dhcp an/aus -> dns config irreperabel zerstört

Einrichten des lokalen Netzes, Verbindung zu anderen Computern und Diensten.
Benutzeravatar
bluestar
Beiträge: 967
Registriert: 26.10.2004 11:16:34
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

Re: dhcp an/aus -> dns config irreperabel zerstört

Beitrag von bluestar » 11.06.2019 09:59:59

Ich hab mir mal den Quellcode von CENI (https://github.com/fullstory-morgue/ceni) angesehen und kann dein Problem eingrenzen:

1) CENI basiert darauf, dass du resolvconf einsetzt...
2) Wenn du resolvconf einsetzt, dann darf /etc/resolv.conf keine Datei sein sondern muss ein Symlink auf /run/resolvconf/resolv.conf
3) Du musst in deiner /etc/network/interfaces die DNS-Einträge in der Form "dns-nameserver x.x.x.x" unterhalb des Interfaces eintragen.

michaa7
Beiträge: 3128
Registriert: 12.12.2004 00:46:49
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz

Re: dhcp an/aus -> dns config irreperabel zerstört

Beitrag von michaa7 » 11.06.2019 12:21:52

Wow, das nenne ich einen hinweis, danke super.

Allerdings bin ich nun verwundert dass ceni resolvconf nicht als abhängikeit nach sich zieht. In der tat ist resolvconf auf meinem testsystem installiert, nicht jedoch auf meinem derzeit problematischem hauptsystem.
Was jedoch nicht zu deinen statement passt ist die tatsache das dieses hauptsystem seit monaten (wohl mehr als ein jahr) läuft und seinerzeit die netzwerkkarte definitiv mit ceni eingerichtet wurde und es problemlos funktioniert hat. Aber ok, wer weiß wie sich anderweitige änderungen in Debian/sid mittlerweile auswirken .... werde mal resolvconf installieren ... und dann sehen wie es mit dem hoffentlich bald eintrudelnden neugebrauchten ersatzrouter funktioniert.

Ein hinweis noch an alle die dein posting lesen: Es muss
"dns-nameservers xxx.xxx.xxx.xxx xxx.xxx.xxx.xxx ..."
heißen, mit s am ende! Weil man hier die IPs, anders als in der resolv.conf, alle in einer zeile getrennt durch ein leerzeichen eingibt.

Danke!
gruß

michaa7

-------------------------------
Menschen ändern gelegentlich ihre Ansichten, aber nur selten ihre Motive. (Oskar Negt)
Forumsumfrage: Welche debianartige Distribution / SubDistri nutzt du?
Und wenn ihr textet das Abstimmen im Formular nicht vergessen ...

Benutzeravatar
bluestar
Beiträge: 967
Registriert: 26.10.2004 11:16:34
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

Re: dhcp an/aus -> dns config irreperabel zerstört

Beitrag von bluestar » 11.06.2019 13:17:54

michaa7 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
11.06.2019 12:21:52
Allerdings bin ich nun verwundert dass ceni resolvconf nicht als abhängikeit nach sich zieht.
In den Abhängigkeiten wird resolvconf als Recommends geführt.... Aber mal eine ganz andere Frage, wozu setzt du CENI überhaupt ein?

michaa7
Beiträge: 3128
Registriert: 12.12.2004 00:46:49
Lizenz eigener Beiträge: MIT Lizenz

Re: dhcp an/aus -> dns config irreperabel zerstört

Beitrag von michaa7 » 11.06.2019 15:15:22

bluestar hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
11.06.2019 13:17:54
.... Aber mal eine ganz andere Frage, wozu setzt du CENI überhaupt ein?
Um die netzwerkkarte und die nameserver (und gelegentlich WLAN, wofür es sehr praktisch ist) zu konfigurieren . Ich nutze kein dhcp. Das hat eigentlich nur den grund dass ich es schon immer so mache und ich wenn ich bei problemen im LAN herumpinge weiß welches gerät welche IP hat (und schon immer hatte) und wenigstens das eine feste größe darstellt. Meine emailkonten frage ich alle per fetchmail ab und verwalte sie in exim4/dovecot-imap von woaus ich sie per *beliebigem* client per imap abrufe. Ich wüßte nicht wie ich exim4 für dhcp konfiguriere (auch wenn das vermutlich irgendwie geht). Hier die LAN IP zu verwenden ist für mich standard. usw ....

Mir ist zwar klar, dass dhcp den rechnern auch immer die gleich IP zuweisen kann, aber kann es auch die (aus gewohnheit und um der übersicht willen) von mir gewünschte IP zuweisen?

Und soweit es resolvconf betrifft: Das ist nun installiert, und ceni zeigt jetzt die felder für dns-suche und dns nameserver an. Diese Frage ist also gelöst (nicht jedoch warum es seinerzeit auch ohne resolvconf ging. Wahrscheinlich ging es seinerzeit ohne resolvconf ;-) :) ).
Zum routerabsturz (und so muß man dies wohl korrekt nennen) kommt es dennoch bei jedem reboot. Das mag aber möglicherweise am router liegen, der nur einen ersatz darstellt bis mein generalüberholter neuer gebrauchtrouter eintrudelt. Üblicherweise sollte ausser dem LAN modul kein weiteres modul von einem reboot betroffen sein. Entsprechend sollte auch nur die LANleuchte ausgehen ... und nicht der router sich verabschieden. Bis der neugebrauchte router eintrifft lasse ich das hier mal ruhen. Wenn dann allerdings ähnliche probleme auftauchen ... na, hoffen wir mal dass das nicht der fall sein wird ....
gruß

michaa7

-------------------------------
Menschen ändern gelegentlich ihre Ansichten, aber nur selten ihre Motive. (Oskar Negt)
Forumsumfrage: Welche debianartige Distribution / SubDistri nutzt du?
Und wenn ihr textet das Abstimmen im Formular nicht vergessen ...

Antworten