Vodafone Hotspots im Heimnetz

Einrichten des lokalen Netzes, Verbindung zu anderen Computern und Diensten.
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NOCO
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Re: Vodafone Hotspots im Heimnetz

Beitrag von NOCO » 04.06.2018 22:44:40

Das Vorwort zu diesem Thread heisst: "Alles nur Spielerei"
Ich schreib was, ihr schreibt was und es geht ja nur ums Freifunken im weitesten Sinne unter EInsatz eines Debian-Servers.

Ich hab ja geschrieben, dass ich mit dem Debian-Server in Verbindung mit dem TP WBS510 in Freifunk eintreten will eben vollkommen unabhängig vom Rest meines Heimnetzes. In meinem Kaff hier wohnt ein recht aktiver Freifunker, der auch die Richtfunkstrecke zur Anbindungs unseres Kaffs Richtung Mainz betreibt. Den hatte ich schon vor längeren mal kontaktiert und jetzt will ich halt endlich auch aktiv werden.
Die wollen aber eig. schon, dass man Traffic von dem eigenen Internet-Anschluss in die Freifunkgemeinde einbringt. Mache ich gerne aber eben nur über einen eh verfügbaren Hotspot.

Ich hab hier unverbaute Toplage und könnte mit Sektorantennen auch eine zusätzliche Richtfunkstrecke über die nächsten Hügel anbieten.
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Re: Vodafone Hotspots im Heimnetz

Beitrag von NOCO » 05.06.2018 19:19:32

Die in diesem Thread thematisierte Frage hat sich in sofern (fast) schon wieder erledigt, als das Freifunk anscheinend mitnichten ein funkbasierter Verfügbarkeit-Verbund ist um die teure letzte Meile ins Internet zu umgehen.
Das war eigentlich meine Vorstellung von Freifunk eben kostenlose, freie, WLAN-basierte Zugänge ins Internet anzubieten.
Der Freifunk Backbone besteht aus Gateways (auf Ubuntu Server) und nur der Top Gateway hat überhaupt Zugang zum Internet und jetzt kommt's: Und das wird nach Schweden und in die Niederlande getunnelt.
Und Angst vor den Herren in Blau (früher Grün) haben die auch, warum auch immer?!
Sollte ich also ein Freifunk Gateway betreiben wollen, wird es offenbar nicht erlaubt sein das für einen weiteren Zugang zum Internet zu ertüchtigen. Warum das so sein muss, muss ich noch ergründen!?

Und unabhängig davon werde ich die Vodafone Hotspot Gateway ins Heimnetz auch ergründen.
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Re: Vodafone Hotspots im Heimnetz

Beitrag von NOCO » 14.06.2018 19:51:42

N'abönd so einige subfragen in meinen Thread hier sind quasi verdampft. Also Hotspots, meinen Debian-Server und andere Infrastruktur dem Freifunknetz zur Verfügung zu stellen.

Ich habe mich im Freifunk-Forum umgetan. Ich habe da viele Fragen gestellt, weil ich echt keine Ahnung habe wozu(!) die Freifunken. Meine Vorstellung war einen leidlich Performanten Internetzugang kostenlos anbieten zu können. Der Zugang ist in der Tat kosten los, die Performance: Nicht zu gebrauchen.
Die bieten etwas an was inzwischen jeder Smartphone Besitzer (und das dürften ja wohl fast alle sein) ohnehin hat und zwar hundertmal performanter.

Um den Backbone des Freifunknetz aufrecht zu erhalten, laufen toujours eine grösserer Anzahl von Unbuntu-Servern die baumähnlich vernetzt sind. Nur das Gateway an der Wurzel macht den Internetzugang via VPN Tunnel. Klingt teuer ist auch teuer.
Wozu das soll? Keine Ahnung! Vlt. hat Freifunk so eine Art Intranet-Funktionalität, aber ob das sicherer ist?!

Einen Vodafone Hotspot (via WLAN) mit meinem Debian Server zu connecten bleibt also ne Sache, die ich demzufolge nur für den Privatgebrauch machen werde.
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Re: Vodafone Hotspots im Heimnetz

Beitrag von wanne » 17.06.2018 19:41:32

Wozu das soll? Keine Ahnung!
Das Problem ist halt, dass du als deutscher relativ schnell die grünen Männchen vor der Türe stehen hast, wenn du einen offenen Internetzugang ans Netz stellst. Nicht dass das verboten wäre. Aber du bist im Zweifelsfall Auskunftspflichtig gegenüber irgend welchen Anwälten warum und wie du das machst.
Daneben schützt dich Unschuld nicht vor Ermittlungen. (Die auch gerne mal so Spaßige Sachen wie Hausdurchsuchungen enthalten können.)
Das ist jetzt nicht wirklich häufig vorgekommen aber wenn halt irgend jemand Kinderpornos auf deinem Internetanschluss runter zieht, dann kommt bei dir halt die Polizei vorbei und nimmt alles mit, was einen Stecker hat.
Deswegen haben sich die meisten Freifunker für die VPN Lösung entschieden. Dann schlagen Ermittler halt erst mal bei Freifunk und deren Anwälten auf. Und einem Verein kann man auch nicht das Leben zur Hölle machen.
Vlt. hat Freifunk so eine Art Intranet-Funktionalität, aber ob das sicherer ist?!
Ja. Freifunk hat Intranet Funktionalitäten. Die würden aber auch ohne die Serverinfrastruktur funktkionieren. Der Gedanke ist da aber nicht Sicherheit, sondern dass man ursprünglich mal die Hoffnung hatte, dass ein Großteil des Verkehrs ganz über Freifunk abgewickelt werden könnte.
a) Wäre das deutlich Ausfallsiecherer, weil Freifunk interne Dienste auch tun, wenn die eigentlichen Internetanschlüsse down sind. (In Ägypten gab es Port Said nach dem staatlichen abschalten des Internets weiter noch einen freifunkähnlichen dienst. Angeblich sogar mit Richtfunkstrecken ins Ausland.)
b) Verbrauchen die Freifunkknoten dann weniger Internet. In Zürich gab es lange Zeit ein ähnliches Netz aus Hobbyfunkern, die sich damit eine Menge an Telefonrechnung gespart haben.
In Zeiten von Flatrates und alles liegt eh in der US-Cloud ist das natürlich hinfällig. Es gibt so gut wie keine Freifunkinterne kommunikation. Daneben ergeben sich die Vorteile auch erst, sobald sich die Freifunkkonten sehen und wirklich WLAN zu WLAN zu WLAN kommuniziert wird. Wenn man von einem Freifunkknoten zum nächsten doch wieder über die Internetleitung muss, ist es scheißegal, ob da jetzt direkt ins Internet kommunziert wird, oder nur darüber getunnelt wird.
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