unseren Wiki-Artikel lesen (und verstehen!): https://wiki.debianforum.de/AptPinning
  4. Die Datei /etc/apt/preferences mit folgendem Inhalt anlegen:
    Package: *
    Pin: release n=buster
    Pin-Priority: 1001
  5. apt-get update && apt-get dist-upgrade durchführen
  6. Folgende Repos zur sources.list hinzufügen:
    deb http://deb.debian.org/debian/ buster-updates main contrib non-free
    deb http://deb.debian.org/debian-security buster/updates main
  7. Die Datei /etc/apt/preferences löschen
  8. apt-get update && apt-get dist-upgrade durchführen
Je nach "Durchseuchung" des Systems mit anderen Paketquellen musst du aufpassen was er beim dist-upgrade alles runterschmeißen will. Nach dieser Updateorgie sollte dich dann ein Buster-System begrüßen. Und wenn nicht hast du ja noch ein Backup und kannst gleich den Server neu aufsetzen :mrgreen:

Bei der sources.list gilt "weniger ist mehr", jedes zusätzliche Fremdrepo sehe ich als mögliches Risiko an. Daher habe ich nur Debianquellen drin. Es mag andere Ansichten geben, aber ich bin bislang damit ganz gut gefahren.

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Re: Upgrade stretch->buster schlägt fehl

Beitrag von willy4711 » 30.06.2020 15:38:21

Die Frage, die sich mir zuerst stellte, als ich den Post gelesen habe:
Mebus hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
29.06.2020 02:14:59
beim Upgarde von Debian Stretch nach Buster bekomme ich folgende Fehler:
Da ja die Sources.list auf Stretch steht, frage ich mich, seit wann diese Fehler kommt, denn ein normales Upgrade
war ja so überhaupt nicht möglich :?:
Es ist ja richtig und sinnvoll vor einem Dist-Upgrade erstmal beim alten Release alles UpToDate zu haben.
Seit wann wurde denn da kein Upgrade gemacht ???
Ist vielleicht im history.log zu erkennen, in welchem Zusammenhang die Pakete bei dir gelandet sind ?

Zu den Vorschlag von Tintom:

Hmm ich weiß nicht ob das funktionieren wird. Die beiden Pakete Debianlibc6-dev Debianlibgcc-s1
sind aus Testing bzw Unstable.
Mit einer Sources.list für Buster sind die Abhängigkeiten nicht aufzulösen, glaube ich jedenfalls.
libgcc-s1 gibt es auch nur in Testing /unstable

Code: Alles auswählen

$ rmadison libgcc-s1
libgcc-s1  | 10.1.0-4      | testing    | amd64, arm64, armel, armhf, i386, mips64el, mipsel, ppc64el, s390x
libgcc-s1  | 10.1.0-4      | unstable   | amd64, arm64, armel, armhf, i386, mips64el, mipsel, ppc64el, s390x
Zumindest wird es ja in Buster auch aufgelöst:

Code: Alles auswählen

$ apt depends libgcc-s1
libgcc-s1
  Hängt ab von: gcc-10-base (= 10.1.0-1)
  Hängt ab von: libc6 (>= 2.14)
  Beschädigt: cryptsetup-initramfs (<< 2:2.2.2-3~)
  Ersetzt: libgcc1 (<< 1:10)

Ich denke -- bin mit aber mangels Erfahrung in solchen Verwicklungen nicht sicher -- dass apt trotz Pinning dort hängen bleiben wird.

Die Gretchenfrage ist natürlich, in welchem Zusammenhang die Paket bei dir gelandet sind.
Ich würde zuerst (sollte man sowieso machen) die Repos deaktivieren, und Pakete von dort deinstallieren, soweit du weißt,
was von dort installiert wurde.

Code: Alles auswählen

deb http://packages.icinga.com/debian icinga-stretch main
deb-src http://packages.icinga.com/debian icinga-stretch main

deb https://matrix.org/packages/debian/ stretch main
deb-src https://matrix.org/packages/debian/ stretch main
Für beide Repos gibt es ja wohl sourcen für Buster, sodass eine eventuell Neuinstallation nach einen Dist-Upgrade möglich wäre.

Eine Variante wäre eventuell Die Pakete gezielt auf die Stretch- Version zu downgraden
Nach https://gitbook.dpmb.org/werkzeuge/pake ... raden.html
also:

Code: Alles auswählen

apt install <package-name>=<package-version-number>

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Re: Upgrade stretch->buster schlägt fehl

Beitrag von Mebus » 30.06.2020 19:06:21

Moin,
willy4711 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
30.06.2020 15:38:21
Da ja die Sources.list auf Stretch steht, frage ich mich, seit wann diese Fehler kommt, denn ein normales Upgrade
war ja so überhaupt nicht möglich :?:
Es ist ja richtig und sinnvoll vor einem Dist-Upgrade erstmal beim alten Release alles UpToDate zu haben.
Seit wann wurde denn da kein Upgrade gemacht ???
Ist vielleicht im history.log zu erkennen, in welchem Zusammenhang die Pakete bei dir gelandet sind ?
also nach apt update && apt upgrade zu urteilen ist das auf dem aktuellen Stand.

Wenn ich die Paketquellen für testing zur sources.list hinzufüge, kann ich theoretisch upgraden. In welchem Debian Release ist denn python3.7 (< 3.7.7-1+b1) enthalten und warum möchte er das haben? Die Version finde ich in keinem aktuellen Debian Release.

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Re: Upgrade stretch->buster schlägt fehl

Beitrag von willy4711 » 30.06.2020 19:28:44

Ich verstehe nicht ganz was du willst.
BIsher haben wie nur eine sources.list auf Basis von Stretch gesehen.

apt update ergab nach deinen 1. Post Fehlermeldungen.
apt update && apt upgrade müsste demnach gleiches ergeben.
Mit dieser Fehlermeldung geht erstmal nichts mehr.

Um überhaupt (eventuell) eine Lösung zu bekommen wäre mit (Stretch-Sourcen)

Code: Alles auswählen

apt-full-upgrade


vonnöten . Alternativ:
Was ergibt (wg. Vorschlägen)

Code: Alles auswählen

aptitude update && aptitude full-upgrade

Antworten