Richard M. Stallman "Topthema" in der Süddeutschen

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Raoul
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Richard M. Stallman "Topthema" in der Süddeutschen

Beitrag von Raoul » 13.05.2004 14:29:42

Hallo!

In der heutigen SZ ist ein Artikel über Richard M. Stallman. Wen's interessiert:
http://sueddeutsche.de/computer/artikel/748/31717/

Raoul

P.S. Warum müssen Linux Gurus immer langhaarig und bärtig sein? (siehe auch Alan Cox) Warum kann da nicht mal einer "nett & adrett", am besten noch mit Anzug und Krawatte auftreten?

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mastermind_the_real_one
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Re: Richard M. Stallman "Topthema" in der Süddeutschen

Beitrag von mastermind_the_real_one » 13.05.2004 14:37:35

Raoul hat geschrieben:Hallo!

P.S. Warum müssen Linux Gurus immer langhaarig und bärtig sein? (siehe auch Alan Cox) Warum kann da nicht mal einer "nett & adrett", am besten noch mit Anzug und Krawatte auftreten?
Er tritt doch "nett & adrett" auf und nicht "schmierig & schleimig" mit Anzug und Krawatte.

greetz
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Re: Richard M. Stallman "Topthema" in der Süddeutschen

Beitrag von Vinc » 13.05.2004 14:59:39

Raoul hat geschrieben:Hallo!

In der heutigen SZ ist ein Artikel über Richard M. Stallman. Wen's interessiert:
http://sueddeutsche.de/computer/artikel/748/31717/

Raoul

P.S. Warum müssen Linux Gurus immer langhaarig und bärtig sein? (siehe auch Alan Cox) Warum kann da nicht mal einer "nett & adrett", am besten noch mit Anzug und Krawatte auftreten?
Danke für den Link. Am besten gefällt mir:
SZ hat geschrieben:"Geht da jetzt raus und kämpft", schreit er und setzt sich wieder hinter sein schwarzes Laptop.
;)
mastermind_the_real_one hat geschrieben:
Raoul hat geschrieben:Hallo!

P.S. Warum müssen Linux Gurus immer langhaarig und bärtig sein? (siehe auch Alan Cox) Warum kann da nicht mal einer "nett & adrett", am besten noch mit Anzug und Krawatte auftreten?
Er tritt doch "nett & adrett" auf und nicht "schmierig & schleimig" mit Anzug und Krawatte.
Full ack! :lol:

Greetz,
Vinc

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Six
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Beitrag von Six » 13.05.2004 15:56:07

Schwarzes Laptop? Also IBM?

Ich mag Herrn Stallman und der kann so Aussehen, weil den keiner wählen soll. Stell dir mal vor, der sähe aus wie die Schwesterwelle, buah.

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se8i
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Beitrag von se8i » 13.05.2004 18:18:52

klasse artikel!
Ist nicht das, was man sonst über GNU, Linux und Software allgemein in den "allgemeinen Medien" liest.
Jazz is not dead, it just smells funny.

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brody
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Re: Richard M. Stallman "Topthema" in der Süddeutschen

Beitrag von brody » 13.05.2004 19:02:35

Raoul hat geschrieben: Warum kann da nicht mal einer "nett & adrett", am besten noch mit Anzug und Krawatte auftreten?
befürchte, das ist ein , ehemals lokales Münchner Türsteher Syndrom, und jetzt bundesweit verbreitetes Syndrom --- in zeiten der angst und unsicherheit .
der Gegenüber muß nicht unbedingt was drauf haben, aber er muß wenigstens "nett&adrett" ausschauen --- okay, so gefällt es unseren frauen ja auch besser ----
im übrigen, Stallmann sah in seiner bürgerlichen Zeit auch mal recht "geleckt" aus.
aber mei, heut würd ich auch sagen, gib mir meine langen haare zurück, und eine Krawatte verdächtige ich heute mehr denn je, das sie eigentlich nur dazu dient, dich daran zu erinnern, Dich im notfall "besser weghängen zu können" --- und wo wir dabei sind, lange haare stören beim köpfen.

mal öfters wieder analog denken .... in der unschärfe liegt die kraft

gruss carsten
---
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You can never be sure how many beers you had last night.
---

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Alien-X1
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Beitrag von Alien-X1 » 16.05.2004 23:16:23

leider ein ziemlich schlecht recherchierter Artikel von der SZ
(mit einigen haarstäubenden Ungereimtheiten:)

(außerdem läßt sich an mehreren Stellen, aufgrund der gewählten Ausdrucksweise und Satzformulierungen, eine voreingenommene pro-SW-Patent-Haltung des Autors vermuten...) :-(

Zitat
In den USA steht Stallman schon seit langem auf verlorenem Posten, denn dort gibt es seit Jahrzehnten Patente auf Software – was der Hauptgrund dafür ist, dass Bill Gates zum reichsten Mann der Welt werden konnte.

-> völlig falsch, es müßte heisse: : der Fa.Microsoft gelang es, sich mittels IBM-Marketing und "Ideenklau" durchzusetzten (damals sprach Billy noch selber gegen(!) SW-Patente... erst als Billy mit seiner selbsterfundenen EULA die Konsumenten schon so weit abgezockt hat, konnte er sich darüber Gedanken machen, mithilfe seines inzwischen angehäuften Kapital, innovative Konkurrenz (mit juristischen bzw. politischen Mitteln ) im Keim zu ersticken...
(das Ergebnis sind die heute bekannten, und inzwischen auch in den USA von Bürgerrechtsbewegungen bekämpften SW-"Patente"... : als Rückfall in Mittelalter , Entmündigung und Geistiger Versklavung...

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peschmae
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Beitrag von peschmae » 17.05.2004 09:00:15

wegen einem kleinen Fehler ist der Artikel noch lange nicht "haarstäubend Ungereimtheit"

Ach ja, und wo siehst du die Voreingenommenheit des Autors bzgl. Software-Patenten? (Wenn er das wäre hätte er wohl nicht über RMS geschrieben, oder? Denn jede Publizität ist im Sinne der Sache...)

MfG Peschmä

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Raoul
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Beitrag von Raoul » 17.05.2004 09:31:29

Alien-X1 hat geschrieben:leider ein ziemlich schlecht recherchierter Artikel von der SZ
(mit einigen haarstäubenden Ungereimtheiten:)
Finde ich gar nicht, denn das, was Du anführst ist mit Sicherheit keine "haarsträubende Ungereimtheit" (außerdem hast Du im Plural geschreiben: Sonst noch was am Artikel auszusetzen ;-)?)
Alien-X1 hat geschrieben:(außerdem läßt sich an mehreren Stellen, aufgrund der gewählten Ausdrucksweise und Satzformulierungen, eine voreingenommene pro-SW-Patent-Haltung des Autors vermuten...) :-(
Finde ich gar nicht, denn
In den USA steht Stallman schon seit langem auf verlorenem Posten, denn dort gibt es seit Jahrzehnten Patente auf Software – was der Hauptgrund dafür ist, dass Bill Gates zum reichsten Mann der Welt werden konnte.
ist nicht
Alien-X1 hat geschrieben:-> völlig falsch,
sondern vielmehr eine bloße Feststellung von Tatsachen.
es müßte heisse: ...
Formulier das mal bitte einen ganzen Satz. ;-) Ja, da ist was Wahres dran, aber die Darstellung in der Süddeutschen ist sicherlich etwas wertfreier als Deine. :-)

Raoul

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Alien-X1
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Beitrag von Alien-X1 » 17.05.2004 11:36:45

Raoul hat geschrieben:
Alien-X1 hat geschrieben:leider ein ziemlich schlecht recherchierter Artikel von der SZ
(mit einigen haarstäubenden Ungereimtheiten:)
Finde ich gar nicht, denn das, was Du anführst ist mit Sicherheit keine "haarsträubende Ungereimtheit" (außerdem hast Du im Plural geschreiben: Sonst noch was am Artikel auszusetzen ;-)?)
(Text-Analyse):

-----------------------------

das tat, was er am liebsten tut: zum Kampf gegen Software-Patente aufrufen.

-> klingt nach anarchistischem Berufs-Protestierer
(im Gegenteil: es ist wohl eher so, daß er am liebsten NICHT mehr gegen SW-Patente aufrufen müsste...)

-----------

In den USA steht Stallman schon seit langem auf verlorenem Posten, denn dort gibt es seit Jahrzehnten Patente auf Software – was der Hauptgrund dafür ist, dass Bill Gates zum reichsten Mann der Welt werden konnte.

-> (siehe obiges Kommentar ( Nr.7 ) )

------------------

Anders in der EU. Hier wird noch gestritten, ob es überhaupt Patente auf Software geben darf

> (es geht um Logik- bzw. Algorithmus, u.sonstige Kriterien -aber nicht um SW-Patente "allgemein", wenn diese z.B. einen konkreten Hardware-Bezug aufweisen..)

----------------

Stallmanns Ziel: Gesetze, die das vorschreiben zu verhindern.

-> klingt ebenfalls nach angestrebter "Gesetzlosigkeit"
(bessere Formulierung: Ziel ist die Erhaltung des Grundrecht auf Freie Kommunikation, etc. )

--------------

Das EU-Parlament hat sich im vergangenen September weitgehend gegen Software-Patente ausgesprochen. Doch die Anhänger frei verfügbarer Software freuten sich zu früh.

-> Anm.: völlig verzerrte einseitige Darstellung

bessere Formulierung: das demokratisch gewählte EU-Parlament hat einen (eindeutigen!) Beschluß gegen Softwarepatente (mit >2/3 Mehrheit) gefaßt, welcher von der Kommission bzw. Rat ignoriert wird...

abgesehen davon geht es nicht (nur) um die Anhänger freier Software, sondern um die gesamte(!) Europäische Softwareindustrie, und betroffen sind letztlich ALLE Bürger/-innen, deren Daten verwaltet werden...
-------------------

Auf Initiative Irlands soll nun am 18. Mai doch die EU-weite Patentierbarkeit von Software beschlossen werden.

-> Die Initiative geht NICHT von Irland aus (sind nur die "Übebringer"), sondern die Initiatoren sind die (ausländischen) Groß-Kapitalkonzerne welche die kapitalistische Ausbeutung (nicht zu verwechseln mit legitimen Gewinnstreben), Entmündigung und Geistige Versklavung der Konsumenten anstreben.
(incl. Krimininalisierung div. KMUs , freiberufl. Programmierer und Anwender konkurrierender Produkte..)

-----------------------------

Ein Alptraum für Stallman, den Gründer der „Free Software Foundation“,
einer nicht gewinnorientierten Organisation, die sich für Software nach dem Linzenzierungsmodell von GNU (kurz für GNU is not Unix) stark macht.

-> Ein Alptraum NICHT nur für Stallman, sondern für alle Europäischen Bürger/-innen, welche auf Informationstechnologie angewiesen sind.
Abgesehen davon geht es nicht (nur) um GNU, sondern vor allem um die "Allgemeine" Legalität von Softwareerstellung - unabhängig ob frei, kommerziell, oder was auch immer...
---------------------------

In mehreren Hauptstädten Europas macht die Foundation derzeit auf ihr Anliegen aufmerksam.

-> unzulässige Reduzierung auf ein Anliegen einer Foundation: nochmals: es betrifft ALLE Europäer/-innen , sowohl Hersteller als auch Konsumenten (Anwender) und letztlich jeden Bürger dessen Daten verwaltet werden..

-------------------------------

Bereits seit 1983 trieb Stallman die Entwicklung dieses Software-Lizenz-Modells voran, dem bis in die 90-er Jahre hinein allerdings ein eigenes Betriebssystem fehlte. Dieses lieferte schließlich Linus Torvalds, indem er die erste Linux-Version programmierte.

-> völlige Themenverfehlung: hat mit SW-Patenten nichts bzw. nur am Rande zu tun

-----------------------------------

Das legendäre Betriebssystem schickt sich inzwischen sogar an, das Quasi-Monopol von Microsoft und dessen Betriebssystem Windows ernsthaft zu gefährden.

Von diesem Ruhm konnte Stallman nicht in dem Maße profitieren, wie er es
wohl verdient gehabt hätte. Denn obwohl Linux ohne GNU nicht denkbar wäre, ist GNU heute weit weniger bekannt als Linux.

-> Monopole werden nicht "gefährdet" sondern Monopole gefährden die Allgemeinheit... - ausserdem: Ablenkung vom Thema SW-Patente

------------------------------

Stallman schmerzt dies besonders, denn er verbindet mit seiner Philosophie nicht nur gute Software, sondern hält deren freie Verfügbarkeit für ein Grundrecht der Demokratie. Linux-Gründer Torvalds ist hingegen mehr ein reiner Programmierer, dem politische Anliegen eher fremd sind.

-> wenn SW-Patente durchgesetzt werden, wird es nicht nur Stallman schmerzen...
(ausserdem geht es nicht um "seine Philosophie", sondern um ein allgemeines Anliegen...)

---------------------------------------
.
.
.
diese Liste könntenoch weiter geführt werden, - aber es dürfte bereits erkennbar sein, in welchem Sinne sprachliche Formulierungen auf den Leser wirken können..

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vajk
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Re: Richard M. Stallman "Topthema" in der Süddeutschen

Beitrag von vajk » 17.05.2004 12:24:42

mastermind_the_real_one hat geschrieben:
Raoul hat geschrieben:Hallo!
P.S. Warum müssen Linux Gurus immer langhaarig und bärtig sein? (siehe auch Alan Cox) Warum kann da nicht mal einer "nett & adrett", am besten noch mit Anzug und Krawatte auftreten?
Er tritt doch "nett & adrett" auf und nicht "schmierig & schleimig" mit Anzug und Krawatte.
greetz
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... da haben wir es wieder .. das ewige Hickhack derjenigen, die sagen nur uniformierte Menschen wirken seriös - genaus wie die Jungs, die keine Kravatte binden können, ihr Statement verteidigen. Natürlich zählt der Inhalt und das Wissen fundamental - jeoch der Hahn auf dem Mist der laut Kräht ist immer in voller farblicher Pracht.

Der Mensch ist immer ein Augentier und wer seine psychologische Wirkung neben der inhaltlichen zur Geltung bringen will, wird meist mit dem Rudel schwimmen müssen und sich mit denen, auf die er wirken will auf ein Level stellen.
Jeder wählt den Weg sich zu verkaufen, den er gelernt hat - der eine bleibt ein aufrühriges Kind - der ander lernt (verkaufs-)pychologische Hintergründe - es ist ein stetiges Wechselspiel sogar unabhängig vom Geschmack.

Stellt euch die EURO-Minister alle als Penner vor, die nicht auf ihr Äußers achten würden - das wäre doch schrecklich - die würden sich doch dann auf den Inhalt Ihrer Tätigkeit konzentrieren müssen und nicht Profilierung wäre das Ziel ...

Liebe Grüße,
Vajk
Die MIT-Lizenz, Erklärung in Englisch, also egal was es heißt: nimms MIT :-)

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Beitrag von peschmae » 17.05.2004 13:31:24

@Alien-X1: Äh, lol. Schon gemerkt dass die Hälfte deiner Analyse darin besteht, dem Autor vorzuwerfen, er habe das Thema verfehlt?
Um was es in dem Artikel geht hat wohl nur der Autor zu bestimmen - da RMS in Europa nicht gerade bekannt ist, ist es durchaus angebracht, mal eben zu erzählen was er ist und was er tut/will :P

Die "klingt nach" scheinen mir ebenfalls ein bisschen aus der Luft gegriffen. A propos: Gemäss deiner Argumentation müsste der Autor Contra Softwarepatente sein, denn für die meisten ist wohl M$ pöse (und an all den Viren schuld) - und M$ in der Form wurde erst durch Softwarepatente möglich (schreibt er im Artikel). Folge: Softwarepatente sind übel weils sie M$ ermöglichen...

Fazit: bis du mit ESR mithalten kannst musst du leider noch etwas üben :wink:

MfG Peschmä

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Beitrag von Alien-X1 » 17.05.2004 14:25:45

peschmae hat geschrieben:@Alien-X1: Äh, lol. Schon gemerkt dass die Hälfte deiner Analyse darin besteht, dem Autor vorzuwerfen, er habe das Thema verfehlt?
Um was es in dem Artikel geht hat wohl nur der Autor zu bestimmen - da RMS in Europa nicht gerade bekannt ist, ist es durchaus angebracht, mal eben zu erzählen was er ist und was er tut/will :P

Die "klingt nach" scheinen mir ebenfalls ein bisschen aus der Luft gegriffen. A propos: Gemäss deiner Argumentation müsste der Autor Contra Softwarepatente sein, denn für die meisten ist wohl M$ pöse (und an all den Viren schuld) - und M$ in der Form wurde erst durch Softwarepatente möglich (schreibt er im Artikel). Folge: Softwarepatente sind übel weils sie M$ ermöglichen...

Fazit: bis du mit ESR mithalten kannst musst du leider noch etwas üben :wink:

MfG Peschmä
-> das Thema SW-Patente ist auch zu wichtig, um es mit solchen "Kommentaren" zu zumüllen...

(schade um dieses Forum.. )

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Beitrag von emge » 17.05.2004 14:37:41

Hey, cool down ihr Streithammel ;-)

Ich fand den Artikel auch an zumindest einer Stelle recht heftig an der Realität vorbei. Nämlich das Bill Gates wg. SW-Patenten zum reichsten Mann der Welt geworden sei, halte ich für falsch.

Ansonsten fand ich den Artikel recht unterhaltsam. Und dass RMS dabei als langhariger Anarchist rübergekommen sein soll kann ich nicht nachvollziehen. Sicher ist der Artikel stellenweise recht einfach gestrickt und verallgemeinernd, an anderer Stelle werden dafür wieder recht heftige Bilder gemalt. Aber ich denke auch, dass einen trockenen Artikel, der sich nur mit den harten Fakten befasst, keiner lesen wird. Dann hat man auch nichts gekonnt. So wird wenigstens das Problem zur Sprache gebracht. Ist doch prima, auch wenn RMS darin als etwas seltsamer Kauz rüberkommt. Ich denke, damit kann er (schon lange) leben.

Grüße, Marco

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Beitrag von peschmae » 17.05.2004 17:28:50

@Alien-X1: Wieso meinst du eigentlich die Debianer bedürfen derartig wortgewaltiger Überzeugungsarbeit (die leider überzeugender sein könnte) um rauszufinden dass Softwarepatente schlecht sind :?:
emge hat geschrieben:Hey, cool down ihr Streithammel ;-)

Ich fand den Artikel auch an zumindest einer Stelle recht heftig an der Realität vorbei. Nämlich das Bill Gates wg. SW-Patenten zum reichsten Mann der Welt geworden sei, halte ich für falsch.
Ja, aber das ist imo auch der einzige Punkt wo er was falsches sagt.
Er verzichtet ja sogar darauf den Begriff "Open Source" in den Mund zu nehmen - für eine "normale" Zeitung schon fast unglaublich :)

MfG Peschmä

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