Virtual Machine Manager Einstellungen gemeinsame Verzeichnisse Windows - Debian

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marind
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Virtual Machine Manager Einstellungen gemeinsame Verzeichnisse Windows - Debian

Beitrag von marind » 13.07.2019 23:17:26

Hi,
nachdem Virtualbox "out" ist
Debian 10 "Buster"
Packages for VirtualBox are not available in Debian 10 and won't be in buster-backports either. A recommended alternative is Virtual Machine Manager (buster/virt-manager).

https://wiki.debian.org/VirtualBox#Debi ... 2Buster.22

und die empfohlene Alternative Virt-Manager auf mich einen guten Eindruck macht, versuche ich mich hinein zu fuchsen.
Gast soll Windows 10 sein, Host Debian.
Ziel sind gemeinsam nutzbare Verzeichnisse.
Dazu wird überwiegend eine Samba-Konfiguration empfohlen.
Leider gelingen mir - auch nach mehrstündigem "Startpagen" - die Einstellungen im Virt-Manager nicht.
Unter --> Gerät hinzufügen --> Dateisystem --> Treiber = default --> Schreibrichtlinie default --> Zielpfad = /media/Linuxdaten-2/25-VM-virtshare/ ist soweit alles klar.
Aber was trage ich unter Quellpfad ein? Nach welchem System funktioniert das?
Kennt jemand eine leicht verständliche Anleitung?

Gruß
Marind
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kalle123
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Re: Virtual Machine Manager Einstellungen gemeinsame Verzeichnisse Windows - Debian

Beitrag von kalle123 » 14.07.2019 07:51:11

Am Rande. :wink:

gallery/image/2184

Hier einwandfrei unter Buster.

Gruß KH
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tijuca
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Re: Virtual Machine Manager Einstellungen gemeinsame Verzeichnisse Windows - Debian

Beitrag von tijuca » 14.07.2019 09:09:05

Geht es hier nicht darum, dass Virtualbox eben nicht mehr in Debian 10 non-free enthalten ist und der Benutzer die empfohlene freie Alternative zu diesem Produkt ausprobiert? Wenn ja ist ein Hinweis darauf, dass es von Oracle Downloads zu VB gibt nicht wirklich hilfreich!

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kalle123
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Re: Virtual Machine Manager Einstellungen gemeinsame Verzeichnisse Windows - Debian

Beitrag von kalle123 » 14.07.2019 09:20:24

tijuca hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.07.2019 09:09:05
Geht es hier nicht darum, dass Virtualbox eben nicht mehr in Debian 10 non-free enthalten ist und der Benutzer die empfohlene freie Alternative zu diesem Produkt ausprobiert? Wenn ja ist ein Hinweis darauf, dass es von Oracle Downloads zu VB gibt nicht wirklich hilfreich!
Nochmal. Vbox ist wohl doch nicht ganz 'out' unter Buster :wink:
Und das war nur eine Bemerkung am Rande.

cu KH
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halo44
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Re: Virtual Machine Manager Einstellungen gemeinsame Verzeichnisse Windows - Debian

Beitrag von halo44 » 14.07.2019 09:29:23

marind hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.07.2019 23:17:26
... Unter --> Gerät hinzufügen --> Dateisystem --> Treiber = default --> Schreibrichtlinie default --> Zielpfad = /media/Linuxdaten-2/25-VM-virtshare/ ist soweit alles klar ...
Diese Vorgehensweise finde ich weder in meinen Notizen noch kann ich sie in meiner Virt-Manager-Installation nachvollziehen.

In meinen Notizen finde ich
Grundsätzlich muß eine Virtualisierungslösung installiert sein, also die Pakete Debianqemu-kvm und Debianqemu-system-x86.

Bei der Installation werden die neuen Gruppen libvirt und libvirt-qemu angelegt. Diesen Gruppen muss man alle Benutzer hinzufügen, die VMM (ohne Passwort) nutzen sollen.

Ist der Installationsdatenträger ein ISO-Abbild oder eine CDROM, so muß dieser bereits im Laufwerk eingelegt sein, damit er gefunden wird.

Zum Anlegen einer neuen virtuellen Maschine wählt man im Hauptfenster den gewünschten Host (QEMU/KVM) aus und klickt anschließend auf "Neue virtuelle Maschine". Im weiteren dann die Auswahl des Betriebssystemtyps auf Basis des Installationsdatenträgers auswählen.
Meine Installation habe ich schon unter Jessie mit Paketen aus Stretch vorgenommen und die eine virtuelle Maschine, die ich nutze, unter Buster als vorhandenes Festplattenimage importiert. Bin allerdings nicht mehr wirklich auf dem Laufenden, was Installation einer VM angeht. Kann nur meine o.a. Notizen anbieten.

Gruss H.

marind
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Re: Virtual Machine Manager Einstellungen gemeinsame Verzeichnisse Windows - Debian

Beitrag von marind » 14.07.2019 10:58:57

Hallo halo44, hallo kalle123, hallo tijuca,
ich fühle mich an diesem Sonntag reich beschenkt mit Antworten - Danke! :D
@kalle123: Wenn alle Stricke reißen, kehre ich zu VirtualBox zurück :)
@tijuca: Aber in der Tat gefällt mir QEMO/KVM/virtmanager bisher gut und ich würde gern umsteigen.
@halo44: Den Punkt, an dem ich nicht weiterkomme, erreichen wir ...
--> Virtual Machine Manager starten
--> Fenster win10 auf QEMU/KVM --> Anzeigen --> Details --> Gerät hinzufügen --> Dateisystem.
Nachfolgend der bisherigen Recherchen in den Foren habe ich folgendes eingegeben:
[album]2185[/album]
Im Wirt habe ich den Ordner
/media/Linuxdaten-2/25-VM-virtshare/
mit vollen Rechten über Samba freigegeben.
Nun komme ich schlichtweg mit den Eintragungen unter Quellpfad und im Gast (Windows 10) nicht weiter.
Wahrscheinlich ist es wieder ganz einfach ... :roll:
Marind
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Re: Virtual Machine Manager Einstellungen gemeinsame Verzeichnisse Windows - Debian

Beitrag von kalle123 » 14.07.2019 11:08:50

@maring.

Hi, wir hatten hier schon mal eine Diskussion vbox unter Buster.

viewtopic.php?f=29&t=173114&hilit=virtual

Und ich kann da nicht erkenne, dass vbox unter Buster nun mit nem Fluch belegt sein soll. :D

Gruß KH
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halo44
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Re: Virtual Machine Manager Einstellungen gemeinsame Verzeichnisse Windows - Debian

Beitrag von halo44 » 14.07.2019 13:55:58

@ marind
Jetzt kann ich Dir so langsam folgen. Offensichtlich hast Du Windows bereits im VMM installiert. Dann bist Du mit "Gerät hinzufügen" falsch.

Vielleicht kann ich Dir weiter helfen. Dazu zunächst die Fragen: a.) hast Du auf dem Linux-Host bereits Samba installiert? b.) Wenn Ja, hast Du in der /etc/samba/smb.conf alle Voreinstellungen übernommen und am Ende Deine Freigaben auf dem Linux-Host angefügt, z.B.:
[FG-was auch immer]
comment = Deine Daten
inherit acls = Yes
path = /Dein Pfad
read only = No
Wenn wir soweit sind, mache ich gerne weiter.

Gruss H.

TomL
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Re: Virtual Machine Manager Einstellungen gemeinsame Verzeichnisse Windows - Debian

Beitrag von TomL » 14.07.2019 16:13:28

marind hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.07.2019 23:17:26
nachdem Virtualbox "out" ist
Ja, und ich würde daran auch nicht rütteln, das akzeptieren und VB schlichtweg vergessen.... und weiter die bessere Alternative Libvirt/KVM verwenden.
marind hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.07.2019 23:17:26
Dazu wird überwiegend eine Samba-Konfiguration empfohlen.
Das ist zwar möglich, aber für den Zweck 'Shared Dirs' zwischen Host und Gast nicht notwendig. BTW, möglicherweise funktioniert das auch gar nicht mal, wenn man den Guest via macvtap betreibt....direkte Host-Guest-Kommunikation geht damit nämlich nicht... insofern weiss ich gerade gar nicht, ob smb in diesem Fall rein rechnerintern überhaupt funktioniert.... wenn man Pech hat, funktioniert das nur im NAT-Modus der VM. Ich würde also wirklich einfach den Virt-Mount nutzen, das klappt prima.
marind hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
13.07.2019 23:17:26
Leider gelingen mir - auch nach mehrstündigem "Startpagen" - die Einstellungen im Virt-Manager nicht.
Das ist relativ einfach. Im Virt-Manager folgende Einstellungen für "Gerät hinzufügen -> Dateisystem" durchführen, um als Beispiel das folgende Verzeichnis zu sharen: /media/sdb2

Code: Alles auswählen

Type        mount
Treiber     default
Modus       passtrough
Quellpfad   /media/sdb2
Zielpfad    sdb2
Dann die VM starten und in der VM das als Zielpfad definierte Verzeichnis sdb2 an einen Mountpoint (hier als Beispiel /mnt) mounten:

Code: Alles auswählen

mount -t 9p -o trans=virtio,version=9p2000.L sdb2 /mnt
Das wars..... fertig... die einzige Schwierigkeit ist die Berechtigung... der Prozess, unter dem die VM läuft, muss also das Recht habe, dieses Verzeichnis überhaupt zu lesen. Wenn das ist, klappt das prima, wenn nicht, sieht man es an der Fehlermeldung "permission denied". Die VM wird unter der UID 'libvirt-qemu' laufen, also muss diese UID auch eine Berechtigung für das Share-Dir haben.... also am Besten 'libvirt-qemu' als Gruppe (RWX) auf dieses Verzeichnis einrichten oder einer hierfür bestehenden Gruppe auf diesem Verzeichnis hinzufügen oder eben auf dieses einzelne besondere lokale Verzeichnis rwx-rwx-rwx erlauben... das kann man auch machen.

BTW: Ich würde heute keinesfalls mehr auf Virtualbox zurückwechseln und daran auch keinen Gedanken mehr verschwenden. Wie auch tijuca schon drauf hingewiesen hat, ich würde dir raten, bei der "freien Software" zu bleiben.
Zuletzt geändert von TomL am 14.07.2019 17:04:27, insgesamt 6-mal geändert.
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TomL
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Re: Virtual Machine Manager Einstellungen gemeinsame Verzeichnisse Windows - Debian

Beitrag von TomL » 14.07.2019 16:26:16

kalle123 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.07.2019 11:08:50
Und ich kann da nicht erkenne, dass vbox unter Buster nun mit nem Fluch belegt sein soll.
Isses doch gar nicht...nee, kein Fluch ... ich frag mich dabei nur, warum ich auf das bessere verzichten sollte und mich dann für eine alternative entscheide, die einerseits unfrei ist und deshalb dann auch noch nicht im Debian-Repo verfügbar ist? Man bekommt keine Updates, keine Security-Patches, es sei denn, man richtet in der Sources-List eine Erlaubnis ein, mit der ein fremdes amerikanisches Unternehmen das Recht bekommt, nach eigenem Ermessen die auf meinem Rechner installierte Software-Basis zu verändern. Also mal im Ernst, das geht ja wohl gar nicht. Und selber ständig prüfen, ob die Software aktualisiert wurde...?... wieviel Aufwand soll ich denn da reinstecken? VB ist ist sicher ne tolle Software, ich habs selbst auch lange genutzt, aber an Libvirt/KVM reichts imho halt nicht ran... auch technisch nicht.
vg, Thomas

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willy4711
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Re: Virtual Machine Manager Einstellungen gemeinsame Verzeichnisse Windows - Debian

Beitrag von willy4711 » 14.07.2019 18:31:29

Nun, Virtualbox sollte man nicht so verdammen. Schließlich ist es ja mit Ausnahme von Buster auch in den Debian- Repos enthalten.
Und aus Amerika kommt Vieles.
Fest steht aber für mich auch, das Virtualbox um einiges einfacher einzurichten ist, besonders was Windows Gäste und Shares betrifft.
Die Anleitungen, die es im Netz gibt für den virt-manager haben eins gemeinsam: sie funktionieren nicht.

Deshalb habe ich meine 2 Windows- VM's auch nach wie vor unter Virtualbox laufen.

Um eine VM einzurichten (Shares), habe ich keine Lust, auf der Konsole rumzuhacken, weil das über die GUI nicht oder schlecht implementiert ist.
Und es dann auch noch nicht mal funktioniert.

Da sind wir natürlich mal wieder an dem Punkt, wo sich die Gretchenfrage stellt, in wie weit man bereit ist, sich bei jedem Problem
in die Tiefen des Betriebssystems einzuarbeiten. Ich bin es nur sehr bedingt. Man sollte es auch nicht von jedem Neuling verlangen.
Und der Virt-Manager ist so ein Fall. Mal schnell ne VM installiert ---> kein Problem. Aber dann geht es halt los.

Die geringen Geschwindigkeitsvorteile die KVM/Qemu tatsächlich bietet, sind für die Anwendungen, für die Ich die VM's brauch nicht wichtig.

TomL
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Re: Virtual Machine Manager Einstellungen gemeinsame Verzeichnisse Windows - Debian

Beitrag von TomL » 14.07.2019 19:20:19

willy4711 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.07.2019 18:31:29
Nun, Virtualbox sollte man nicht so verdammen.
Wenn das so rübergekommen ist, wars ein Missverständnis. Ich vergleiche nur 2 System und habe danach eine Entscheidung getroffen. Aber Du hast völlig Recht, die Tutorials zu Libvirt taugen nicht nur nix, die sind echt einfach nur sch***e ...
willy4711 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.07.2019 18:31:29
Um eine VM einzurichten (Shares), habe ich keine Lust, auf der Konsole rumzuhacken, weil das über die GUI nicht oder schlecht implementiert ist.
Tja, unter Buster ist das eben nicht zwingend notwendig. Man kann die VM vollständig mit Clickerei mit dem Virtmanager einrichten und muss nur einmalig einen einzigen Befehl im Terminal absenden (der dann für alle VMs gilt) und zwar virsh net-autostart default, um das virtuelle Default-Netz via NAT automatisch zu starten. Wenn man die VM mit Defaults und einigen Anpassungen im Virtmanager starten will, geht das wirklich total easy... es ist anders, als mit VB, aber nicht schlechter.

Und ganz klar, will man mehr tun und mehr eigene Kontrolle haben, muss man eben mehr in der Tiefe der Materie selber Hand anlegen. Das war aber bei VB nicht anders, da hab ich mir genauso einen abgebrochen, bis ich raushatte, wie man via SSH auf einem Non-Gui-System im Terminal ein GUI-Debian-VM erstellt. Genau hierbei hab ich mir auch nen Wolf zusammengesucht.
Die geringen Geschwindigkeitsvorteile die KVM/Qemu tatsächlich bietet, sind für die Anwendungen, für die Ich die VM's brauch nicht wichtig.
Ja, das ist wirklich nicht so wichtig. Für mich war aber wichtig, wenn ich mehrere VMs auf dem Server 24/7 laufen lasse, dann sollen die gefälligst im IDLE-State auch keinen Strom sinnlos verbraten. Und weil die eigentliche VM mit Libvirt eben direkt im Kernel läuft, sieht das dabei ganz anders aus, als mit VB, da ist die Last kontinuierlich höher. Für mich ist hierbei auch der Quergedanke "Klima" relevant... und natürlich auch die Prognose hinsichtlich steigender Stromkosten.
vg, Thomas

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willy4711
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Re: Virtual Machine Manager Einstellungen gemeinsame Verzeichnisse Windows - Debian

Beitrag von willy4711 » 14.07.2019 19:39:28

Hallo TomL,
Ich hab ja ne Menge VM's im virt-manager laufen, aber da ist keine "produktive" dabei. Ich mach das halt um auf dem Laufenden
zu bleiben.
Ich wollte übriges auch eine WIN10 VM im virt-manager installieren. Schon deshalb, weil zwei Virtualisierungs- Lösungen auch nicht das wahre sind.
Das installieren hat zwar geklappt, gemeinsame Ordner hab ich aber nach zwei Tagen probieren nicht hinbekommen.
Genauso wie marind
Gelöscht und ab in die VirtualBox.

Nur nebenbei da werde ich aber irgendwann einen eigen Thread zu machen :
Entweder ich bin zu dämlich oder ...?
Das Einhängen von USB- Sticks geht im virt-manager relativ einfach, auch wenn jedes mal gemeckert wird, wenn der nicht mehr da ist.
Aber einen Ordner einhängen ist mir noch nicht gelungen, obwohl ich das genauso wie du gemacht habe (40777) und auch verschiedene Varianten aus dem
Netz ausprobiert habe.

TomL
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Re: Virtual Machine Manager Einstellungen gemeinsame Verzeichnisse Windows - Debian

Beitrag von TomL » 14.07.2019 20:21:21

willy4711 hat geschrieben: ↑ zum Beitrag ↑
14.07.2019 19:39:28
Aber einen Ordner einhängen ist mir noch nicht gelungen, obwohl ich das genauso wie du gemacht habe (40777) und auch verschiedene Varianten aus dem Netz ausprobiert habe.
Dann zeig mal die Fehlermeldung.... scroll mal ganz nach unten und vergewissere Dich, dass das nicht wirklich nur ein Berechtigungsproblem auf die 'Freigabe' ist.... ich bin auch auf das Permission-Denied-Problem reingefallen. Wie gesagt, das funktioniert in Wirklichkeit total easy. Und dass der laufende Prozess nur die Rechte der Libvirt-UID erhält, also quasi rechtelos ist, finde ich persönlich richtig gut.... das zwangsläufig dann Dinge nicht gehen, ist logisch. Aber hier vertrete ich dann auch die Sichtweise, dass Komfort immer die Sicherheit reduziert und entscheide mich lieber für die Beibehaltung der Sicherheit und verzichte auf den Komfort.... zumal der Verzicht auf ein bisschen Komfort an dieser Stelle nicht wirklich schmerzt.
vg, Thomas

marind
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Re: Virtual Machine Manager Einstellungen gemeinsame Verzeichnisse Windows - Debian

Beitrag von marind » 14.07.2019 21:06:33

@halo44:
Ja, in der Tat: W10 = installiert und läuft mit den Programmen, die ich benötige.
Ich war davon ausgegangen, Samba mittels Dolphin bereits eingestellt zu haben, aber das war ein Irrtum. Nun ist das mein erster Versuch mit Samba und so habe ich mich bei Leuten informiert, die schlauer sind als ich:
https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Ei ... ter_Debian
https://www.pc-erfahrung.de/linux/linux-samba.html.

Meine /etc/samba/smb.conf sieht nun so aus:

Code: Alles auswählen

[global]
workgroup = smb
security = user
map to guest = Bad Password

[homes]
comment = Home Directories
browsable = no
read only = no
create mode = 0750

[public]
path = /media/Linuxdaten-2/25-VM-virtshare
public = yes
writable = yes
comment = smb share
printable = no
guest ok = yes
Nur schnall' ich nicht, wie es jetzt in W10 weitergehen soll.



@TomL:
Hallo TomL, ist Deine Anleitung (vielen Dank! :-) ) nicht für einen Linux-Gast gedacht, wegen mounten meine ich?
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