Handhabung von navit unter Debian

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hikaru
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von hikaru » 15.05.2019 11:44:53

MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
15.05.2019 11:21:18
Der 704 ist 225 x 165 x 38 mm³ groß
Der 901 ist 248 x 175 x 23 mm³ groß
Ich kenne beide EEEs aus erster Hand. Wenn du dann noch einen EEE 1000H (266 x 192 x 44) daneben stellst, dann sieht Letzterer schon richtig riesig aus.
Der Punkt ist, dass du irgendwo eine Grenze ziehen musst, ab der es dir zu groß wird. Für mich lag diese Grenze seinerzeit zwischen dem 901 und dem 1000H, denn der 901 passt meist noch in Taschen die für DIN A5 ausgelegt sind, während man für den 1000H schon eine DIN-A4-Tasche braucht - und dann kann ich auch ein ausgewachsenes 12"-Subnotebook einpacken.

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Lord_Carlos
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von Lord_Carlos » 15.05.2019 12:57:47

Alternativ koennte man guennid auch fuer sich selber sprechen lassen :)

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Re: Umgang mit navit

Beitrag von debianoli » 15.05.2019 13:01:07

Und zum Routing und dem Routen-Erstellen: Bei qmapshack kann man Debianroutino für das Offline-Routing einstellen. Dieses Programm nutzt die Openstreetmap-Daten und errechnet daraus sehr gute Navigationen. Das müsste auch auf einem schwächeren Rechner laufen. Allerdings sollte man die Routino-Datenbank vorher auf einem schnellen Computer erstellen lassen, denn das braucht Power.

Siehe dazu die Benchmarks von Routino : http://www.routino.org/benchmarks/

http://www.routino.org/

kiozen
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von kiozen » 15.05.2019 16:48:22

debianoli hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
15.05.2019 10:20:21

Also ganz kann ich deine Kritik nicht nachvollziehen. Wenn ich in einem Routen-Planer eine Route/Track berechnen lasse und die als GPX-Datei exportiere, dann kann ich damit perfekt durch die Landschaft navigieren. Denn in der Datei sind die Koordinaten der einzelnen Punkte des Tracks und die werden dann in meinem Navigations-Programm auf der Karte angezeigt. Mehr braucht es vor allem beim wandern oder Radfahren nicht. Das ist nix anderes wie das Einzeichnen eines Weges auf einer Karte aus Papier. Und wenn das Navi-Programm recht gut ist, dann kann es auch mit einem reden, selbst wenn man einen von extern geladenen Track zum Navigieren nimmt, siehe Osmand.

Im Übrigen wären dann nach deiner Beurteilung die zahlreichen GPX-Tracks für Wanderungen, Radtouren etc völlig sinnlos, die man überall im Netz Herunterladen kann. Sind sie aber nicht.
Du wirfst hier Tracknavigation und Routennavigation durcheinander. Der Threadstarter will im Auto navigieren und will deshalb eine echte Routennavigation mit detaillierten Navigationshinweisen und Neuberechnung, wenn er von der Route abweicht.

Du redest von einer Tracknavigation die fürs Radel oder zu Fuß absolut ausreichend ist.

TomL
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von TomL » 15.05.2019 16:59:19

kiozen hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
15.05.2019 16:48:22
Du wirfst hier Tracknavigation und Routennavigation durcheinander. Der Threadstarter will im Auto navigieren und will deshalb eine echte Routennavigation mit detaillierten Navigationshinweisen und Neuberechnung, wenn er von der Route abweicht.
Du redest von einer Tracknavigation die fürs Radel oder zu Fuß absolut ausreichend ist.
Was ist genau der Unterschied?

Ich glaube, ich habe das auch anders verstanden. Wenn ich zwei Punkte habe, start und ziel, dann rechnet mir ein Navi (gemäß seiner Bestimmung) die (seiner Meinung nach) beste Route aus und verbindet diese zwei Punkte auf der Karte mit einer passenden Routen-Linie. Wenn ich diese Route dann abfahre, bekomme ich die obligartorischen Fahr-Anweisungen vom Navi.

Ich hingegen möchte die Route vorher komplett am PC planen und diese manuell erstellte Route dann als GPX-Trackpoints exportieren und sie im Navi importieren. Nach dem Import sehe ich im Navi auf der Karte auch eine Routen-Linie als Verbindung von start und ziel, nur ist es jetzt meine manuell kreierte Route. Und nun soll das Navi gefälligst diese (meine!) Route abfahren und entsprechende Ansagen tätigen, wann ich wo wie abzubiegen habe. Ich glaube Günther so verstanden zu haben, dass er genau das auch gerne umsetzen möchte, allerdings mit seiner Hardware. Viel rechnen muss das Navi dabei überhaupt nicht, sonders es muss nur laufend via GPS gucken, wo ich bin und das mit der bestehenden Routenplanung abgleichen und mir sagen, wo's langgeht.
vg, Thomas

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hikaru
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von hikaru » 15.05.2019 17:47:25

kiozen hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
15.05.2019 16:48:22
Du wirfst hier Tracknavigation und Routennavigation durcheinander. Der Threadstarter will im Auto navigieren und will deshalb eine echte Routennavigation mit detaillierten Navigationshinweisen und Neuberechnung, wenn er von der Route abweicht.

Du redest von einer Tracknavigation die fürs Radel oder zu Fuß absolut ausreichend ist.
Mir ist weder der Unterschied zwischen "Tracknavigation" und "Routennavigation" klar, noch warum Eines davon für Fußgänger und Radfahrer ausreichen sollte, für Autofahrer aber nicht.

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willy4711
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von willy4711 » 15.05.2019 17:56:11

TomL hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
15.05.2019 16:59:19
Was ist genau der Unterschied?
Ich finde, das ist sehr schön erklärt in diesem Artikel:
https://www.mtb-news.de/forum/t/gps-gru ... en.789596/

Ein Beispiel aus meiner "Praxis". Hatte eine Rheintour geplant. Die ersten 2 Tage wollte ich von Basel aus auf der französischen Seite fahren.
Die Tages- Etappen hatte ich in GPSies bearbeitet und als GPX- Tracks heruntergeladen.
Nur leider hatte ich vergessen, Osmand die Frankreich-Karte zu verpassen. :facepalm:
Das Ergebnis: Als ich aus Basel herausfuhr, hatte ich urplötzlich nur noch einen Blauen Strich auf dem Bildschirm. Da die Trackpunkte aber sehr viele und genau waren, war es mir möglich, zwei Tage im strömenden Regen "auf dem Strich" zu fahren. Da das GPS meines Phones ziemlich genau ist,
waren Abweichungen vom"Stich" schon nach wenigen Metern zu erkennen.
So wie ich das verstehe, hätte ich mit einer GPX -Route ohne hinterlegte Karte in diesem Fall ziemlich schlechte Karten gehabt.

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Re: Umgang mit navit

Beitrag von guennid » 15.05.2019 19:16:16

hikaru hat geschrieben:Mir ist weder der Unterschied zwischen "Tracknavigation" und "Routennavigation" klar
Es gibt auch keinen, behaupte ich mal frech. :wink: Aber ok, wenn man glaubt, für 'ne Querfeldein-Route einen besonderen Begriff zu benötigen, dann gibt es einen. Ich benötige ihn nicht - und ich fahre weder 'nen Landcruiser noch so'n Pseudo-Geländewagen, neudeutsch SUV genannt. :wink: Bei Schilling waren vor Zeiten auf CD gebrannte Audio-Dateien auch Tracks. Was die Leistungsfähigkeit des 7''-eeepc betrifft: Ich habe mir neben TimToms noch 'nen anderen Rat geholt. Ich denke nach wie vor, dass der zum Probieren ausreicht. Ich bedanke mich für die Hinweise zu alternativen Geräte(-Abmessungen). Genauso wie bei hikaru betrachte ich 9'' für die Obergrenze für meinen Plan. Vielleicht kommt ihr alle mal wieder zur Sache. Das Problem ist Debiannavit, sonst nichts. Auf einem TP 430 installiert, sehe ich mit nativer GUI genauso wenig eine (Demo-)Landkarte, wie auf dem eeepc. Ich werde mich als nächstes daranmachen, diese verkokste navit.xml lesbar und damit gezielt änderbar zu machen.
TomL hat geschrieben:Und nun soll das Navi gefälligst diese (meine!) Route abfahren und entsprechende Ansagen tätigen, wann ich wo wie abzubiegen habe. Ich glaube Günther so verstanden zu haben, dass er genau das auch gerne umsetzen möchte, allerdings mit seiner Hardware.
Genau so ist das. Über so Sahnehäubchen, wie selbstätige Korrektur, wenn ich mich verfahren habe, reden wir noch lange nicht.

Grüße, Günther

kiozen
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von kiozen » 16.05.2019 08:28:38

hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
15.05.2019 17:47:25
kiozen hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
15.05.2019 16:48:22
Du wirfst hier Tracknavigation und Routennavigation durcheinander. Der Threadstarter will im Auto navigieren und will deshalb eine echte Routennavigation mit detaillierten Navigationshinweisen und Neuberechnung, wenn er von der Route abweicht.

Du redest von einer Tracknavigation die fürs Radel oder zu Fuß absolut ausreichend ist.
Mir ist weder der Unterschied zwischen "Tracknavigation" und "Routennavigation" klar, noch warum Eines davon für Fußgänger und Radfahrer ausreichen sollte, für Autofahrer aber nicht.
Ein Track ist in erster Linie eine Aufzeichnung. Also eine Reihe von Punkten, die alle die selbe Information haben. Solch eine Aufzeichnung kann man natürlich auch künstlich erstellen und dazu verwenden ihr zu folgen. Weichst Du davon ab, kann dir dein Gerät sagen, dass Du davon abgewichen bist und du musst korrigieren. Das ist für einen Autofahrer nicht akzeptabel. Der kann nicht mal so eben umkehren, oder sich jetzt mit dem Track und der Umgebung beschäftigen. Der muss sich auf die Straße konzentrieren. Außerdem kann das Gerät keine Korrektur berechnen. Wie soll es denn wissen an welchem der völlig gleichgestellten Punkte Du unbedingt ankommen willst. Und wo ein sinnvoller Punkt ist, wieder an den ursprünglichen Track anzuknüpfen? Als Fußgänger oder Radfahrer kann ich einfach stehenbleiben und mir selber was überlegen. Als Autofahrer kann ich das in der Regel nicht.

Eine Route besteht aus Punkten mit unterschiedlichen Informationen. Zunächst einmal gibt es die Routenpunkte: Start, Zwischenziele, Ziel. Diese müssen zwingend immer erreicht werden. Dazwischen liegen berechnete Punkte. Ein Teil dieser Punkte hat zusätzliche Information zu Fahranweisungen. Oder auch Referenzen zu Piktogrammen oder in die Karte, um Verkehrssituationen im Detail darstellen zu können. Weicht man von dieser Route ab, kann das Gerät die Route zum nächsten Zwischenziel/Ziel neu berechnen. Und das immer optimal nach den voreingestellten Kriterien. Und das ist was Hinz und Kunz heute unter Navigation verstehen. Das ist mit einem Track nicht zu machen.

Und warum stellen Freizeitportale Touren nicht als Routen sondern als Tracks zur Verfügung? Weil es kein portables Routenformat gibt, das all das abbildet. Einen Track hingegen können alle einlesen. Wohl mit ein Grund warum die Tracknavigation bei Fußgängern und Radfahrer weiter verbreitet ist.

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Re: Umgang mit navit

Beitrag von hikaru » 16.05.2019 09:12:43

Wenn ich willys Link richtig verstehe ist ein Track im topologischen Sinn ein offenerer, unverzweigter und ungerichteter Graph ohne Einbettung in eine äußere Metrik.
Eine Route würde dem eine Richtung (durch Definition von Start- und Zielpunkt), sowie eine äußere Metrik (in Form eines Straßennetzes) hinzufügen. Darüber hinaus mag es dann noch die von dir genannten Metadaten (Fahranweisungen, Verkehrslage) geben. Soweit so gut.

Warum nun aber für Fußgänger und Radfahrer ein Track ausreichen sollte, während ein Autofahrer zwingend eine Route braucht ist mir weiterhin nicht klar. Beim Orientierungslauf hilft mir ein ungerichteter Track nicht. Und auf einem mäßig schweren MTB-Trail kann ich oft auch nicht einfach so anhalten, geschweige denn umdrehen.
Wenn dir das jetzt zu sportlich ist und du meinst, dass Oma Erna beim Einkaufsbummel in der Stadt (egal ob mit oder ohne Rad) durchaus anhalten kann um sich neu zu orientieren, dann hast du natürlich recht. Aber das kann ein Autofahrer ebenfalls.

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Re: Umgang mit navit

Beitrag von MSfree » 16.05.2019 09:36:36

hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.05.2019 09:12:43
Warum nun aber für Fußgänger und Radfahrer ein Track ausreichen sollte, während ein Autofahrer zwingend eine Route braucht ist mir weiterhin nicht klar.
Was machst du als Fußgänger, wenn du einen Abzweig verpaßt hast? Richtig, umdrehen, 5m zurücklaufen und dann den korrekten Weg einschlagen. Auch als Fahrradfahrer ist das auch noch möglich, wenn du nicht gerade auf einer Hauptstraße unterwegs bist.

Als Autofahrer, der gerade eine Autobahnausfahrt (trotz Ansage) verpaßt hat, geht das nicht. Da muß das Navigationsgerät eben einen neuen Weg berechnen und den vorher festgelegten verwerfen.

Autofahrer sind viel stärker äusseren Zwangsbedingungen unterworfen. Die dürfen und können nicht einfach mal umdrehen, oder gegen die Richtung von Einbahnstraßen fahren, Bahngleise und Gräben überqueren etc. Fußgänger sind praktisch völlig frei in ihrer Bewegung.

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Re: Umgang mit navit

Beitrag von kiozen » 16.05.2019 09:43:56

Deswegen gibt es ja auch genügend Radfahrer, die unbedingt Routen haben wollen. Andere wiederum sind mit einem Track glücklich. Und bei Tracks im Auto sind wird dann schon wieder im Bereich "fahrlässig". Es ist halt was anderes als Fahrrad mal am Straßenrand stehen zu bleiben. Im Auto geht das nicht so ohne Weiteres. Besonders prickelnd auf Autobahnen, Schnellstraßen oder schlecht einsehbaren Auffahrten. Auch ist es was anderes sich im Schritttempo mit dem GPS Gerät zu beschäftigen, oder sich mit 50km/h im fließenden Verkehr neu orientieren zu müssen.

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hikaru
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Re: Umgang mit navit

Beitrag von hikaru » 16.05.2019 10:01:12

MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.05.2019 09:36:36
Was machst du als Fußgänger, wenn du einen Abzweig verpaßt hast? Richtig, umdrehen, 5m zurücklaufen und dann den korrekten Weg einschlagen. Auch als Fahrradfahrer ist das auch noch möglich, wenn du nicht gerade auf einer Hauptstraße unterwegs bist.
Und auf Hauptstraßen sind natürlich keine Fahrradfahrer unterwegs. Schon klar! :roll:
MSfree hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.05.2019 09:36:36
Autofahrer sind viel stärker äusseren Zwangsbedingungen unterworfen. Die dürfen und können nicht einfach mal umdrehen, oder gegen die Richtung von Einbahnstraßen fahren, Bahngleise und Gräben überqueren etc. Fußgänger sind praktisch völlig frei in ihrer Bewegung.
Und Radfahrer fallen in deiner Betrachtung gewohnheitsmäßig hinten runter? Für die gelten, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die selben Regeln wie für Autofahrer.

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Re: Umgang mit navit

Beitrag von debianoli » 16.05.2019 10:13:57

kiozen hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.05.2019 09:43:56
Deswegen gibt es ja auch genügend Radfahrer, die unbedingt Routen haben wollen. Andere wiederum sind mit einem Track glücklich. Und bei Tracks im Auto sind wird dann schon wieder im Bereich "fahrlässig".


Tschuldige, das ist eben nicht "fahrlässig". Es hängt weiterhin nur vom Fahrer ab, ob man die Anweisungen des Navis (= Beifahrer mit Straßenkarte vor gar nicht allzulanger Zeit) hirnlos folgt oder auf den Verkehr achtet und dann reagiert. Wie oft bleiben zB LKW in Unterführungen stecken, weil sie einfach den Anweisungen des Navis folgen, ohne Hirn und Verstand und dem Lesen von Warnhinweisen am Straßenrand über die Höhe der nächsten Unterführung?

Und genau deshalb kann ich auch stur einem reinen Track hinterherfahren, denn wenn ich dann zB eine Ausfahrt auf der Autobahn verpasse, halte ich halt an der nächsten sicheren Möglichkeit an und orientiere mich neu. Wie früher mit dem guten alten Straßenatlas zwischen den Beinen. Aber das hat auch damit zu tun, dass ich Karten lesen kann und bereits VOR dem Navi-Zeitalter auch in fremden Ländern mit dem Auto unterwegs war. Ich würde mich nie nur auf ein Navi verlassen und den Anweisungen dieses Dings blind folgen.

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Re: Umgang mit navit

Beitrag von MSfree » 16.05.2019 11:22:15

hikaru hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
16.05.2019 10:01:12
Und auf Hauptstraßen sind natürlich keine Fahrradfahrer unterwegs. Schon klar! :roll:
...
Und Radfahrer fallen in deiner Betrachtung gewohnheitsmäßig hinten runter? Für die gelten, von wenigen Ausnahmen abgesehen, die selben Regeln wie für Autofahrer.
Ein wenig mitdenken und zwischen den Zeilen lesen liegt dir wohl nicht so?

Aber für dich gerne nochmal explizit:

Für Radfahrer hängt es von der Situation ab, ob er sich ähnlich frei wie ein Fußgänger bewegen darf, z.B. auf Feld- und Waldwegen (Ups, Abweig verpaßt, umdrehen, 10m zurück, und wieder gut), oder ob er sich den gleichen Regeln unterwerfen muß, wie ein Autofahrer, z.B. in der Stadt.

Jedenfalls kann man starr vorgegebene Tracks als Autofahrer (und eingeschränkt als Radfahrer) nicht gebrauchen, weil man sich bei einen Irrtum nicht gefahrlos korrigieren kann, sondern eine alternative Route On-The-Fly berechnet werden muß.

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